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	<title>Pharmacon Net &#187; Politik</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Irrational und unbewusst: Finanzkrisen haben psychische Ursachen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gegenwärtige Finanzkrise hat vor allem psychische Gründe, decken Burkard Sievers und Susan Long auf. In ihrem Buch beschreiben der Experte von der Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität  und die Fachfrau vom Royal Melbourne Institute of Technology in Melbourne  die psycho-sozialen Dynamiken der Krise&#8230; Ökonomien durch irrationale, unbewusste Entscheidungen geprägt pte &#8211; wiwi.uni-wuppertal.de &#8211; rmit.edu.au &#8211; Im Buch &#8220;Zur Sozioanalyse des Geldes, der Finanzwelt und des Kapitalismus: Unter der Oberfläche der Finanzindustrie&#8221; schauen die Autoren nicht auf das Individuum, sondern auf die Systemebene. Globaler Sündenfall USA &#8220;Wenn wir beispielsweise nach Gier schauen, fragen wir nicht nach der Gier von Managern oder Bankern, sondern wie weit Gier im System verankert ist&#8221;, sagt Sievers im pressetext-Gespräch. &#8220;Wir versuchen zu verstehen, warum diese scheinbar rationale Welt des ökonomischen Verhaltens mit ihren ausgeklügelten Modellen und Voraussagen immer wieder auf erschreckende Weise versagt.&#8221; Die unbewusste Dynamik in der jüngsten Krise wurde zum Beispiel darin deutlich, dass man unbewusst von der Illusion ausging, dass die Preise für bebaubares Land in den USA stetig steigen würden. In den Wirtschaftswissenschaften wird die unbewußte Dimension nicht beachtet, kritisiert Sievers. &#8220;Die Einsicht, dass die Finanzkrise in erster Linie psychologisch bedingt war und dass die Finanzwelt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gegenwärtige Finanzkrise hat vor allem psychische Gründe, decken Burkard Sievers und Susan Long auf. In ihrem Buch beschreiben der Experte von der Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität  und die Fachfrau vom Royal Melbourne Institute of Technology in Melbourne  die psycho-sozialen Dynamiken der Krise&#8230;<span id="more-3666"></span></p>
<h2>Ökonomien durch irrationale, unbewusste Entscheidungen geprägt</h2>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.wiwi.uni-wuppertal.de/">wiwi.uni-wuppertal.de</a> &#8211; <a href="http://rmit.edu.au/">rmit.edu.au</a> &#8211; Im Buch &#8220;Zur Sozioanalyse des Geldes, der Finanzwelt und des Kapitalismus: Unter der Oberfläche der Finanzindustrie&#8221; schauen die Autoren nicht auf das Individuum, sondern auf die Systemebene.</p>
<p><strong>Globaler Sündenfall USA</strong></p>
<p>&#8220;Wenn wir beispielsweise nach Gier schauen, fragen wir nicht nach der Gier von Managern oder Bankern, sondern wie weit Gier im System verankert ist&#8221;, sagt Sievers im pressetext-Gespräch. &#8220;Wir versuchen zu verstehen, warum diese scheinbar rationale Welt des ökonomischen Verhaltens mit ihren ausgeklügelten Modellen und Voraussagen immer wieder auf erschreckende Weise versagt.&#8221; Die unbewusste Dynamik in der jüngsten Krise wurde zum Beispiel darin deutlich, dass man unbewusst von der Illusion ausging, dass die Preise für bebaubares Land in den USA stetig steigen würden. In den Wirtschaftswissenschaften wird die unbewußte Dimension nicht beachtet, kritisiert Sievers.</p>
<p>&#8220;Die Einsicht, dass die Finanzkrise in erster Linie psychologisch bedingt war und dass die Finanzwelt in hohem Maße durch irrationale, häufig unbewusste Faktoren geprägt ist, ist noch nicht weit verbreitet. Unser Buch ist eines der ersten, wenn nicht sogar das allererste, das explizit der Frage nachgeht, was sich unter der Oberfläche von Geld, Finanzen und Kapital verbirgt.&#8221;</p>
<p><strong>Vertrauen in Finanzwelt gestört</strong></p>
<p>Die Herausgeber laden ihre internationale Leserschaft dazu ein, ein besseres Verständnis für die unbewussten Dynamiken zu gewinnen, die der Finanzwelt zugrunde liegen. Der Band enthält Beiträge von Autoren aus Australien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, der Türkei, Ungarn und den USA. Die Sozioanalyse ist eine sozialwissenschaftliche Disziplin, die unbewusste Wünsche, Fantasien und Illusionen offenlegt. In dem Buch wird die irrationale Inflation des Vertrauens in die Welt des Geldes, der Finanzen, des Kapitals und des Kapitalismus beleuchtet.</p>
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		<title>Guter Sex braucht alte Werte: Tugenden überwinden Schräglage der Beziehungen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/10/sex-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 12:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Paare müssen alte Werte in das moderne Leben integrieren, um mit der heutigen Freiheit zurechtzukommen. &#8220;Die Menschen sehnen sich nach lebendiger Lust. Diese fällt einem jedoch nur am Anfang einer Beziehung zu&#8230; Gerti Senger: Aktive Beziehungsarbeit wichtig pte &#8211; Um auch später ein Klima der Erotik und des Begehrens zu erreichen, muss man Lust kultivieren und sie mitgestalten statt nur Bedürfnisse befriedigen&#8221;, erklärt Sexualtherapeutin Gerti Senger im pressetext-Interview. Am gestrigen Donnerstag präsentierte die Fachfrau gemeinsam mit Walter Hoffmann das bei Goldegg erschienene Buch &#8220;Schräglage&#8221;. Überforderung durch Freiheit &#8220;Als die 1960er- und 1970er-Jahre das frühere Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern weitgehend aufhoben, keimten große Hoffnungen auf: Auf Glück ohne Verlogenheit, auf wahres Fühlen und Erleben. Die Ansprüche wurden jedoch enttäuscht. Viele Beziehungen bleiben farblose Respektgemeinschaften ohne Glut oder emotionale Nähe, die ganz nach dem &#8216;everything goes&#8217;-Prinzip nur noch unverbindlich und auf Selbstverwirklichung ausgerichtet sind&#8221;, analysiert Senger. Viele Beziehungen wackeln aufgrund von Schräglagen oft, da Partner voneinander zu viel Freiheit oder auch unrealistisch viel Nähe einfordern. Einige Warnsignale zeigen für die Expertin, dass eine Beziehung aus der Balance geraten ist. &#8220;Ein glückliches Paar fragt sich nicht dauernd, ob es denn wirklich glücklich ist. Weitere Indizien sind, wenn ein bestimmtes Streitthema immer wieder aufgekocht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paare müssen alte Werte in das moderne Leben integrieren, um mit der heutigen Freiheit zurechtzukommen. &#8220;Die Menschen sehnen sich nach lebendiger Lust. Diese fällt einem jedoch nur am Anfang einer Beziehung zu&#8230;<span id="more-3572"></span></p>
<p>Gerti Senger: Aktive Beziehungsarbeit wichtig</p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Um auch später ein Klima der Erotik und des Begehrens zu erreichen, muss man Lust kultivieren und sie mitgestalten statt nur Bedürfnisse befriedigen&#8221;, erklärt Sexualtherapeutin Gerti Senger im pressetext-Interview. Am gestrigen Donnerstag präsentierte die Fachfrau gemeinsam mit Walter Hoffmann das bei Goldegg erschienene <a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3902729392">Buch &#8220;Schräglage&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Überforderung durch Freiheit </strong></p>
<p>&#8220;Als die 1960er- und 1970er-Jahre das frühere Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern weitgehend aufhoben, keimten große Hoffnungen auf: Auf Glück ohne Verlogenheit, auf wahres Fühlen und Erleben. Die Ansprüche wurden jedoch enttäuscht. Viele Beziehungen bleiben farblose Respektgemeinschaften ohne Glut oder emotionale Nähe, die ganz nach dem &#8216;everything goes&#8217;-Prinzip nur noch unverbindlich und auf Selbstverwirklichung ausgerichtet sind&#8221;, analysiert Senger. Viele Beziehungen wackeln aufgrund von Schräglagen oft, da Partner voneinander zu viel Freiheit oder auch unrealistisch viel Nähe einfordern.</p>
<p>Einige Warnsignale zeigen für die Expertin, dass eine Beziehung aus der Balance geraten ist. &#8220;Ein glückliches Paar fragt sich nicht dauernd, ob es denn wirklich glücklich ist. Weitere Indizien sind, wenn ein bestimmtes Streitthema immer wieder aufgekocht wird oder wenn jemand völlig von der Bestätigung des anderen abhängt und bei einem &#8216;Nein&#8217; beim Sex gleich alles in Frage stellt.&#8221; Auch fehlende Häuslichkeit sei ein Problem. &#8220;Sie betreibt Dinner-Cancelling, er isst abends lieber einen Toast in der Kantine. Damit geht auch eine wichtige Möglichkeit des täglichen Austausches verloren.&#8221;</p>
<p><strong>Warten lernen </strong></p>
<p>Schräglagen gibt es in &#8220;unendlich vielen&#8221; Formen, die in hohem Maß durch Konflikte in der frühen Kindheit geprägt werden. &#8220;Viele haben als Kind zu wenig Nähe, Anerkennung und Entfaltung erfahren, was die spätere Entwicklung der Persönlichkeit bestimmt.&#8221; Jeder sei damit Kind seiner Zeit &#8211; Zeiten, die lange von Konsum und Wünschen geprägt waren. Für die Generationen der Zukunft ist Senger jedoch optimistisch. &#8220;Immer mehr sind unzufrieden mit der Schräglage in Politik und Arbeit. Immer mehr Menschen merken, dass es Wichtigeres gibt als den neuesten Flachbrett-Fernseher und widmen den Beziehungen wieder mehr Zeit.&#8221;</p>
<p>Die nötige Balance kann gelingen, wenn Nähe und Distanz, Bindung und Autonomie sowie Lust und Verzicht im Lot sind. &#8220;Wird jedes Bedürfnis immer sofort befriedigt, verlernt man das Warten bald. Beziehungen brauchen Zeit. Diese erreicht man vor allem durch fixe Abmachungen &#8211; etwa, dass der Sonntag &#8216;nur uns&#8217; gehört&#8221;, empfiehlt Senger. Förderlich seien jedoch vor allem die alten Tugenden. &#8220;Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt, Mitleid und Gerechtigkeit bilden einen Katalog von Werten, die wieder modern sind. Wer sie pflegt, entwickelt Persönlichkeit und arbeitet an der Beziehung.&#8221;</p>
<p><strong>Prof. Dr. Gerti Senger</strong> ist Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Klinische Psychologin, Vortragende an der Universität Wien und der Sigmund Freud-Universität. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und der wöchentlichen Kolumne “Lust &amp; Liebe” in der KRONE. 2009 wurde sie mit dem Sachbuchpreis „Buchliebling 2009“ ausgezeichnet.<br />
<strong>Dr. Walter Hoffmann</strong> ist Psychoanalytiker, Klinischer Psychologe sowie Gesundheits-, Wirtschafts- und Arbeitspsychologe. Er leitet das Institut für Angewandte Tiefenpsychologie und ist Autor mehrerer erfolgreicher Sachbücher.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3902729392">Bestellen?</a></p>
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		<title>Krebs bremst die Wirtschaft: Prävention auch Aufgabe der Sozial- und Wirtschaftspolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 08:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs sind in Europa mit 86 die mit Abstand häufigste Todesursache. Längst stellen sie damit nicht nur ein Problem der Gesundheitspolitik dar. Die indirekten Kosten, die sie etwa durch Verdienstausfall verursachen, sind um ein Vielfaches höher als jene der Behandlung, berichtet Weltbank-Berater Armin Fidler beim European Health Forum&#8230; Enormer Schaden: Diabetes, Krebs und Co bremsen die Wirtschaft Experte fordert Gegensteuerung und Prävention, die auch Politikbereiche jenseits der Gesundheit einschließt pte &#8211; ehfg.org &#8211; Die so genannten &#8220;nicht übertragbaren Krankheiten&#8221; haben unser Weltbild verändert, wurde im Vormonat beim UNO-Gipfel deutlich. &#8220;Lange Zeit herrschte die Laienmeinung, dass die Last armer Länder die infektiösen und jene der Reichen die chronischen Erkrankungen sind. Das ist vorbei. Chronische Krankheiten sind in Schwellenländer wegen der steigenden Lebenserwartung als zusätzliche Bürde auf dem Vormarsch&#8221;, fasst Fidler zusammen. Da vielen Betroffenen die soziale Absicherung fehlt und medizinische Leistungen privat gekauft werden, lässt etwa eine Krebserkrankung Mittelstands-Familien oft wieder verarmen. Reiche und arme Welt chronisch krank Doch auch auf Makroebene verursachen die chronischen Krankheiten enorme Schäden, legt der Weltbank-Experte dar. Nimmt ihre Häufigkeit um zehn Prozent zu, verringert dies das Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozent, zeigen Daten. Viel teurer als die Behandlung sind dabei die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs sind in Europa mit 86 die mit Abstand häufigste Todesursache. Längst stellen sie damit nicht nur ein Problem der Gesundheitspolitik dar. Die indirekten Kosten, die sie etwa durch Verdienstausfall verursachen, sind um ein Vielfaches höher als jene der Behandlung, berichtet Weltbank-Berater Armin Fidler beim European Health Forum&#8230;<span id="more-3566"></span></p>
<p><strong>Enormer Schaden: Diabetes, Krebs und Co bremsen die Wirtschaft</strong><br />
<strong>Experte fordert Gegensteuerung und Prävention, die auch Politikbereiche jenseits der Gesundheit einschließt</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.ehfg.org/">ehfg.org</a> &#8211; Die so genannten &#8220;nicht übertragbaren Krankheiten&#8221; haben unser Weltbild verändert, wurde im Vormonat beim UNO-Gipfel deutlich. &#8220;Lange Zeit herrschte die Laienmeinung, dass die Last armer Länder die infektiösen und jene der Reichen die chronischen Erkrankungen sind. Das ist vorbei. Chronische Krankheiten sind in Schwellenländer wegen der steigenden Lebenserwartung als zusätzliche Bürde auf dem Vormarsch&#8221;, fasst Fidler zusammen. Da vielen Betroffenen die soziale Absicherung fehlt und medizinische Leistungen privat gekauft werden, lässt etwa eine Krebserkrankung Mittelstands-Familien oft wieder verarmen.</p>
<p><strong>Reiche und arme Welt chronisch krank</strong></p>
<p>Doch auch auf Makroebene verursachen die chronischen Krankheiten enorme Schäden, legt der Weltbank-Experte dar. Nimmt ihre Häufigkeit um zehn Prozent zu, verringert dies das Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozent, zeigen Daten. Viel teurer als die Behandlung sind dabei die indirekten Kosten: In den USA kosten die sieben größten nicht übertragbaren Krankheiten der Volkswirtschaft über eine Bio. US-Dollar jährlich, wobei 300 Mrd. auf die Kappe der Behandlung, der Rest auf jene des Produktivitätsverlustes geht.</p>
<p><strong>Soziale Faktoren beteiligt</strong></p>
<p>Die Therapie, Diagnose und Intervention der klinischen Medizin wird mit dem Problem immer weniger gerecht. &#8220;Einen hohen Kosten-Nutzen-Effekt gibt es hingegen bei Lebensstil-Interventionen. Bietet man etwa Menschen mit hohem Diabetesrisiko ein Präventionspaket mit Ernährungsberatung und Bewegung an, spart jeder investierte Dollar in Entwicklungsländern zwei Dollar an Behandlungskosten, bei mittlerem Einkommen sogar mehr&#8221;, berichtet Fidler.</p>
<p>Prävention wird jedoch bisher oft zu eng gefasst, verdeutlicht eine am European Health Forum diskutierte WHO-Studie: &#8220;Zwar verbessert die medizinische Versorgung den Verlauf einer Erkrankung und erhöht die Lebenserwartung. Doch primär machen soziale und wirtschaftliche Gegebenheiten Menschen krank. Sogar in reichen Ländern sind Armut, soziale Isolation, Arbeitslosigkeit, fehlender Selbstwert und Familienprobleme eine Hauptursache für Gesundheitsprobleme&#8221;, erklärt WHO-Experte Michael Marmot.</p>
<p><strong>Prävention weiter fassen</strong></p>
<p>Fiedler sieht diese Ergebnisse als klaren Hinweis, dass Prävention mehr ist als Wissen. &#8220;Die Gesundheitspolitik liefert nur einen kleinen Beitrag. Gefordert ist etwa die Steuerpolitik, die etwa in der Tabakfrage viel mehr erreicht als alle Nichtraucher-Kampagnen. Erziehung und Bildung haben hohen Stellenwert, jedoch auch Wasser- und Sanitärversorgung, das soziale Gleichgewicht, Energie und Verkehr.&#8221; Besonders für Industrieländer relevant seien Ausbildung, freiwillige Verpflichtungen der Industrie, Zugang zu Information und gesundheitliche und psychische Bedingungen am Arbeitsplatz.</p>
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		<title>Apotheken-Öffnungszeiten: Vorteile nur für &#8220;Rosinenpicker&#8221;</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/apotheke-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Längeres Offenhalten der Apotheken an Samstagnachmittagen ist ein Thema, das regelmäßig von einigen Branchenkollegen aufgewärmt wird. Die Sinnhaftigkeit unter dem Aspekt der Medikamentenversorgung der heimischen Bevölkerung steht dabei aber nicht zur Debatte&#8221;, ist Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident des Verbands Angestellter Apotheker Österreichs (VAAÖ) überzeugt&#8230; Wien &#8211; In der Diskussion um die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten nimmt der Verband eine klare Position ein: Samstagnachmittag offen zu halten ist lediglich ein Vorteil für ein paar Rosinenpicker, deren Apotheken an Standorten in einer hohen Frequenzlage, wie beispielsweise in Einkaufszentren, liegen. Damit würden die, deren Lage ohnehin schon vorteilhaft ist, noch mehr profitieren. Die Schere zu benachteiligten Standorten geht dann noch weiter auf, das können wir in einem gesundheitlichen Solidarsystem, in dem alle die gleichen Versorgungspflichten haben, nicht akzeptieren&#8221;, betont Podroschko. Einzelne Wiener Apotheker wollen dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und künftig auch an Samstagnachmittagen offen halten. Derzeit ist das in Wien nicht erlaubt, Grazer und Salzburger Apotheker haben die Möglichkeit samstags bis 18.00 Uhr geöffnet zu haben. Warum Wien anders ist, erklärt der VAAÖ-Experte: &#8220;Wir haben in Wien nicht nur eine höhere Apothekendichte als in anderen Bundesländern, sondern auch eine wesentlich höhere Anzahl an Apotheken, die täglich und auch nachts ihren Bereitschaftsdienst versehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Längeres Offenhalten der Apotheken an Samstagnachmittagen ist ein Thema, das regelmäßig von einigen Branchenkollegen aufgewärmt wird. Die Sinnhaftigkeit unter dem Aspekt der Medikamentenversorgung der heimischen Bevölkerung steht dabei aber nicht zur Debatte&#8221;, ist Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident des Verbands Angestellter Apotheker Österreichs (VAAÖ) überzeugt&#8230;<span id="more-3458"></span></p>
<p>Wien &#8211; In der Diskussion um die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten nimmt der Verband eine klare Position ein: Samstagnachmittag offen zu halten ist lediglich ein Vorteil für ein paar Rosinenpicker, deren Apotheken an Standorten in einer hohen Frequenzlage, wie beispielsweise in Einkaufszentren, liegen. Damit würden die, deren Lage ohnehin schon vorteilhaft ist, noch mehr profitieren. Die Schere zu benachteiligten Standorten geht dann noch weiter auf, das können wir in einem gesundheitlichen Solidarsystem, in dem alle die gleichen Versorgungspflichten haben, nicht akzeptieren&#8221;, betont Podroschko. Einzelne Wiener Apotheker wollen dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und künftig auch an Samstagnachmittagen offen halten. Derzeit ist das in Wien nicht erlaubt, Grazer und Salzburger Apotheker haben die Möglichkeit samstags bis 18.00 Uhr geöffnet zu haben.</p>
<p>Warum Wien anders ist, erklärt der VAAÖ-Experte: &#8220;Wir haben in Wien nicht nur eine höhere Apothekendichte als in anderen Bundesländern, sondern auch eine wesentlich höhere Anzahl an Apotheken, die täglich und auch nachts ihren Bereitschaftsdienst versehen. Für viele kleine Apotheken sind diese Dienste bereits jetzt ein Minusgeschäft. Im Falle eines Offenhaltens einer in der Nähe liegenden großen Apotheke würde diese Diskrepanz noch extremer ausfallen&#8221;, erklärt Podroschko. Viel wichtiger sieht der VAAÖ das Anliegen der Wiener Lokalpolitik, die Apothekenöffnungszeiten jenen der Ordinationsöffnungszeiten von Ärzten anzupassen. &#8220;Das würde wirklich Vorteile für die Patienten und die Versorgung der Bevölkerung bringen&#8221;, ist der VAAÖ-Vertreter überzeugt. Nur &#8220;einfach länger offen zu halten&#8221;, ist kein Geschäft für die Apotheken, denn: bei unverändertem Personalstand verlagert sich die Arbeit auf mehr Stunden bei gleichbleibenden Umsätzen und führt daher unweigerlich zu einer geringeren Dichte an fachlich qualifiziertem Personal.</p>
<p>Geschäfte mit Medikamenten sind geschützt &#8211; damit steht Österreich in Europa nicht allein da und das hat auch seinen Sinn. So wie nicht an jeder Ecke eine Apotheke eröffnen darf &#8211; der Gebietsschutz regelt unter anderem, dass die Entfernung zwischen zwei Apotheken nicht weniger als 500 m betragen darf und mindestens 5.500 Personen zu einem Versorgungsgebiet gehören müssen &#8211; so darf auch nicht ohne fachliche Qualifikation mit Arzneimitteln gehandelt werden. Arzneimittel sind ausschließlich in Apotheken zu verkaufen, das gilt sowohl für rezeptpflichtige als auch für rezeptfreie Produkte. Denn nur in Apotheken kann eine auf den Kunden abgestimmte Beratung von pharmazeutischem Fachpersonal auf hohem fachlichen Niveau mit entsprechendem pharmazeutischen Hintergrundwissen garantiert werden. &#8220;Wir genießen als Gesundheitsanbieter bestimmte Schutzmaßnahmen, die sind aber auch notwendig, um eine hohe Qualität der Betreuung und Beratung der Patienten aufrecht zu hallten. Daher müssen wir uns gerade bei den Ladenschlusszeiten nicht auf den Vergleich mit Drogeriemarktketten zurückziehen&#8221;, wehrt sich Podroschko vehement gegen das Argument, dass aufgrund der Öffnungszeiten Umsätze an Drogeriemärkte wandern.</p>
<p>Überall dort, wo in Europa der Gebietsschutz für Apotheken aufgehoben wurde, wird er sukzessive wieder eingeführt, denn die Folge war ein Aussterben der Apotheken in ländlichen Gebieten. &#8220;Zudem sinkt die Qualität, denn nur wirtschaftlich gesunde Betriebe können es sich leisten, gut ausgebildetes Personal anzustellen. Wer sich also ein hochwertiges Gesundheitssystem wünscht und von qualifiziertem Fachpersonal in Sachen Gesundheit bestens beraten werden möchte, der tut gut daran, den vielen Apotheken außerhalb von Frequenzlagen nicht durch längere Öffnungszeiten die Existenzgrundlage zu rauben!&#8221;</p>
<p><em>VAAÖ = Parteipolitisch unabhängig vertritt der VAAÖ die beruflichen und sozialen Interessen der angestellten ApothekerInnen</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Internationaler Aufruf: Den &#8220;Krieg gegen Drogen&#8221; beenden</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/05/krieg-gegen-drogen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 19:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[In wenigen Tagen wird eine Gruppe von weltweit führenden Persönlichkeiten die UNO bitten, den Krieg gegen Drogen zu beenden und zu einer Politik der Regulierung überzugehen. Doch Politiker behaupten, dass die Öffentlichkeit keine liberale Drogenpolitik unterstütze. Zeigen wir ihnen nun, dass die Öffentlichkeit diese einmalige Gelegenheit unterstützt und dringende Maßnahmen fordert. Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie es weiter&#8230; Liebe Freundinnen und Freunde, in Kürze könnten wir endlich Zeuge des Anfangs vom Ende des Krieges gegen die Drogen werden. Dieser teure Krieg ist gänzlich an der Herausforderung gescheitert, die Plage der Drogenabhängigkeit einzudämmen. Stattdessen hat er zahllose Menschenleben gefordert, ganze Gemeinschaften zerstört und Milliarden von Dollar in gewalttätige, organisierte Verbrechernetzwerke fließen lassen. [HIER ABSTIMMEN] Experten sind sich darüber einig, dass Regulierung die sinnvollste Strategie ist. Doch die Politiker scheuen sich, auf das Thema einzugehen. In wenigen Tagen wird eine globale Kommission &#8211; darunter ehemalige Staatschefs und Außenpolitiker aus der UNO, der EU, den USA, Brasilien, Mexiko und anderen Staaten &#8211; das Tabu brechen und öffentlich neue Ansätze fordern, einschließlich der Entkriminalisierung und der Regulierung von Drogen. Dies könnte ein einmaliger Wendepunkt sein &#8212; wenn genügend von uns ein Ende dieses Wahnsinns fordern. Politiker behaupten zwar, sie würden einsehen, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Tagen wird eine Gruppe von weltweit führenden Persönlichkeiten die UNO bitten, den Krieg gegen Drogen zu beenden und zu einer Politik der Regulierung überzugehen. Doch Politiker behaupten, dass die Öffentlichkeit keine liberale Drogenpolitik unterstütze. Zeigen wir ihnen nun, dass die Öffentlichkeit diese einmalige Gelegenheit unterstützt und dringende Maßnahmen fordert. Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie es weiter&#8230;<span id="more-3351"></span></p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br />
<strong>in Kürze könnten wir endlich Zeuge des Anfangs vom Ende des Krieges gegen die Drogen werden.</strong> Dieser teure Krieg ist gänzlich an der Herausforderung gescheitert, die Plage der Drogenabhängigkeit einzudämmen. Stattdessen hat er zahllose Menschenleben gefordert, ganze Gemeinschaften zerstört und Milliarden von Dollar in gewalttätige, organisierte Verbrechernetzwerke fließen lassen.</p>
<p><strong>[<a href="http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?cl=1085040910&amp;v=9222">HIER ABSTIMMEN</a>]</strong></p>
<p>Experten sind sich darüber einig, dass Regulierung die sinnvollste Strategie ist. Doch die Politiker scheuen sich, auf das Thema einzugehen. In wenigen Tagen wird eine globale Kommission &#8211; <strong>darunter ehemalige Staatschefs und Außenpolitiker aus der UNO, der EU, den USA, Brasilien, Mexiko</strong> und anderen Staaten &#8211; das Tabu brechen und öffentlich neue Ansätze fordern, einschließlich der Entkriminalisierung und der Regulierung von Drogen.</p>
<p><strong>Dies könnte ein einmaliger Wendepunkt sein &#8212; wenn genügend von uns ein Ende dieses Wahnsinns fordern.</strong> Politiker behaupten zwar, sie würden einsehen, dass der Krieg gegen die Drogen gescheitert ist, doch sei die Gesellschaft noch nicht bereit für eine Alternative. Lassen Sie uns ihnen zeigen, dass wir eine bedachte und humane Politik nicht nur akzeptieren &#8212; sondern verlangen. Klicken Sie auf den Link, <strong>unterzeichnen Sie die Petition und sagen Sie es weiter</strong> &#8212; wenn wir 1 Million Stimmen sammeln, wird die Petition von der globalen Kommission persönlich an führende Regierungschefs übergeben:</p>
<p><a href="http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?cl=1085040910&amp;v=9222"></a><strong>[<a href="http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?cl=1085040910&amp;v=9222">HIER ABSTIMMEN</a>]</strong></p>
<p><strong>Mehr als 50 Jahre lang hat die derzeitige Drogenpolitik in jeder Hinsicht versagt, doch die öffentliche Debatte hat sich festgefahren, zwischen Angst und Fehlinformationen.</strong> Jeder, selbst das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, welches für die Umsetzung dieses Ansatzes verantwortlich ist, stimmt zu. Das Militär und die Polizei einzusetzen, um Drogenfarmen niederzubrennen, Drogenhändler zur Strecke zu bringen und Händler und Süchtige einzusperren ist ein teurer Fehler, der unzähligen Menschen das Leben kostet. Von Afghanistan über Mexiko bis in die USA zerstört der illegale Drogenhandel Staaten auf der ganzen Welt, während Abhängigkeit, Todesfälle wegen Überdosis und HIV/Aids-Infektionen weiter zunehmen.</p>
<p>Indes haben <strong>Länder mit einer weniger strikten Gesetzeslage &#8212; wie die Schweiz, Portugal, die Niederlande und Australien &#8212; nicht den explosionsartigen Anstieg des Drogenkonsums beobachten müssen,</strong> der von den Befürwortern des Drogenkriegs prophezeit wurde. Stattdessen wurde dort sowohl ein wesentlicher Rückgang von drogenbedingten Verbrechen festgestellt, als auch niedrigere Abhängigkeitsraten und weniger Todesfälle. Diese Länder können sich demnach voll und ganz auf die Bekämpfung von organisierten Verbrechen konzentrieren.</p>
<p>Doch mächtige Lobby-Interessen stehen dem Wandel im Weg. Hierzu zählen das Militär, Strafverfolgungsbehörden und Justizvollzugsanstalten, die alle die Streichung Ihrer Haushaltsgelder fürchten. Und die Politker fürchten sich vor einer Abwahl durch die Bürger, denn sie glauben, dass eine Unterstützung liberaler Ansätze als Schwäche im Bereich der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit ausgelegt werden würde. Doch viele ehemalige Minister und Staatschefs haben sich nach dem Verlassen ihrer Ämter für eine Reform ausgesprochen, und Umfragen zufolge wissen Bürger auf der ganzen Welt, dass der gegenwärtige Ansatz katastrophale Folgen hat. Doch die neue Strategie erhält immer mehr Unterstützung, vorallem in den Gebieten, die von dem Drogenkrieg heimgesucht sind.</p>
<p>Wenn es uns gelingt in den nächsten Tagen einen weltweiten Aufschrei zur Unterstützung des mutigen Vorstoßes der globalen Kommission einzuleiten, dann können wir die altbekannten Ausreden für den Status Quo übertönen. <strong>Unsere Stimmen halten den Schlüssel zum Wandel &#8212; Unterzeichnen Sie die Petition und erzählen Sie Freunden und Bekannten von der Kampagne:</strong></p>
<p><a href="http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?cl=1085040910&amp;v=9222"></a><strong>[<a href="http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?cl=1085040910&amp;v=9222">HIER ABSTIMMEN</a>]</strong></p>
<p>Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, das Schlusskapitel dieses brutalen “Krieges” einzuläuten, der Millionen von Menschenleben zerstört hat. <strong>Nur die Weltöffentlichkeit kann bestimmen, ob dieser katastrophalen Politik ein Ende gesetzt wird, oder ob Politiker vor einer Reform zurückscheuen werden.</strong> Lassen Sie uns die Bedenken und Befürchtungen der Entscheidungsträger aus dem Weg räumen und sie gemeinsam zur Vernunft bringen.</p>
<p>Mit Hoffnung und Entschlossenheit</p>
<p>Alice, Laura, Ricken, Maria Paz, Shibayan und das ganze Avaaz-Team</p>
<p>Quellen:</p>
<p>Ein Geheimbericht erklärt den „Anti-Drogen-Krieg“ für gescheitert<br />
<a href="http://de.wikinews.org/wiki/Gro%C3%9Fbritannien:_Geheimbericht_erkl%C3%A4rt_Anti-Drogen-Krieg_f%C3%BCr_gescheitert">http://de.wikinews.org/wiki/Gro%C3%9Fbritannien:_Geheimbericht_erkl%C3%A4rt_Anti-Drogen-Krieg_f%C3%BCr_gescheitert</a></p>
<p>und auf Englisch, The Guardian:<br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2005/jul/05/drugsandalcohol.freedomofinformation">http://www.guardian.co.uk/uk/2005/jul/05/drugsandalcohol.freedomofinformation</a></p>
<p>Berichte zeigen, dass alternative Ansätze auf der Basis von Regulierung und Entkriminsalisierung funktionieren (auf Englisch):<br />
<a href="http://idpc.net/publications/alternative-strategies-selected-publications">http://idpc.net/publications/alternative-strategies-selected-publications </a></p>
<p>Weniger Heroinkonsumenten in Zürich, Ärzteblatt<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24419">http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24419</a></p>
<p>Die Prohibition ist gescheitert, The European<br />
<a href="http://www.theeuropean.de/maximilian-plenert/3149-legalisierung-von-drogen">http://www.theeuropean.de/maximilian-plenert/3149-legalisierung-von-drogen</a></p>
<p>Krieg gegen Drogen ist gescheitert, Frankfurter Rundschau<br />
<a href="http://www.fr-online.de/politik/meinung/krieg-gegen-drogen-ist-gescheitert/-/1472602/4812886/-/index.html">http://www.fr-online.de/politik/meinung/krieg-gegen-drogen-ist-gescheitert/-/1472602/4812886/-/index.html</a></p>
<p>Die “Global Comission on Drug Policy”, welche die UNO aufruft den Drogenkrieg zu beenden (auf Englisch):<br />
<a href="http://www.globalcommissionondrugs.org/Documents.aspx">http://www.globalcommissionondrugs.org/Documents.aspx</a></p>
<p>Dossier Drogenkrieg, Spiegel:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/thema/drogen_mexiko/">http://www.spiegel.de/thema/drogen_mexiko/</a></p>
<p>Fakten zum globalen Drogenkrieg, Spiegel:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57631.html">http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57631.html</a></p>
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		<title>UN-Drogenstrategie in heftiger Kritik: Experten fordern Abschaffung der allgemeinen Prohibition</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 10:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heftige Kritik an der gültigen UN-Drogenstrategie üben Vertreter der &#8220;European Coalition for Just and Effective Drug Policy&#8221; ENCOD. Die Taktik, durch eine einzige Konvention dem Problem von Drogenmissbrauch und -kriminalität beizukommen, sei veraltet, ineffizient und kontraproduktiv&#8230; pte &#8211; Besser sei eine Strategie, die den einzelnen Ländern mehr Entscheidungsspielraum zugesteht, erklärt die Plattform in Wien auf einer Pressekonferenz anlässlich der 54. Jahrestagung der UN-Suchtmittelkommission (CND) http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/ . Drogenindustrie in der Spitzenliga Probleme und Reformbedarf der bereits seit 50 Jahren gültigen &#8220;Single Convention&#8221; gab zuletzt auch der frisch gewählte Chef des der CND übergeordneten UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Yury Fedotov, zu. Die globale Opiumproduktion stieg seit 1998 um 80 Prozent und der internationale Drogenmarkt wird auf 320 Mrd. Dollar pro Jahr geschätzt &#8211; womit er den Weltrang 30 aller Industrien einnimmt. Dennoch sei die Konvention der Mechanismus, der noch am ehesten mit dem Problem der globalen Bedrohung durch Drogen und Kriminalität zurechtkomme. &#8220;Wertlos&#8221; ist die Konvention und ihr Prohibitions-Ansatz hingegen für die ENCOD. Eine lange Liste schlimmer Folgen gehe nicht auf die Drogen selbst, sondern auf deren Prohibition zurück. Erst durch diese sei der Drogenhandel ein Monopol krimineller Gruppen und zudem Drogen leicht zugänglich sogar für Kinder geworden. &#8220;Staaten, die den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heftige Kritik an der gültigen  UN-Drogenstrategie üben Vertreter der   &#8220;European Coalition for Just and  Effective Drug Policy&#8221; ENCOD. Die Taktik, durch eine einzige Konvention dem Problem von    Drogenmissbrauch und -kriminalität beizukommen, sei veraltet,    ineffizient und kontraproduktiv&#8230;<span id="more-3272"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.at">pte</a> &#8211; Besser sei eine Strategie, die den einzelnen Ländern mehr Entscheidungsspielraum zugesteht, erklärt die Plattform in Wien auf einer Pressekonferenz anlässlich der 54. Jahrestagung der UN-Suchtmittelkommission (CND) <a href="http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/" target="_blank">http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/</a> .</p>
<p><strong>Drogenindustrie in der Spitzenliga</strong></p>
<p>Probleme und Reformbedarf der bereits seit 50 Jahren gültigen &#8220;Single Convention&#8221; gab zuletzt auch der frisch gewählte Chef des der CND übergeordneten UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Yury Fedotov, zu. Die globale Opiumproduktion stieg seit 1998 um 80 Prozent und der internationale Drogenmarkt wird auf 320 Mrd. Dollar pro Jahr geschätzt &#8211; womit er den Weltrang 30 aller Industrien einnimmt. Dennoch sei die Konvention der Mechanismus, der noch am ehesten mit dem Problem der globalen Bedrohung durch Drogen und Kriminalität zurechtkomme.</p>
<p>&#8220;Wertlos&#8221; ist die Konvention und ihr Prohibitions-Ansatz hingegen für die ENCOD. Eine lange Liste schlimmer Folgen gehe nicht auf die Drogen selbst, sondern auf deren Prohibition zurück. Erst durch diese sei der Drogenhandel ein Monopol krimineller Gruppen und zudem Drogen leicht zugänglich sogar für Kinder geworden. &#8220;Staaten, die den Gebrauch, die Produktion und teils sogar die Weitergabe legalisiert haben, reduzierten damit messbar den Schaden für die Gesellschaft. Die Single Convention verhindert jedoch die volle Umsetzung derartiger Maßnahmen&#8221;, so der niederländische Psychiater und ENCOD-Sprecher Frederic Polak.</p>
<p><strong>Traditionen und Medizin im Nachteil</strong></p>
<p>Die Bedingungen der Länder und Kulturen seien zu unterschiedlich,   als dass ihnen ein einziges Kontrollsystem gerecht werden könnte. &#8220;Man   sollte den Ländern eine jeweils eigene Regulierung erlauben&#8221;, erklärt   Polak gegenüber pressetext. Wie wenig die Konvention manchen Kontexten entspricht, verdeutlicht Beatriz Negrety Condori, Sprecherin der Coca-Bauern Boliviens. &#8220;Die Industrieländer des Nordens sollten die Völker im Süden mehr berücksichtigen. Obwohl der verantwortungsvolle Gebrauch des Coca-Blattes in Bolivien alte Tradition ist, stigmatisiert die Konvention die Cocabauern und macht sie zu Kriminellen.&#8221;</p>
<p>Die Prohibition erschwert schließlich auch die Verwendung von Drogen in der Medizin. So fehlt etwa in Österreich bisher noch die gesetzliche Grundlage für die Verwendung der natürlichen Hanfpflanze, erklärt der Wiener Arzt Kurt Blaas, Obmann der AG &#8220;Cannabis als Medizin&#8221; <a href="http://www.cannabismedizin.at/" target="_blank">http://www.cannabismedizin.at</a>. Cannabis boome in der Medizin, wobei der Trend in Richtung Behandlung von Patienten mit mehreren Leiden gleichzeitig weise, bei denen die Schulmedizin versagt. Auch wenn das synthetische Cannabis-Monopräparat Dronabinol mittlerweile zugelassen ist, hätten viele Ärztekollegen noch immer Angst vor dessen Einsatz, was Blaas als &#8220;nicht begründbar&#8221; sieht.</p>
<p><strong>Änderungen dauern Jahrzehnte</strong></p>
<p>Dass sich die CND-Position zur &#8220;Single Convention&#8221; bis zum heutigen Sitzungsende ändert, halten die Experten aufgrund der Ablehnung vieler Staaten für unwahrscheinlich. Fortschritte könnten es laut Polak allein in der bisher fehlenden Regelung der Verhandlungs-Mitsprache der Zivilgesellschaft geben. Michael Krawitz, Direktor der US-amerikanischen &#8220;Veterans For Medical Cannabis Access&#8221;, setzt auf den Faktor Zeit. &#8220;Die Mühlen der UN-Drogenpolitik mahlen langsam. Nach einer Ära des Kampfes  gegen Drogenkonsum folgte jener gegen das Drogenangebot und  heute die  Schadensminimierung. Änderungen dauern Jahrzehnte und  erfordern kleine, doch ständige Schritte.&#8221;</p>
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		<title>Der Pillendreh: Ein Apotheker packt aus</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 15:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmazie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen den Esoterikboom in den Apotheken; gegen sog. alternative Medizin als &#8220;gleichwertige&#8221; Medizin zu wissenschaftlich gesicherten und getesteten Arzneien&#8230; Eine Analyse, was alles an „Medikamenten“ so gekauft wird&#8230; Voodoo-Medizin und Junk-Pharmazie sind im Vormarsch. Alle ihre Vertreter, aber auch deren Anhänger sind „so gut“ und wollen nur „das Beste“. Aber: Sind und wollen sie das auch wirklich? Nun haben auch der vielgepriesene Markt und der demokratische Staat diese „vielversprechenden“ Bereiche entdeckt. Der Markt treibt via offizieller Gesundheitspolitik die Behörden vor sich her. Diese geben den schwarzen Peter des Unwissenschaftlichen dem ahnungslosen Wähler (und Käufer) weiter, und der darf nun über Qualität von Mitteln und Therapien abstimmen, von denen er keine Ahnung hat. Ein skeptischer Blick hinter die Kulissen zeigt, daß dieses Spiel ein Uraltrenner ist und der Spruch „Wer heilt, hat recht“ ein ebenso oft bemühter Kalauer, der mit Wissenschaftlichkeit aber auch gar nichts am Hut hat. Der Geschädigte ist nämlich immer der Nicht-Geheilte, weil nach wie vor Kranke … Denn: Glaube mag vielleicht Berge zu versetzen, aber nicht Kranke – klinisch – gesund zu machen! Wem allerdings der bloße Glaube an seine „Gesundheit“ genügt, soll sich ruhig weiterhin in eingebildeter Sicherheit wiegen und sich das Geld aus der Tasche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen den Esoterikboom in den Apotheken; gegen sog. alternative Medizin als &#8220;gleichwertige&#8221; Medizin zu wissenschaftlich gesicherten und getesteten Arzneien&#8230; Eine Analyse, was alles an „Medikamenten“ so gekauft wird&#8230;<span id="more-2973"></span></p>
<p>Voodoo-Medizin und Junk-Pharmazie sind im Vormarsch. Alle ihre Vertreter, aber auch deren Anhänger sind „so gut“ und wollen nur „das Beste“. Aber: Sind und wollen sie das auch wirklich? Nun haben auch der vielgepriesene Markt und der demokratische Staat diese „vielversprechenden“ Bereiche entdeckt.</p>
<p>Der Markt treibt via offizieller Gesundheitspolitik die Behörden vor sich her. Diese geben den schwarzen Peter des Unwissenschaftlichen dem ahnungslosen Wähler (und Käufer) weiter, und der darf nun über Qualität von Mitteln und Therapien abstimmen, von denen er keine Ahnung hat. Ein skeptischer Blick hinter die Kulissen zeigt, daß dieses Spiel ein Uraltrenner ist und der Spruch „Wer heilt, hat recht“ ein ebenso oft bemühter Kalauer, der mit Wissenschaftlichkeit aber auch gar nichts am Hut hat. Der Geschädigte ist nämlich immer der Nicht-Geheilte, weil nach wie vor Kranke … Denn: Glaube mag vielleicht Berge zu versetzen, aber nicht Kranke – klinisch – gesund zu machen! Wem allerdings der bloße Glaube an seine „Gesundheit“ genügt, soll sich ruhig weiterhin in eingebildeter Sicherheit wiegen und sich das Geld aus der Tasche ziehen lassen …</p>
<p>Edmund Berndt<br />
Der Pillendreh: Ein Apotheker packt aus<br />
mit einem Vorwort von Univ.-Prof. Dr. Heinz Oberhummer<br />
<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3851672356">Bestellen?</a></p>
<p>Mag. Dr. Edmund H. J. Berndt, geb. 1948. Nach der Matura studierte er Pharmazie in Graz. 1973, erfolgte die Sponsion zum Magister. Nach einem Arbeitsaufenthalt in der Schweiz dissertierte er an der Abteilung Arzneiformenlehre (Galenik) am Institut für pharmazeutische Chemie (Prof. G. Zigeuner) und promovierte 1977 zum Dr. phil.. Seine berufliche Laufbahn begann der Autor als Betriebsassistent in einem pharmazeutischen Betrieb. Nach Firmenwechsel, dreijähriger Tätigkeit als Pharmaberater und zweijähriger Mitarbeit im Außendienst für medizinische Reagenzien und Diagnostika entschloß sich Dr. Berndt, Apotheker zu werden. Er absolvierte das Berufsausbildungsjahr in Linz, legte 1983 die Fachprüfung für den Apothekerberuf ab, arbeitete als Apotheker in Schärding, Linz und Lambach und führt seit 1991 seine eigene Apotheke in Lenzing. Seine Freizeit und Hobby sind von seiner Heimat am Attersee geprägt. Er schätzt am Segelsport die Erholung und die Herausforderungen, die sich aus dem komplexen Wechselspiel zwischen den Kräften der Natur und der Technik des Segelsports ergeben.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3851672356">Bestellen?</a></p>
<p>Aus einer amazon-rezension: &#8230; &#8220;<em>Der Autor, Apotheker Mag. Edmund Berndt, listet naturwissenschaftliche Argumente gegen die Wirksamkeit der paramedizinischen Therapien auf und versucht die Scharlatanerie zu entlarven. Er beschreibt, wie sich esoterisches Treiben &#8211; unterstützt durch Medien &#8211; bis in die Gesundheitspolitik einschleicht und aufdrängt, wie im Schatten des Halbwissens die Grundfesten der Aufklärung untergraben werden.<br />
So weit so gut und in vielen Punkten gebe ich dem Autor recht und manche Haltung wäre eine interessante und anregende Diskussion wert (z.B. Ist die Apotheke der geeignete Ort, um &#8220;erzieherisch&#8221; in Sachen Naturwissenschaft zu wirken und nicht vielmehr die Garantie, dass &#8211; abgesehen von der Heilwirkung &#8211; bei den Produkten Hygiene und Qualität unbedenklich und amtlich geprüft sind, anstatt dass paramedizinische &#8220;Heilmittel&#8221; in dubiosen ungeprüften Esoterikläden vertrieben werden? Wo sind die Fortbildungen der unbeeinflussten Naturwissenschafter für die Fachleute? Ist nicht so manches in Medizin und Pharmazie daran schuld, dass die Esoterik soviel Zuspruch findet? u.v.m.).<br />
Was mich an diesem Buch besonders gestört hat, ist vor allem ein überheblicher, beleidigter &#8211; teilweise frustrierter &#8211; Unterton. Mir fehlt die sachliche Gelassenheit, die die Argumente selbst wirken lässt. Stattdessen wird der Autor nicht müde, neue polemische Worte für die angegriffene Sparte zu finden (&#8220;Schmalspuringenieure&#8221;, &#8220;Hinterhofbastler&#8221;) und erreicht streckenweise sehr tiefes Niveau</em>&#8220;&#8230;</p>
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		<title>Ohne Ausweis kein Arztbesuch: Europa verwehrt Migranten ohne Dokumente Menschenrechte</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/12/menschenrechte/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 18:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Länder Europas versperren Migranten ohne Dokumente den Zugang zur Gesundheitsversorgung, obwohl sie diese als grundlegendes Menschenrecht anerkennen. Das verdeutlicht das Projekt &#8220;Health Care in NowHereLand&#8221;, das in einem Bericht die Situation undokumentierter Migranten in den Ländern Europas unter die Lupe nimmt. Da sich nationale Gesetze und Menschenrechte widersprechen, sollte die Politik laut Ansicht der Autoren dringend Verbesserungen für diese besonders verletzliche Gruppe schaffen&#8230;Ohne Papiere sind Krankheiten doppelt so gefährlich &#8211; Versorgung nur im Notfall Brüssel/Wien pte &#8211; nowhereland.info &#8211; Zwischen 1,9 und 3,8 Mio. Menschen in der EU und der Schweiz sind laut Bericht undokumentierte Migranten (UDM), was sieben bis 13 Prozent der Fremdenbevölkerung ausmacht. Zwar erkennen alle EU-Länder den Zugang zu Gesundheitsversorgung als grundlegendes Menschenrecht an. 20 der 27 Staaten ermöglichen dies für Menschen ohne Dokumente jedoch nur in Notfällen. Für alle anderen Leistungen ist diese Gruppe auf die Zivilgesellschaft angewiesen &#8211; etwa auf NGOs oder auf Ärzte oder Angehörige anderer Gesundheitsberufe, die ehrenamtlich tätig sind. Arzt denunziert statt zu behandeln In Deutschland haben UDM nur in akuten Notfällen Zugang zur Gesundheitsversorgung. Doch selbst hier gibt es zahlreiche Hürden &#8211; sie müssen etwa auch in Notfällen zuerst fehlendes Einkommen oder das Fehlen jeglichen Versicherungsschutzes nachweisen, um behandelt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Länder Europas versperren  Migranten ohne Dokumente den Zugang zur  Gesundheitsversorgung, obwohl  sie diese als grundlegendes  Menschenrecht anerkennen. Das verdeutlicht  das Projekt &#8220;Health Care in  NowHereLand&#8221;,  das in einem Bericht die  Situation undokumentierter Migranten in den  Ländern Europas unter die  Lupe nimmt. Da sich nationale Gesetze und  Menschenrechte widersprechen,  sollte die Politik laut Ansicht der  Autoren dringend Verbesserungen  für diese besonders verletzliche Gruppe  schaffen&#8230;<span id="more-2821"></span><strong>Ohne Papiere sind Krankheiten doppelt so gefährlich &#8211; </strong><strong>Versorgung nur im Notfall</strong></p>
<p>Brüssel/Wien <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.nowhereland.info">nowhereland.info</a> &#8211; Zwischen 1,9 und 3,8 Mio. Menschen in der EU und der Schweiz sind  laut Bericht undokumentierte Migranten (UDM), was sieben bis 13 Prozent  der Fremdenbevölkerung ausmacht. Zwar erkennen alle EU-Länder den Zugang  zu Gesundheitsversorgung als grundlegendes Menschenrecht an. 20 der 27  Staaten ermöglichen dies für Menschen ohne Dokumente jedoch nur in  Notfällen. Für alle anderen Leistungen ist diese Gruppe auf die  Zivilgesellschaft angewiesen &#8211; etwa auf NGOs oder auf Ärzte oder  Angehörige anderer Gesundheitsberufe, die ehrenamtlich tätig sind.</p>
<p><strong>Arzt denunziert statt zu behandeln</strong></p>
<p>In Deutschland haben UDM nur in akuten Notfällen Zugang zur  Gesundheitsversorgung. Doch selbst hier gibt es zahlreiche Hürden &#8211; sie  müssen etwa auch in Notfällen zuerst fehlendes Einkommen oder das Fehlen  jeglichen Versicherungsschutzes nachweisen, um behandelt zu werden. Die  Inanspruchnahme aller anderen Gesundheitsdienste ist praktisch  unmöglich, da die dort Tätigen zur Denunzierung verpflichtet sind. Der  einzig mögliche Weg sind NGOs, wobei bei chronischen Erkrankungen kaum  Chance auf dauernde Behandlung besteht.</p>
<p><strong>Psychische Erkrankungen häufig</strong></p>
<p>Auch in Österreich haben UDM keinen Zugang zur Krankenversicherung,  was sie völlig abhängig vom guten Willen oder von NGOs macht. Letztere  finden sie jedoch meist nur in großen Städten. Undokumentierte Migranten  leben in ständiger Angst vor Verhaftung und Deportation, besonders wenn  sie medizinische Rechnungen nicht bezahlen können. Krank zu werden oder  in einen Unfall zu geraten, wird somit zur existenziellen Bedrohung.  Viele aus dieser Gruppe leiden zudem auch an psychischen Krankheiten.</p>
<p><strong>Widersprüche auflösen</strong></p>
<p>Um diese Missstände und die Widersprüche zwischen Gesetz und  Menschenrechten zu überwinden, drängen die Studienautoren auf politische  Abmachungen auf EU-Ebene. Die betroffenen UDM selbst sowie auch die  Angehörigen von Gesundheitsberufen sollten bessere Informationen über  Rechte und Rechtsansprüche erhalten und die NGOs mehr Unterstützung in  ihrer Kooperation mit den Gesundheitssystemen. Vor allem aber sollte  sich die Versorgung dahin ändern, dass die Last des Leistungsentgelts  nicht auf den NGOs und den Ärzten selbst liegt, fordern die Experten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pionier der Sexualforschung: Iwan Bloch</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/12/iwan-bloch/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/12/iwan-bloch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 19:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine rein medizinische Auffassung des Geschlechtslebens, obgleich sie immer den Kern der Sexualwissenschaft bilden wird, reicht nicht aus, um den vielseitigen Beziehungen des Sexuellen zu allen Gebieten des menschlichen Lebens gerecht zu werden. Um die ganze Bedeutung der Liebe für das individuelle und soziale Leben und für die kulturelle Entwicklung der Menschheit zu würdigen, muß sie eingereiht werden in die Wissenschaft vom Menschen überhaupt, in der und zu der sich alle anderen Wissenschaften vereinen, die allgemeine Biologie, die Anthropologie und Völkerkunde, die Philosophie und Psychologie, die Medizin, die Geschichte der Literatur und diejenige der Kultur in ihrem ganzen Umfange&#8230; So schrieb Iwan Bloch in &#8220;Das Sexualleben unserer Zeit in seinen Beziehungen zur modernen Kultur&#8221; bzw. im Vorwort zu &#8220;Ausschweifungen im Sexualleben&#8220;. Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie: Navigation, Suche Iwan Bloch, Pseudonym Eugen Dühren, (* 8. April 1872 in Delmenhorst; † 19. November 1922 in Berlin) war ein deutscher Arzt und Sexualforscher. Mit Eulenburg, Hirschfeld, Krafft-Ebing,&#160;Theilhaber u.a. zählt er zu den Pionieren der Sexualkunde. Sein Sohn, der Biologe&#160;Robert Bloch war in den USA (Philadelphia), wohin er vor den Nationalsozialisten&#160;emigriert&#160;war, an der Entwicklung neuer Antibiotika beteiligt. Später erlangte er als Jadekundler weltweiten Ruf. Seine Witwe, Erika Bloch, starb 2009 in München. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine rein medizinische Auffassung des Geschlechtslebens, obgleich sie immer den Kern der Sexualwissenschaft bilden wird, reicht nicht aus, um den vielseitigen Beziehungen des Sexuellen zu allen Gebieten des menschlichen Lebens gerecht zu werden. Um die ganze Bedeutung der Liebe für das individuelle und soziale Leben und für die kulturelle Entwicklung der Menschheit zu würdigen, muß sie eingereiht werden in die Wissenschaft vom Menschen überhaupt, in der und zu der sich alle anderen Wissenschaften vereinen, die allgemeine Biologie, die Anthropologie und Völkerkunde, die Philosophie und Psychologie, die Medizin, die Geschichte der Literatur und diejenige der Kultur in ihrem ganzen Umfange&#8230;<span id="more-2688"></span></p>
<p>So schrieb Iwan Bloch in &#8220;Das Sexualleben unserer Zeit in seinen Beziehungen zur modernen Kultur&#8221; bzw. im Vorwort zu &#8220;<a href="http://www.pharmacon.net/2010/12/bloch/">Ausschweifungen im Sexualleben</a>&#8220;.</p>
<p><em>Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Bloch#mw-head">Navigation</a>, 	<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Bloch#p-search">Suche</a></em></p>
<p><strong>Iwan Bloch</strong>, Pseudonym Eugen Dühren, (* 8. April 1872 in Delmenhorst; † 19. November 1922 in Berlin) war ein deutscher Arzt und Sexualforscher. Mit Eulenburg, Hirschfeld, Krafft-Ebing,&nbsp;Theilhaber u.a. zählt er zu den Pionieren der Sexualkunde.<br />
Sein Sohn, der Biologe&nbsp;<b>Robert Bloch</b> war in den USA (Philadelphia), wohin er vor den Nationalsozialisten&nbsp;emigriert&nbsp;war, an der Entwicklung neuer Antibiotika beteiligt. Später erlangte er als Jadekundler weltweiten Ruf. Seine Witwe, Erika Bloch, starb 2009 in München.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Iwan_Bloch_-_Das_Sexualleben_unserer_Zeit.jpg&amp;filetimestamp=20080712124030"><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/79/Iwan_Bloch_-_Das_Sexualleben_unserer_Zeit.jpg/220px-Iwan_Bloch_-_Das_Sexualleben_unserer_Zeit.jpg" alt="" width="141" height="209"/></a><a title="vergrößern" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Iwan_Bloch_-_Das_Sexualleben_unserer_Zeit.jpg&amp;filetimestamp=20080712124030"><img src="http://bits.wikimedia.org/skins-1.5/common/images/magnify-clip.png" alt="" width="15" height="11"/></a><em>Das Sexualleben unserer Zeit</em>, 1907</p>
<p>Iwan Bloch hat 1907 in der Monografie <em>Das Sexualleben unserer Zeit</em> den Begriff der <em><a title="Sexualwissenschaft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexualwissenschaft">Sexualwissenschaft</a></em> eingeführt. In der Vorrede zu diesem Buch definiert er die  Sexualwissenschaft als fächerübergreifend arbeitende Disziplin.</p>
<p>Bloch schrieb, auch unter Pseudonymen (<em>Eugen Dühren</em>, <em>Albert Hagen</em>, <em>Veriphantor</em>, <em>Gerhard von Welsenburg</em>), sittengeschichtliche und sexualwissenschaftliche Werke.</p>
<h2>Werke (in Auswahl)</h2>
<ul>
<li><em>Anthropological Studies on the Strange Sexual Practices of All Races and All Ages</em> (2001, Reprint der englischen Ausgabe von 1933)</li>
<li><em>Beiträge zur Aetiologie der <a title="Psychopathia sexualis (Krafft-Ebing)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathia_sexualis_%28Krafft-Ebing%29">Psychopathia sexualis</a></em> Vorrede Albert Eulenburg (1902)</li>
<li><em>Englische Sittengeschichte (früher: Das Geschlechtsleben in England)</em> (zwei Bände, 1912, als Dühren)</li>
<li><em>Der Fetischismus</em> (1903, als Veriphantor)</li>
<li><em>Irrungen menschlicher Liebe</em> (o.J., als Veriphantor)</li>
<li><em>Der <a title="Donatien Alphonse François de Sade" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donatien_Alphonse_Fran%C3%A7ois_de_Sade">Marquis de Sade</a> und seine Zeit. Ein Beitrag zur Cultur- und Sittengeschichte des 18.  Jahrhunderts. Mit besonderer Beziehung auf die Lehre von der  Psychopathia Sexualis</em> 1900, als Dühren. -1. Aufl. Barsdorf, Berlin  1900; Max von Harrwitz, Berlin 1904; 5. Aufl. Barsdorf, Berlin 1915  (Reihe: Studien zur Geschichte des menschlichen Geschlechtslebens Bd.  1.). Inges. 7 Aufl. zu Lebzeiten. Zuletzt 1978: Heyne, München <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3453501241">ISBN 3453501241</a>
<ul>
<li>in Engl. (Auszüge): <em>Marquis de Sade. His life and his works</em> Übers. James Bruce. Castle/ Book Sales, <a title="NY" href="http://de.wikipedia.org/wiki/NY">NY</a> 1948 (128 S.). Weitere Übers. ins Frz. und Span.</li>
</ul>
</li>
<li><em>Neue Forschungen über den Marquis de Sade und seine Zeit. Mit  besonderer Berücksichtigung der Sexualphilosophie de Sade&#8217;s auf Grund  des neuentdeckten Original-Manuskriptes seines Hauptwerkes</em> (als Dühren); Nachdruck 1965; wieder <a title="VDM Publishing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/VDM_Publishing">VDM Verlag Dr. Müller</a>, Saarbrücken 2007</li>
<li><em>Die Prostitution</em> (Band 1, 1912; der 2. Band erschien posthum 1925)</li>
<li><em>Rétif-Bibliothek. Verzeichnis der französischen und deutschen Ausgaben und Schriften von und über <a title="Nicolas Edme Restif de la Bretonne" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Edme_Restif_de_la_Bretonne">Nicolas Edme Restif de la Bretonne</a></em> (1906, u. d. Pseudonym Eugen Dühren)</li>
<li><em>Rétif de la Bretonne. Der Mensch, der Schriftsteller, der Reformator</em> (1906, gleiches Pseud.)</li>
<li><em>Das Sexualleben unserer Zeit in seinen Beziehungen zur modernen Kultur</em> (1907, das grundlegende Werk erlebte in der Folgezeit mehrere Auflagen.)</li>
<li><em>Die sexuelle Osphresiologie</em> (1906, als Albert Hagen)</li>
<li><em>Der Ursprung der <a title="Syphilis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis">Syphilis</a>. Eine medizinische und kulturgeschichtliche Untersuchung</em> (1901)</li>
<li><em>Das Versehen der Frauen in Vergangenheit und Gegenwart und die Anschauungen der Aerzte, Naturforscher und Philosophen darüber</em> (1899, als Gerhard von Welsenburg)</li>
<li><a title="Projekt Gutenberg-DE" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Projekt_Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a>: <em>Bibliothek der Sexualwissenschaft</em> 36 Klassiker als Faksimile auf DVD. Hille &amp; Partner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783865115249">ISBN 978-3-86511-524-9</a></li>
</ul>
<h2>Herausgabe von Zeitschriften</h2>
<ul>
<li><em>Zeitschrift für Sexualwissenschaft</em> (begründet von <a title="Albert Eulenburg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Eulenburg">Albert Eulenburg</a> und Iwan Bloch, fortgeführt von <a title="Max Marcuse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Marcuse">Max Marcuse</a>; später unter dem Titel „Zeitschrift für Sexualwissenschaft und Sexualpolitik“)</li>
</ul>
<h2>Sekundärliteratur</h2>
<ul>
<li><a title="Volkmar Sigusch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkmar_Sigusch">Volkmar Sigusch</a>: <em>Geschichte der Sexualwissenschaft</em>, Frankfurt/M., New York: Campus 2008, S. 52-80, 285-307 und 597-599 &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783593385754">ISBN 978-3-593-38575-4</a></li>
<li><a title="Volkmar Sigusch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkmar_Sigusch">Volkmar Sigusch</a> und Günter Grau (Hg.): <em>Personenlexikon der Sexualforschung</em>, Frankfurt/M., New York: Campus 2009, S. 52-61 – <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783593390499">ISBN 978-3-593-39049-9</a></li>
<li><a title="Erwin J. Haeberle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_J._Haeberle">Erwin J. Haeberle</a>: <em>Iwan Bloch (1872 &#8211; 1922)</em> In: <em>„Meinetwegen ist die Welt erschaffen“. Das intellektuelle Vermächtnis des deutschsprachigen Judentums. 58 Portraits</em> Frankfurt, Campus 1997, S. 165-172</li>
<li>Wolfgang Büsing: <em>Ido Wolff und seine Sippe. Ein berühmter Wundarzt des 17. Jahrhunderts aus Oldenburg</em> in: ders.: <em>Glück, Heil und Segen angewünschet. Familiengeschichtliche und heimatkundliche Beiträge aus dem Oldenburgishen</em> Heinz Holzberg, Oldenburg 1988 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3873583054">ISBN 3-87358-305-4</a> S. 43-51 (Rez.: Gerold Schmidt, Oldenburgische Familienkunde, Jg. 30 H 4/1988, S. 766-767)</li>
<li>Günther Grau: <em>Iwan Bloch. Hautarzt &#8211; Medizinhistoriker &#8211; Sexualforscher</em>, Hentrich &amp; Hentrich Verlag, Berlin 2007, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783938485415">ISBN 978-3-938485-41-5</a>.</li>
</ul>
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		<title>Rentner wollen künftig weiterarbeiten: Bundesbürger fürchten sich vor Altersarmut</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 16:30:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeder dritte Deutsche will im Rentenalter weiter berufstätig sein. Das sind rund vier von zehn Männern und knapp drei von zehn Frauen. Die Gründe liegen in den sinkenden Leistungen der Renten- und Krankenversicherung bei gleichzeitig steigenden Abgaben. Vielen ist mittlerweile bewusst, dass sie im Alter deutlich mehr Abstriche machen müssen als die jetzigen Rentner&#8230; Menschen arbeiten künftig länger, um Altersarmut zu entgehen pte &#8211; Dies ergab die Studie &#8220;Kundenkompass Selbstbestimmung im Alter&#8221; der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)  in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. &#8220;Länger dem Beruf nachzugehen, entspricht dem Wunsch nach Selbstbestimmung im Alter und ist für viele natürlich auch eine Frage des Geldes&#8221;, sagt Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP. Neun von zehn Bundesbürgern sind überzeugt, Konsumverzicht üben zu müssen, um im Ruhestand über die Runden zu kommen. Jeder Dritte fürchtet sich vor Altersarmut. Kein angemessener Lebensstandard Vor allem die Generation der unter 30-Jährigen macht sich keine Illusionen mehr und rechnet mit deutlich geringeren Sozialabgaben. Insgesamt gehen rund drei Viertel der Befragten nicht mehr davon aus, dass ihnen die gesetzliche Rente im Alter einen angemessenen Lebensstandard sichert. Rund 37 Prozent der Bundesbürger erwarten daher, dass sie im Alter auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sein werden. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder dritte Deutsche will im Rentenalter weiter berufstätig sein. Das  sind rund vier von zehn Männern und knapp drei von zehn Frauen. Die  Gründe liegen in den sinkenden Leistungen der Renten- und  Krankenversicherung bei gleichzeitig steigenden Abgaben. Vielen ist  mittlerweile bewusst, dass sie im Alter deutlich mehr Abstriche machen  müssen als die jetzigen Rentner&#8230;<span id="more-2510"></span></p>
<p><strong>Menschen arbeiten künftig länger, um Altersarmut zu entgehen</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Dies ergab die Studie &#8220;Kundenkompass Selbstbestimmung im Alter&#8221; der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (<a href="http://zqp.de">ZQP</a>)  in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. &#8220;Länger dem Beruf nachzugehen, entspricht dem Wunsch nach Selbstbestimmung im Alter und ist für viele natürlich auch eine Frage des Geldes&#8221;, sagt Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP. Neun von zehn Bundesbürgern sind überzeugt, Konsumverzicht üben zu müssen, um im Ruhestand über die Runden zu kommen. Jeder Dritte fürchtet sich vor Altersarmut.</p>
<p><strong>Kein angemessener Lebensstandard </strong></p>
<p>Vor allem die Generation der unter 30-Jährigen macht sich keine Illusionen mehr und rechnet mit deutlich geringeren Sozialabgaben. Insgesamt gehen rund drei Viertel der Befragten nicht mehr davon aus, dass ihnen die gesetzliche Rente im Alter einen angemessenen Lebensstandard sichert. Rund 37 Prozent der Bundesbürger erwarten daher, dass sie im Alter auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sein werden.</p>
<p>Viele Bundesbürger nehmen zudem die Risiken des Alters intensiver wahr als früher. Der Grund: Sie fassen sich bewusster mit dem Thema Pflege &#8211; stärker als in der Vergangenheit sehen sie auch die Verantwortung für den Pflegefall bei sich selbst. Ihr Ziel ist es vor allem, Angehörige finanziell nicht zu belasten. 70 Prozent der Frauen und 80 Prozent der Männer streben danach, im Alter ihrer eigenen Familie finanziell unter die Arme zu greifen, so wie sie es heute von ihren Eltern erfahren. Ihnen ist bewusst, dass auch ihre Kinder aufgrund der demografischen Entwicklung deutlich stärker belastet werden.</p>
<p><strong>Alters- und leistungsgerechte Arbeitsbedingungen </strong></p>
<p>&#8220;Aufgrund des demografischen Wandels sind die Unternehmen in Zukunft noch mehr auf die Mitarbeit, Erfahrung und Qualifikation Älterer angewiesen&#8221;, sagt ein Sprecher der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) http://bda-online.de , gegenüber pressetext. &#8220;Die Betriebe haben die Notwendigkeiten längst erkannt und personalpolitisch reagiert. Seit Jahren nimmt die Beschäftigung Älterer deutlich zu. Im Jahr 2000 waren von den 55- bis 64-Jährigen 37 Prozent beschäftigt, heute sind es 57 Prozent.&#8221;</p>
<p>Auch die Tarifvertragsparteien hätten laut BDA innovative, branchenspezifische Lösungen für den Umgang mit dem demografischen Wandel entwickelt. So bestehen in der Chemischen Industrie, der Stahlindustrie, im Baugewerbe sowie in der Metall- und Elektroindustrie zahlreiche Rahmenregelungen, beispielsweise zur Gestaltung alters- und leistungsgerechter Arbeitsbedingungen oder auch zur individuellen betrieblichen Altersvorsorge.</p>
<p>&#8220;Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und wird dies auch weiterhin tun. Körperliche Belastungen gehen zurück, die Menschen sind im höheren Alter gesünder und leistungsfähiger als noch vor zehn oder 20 Jahren&#8221;, so der BDA-Sprecher.</p>
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