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Geschichte und Selbstverständnis der Psychotherapie

Ärztliche und psychologische Behandlungen von Kranken, die mit dem Begriff »Psychotherapie« verbunden sind, haben eine mehr als 100-jährige Geschichte. In den praktizierten Formen und im theoretischen Selbstverständnis ihres Vorgehens hat sich die Psychotherapie in der Welt weit verbreitet und dabei differenziert…

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Bewegung als Vorbeugung gegen Depressionen

Eine wahrscheinlich häufige Ursache von Depressionen ist der Bewegungsmangel. “Bedingt durch das Internet und das Fernsehen und die dadurch hervorgerufene Sprachlosigkeit und damit Kritiklosigkeit in den Familien, kommt es zu Inaktivität und Isolation”, so die Wiener Psychiaterin Liane Saxer-Novotny…

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Psychiatrie: Zwang ist gesetzeswidrig

“Zwangsmaßnahmen sorgen dafür, dass psychische Leiden chronisch werden”, so Fricke. Menschen, die sich etwa infolge von Mobbing oder einer Scheidung in einem psychischen Ausnahmezustand wie in einer Depression oder Psychose befinden, suchen mitunter freiwillig in psychiatrischen Kliniken um Hilfe…

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Depressionen: Genauso tödlich wie Rauchen

Das Mortalitätsrisiko ist bei Depressionen mindestens so groß wie beim Rauchen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Bergen und vom Londoner Kings College in einer Studie an mehr als 60.000 Patienten. In einem Beobachtungszeitraum von vier Jahren haben die Depressionen zu ebenso vielen Sterbefällen geführt wie der Nikotinmissbrauch, berichten die Forscher im Journal of Psychiatry…

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Interesse für das Ich: Alfred Adler

Er gehört zu den Pionieren der Tiefenpsychologie und hat nach seiner Abkehr von Freud eine eigene Richtung begründet: die Individualpsychologie…

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Die Entdeckung des Unbewussten: Sigmund Freud

Er hat die Welt umgekrempelt, und er ist sich dessen bewusst gewesen. Sigmund Freuds Werk, die Psychoanalyse, markiert einen tiefen Einschnitt im Selbstverständnis des Menschen. Nicht nur Medizin und Psychologie, sondern auch Kunst, Alltagsleben und unser Verständnis von der Gesellschaft sind von ihr beeinflusst…

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Pathologische Massenbildung gegen Juden und Jüdinnen: Zur Psychoanalyse des Antisemitismus

Als die “spezifischen Motive” des Antisemitismus nannte Freud jene, “die aus geheimen Quellen” (Freud 1939, 197) stammen. Die Wissenschaft, welche uns den Blick auf diese geheimen (i.e. unbewussten) Quellen ermöglicht, ist die Psychoanalyse. Auch die Charakterisierung des Antisemitismus als “Leidenschaft” (Sartre 1975, 109) und die grandiose Irrationalität (bis zur Wahnhaftigkeit) seiner Anschuldigungen verweisen auf die Freudsche Theorie. Weil aber die Psychoanalyse das Individuum zum Gegenstand hat, kann es “strenggenommen nur eine Psychoanalyse des Antisemiten, nicht aber des Antisemitismus geben.” (Fenichel 1993, 35)…

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Gedächtnisforschung: Geistige Vorgänge erzeugen biologische Veränderungen

Seit über 50 Jahren widmet sich Eric Kandel der Entschlüsselung molekularer Prozesse im Gehirn, die unserem Gedächtnis zu Grunde liegen. Im Jahre 2000 erhielt er dafür den Nobelpreis für Medizin: Er entdeckte das Protein, das eine Schlüsselrolle bei der Speicherung von Ereignissen aus dem Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis spielt. Dieser Vorgang ist die Voraussetzung für Lernen und Erinnern. Kandel hat untersucht, wie geistige Vorgänge biologische Veränderungen erzeugen, und nachgewiesen, dass Lernen neuronale Schaltkreise verändert und Wissen eine anatomische Veränderung im Gehirn bewirkt…

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Schizophrenie: Genetische Grundlagen entschlüsselt

Wissenschaftler unter Leitung der Harvard University haben winzige genetische Variationen identifiziert, die für mehr als ein Drittel des vererbten Schizophrenie-Risikos verantwortlich sein könnten. Sie wiesen auch nach, dass die Krankheit genetisch große Ähnlichkeit mit manischen Depressionen aufweist…

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In der Praxis: Psychisch Kranke ohne Rechte

Menschen, die an psychischen Krankheiten leiden, können ihre Rechte meist nicht voll verwirklichen. Diesem Problem widmete sich die Tagung “Rechte haben-Rechte verwirklichen” in Köln…

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