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	<title>Pharmacon Net &#187; Psychiatrie</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Persönlichkeitsstörungen verstehen: Zum Umgang mit schwierigen Klienten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 23:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Patienten mit Persönlichkeitsstörungen gelten als schwierig und »nervig«. Sie stehen im Ruf, psychiatrische Teams aufzumischen und schwer behandelbar zu sein. Rainer Sachse zeigt, wie man Verständnis und Zugang zu diesen Menschen entwickeln kann. Für ihn stellen sich Persönlichkeitsstörungen im Kern als Beziehungsstörungen dar&#8230; Rainer Sachse Anhand des von ihm entwickelten Modells der doppelten Handlungsregulation zeichnet er nach, wie diese ungünstigen Beziehungsmuster entstehen, in der Familie verstärkt werden, sich im späteren Verlauf der Biografie entwickeln und welche Probleme daraus für Klienten mit Persönlichkeitsstörungen und die Menschen, die mit ihnen umgehen, entstehen. In je eigenen Kapiteln werden die unterschiedlichen Persönlichkeitsstile und die ihnen spezifischen Ausprägungen beschrieben und erklärt. Zahlreiche Beispiele illustrieren die Beziehungsfallen und Tests, mit denen Therapeuten und psychosoziale Profis häufig konfrontiert werden, und zeigen, wie man konstruktiv damit umgehen kann. Kapitel zu den speziellen Problemen bei der Team- und Angehörigenarbeit runden das Buch ab. Zielgruppen: Professionell-psychiatrisch Tätige in stationären und ambulanten Settings: Krankenschwestern und -pfleger, Erzieher, Sozialarbeiter und -pädagogen, ärztliche und psychologische Therapeuten. Die Berücksichtigung und Würdigung der Pflegekräfte, die ja oft mehr alltäglichen Kontakt mit den Klienten haben, ist ein besonderes Verdienst dieses Buches. [BESTELLEN?] Das Buch ist gut strukturiert aufgebaut. Erkenntnisse und Begriffe werden zunächst genau in ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Persönlichkeitsstörungen gelten als schwierig und »nervig«. Sie stehen im Ruf, psychiatrische Teams aufzumischen und schwer behandelbar zu sein. Rainer Sachse zeigt, wie man Verständnis und Zugang zu diesen Menschen entwickeln kann. Für ihn stellen sich Persönlichkeitsstörungen im Kern als Beziehungsstörungen dar&#8230;<span id="more-3699"></span></p>
<p><em><a href="http://www.psychiatrie-verlag.de/autorenautorinnen/details/author/rainer-sachse.html">Rainer Sachse</a></em></p>
<p>Anhand des von ihm entwickelten Modells der doppelten Handlungsregulation zeichnet er nach, wie diese ungünstigen Beziehungsmuster entstehen, in der Familie verstärkt werden, sich im späteren Verlauf der Biografie entwickeln und welche Probleme daraus für Klienten mit Persönlichkeitsstörungen und die Menschen, die mit ihnen umgehen, entstehen.</p>
<p>In je eigenen Kapiteln werden die unterschiedlichen Persönlichkeitsstile und die ihnen spezifischen Ausprägungen beschrieben und erklärt. Zahlreiche Beispiele illustrieren die Beziehungsfallen und Tests, mit denen Therapeuten und psychosoziale Profis häufig konfrontiert werden, und zeigen, wie man konstruktiv damit umgehen kann. Kapitel zu den speziellen Problemen bei der Team- und Angehörigenarbeit runden das Buch ab.</p>
<p>Zielgruppen: Professionell-psychiatrisch Tätige in stationären und ambulanten Settings: Krankenschwestern und -pfleger, Erzieher, Sozialarbeiter und -pädagogen, ärztliche und psychologische Therapeuten. Die Berücksichtigung und Würdigung der Pflegekräfte, die ja oft mehr alltäglichen Kontakt mit den Klienten haben, ist ein besonderes Verdienst dieses Buches.</p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3884145088">BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<blockquote><p>Das Buch ist gut strukturiert aufgebaut. Erkenntnisse und Begriffe werden zunächst genau in ihrer Verwendung und Bedeutung erklärt und dann weiter verwendet. Die Erklärungen fallen manchmal zu genau und somit zu lang aus, aber bieten so auch Themenneulingen die Möglichkeit, alles genau zu verstehen. Der Aufbau des Buches hat aber auch seine Tücken: Es ist kein Buch zum Hineinschnuppern oder Querlesen, sondern muss »gezwungenermaßen« einmal durchgelesen werden. Da der Inhalt aber auch sehr lesenswert ist, ist dies nicht unbedingt von großem Nachteil.<br />
<em>Kadriye Kaynak in Sozialpsychiatrische Informationen</em></p>
<p>Das Buch von Prof. Dr. Rainer Sachse hilft, Zusammenhänge zu erkennen und Behandlungsmöglichkeiten danach auszurichten. Ein Buch, das Hoffnung macht.<br />
<em>Dr. Verena Liebers im Eppendorfer</em></p></blockquote>
<p>Prof. Dr. Rainer Sachse, Jg. 1948, ist Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum, Therapeut und Supervisor im Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum, Dozent in postgradualen Ausbildungsgängen in Amsterdam, Basel, Bern, Bochum, Bonn, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Gent, Toronto und Zürich. Zahlreiche Veröffentlichungen vor allem zur Psychotherapieforschung und zur therapeutischen Beziehungsgestaltung.</p>
<p>Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Konzeptentwicklung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, Persönlichkeitsstörungen, Psychosomatik und Prozessforschung.</p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3884145088">BESTELLEN?</a>]</strong></p>
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		<title>Auch Kinder leiden unter Zwangsstörungen: Computerspiel als Therapiehilfe</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/12/zwangsstoerung/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 14:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht nur Erwachsene, sondern auch rund zwei Prozent der Kinder leiden unter Zwangsstörungen. Sichtbar wird die Störung einerseits in sich aufdrängenden Gedanken wie Angst vor Verschmutzung, Verletzung oder gewalttätigen Vorstellungen, die als sinnlos oder quälend empfunden werden. Andererseits gibt es Zwangshandlungen &#8211; ritualisierte Handlungen, die häufig wiederholt werden müssen, wie Händewaschen, Fragen, Zählen, Berühren, Kontrollieren oder Sammeln&#8230; pte &#8211; http://www.uzh.ch -  Das in Zürich erstellte Computerspiel &#8220;Ricky und die Spinne&#8221; soll sechs- bis zwölfjährigen Kindern mit Methoden der Verhaltenstherapie helfen, ihre Erkrankung, deren Folgen und die Behandlung zu verstehen. Hilflose Eltern &#8220;Bei Zwangserkrankungen sehen wir immer wieder, dass Eltern sehr überrascht sind&#8221;, sagt Forschungsleiterin Veronika Brezinka vom Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universität Zürich im pressetext-Interview. Häufig passe sich die Familie der Marotten der erkrankten Kinder an. Der Waschzwang ist der bekannteste &#8211; Brezinka kennt auch zwangsgestörte Kinder, die immer wieder durch die Tür gehen müssen oder zwanghaft ihre Plüschtiere immer wieder ordnen. Mit der Anpassung an Zwangshandlungen wollen Eltern und Geschwister Kindern helfen. &#8220;Das führt aber dazu, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit immer mehr Zwänge entstehen&#8221;, erklärt die Psychologin. Die Ursache für die neuropsychische Erkrankung ist noch nicht bekannt. &#8220;Wir brauchen zum Glück die Ursache nicht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Erwachsene, sondern auch rund zwei Prozent der Kinder leiden unter Zwangsstörungen. Sichtbar wird die Störung einerseits in sich aufdrängenden Gedanken wie Angst vor Verschmutzung, Verletzung oder gewalttätigen Vorstellungen, die als sinnlos oder quälend empfunden werden. Andererseits gibt es Zwangshandlungen &#8211; ritualisierte Handlungen, die häufig wiederholt werden müssen, wie Händewaschen, Fragen, Zählen, Berühren, Kontrollieren oder Sammeln&#8230;<span id="more-3674"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.uzh.ch/">http://www.uzh.ch</a> -  Das in Zürich erstellte Computerspiel &#8220;Ricky und die Spinne&#8221; soll sechs- bis zwölfjährigen Kindern mit Methoden der Verhaltenstherapie helfen, ihre Erkrankung, deren Folgen und die Behandlung zu verstehen.</p>
<p><strong>Hilflose Eltern</strong></p>
<p>&#8220;Bei Zwangserkrankungen sehen wir immer wieder, dass Eltern sehr überrascht sind&#8221;, sagt Forschungsleiterin Veronika Brezinka vom Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universität Zürich im pressetext-Interview. Häufig passe sich die Familie der Marotten der erkrankten Kinder an. Der Waschzwang ist der bekannteste &#8211; Brezinka kennt auch zwangsgestörte Kinder, die immer wieder durch die Tür gehen müssen oder zwanghaft ihre Plüschtiere immer wieder ordnen.</p>
<p>Mit der Anpassung an Zwangshandlungen wollen Eltern und Geschwister Kindern helfen. &#8220;Das führt aber dazu, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit immer mehr Zwänge entstehen&#8221;, erklärt die Psychologin. Die Ursache für die neuropsychische Erkrankung ist noch nicht bekannt. &#8220;Wir brauchen zum Glück die Ursache nicht zu kennen, um die Kinder behandeln zu können.&#8221;</p>
<p><strong>Spiel legt Verhalten offen</strong></p>
<p>Als bewährteste Methode für die Behandlung kindlicher Zwangserkrankungen gilt heute bereits die kognitive Verhaltenstherapie, eventuell ergänzt mit Medikation. Um Psychotherapeuten zu unterstützen, hat Brezinka das Spiel &#8220;Ricky und die Spinne&#8221; entwickelt. Im Spiel werden Grashüpfer Ricky und Marienkäfer Lisa von einer Spinne gezwungen, Dinge zu tun, die sie eigentlich nicht wollen. Ricky darf beispielsweise nur in einem Muster über die Wiese hüpfen, und Lisa muss jeden Abend vor dem Einschlafen die Punkte auf ihren Flügeln zählen.</p>
<p>Aus Angst vor der Spinne verstricken sie sich immer tiefer ins Netz der Zwangserkrankung. Schließlich bittet Ricky Dr. Eule um Hilfe. &#8220;Das Spiel soll betroffene Kinder ermutigen, sich dem Zwang zu widersetzen und Psychotherapeuten bei der Behandlung von Zwangserkrankungen unterstützen&#8221;, unterstreicht Brezinka.</p>
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		<title>Handbuch der Psychotraumatologie</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/10/psychotraumatologie/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Psychotraumatologie gehört zur Zeit zu den dynamischsten Gebieten im Bereich der klinischen Psychologie. Im neuen Studiengang Psychotherapiewissenschaft soll das Fach als Teil der universitären Ausbildung von Anfang an fester Bestandteil sein&#8230; Dass Klett-Kotta gerade jetzt ein Referenzwerk vorlegt, das viele der aktuellen Entwicklungen und Neubestimmungen behandelt, ist mehr als erfreulich, da notwendig. Dabei könnte man nicht nur von einer Neuinterpretation sondern auch von einer Wiederentdeckung des Themas sprechen, war doch eigentlich jegliche Psychotherapie von Anfang an Traumatherapie. Ging doch schon Sigmund Freud in seinem ersten Werk, den gemeinsam mit Joseph Breuer durchgeführten &#8220;Studien über Hysterie&#8221;, von psychischen Traumata aus, die, meist aus der Kindheit stammend,  zu neurotischen Störungen führen. Die Ausweitung des Traumabegriffs, insbesondere in den Bereich der &#8220;frühen Störungen&#8221; ist somit fast eine Rückbesinnung auf Früheres. Um so wichtiger erscheint damit ein aktuelles Referenzwerk für Fragen der Psychotraumatologie. Das Handbuch für Psychotraumatologie behandelt systematisch aktuelle Fragen, liefert aber auch das Grundwissen für alle Praktiker, Wissenschaftler, Studierende und Organisationen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten. Die Autorinnen und Autoren, allesamt führende Traumaexperten und -therapeuten, bieten eine systematische Zusammenfassung der in Forschung und Klinik gesammelten aktuellen Erkenntnisse und geben einen einzigartigen Überblick über alle Facetten der Traumatologie &#8211; inklusive einem ausführlichem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Psychotraumatologie gehört zur Zeit zu den dynamischsten Gebieten im Bereich der klinischen Psychologie. Im neuen Studiengang Psychotherapiewissenschaft soll das Fach als Teil der universitären Ausbildung von Anfang an fester Bestandteil sein&#8230;<span id="more-3596"></span></p>
<p>Dass Klett-Kotta gerade jetzt ein Referenzwerk vorlegt, das viele der aktuellen Entwicklungen und Neubestimmungen behandelt, ist mehr als erfreulich, da notwendig.<br />
Dabei könnte man nicht nur von einer Neuinterpretation sondern auch von einer Wiederentdeckung des Themas sprechen, war doch eigentlich jegliche Psychotherapie von Anfang an Traumatherapie. Ging doch schon Sigmund Freud in seinem ersten Werk, den gemeinsam mit Joseph Breuer durchgeführten &#8220;Studien über Hysterie&#8221;, von psychischen Traumata aus, die, meist aus der Kindheit stammend,  zu neurotischen Störungen führen. Die Ausweitung des Traumabegriffs, insbesondere in den Bereich der &#8220;frühen Störungen&#8221; ist somit fast eine Rückbesinnung auf Früheres.</p>
<p>Um so wichtiger erscheint damit ein aktuelles Referenzwerk für Fragen der Psychotraumatologie. Das Handbuch für Psychotraumatologie behandelt systematisch aktuelle Fragen, liefert aber auch das Grundwissen für alle Praktiker, Wissenschaftler, Studierende und Organisationen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten.</p>
<p>Die Autorinnen und Autoren, allesamt führende Traumaexperten und -therapeuten, bieten eine systematische Zusammenfassung der in Forschung und Klinik gesammelten aktuellen Erkenntnisse und geben einen einzigartigen Überblick über alle Facetten der Traumatologie &#8211; inklusive einem ausführlichem <a href="http://handbuch-psychotraumatologie.de/wp-content/uploads/2011/08/Seidler_HB_Psycho_Register.pdf">Register</a>.<br />
Und dass die Herausgeber mit Ulrich Venzlaff nicht nur ein Wegbereiter der Psychotraumatologie, sondern auch einen mutigen und anständigen Menschen ehren, macht sie doppelt sympathisch. Doch wer war <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/10/12/psychotraumatologie/"><strong>Ulrich Venzlaff, der sich für eine Entschädigung von im KZ Traumatisierten gegen die Elite der deutschen Psychiatrie durchsetzte?</strong></a></p>
<p>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3608946659">BESTELLEN?</a>]</p>
<p>Die 65 Kapitel befassen sich mit den Themen:<br />
- Definition und Beschreibung der Psychotraumatologie<br />
- Historische Entwicklung<br />
- Krankheitsbilder<br />
- Alle Therapiemöglichkeiten<br />
- Traumatisierungen in bestimmten gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten<br />
- Trauma und Justiz<br />
- Traumafolgestörungen in forensischen Kliniken sowie bei helfenden Berufen</p>
<p>Insbesondere wird diskutiert:<br />
- Wie entstehen Psychotraumata?<br />
- Welchen Verlauf können sie nehmen?<br />
- Welche Möglichkeiten der Behandlung, Versorgung und Betreuung gibt es?<br />
- Was sind die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Voraussetzungen?</p>
<p>Zielgruppe:<br />
- PsychotraumatologInnen<br />
- PsychotherapeutInnen (insb. mit Trauma-Weiterbildung)<br />
- PsychoanalytikerInnen / Psychiater / PsychologInnen<br />
- Führungskräfte und Mitarbeiter in »Blaulichtberufen« und Beratungsstellen<br />
- SozialarbeiterInnen / SeelsorgerInnen<br />
- ErzieherInnen, insbesondere in Einrichtungen für Schwer- und Schwersterziehbare, Studierende</p>
<p>Sehr zu empfehlen ist auch ein Blick auf die <a href="http://handbuch-psychotraumatologie.de/">Website zum Handbuch der Psychotraumatologie</a>&#8230;</p>
<p>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3608946659">BESTELLEN?</a>]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu starke Gefühle: Neuronendichte bei Autisten, Schizophrenen und Selbstmördern höher</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/07/neuron/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/07/neuron/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 15:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Schizophrenie]]></category>
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		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bochum erforschen, ob es einen Zusammenhang zwischen einem Nervenzelltypen und sehr starken Emotionen gibt, die letztlich sogar zu Selbstmord führen können. Im Fokus der Forscher steht der anteriorer cingulärer Cortex (ACC), der dem limbischen System zugerechnet wird&#8230; pte &#8211; Der ACC ist eine wichtige Schnittstelle bei der Verarbeitung komplexer Emotionen wie Scham, Schuld oder Unfairness. Empathiefähigkeit und die Verarbeitung körperlicher und seelischer Schmerzen sind auch in diesem Teil des Gehirns angesiedelt. &#8220;Man sollte keinesfalls von Nervenzellen auf ein bestimmtes Verhalten zurückschließen&#8221;, sagt Martin Brüne, Leiter der Forschungsabteilung für Kognitive Neuropsychiatrie und psychiatrische Präventivmedizin, im Gespräch mit pressetext. Dennoch finden die Forscher bei Menschen, die durch Suizid gestorben sind, eine höhere Dichte an dem Economo Neuron im Gehirn. Dieser Befund könnte beweisen, dass der Nervenzellentyp Economo Neurone in der Verarbeitung von Emotionen eine wichtige Rolle spielt. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung komplexer Gefühle wie Scham, Schuld, Fairness und Empathie für Andere ist zweifellos bedeutsam für das menschliche Miteinander. Unter ungünstigen Umständen kann diese Sensibilität für starke Emotionen aber auch dazu führen, dass die betroffenen Menschen Suizid begehen. Zusammenhänge teilweise spekulativ &#8220;Wenngleich diese Interpretation der Zusammenhänge teilweise spekulativ ist und wir keineswegs den Eindruck erwecken wollen, dass ein derart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bochum erforschen, ob es einen Zusammenhang zwischen einem Nervenzelltypen und sehr starken Emotionen gibt, die letztlich sogar zu Selbstmord führen können. Im Fokus der Forscher steht der anteriorer cingulärer Cortex (ACC), der dem limbischen System zugerechnet wird&#8230;<span id="more-3408"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Der ACC ist eine wichtige Schnittstelle bei der Verarbeitung komplexer Emotionen wie Scham, Schuld oder Unfairness. Empathiefähigkeit und die Verarbeitung körperlicher und seelischer Schmerzen sind auch in diesem Teil des Gehirns angesiedelt. </p>
<p>&#8220;Man sollte keinesfalls von Nervenzellen auf ein bestimmtes Verhalten zurückschließen&#8221;, sagt Martin Brüne, Leiter der Forschungsabteilung für Kognitive Neuropsychiatrie und psychiatrische Präventivmedizin, im Gespräch mit pressetext. Dennoch finden die Forscher bei Menschen, die durch Suizid gestorben sind, eine höhere Dichte an dem Economo Neuron im Gehirn. Dieser Befund könnte beweisen, dass der Nervenzellentyp Economo Neurone in der Verarbeitung von Emotionen eine wichtige Rolle spielt. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung komplexer Gefühle wie Scham, Schuld, Fairness und Empathie für Andere ist zweifellos bedeutsam für das menschliche Miteinander. Unter ungünstigen Umständen kann diese Sensibilität für starke Emotionen aber auch dazu führen, dass die betroffenen Menschen Suizid begehen. </p>
<p><strong>Zusammenhänge teilweise spekulativ </strong></p>
<p>&#8220;Wenngleich diese Interpretation der Zusammenhänge teilweise spekulativ ist und wir keineswegs den Eindruck erwecken wollen, dass ein derart komplexes Geschehen wie Suizid auf die Funktionsweise eines einzelnen Nervenzelltyps zurückgeführt werden kann, so kann die Forschung auf diesem Gebiet doch dazu beitragen, die neurobiologischen Grundlagen dieser Vorgänge besser verstehen zu lernen&#8221;, erklärt Brüne. </p>
<p>Selbstmörder hätten zwar eine bessere Empathiefähigkeit, aber mit dem Preis, dass die psychischen Schmerzen auch größer sind, erklärt Brüne weiter. Aber auch bei Untersuchungen an Gehirnen von Patienten mit Autismus, Schizophrenien und Demenz konnten Mediziner zeigen, dass diese Zellen in Größe und Dichte im ACC verändert sein können. Grundlegend wollten Brüne und sein Team erforschen, welche Bedeutung der Zelltyp Economo Neurone auf menschliches Verhalten hat. Der Wissenschaftler kann die Zelle direkt nicht untersuchen, aber er weiß, dass sobald die Zelldichte im ACC niedig ist, die Menschen auch weniger emphatisch sind. Ohnehin komme dieser Zelltyp nur bei komplex sozialstrukturierten Tieren vor. Die Zellen finden sich auch bei Walen und Elefanten und selbstverständlich bei unserem nächsten Verwandten &#8211; den Affen.</p>
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		<title>Psychotherapie auf digitaler Couch: Psychotherapie im Netz steht erst am Anfang</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/07/psychotherapie-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 15:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Idee der psychologischen Betreuung über weite Distanz ist eigentlich nicht neu. Bereits vor fast 40 Jahren gab es Fürsprecher der sogenannten Telepsychiatrie. Dennoch konnte sich die Behandlung per Videotelefonat auch mit der Verbreitung des Internets bislang kaum durchsetzen. Nun versuchen unterschiedliche Start-ups in den USA einen neuen Anlauf, berichtet die New York Times&#8230; Online-Therapie stößt noch selten auf Akzeptanz pte &#8211; Durch die technische Hilfsmittel können Menschen geholfen werden, die es ablehnen, eine Praxis aufzusuchen beziehungsweise psychisch oder physisch nicht dazu in der Lage sind, so Lynn Bufka, Psychologin und Mitglied der American Psychological Association http://www.apa.org . Für bestimmte Krankheitsbilder, wie Depressionen oder Angstzustände, könne die Therapie über das Internet durchaus effektiv eingesetzt werden, so Fürsprecher der virtuellen Behandlung. Unterschiedliche Studien sollen das belegen. Dennoch fehlt vor allem die Unterstützung des amerikanischen Gesundheitssystems. Medicare und Medicaid, die beiden großen US-Versicherer übernehmen die Kosten für die sogenannten &#8220;Telehealth&#8221;-Leistungen nur beschränkt. Anbieter wie Cope Today versuchen nun durch Pilotversuche mehr Akzeptanz zu schaffen. 15 Minuten für 35 Dollar Die Kosten müssen die Patienten selbst tragen. Cope Today http://www.copetoday.com bietet eine Liste mit Therapeuten die entsprechende Behandlungen anbieten &#8211; die ersten zehn Minuten sind gratis, danach kosten 15 Minuten 35 Dollar. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee der psychologischen Betreuung über weite Distanz ist eigentlich nicht neu. Bereits vor fast 40 Jahren gab es Fürsprecher der sogenannten Telepsychiatrie. Dennoch konnte sich die Behandlung per Videotelefonat auch mit der Verbreitung des Internets bislang kaum durchsetzen. Nun versuchen unterschiedliche Start-ups in den USA einen neuen Anlauf, berichtet die New York Times&#8230;<span id="more-3394"></span></p>
<p><strong>Online-Therapie stößt noch selten auf Akzeptanz</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Durch die technische Hilfsmittel können Menschen geholfen werden, die es ablehnen, eine Praxis aufzusuchen beziehungsweise psychisch oder physisch nicht dazu in der Lage sind, so Lynn Bufka, Psychologin und Mitglied der American Psychological Association http://www.apa.org .</p>
<p>Für bestimmte Krankheitsbilder, wie Depressionen oder Angstzustände, könne die Therapie über das Internet durchaus effektiv eingesetzt werden, so Fürsprecher der virtuellen Behandlung. Unterschiedliche Studien sollen das belegen. Dennoch fehlt vor allem die Unterstützung des amerikanischen Gesundheitssystems. Medicare und Medicaid, die beiden großen US-Versicherer übernehmen die Kosten für die sogenannten &#8220;Telehealth&#8221;-Leistungen nur beschränkt. Anbieter wie Cope Today versuchen nun durch Pilotversuche mehr Akzeptanz zu schaffen.</p>
<p><strong>15 Minuten für 35 Dollar </strong></p>
<p>Die Kosten müssen die Patienten selbst tragen. Cope Today http://www.copetoday.com bietet eine Liste mit Therapeuten die entsprechende Behandlungen anbieten &#8211; die ersten zehn Minuten sind gratis, danach kosten 15 Minuten 35 Dollar. Im Schnitt würde eine Behandlung 43 Minuten dauern, so Tania. S. Malik, Geschäftsführerin von Cope Today. Dass die Patienten die Kosten selbst tragen müssen, sei bislang das größte Hindernis für das Unternehmen. &#8220;Ich glaube nicht, dass wir Erfolg haben werden, wenn die Kunden selbst bezahlen müssen und es keinerlei Unterstützung der Versicherungen gibt&#8221;, so Malik.</p>
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		<title>Psychiatrie und Chassidismus: Rabbiner Abraham Twerski über die Altersweisheit</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 09:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 60 Bücher hat er bereits verfasst. Und obwohl längst im Rentenalter, schreibt Rabbiner Dr. med. Abraham Joshua Twerski mit geradezu jugendlichem Schwung jedes Jahr mindestens ein neues Werk. Den 80. Geburtstag im vergangenen Herbst hat er zum Anlass genommen, seine Memoiren zu veröffentlichen&#8230; Yizhak Ahren bespricht die Autobiografie des interdisziplinär gebildeten Abraham J. Twerski Twerski verweist auf frühere autobiografische Schriften und entschuldigt sich im Voraus für Wiederholungen, die ein aufmerksamer Leser möglicherweise finden wird. Dies entspringt einer übertriebenen Befürchtung: Wer ist nicht gerne bereit, gute Geschichten und geistreiche Gedanken mehrfach zu lesen? Twerski stammt aus einer angesehenen chassidischen Familie. Sein Urgroßvater war der erste Bobover Rebbe. Sein Vater wanderte nach Amerika aus und amtierte als Rabbiner in Milwaukee. In chassidischen Kreisen ist es nicht unüblich, dass Söhne den Beruf ihres Vaters ergreifen. Seine Karriere als Gemeinderabbiner hat Twerski aber im Alter von 25 Jahren beendet. Er begann, Medizin zu studieren, und wurde Psychiater. Jahrzehntelang leitete er in Pittsburgh eine Therapiestation für Drogensüchtige. Dass er trotz des Berufswechsels ein frommer Jude und Toralehrer geblieben ist, spürt der Leser auf jeder Seite. Fallgeschichten Als Psychiater hat Twerski unzähligen Patienten helfen können. Seine Fallgeschichten sind unterhaltsam und lehrreich. Er gibt zahlreiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 60 Bücher hat er bereits verfasst. Und obwohl längst im Rentenalter, schreibt Rabbiner Dr. med. Abraham Joshua Twerski mit geradezu jugendlichem Schwung jedes Jahr mindestens ein neues Werk. Den 80. Geburtstag im vergangenen Herbst hat er zum Anlass genommen, seine Memoiren zu veröffentlichen&#8230;</p>
<p><em>Yizhak Ahren bespricht die Autobiografie des interdisziplinär gebildeten Abraham J. Twerski</em></p>
<p>Twerski verweist auf frühere autobiografische Schriften und entschuldigt sich im Voraus für Wiederholungen, die ein aufmerksamer Leser möglicherweise finden wird. Dies entspringt einer übertriebenen Befürchtung: Wer ist nicht gerne bereit, gute Geschichten und geistreiche Gedanken mehrfach zu lesen?</p>
<p>Twerski stammt aus einer angesehenen chassidischen Familie. Sein Urgroßvater war der erste Bobover Rebbe. Sein Vater wanderte nach Amerika aus und amtierte als Rabbiner in Milwaukee. In chassidischen Kreisen ist es nicht unüblich, dass Söhne den Beruf ihres Vaters ergreifen. Seine Karriere als Gemeinderabbiner hat Twerski aber im Alter von 25 Jahren beendet. Er begann, Medizin zu studieren, und wurde Psychiater. Jahrzehntelang leitete er in Pittsburgh eine Therapiestation für Drogensüchtige. Dass er trotz des Berufswechsels ein frommer Jude und Toralehrer geblieben ist, spürt der Leser auf jeder Seite.</p>
<p>Fallgeschichten Als Psychiater hat Twerski unzähligen Patienten helfen können. Seine Fallgeschichten sind unterhaltsam und lehrreich. Er gibt zahlreiche Tipps für den Alltag, etwa für eine gute Ehe. Wohltuend fällt die Bescheidenheit des Autors auf. Er beschreibt sich selbst als Praktiker und Popularisierer der von Freud begründeten Tiefenpsychologie.</p>
<p>So arbeitet er ganz selbstverständlich mit dem Begriff des Unbewussten, äußert sich aber kritisch über Freuds Methode der Traumdeutung. Meines Erachtens verzichtet der chassidische Psychiater damit auf den Königsweg zur Erfassung seelischer Probleme. Bemerkenswert ist, dass Twerski der Hypnosetherapie ein ganzes Kapitel widmet. Er erwähnt, dass Rabbiner Moshe Feinstein in einem halachischen Gutachten Hypnose für medizinische Zwecke erlaubt.</p>
<p>Als orthodoxer Jude lernt Twerski in seiner Freizeit regelmäßig Tora. Er hat einen Band mit Betrachtungen zu den Wochenabschnitten vorgelegt und ein dickes Buch über jüdische Gebete publiziert. In seinen Memoiren zitiert Twerski die täglich ausgesprochene Bitte »Gib unseren Teil an Deiner Lehre« und erläutert dies so: Jeder Jude hat einen spezifischen Anteil an der Tora, den ihm niemand wegnehmen kann. Twerski referiert gleich mehrere seiner originellen Interpretationen biblischer und talmudischer Passagen. Niemand sollte sich wundern, in der Autobiografie eines Rabbiners Tora-Novellen (chidusche tora) zu finden – ohne sie wäre die Bilanz des Erreichten unvollständig.</p>
<p>Selbsttäuschung Ein Thema, auf das der 80-jährige Autor mehrfach zu sprechen kommt, ist die Weisheit, die man durch die Erfahrung eines langen Lebens erwirbt. Twerski empfiehlt jungen Menschen, bei wichtigen Entscheidungen die Alten um Rat zu fragen. Er vermutet, dass viele Brautpaare nicht um Weisheit beten, weil sie der Meinung seien, bereits alles zu wissen, was für ihr Leben von Belang sei – eine gefährliche Selbsttäuschung. Gerade in unserer Zeit, in der Taten der Jugend oft verherrlicht werden, verdient Twerskis Lobrede auf die Altersweisheit große Beachtung.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/search?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&#038;node=198&#038;keywords=twerski&#038;x=0&#038;y=0&#038;preview=">Abraham J. Twerski: Gevurah. My Life, Our World, and the Adventure of Reaching 80. Shaar Press, New York 2010, 276 S., 18,99 $ </a></p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9955">Jüdische Allgemeine</a></p>
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		<title>Trauma: Ursachen und Therapien</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/02/trauma-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 10:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine umfassende Betrachtung verschiedener For­men des Traumas, seiner Ursprünge und Therapien unter dem Gesichtspunkt des Traumas als Ursache schwerer psychischer Störungen&#8230; Hirsch, Mathias: Trauma Ersch. soeben in der Buchreihe &#8220;Analyse der Psyche und Psychotherapie&#8221; im Psychosozial-Verlag Die Psychoanalyse begann als Traumatheorie, entwickelte sich zur Triebpsychologie und kann heute als Beziehungspsychologie verstanden werden, die (traumatisierende) Beziehungserfahrungen als Ursache schwerer psychischer Störungen sieht. Dabei dient die Internalisierung von Gewalterfahrungen eher der Bewältigung lang andauernder »komplexer« Beziehungstraumata; akute Extremtraumatisierungen haben hingegen Dissoziationen zur Folge. Während eine psychoanalytische Therapie »komplex« traumatisierter Patienten die therapeutische Beziehung ins Zentrum stellt und sich vielfältiger metaphorischer Mittel bedient, erfordern akute Extremtraumatisierungen, die zu Posttraumatic Stress Disorder führen können, ein verhaltensmodifizierendes, auch suggestives Vorgehen. Der Begriff »Trauma« sowie der Umgang mit Traumatisierung in der Therapie werden vorgestellt. Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und für psychotherapeutische Medizin sowie Psychoanalytiker, Gruppenanalytiker, Lehrbeauftragter der Universität Hamburg und Ehrenmitglied des Psychoanalytischen Seminars Vorarlberg. Traumatisierung zählt zu seinen Forschungsschwerpunkten. Letzte Veröffentlichungen im Psychosozial-Verlag: »Mein Körper gehört mir … und ich kann mit ihm machen, was ich will!« (2010), »Liebe auf Abwegen« (2008), »Die Matthäus-Passion Johann Sebastian Bachs« (2008) u.a. [BESTELLEN?]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine umfassende Betrachtung verschiedener For­men des Traumas, seiner Ursprünge und Therapien unter dem Gesichtspunkt des Traumas als Ursache schwerer psychischer Störungen&#8230;<span id="more-3070"></span></p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3837920569">Hirsch, Mathias: Trauma</a><br />
Ersch. soeben in der Buchreihe &#8220;Analyse der Psyche und Psychotherapie&#8221; im <a href="http://web.psychosozial-verlag.de/psychosozial/index.php?parent=43&amp;sub=yes&amp;idcat=43&amp;lang=1&amp;&amp;idart=19&amp;idau=77&amp;ojid=f2922fe6db8e0438ef41f7618a1769a6" class="smallText" target="_self">Psychosozial-Verlag</a></p>
<p>Die Psychoanalyse begann als Traumatheorie, entwickelte sich zur Triebpsychologie und kann heute als Beziehungspsychologie verstanden werden, die (traumatisierende) Beziehungserfahrungen als Ursache schwerer psychischer Störungen sieht. Dabei dient die Internalisierung von Gewalterfahrungen eher der Bewältigung lang andauernder »komplexer« Beziehungstraumata; akute Extremtraumatisierungen haben hingegen Dissoziationen zur Folge.</p>
<p>Während eine psychoanalytische Therapie »komplex« traumatisierter Patienten die therapeutische Beziehung ins Zentrum stellt und sich vielfältiger metaphorischer Mittel bedient, erfordern akute Extremtraumatisierungen, die zu <strong>Posttraumatic Stress Disorder</strong> führen können, ein verhaltensmodifizierendes, auch suggestives Vorgehen. Der Begriff »Trauma« sowie der Umgang mit Traumatisierung in der Therapie werden vorgestellt.</p>
<p>Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und für psychotherapeutische Medizin sowie Psychoanalytiker, Gruppenanalytiker, Lehrbeauftragter der Universität Hamburg und Ehrenmitglied des Psychoanalytischen Seminars Vorarlberg. Traumatisierung zählt zu seinen Forschungsschwerpunkten. Letzte Veröffentlichungen im Psychosozial-Verlag:<br />
»Mein Körper gehört mir … und ich kann mit ihm machen, was ich will!« (2010),<br />
»Liebe auf Abwegen« (2008),<br />
»Die Matthäus-Passion Johann Sebastian Bachs« (2008) u.a.<br />
[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3837920569">BESTELLEN?</a>]</p>
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		<title>Psychiatrie und Psychologie</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 17:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich haben sich Menschen schon immer mit ihrem Befinden und Empfinden beschäftigt und natürlich gilt dies auch für den geistigen oder seelischen Bereich. In der Frühgeschichte wurden Störungen in diesem Bereich meist durch übernatürliche Einflüsse erklärt. Später waren zahlreiche Ärzte, beispielsweise Hippokrates in Griechenland, davon überzeugt, dass auch Geisteskrankheiten natürliche Ursachen haben. Er, wie auch sein indischer Kollege Susruta, wiesen bereits auf zahlreiche psychosomatische Zusammenhänge hin&#8230; Doch mit dem Tod des römischen Arztes Galen, ca. im Jahr 200, nahmen primitive Vorstellungen und Dämonisierungen wieder überhand. So kam es auch zu den Hexenverfolgungen in Europa, denen Hunderttausende von Frauen zum Opfer fielen. Der so genannte Hexenhammer (Malleus Maleficarum) hatte großen Einfluss auf die westliche Medizin. Die Trennung von Körper und Geist resultierte aus derartig primitiven Quellen, aber auch aus theologischen Erwägungen eines Thomas Aquinas, der meinte, die Seele könne niemals krank werden &#8211; im Gegensatz zum Körper. Entwicklungen in der medizinischen Psychologie gab es fast nur in der arabischen bzw. arabisch-jüdischen Welt. Genannt sei beispielsweise Rabbi Moses Ben Maimon, der Leibarzt von Saladin dem Großen (12/13.Jh.). Der erste effektive Widerspruch gegen die Dämonologie, die u.a. mit Folter, Exorzismus und Scheiterhaufen arbeitete, kam erst im 16. Jahrhundert von Johann Weyer (De praestigiis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich haben sich Menschen schon immer mit ihrem Befinden und Empfinden beschäftigt und natürlich gilt dies auch für den geistigen oder seelischen Bereich. In der Frühgeschichte wurden Störungen in diesem Bereich meist durch übernatürliche Einflüsse erklärt. Später waren zahlreiche Ärzte, beispielsweise Hippokrates in Griechenland, davon überzeugt, dass auch Geisteskrankheiten natürliche Ursachen haben. Er, wie auch sein indischer Kollege Susruta, wiesen bereits auf zahlreiche psychosomatische Zusammenhänge hin&#8230;<span id="more-2862"></span></p>
<p>Doch mit dem Tod des römischen Arztes Galen, ca. im Jahr 200, nahmen primitive Vorstellungen und Dämonisierungen wieder überhand. So kam es auch zu den Hexenverfolgungen in Europa, denen Hunderttausende von Frauen zum Opfer fielen. Der so genannte Hexenhammer (Malleus Maleficarum) hatte großen Einfluss auf die westliche Medizin. Die Trennung von Körper und Geist resultierte aus derartig primitiven Quellen, aber auch aus theologischen Erwägungen eines Thomas Aquinas, der meinte, die Seele könne niemals krank werden &#8211; im Gegensatz zum Körper. Entwicklungen in der medizinischen Psychologie gab es fast nur in der arabischen bzw. arabisch-jüdischen Welt. Genannt sei beispielsweise <a href="http://www.pharmacon.net/2008/12/rambam/">Rabbi Moses Ben Maimon</a>, der Leibarzt von Saladin dem Großen (12/13.Jh.).</p>
<p>Der erste effektive Widerspruch gegen die Dämonologie, die u.a. mit Folter, Exorzismus und Scheiterhaufen arbeitete, kam erst im 16. Jahrhundert von Johann Weyer (De praestigiis daemonorum et incantationibus et veneficiis. Basilea 1564), der manchmal als Vater der Psychiatrie bezeichnet wird.</p>
<blockquote><p>Die wikipedia schreibt: Die kirchliche Organisation des Umgangs mit dem Problem seelischer Not und menschlicher Verhaltensauffälligkeiten erfolgte z.T. durch exorzierende Priester und durch Methoden der Inquisition, der Hexenverbrennungen, der Verfolgung durch den Dominikanerorden und durch die Bulle Summis desiderantes des Papsts Innozenz VIII. vom 5. Dezember 1484. Doch es sind auch Gegenströmungen zu nennen. Durch Ärzte wie Paracelsus (1493-1541) und Johann Weyer (1515-1588) wurde u. a. im ausgehenden MA mit Wort und Tat zumindest ansatzweise den Kranken auch in der Öffentlichkeit Beistand geleistet.</p></blockquote>
<p>Doch es dauerte noch zwei Jahrhunderte bis Philippe Pinel 1792 die Ketten der Geisteskranken in Frankreich löste.</p>
<blockquote><p>Die wikipedia schreibt: Philippe Pinel (20. April 1745 in Jonquières im Departement Tarn &#8211; 25. Oktober 1826 in Paris) war ein französischer Psychiater und seit 1794 leitender Arzt am Hôpital Salpêtrière und setzte dort zuerst eine ärztliche Behandlung ohne Zwangsmaßnahmen durch. Um die Ausbildung der Psychiatrie zur Wissenschaft erwarb er sich große Verdienste, darüber hinaus auch um die gesamte Auffassung vom biologisch-pathologischen Geschehen.</p></blockquote>
<p>Im 19. Jahrhundert wandte Emil Kraeplin (1855-1926) deskriptive und statistische Methoden in seinen klinischen Studien an und entwickelte eine Klassifikation von Persönlichkeitsstörungen und Geisteskrankheiten. Ein Konzept, das von zahlreichen Nachfolgern weiterentwickelt wurde. Eugen Bleuler z.B. überdachte die Vorstellung von der Dementia praecox und führte den Begriff der Schizophrenie ein.</p>
<p>Auf Kraeplin geht auch der Begriff der Psychopharmakologie zurück:</p>
<blockquote><p>Die wikipedia schreibt: Die Psychopharmakologie (von altgriechisch ψῡχή, psȳkhē für Seele, φάρμακον, pharmakon für Droge und λογία, logia für Lehre) geht auf Emil Kraepelin zurück und untersucht die Effekte von so genannten Wirkstoffen auf das Nervensystem und das Erleben und Verhalten. Wirkstoffe sind exogene chemische Substanzen, die für die normale Zellfunktion nicht notwendig sind, aber große Effekte auf physiologischer Ebene und im Erleben und Verhalten hervorrufen können. Der für Psychopharmakologen interessante Wirkungsort eines Wirkstoffes ist das zentrale Nervensystem (kurz: ZNS / CNS). Ein Wirkstoff gelangt in das zentrale Nervensystem, indem er zunächst das Blutplasma erreicht und dann die so genannte Blut-Hirn-Schranke überwindet. Hat ein Wirkstoff die Blut-Hirn-Schranke überwunden, so kann er auf das ZNS wirken. Entscheidend für Psychopharmakologen ist nun, in welcher Weise ein Wirkstoff:<br />
- auf die Speicherung und Freisetzung von Neurotransmittern<br />
- auf die prä-und postsynaptischen Rezeptoren und<br />
- die Wiederaufnahme und den Abbau von Neurotransmittern im ZNS wirkt und welche Effekte auf Erlebens-und Verhaltensebene damit verbunden sind.</p></blockquote>
<p>siehe auch: <a href="http://hagalil.com/lexikon/index.php?title=Geschichte_der_Psychiatrie">wiki</a>/lex</p>
<p>Neben der Entwicklung der deskriptiven Psychiatrie wuchs auch das Verständnis für psychologische Mechanismen. Von Paracelsus im 16. Jahrhundert über Messmer im 18.Jh. bis zu Siegmund Freud (1856-1939) ist es ein langer Weg. Freuds Verständnis des Unbewussten, des Ego (Ich), Id (Es) und Über-Ich, von Abwehrmechanismen und neurotischen Konflikten sind fester Bestand westlichen, nicht nur psychiatrischen Denkens, geworden. Seine Betonung der Bedeutung der frühesten Jahre zur Bestimmung späteren Empfindens und Verhaltens, löste großes Interesse an Fragen psychologischen Wachstums und menschlicher Entwicklung aus.</p>
<p>Piaget&#8217;s Studien über die Entwicklung des Intellekts sind ein Beispiel dafür. Zahlreiche Modifikationen und Weiterentwicklungen der freudschen psychoanalytischen Theorie versuchen diese an gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen anzupassen und zu optimieren. Beispiele sind die Arbeiten von Erik Erickson, Fritz und Laura Perls, Erich Fromm, Jakob Moreno, Ruth Cohn, Viktor Frankl, und vieler anderer.</p>
<p>Zahlreiche Entdeckungen im Bereich der Neurophysiologie und der Psychopharmakologie verknüpfen Biologie und Psychiatrie. Inzwischen lassen sich auch psychotherapeutische Erfahrungen als morphologische Veränderung im Gehirn nachweisen.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/01/psychiatrie-1/">Ganzheitliches Denken: Die Dreiteilung in Geist, Verstand und Körper überwinden</a></p>
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		<title>Traumaverarbeitung im Film: Psychoanalytische Erkundungen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 21:22:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gute Filme ermöglichen einen genauen Blick auf Zeitströmungen, aktuelle Ängste, auf die Struktur von Beziehungen, auf Veränderungen der Lebensbedingungen und Lebensgewohnheiten. Seit einigen Jahren setzen sich Filmemacher immer häufiger mit Extremerfahrungen und immer wiederkehrenden seelischen Verletzungen auseinander. Zugleich befasst sich die Psychoanalyse intensiv mit der Erforschung psychischer Traumata&#8230; Damit scheinen beide das Interesse des Publikums zu treffen, das ebenfalls an der Bewältigung von Extremerfahrungen interessiert ist. Das Medium Film gibt dem Zuschauer Gelegenheit, traumatisierendes Geschehen zu verarbeiten und daraus zu lernen. Anhand von Filmen wie »Brokeback Mountain«, »Catch Me If You Can«, »Das Leben ist schön«, »Paradise now«, »21 Gramm« u.a. erkunden Psychoanalytiker in ihren Beiträgen die Darstellung von Traumatisierungen in Filmen und die Funktion solcher Filme für den Einzelnen und die Gesellschaft. Sabine Wollnik, Dr. med., ist Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin sowie Psychoanalytikerin (DPV) und arbeitet in eigener Praxis in Köln. Veröffentlichung im Psychosozial-Verlag: »Zwischenwelten. Psychoanalytische Filminterpretationen« (2008). Brigitte Ziob, Dipl.-Psych., ist Psychoanalytikerin (DPV) und arbeitet in eigener Praxis in Düsseldorf. Diverse Publikationen. Mit Beiträgen von Thomas Auchter, Isolde Böhme, Rupert Martin, Ingrid Prassel, Angelika Voigt-Kempe&#8230; Zur Geschichte des Traumabegriffs in der Psychoanalyse und im Film Zwischen dem Film und der Psychoanalyse gibt es eine große Gemeinsamkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Filme ermöglichen einen genauen Blick auf Zeitströmungen, aktuelle Ängste, auf die Struktur von Beziehungen, auf Veränderungen der Lebensbedingungen und Lebensgewohnheiten. Seit einigen Jahren setzen sich Filmemacher immer häufiger mit Extremerfahrungen und immer wiederkehrenden seelischen Verletzungen auseinander. Zugleich befasst sich die Psychoanalyse intensiv mit der Erforschung psychischer Traumata&#8230;<span id="more-2806"></span></p>
<p>Damit scheinen beide das Interesse des Publikums zu treffen, das ebenfalls an der Bewältigung von Extremerfahrungen interessiert ist. Das Medium Film gibt dem Zuschauer Gelegenheit, traumatisierendes Geschehen zu verarbeiten und daraus zu lernen. Anhand von Filmen wie »Brokeback Mountain«, »Catch Me If You Can«, »Das Leben ist schön«, »Paradise now«, »21 Gramm« u.a. erkunden Psychoanalytiker in ihren Beiträgen die Darstellung von Traumatisierungen in Filmen und die Funktion solcher Filme für den Einzelnen und die Gesellschaft.</p>
<p><strong>Sabine Wollnik</strong>, Dr. med., ist Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin sowie Psychoanalytikerin (DPV) und arbeitet in eigener Praxis in Köln. Veröffentlichung im Psychosozial-Verlag: »Zwischenwelten. Psychoanalytische Filminterpretationen« (2008). <strong><br />
Brigitte Ziob</strong>, Dipl.-Psych., ist Psychoanalytikerin (DPV) und arbeitet in eigener Praxis in Düsseldorf. Diverse Publikationen.<br />
Mit Beiträgen von Thomas Auchter, Isolde Böhme, Rupert Martin, Ingrid Prassel, Angelika Voigt-Kempe&#8230;</p>
<h3>Zur Geschichte des Traumabegriffs in der Psychoanalyse und im Film</h3>
<p>Zwischen dem Film und der Psychoanalyse gibt es eine große  Gemeinsamkeit, die  vor allem aus der Zeitgleichheit ihrer Anfänge Ende  des 19. Jahrhunderts  resultiert.  Film und Psychoanalyse entstammen wie  uneheliche Geschwister einem gemeinsamen,  historischen, sozialen und  kulturellen Hintergrund.</p>
<p>Sigmund Freud war der erste, der sich mit der Konzeption eines  Traumabegriffs beschäftigte. In seiner Verführungstheorie ging er  zunächst davon aus, dass  sexuelle Traumatisierung während der Kindheit  die Ursache der Hysterie sei. Diese theoretischen Vorstellungen  entstanden aus Erfahrungen, die er an der  Salpetriere in Paris bei dem  Psychiater Charcot machte und aus der Erkenntnis, die er aus  der  Hypnose von Patienten zog. Er ging also schon früh von einem  Traumamodell aus, das die Akzente auf die offensichtlichen Faktoren der  Realität setzte&#8230; <a href="http://buecher.hagalil.com/2010/12/film-2/">weiter geht&#8217;s hier&#8230;</a> &#8230;</p>
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		<title>Cesare Lombroso: Die &#8220;Positive Schule der Kriminologie&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 08:52:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Er verstand sich als Positivist, Sozialist, Philosemit, Rassist und Eugeniker &#8211; und auf ihn ist der erste in der Literatur erwähnte Lügendetektortest zurückzuführen. Cesaro Lombroso, italienischer Arzt, Professor der Gerichtsmedizin und Psychiatrie gilt als Begründer der «Positiven Schule der Kriminologie», die dafür sorgte, dass sich im 19. Jahrhundert immer mehr wissenschaftlich ausgebildete Fachleute wie Mediziner und Anthropologen mit dem Fachgebiet der Kriminalität auseinandersetzten&#8230; Zusammengestellt von Andrej Vladymyrov, Jüdische Zeitung Cesare Lombroso &#8211; geb. am 6. November 1835 Lombroso wurde in der norditalienischen Stadt Verona in eine jüdische Familie hineingeboren. Er studierte zunächst Literatur, Linguistik und Archäologie, änderte jedoch seine Pläne und wurde Armeechirurg. 1862 promovierte er zum Thema der «Krankheit des Verstandes», schon ein Jahr später wurde er Verantwortlicher für die «Irrenanstalten» in Pavia, Pesaro und Reggio Emilia. 1874 wurde er ausserordentlicher Professor für Gerichtsmedizin, Toxikologie und Hygiene in Pavia und später Ehrenprofessor in Turin, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1909 praktizierte und forschte. Bekanntschaft beim größeren Publikum erlangte Lombroso durch sein im Jahr 1872 erschienenes psychiatrisch-anthropologisches Werk «Genie und Irrsinn», worin er Schriftsteller wie Hölderlin, Tasso und Rousseau mit klinischen Fällen von Wahnsinn verglich und diese als «Genies mit Geistesstörung» beschrieb. Lombroso zog Parallelen zwischen diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er verstand sich als Positivist, Sozialist, Philosemit, Rassist und Eugeniker &#8211; und auf ihn ist der erste in der Literatur erwähnte Lügendetektortest zurückzuführen. Cesaro Lombroso, italienischer Arzt, Professor der Gerichtsmedizin und Psychiatrie gilt als Begründer der «Positiven Schule der Kriminologie», die dafür sorgte, dass sich im 19. Jahrhundert immer mehr wissenschaftlich ausgebildete Fachleute wie Mediziner und Anthropologen mit dem Fachgebiet der Kriminalität auseinandersetzten&#8230;<span id="more-2601"></span></p>
<p><em>Zusammengestellt von Andrej Vladymyrov, Jüdische Zeitung</em><br />
<strong>Cesare Lombroso &#8211; geb. am 6. November 1835</strong></p>
<p>Lombroso wurde in der norditalienischen Stadt Verona in eine jüdische Familie hineingeboren. Er studierte zunächst Literatur, Linguistik und Archäologie, änderte jedoch seine Pläne und wurde Armeechirurg. 1862 promovierte er zum Thema der «Krankheit des Verstandes», schon ein Jahr später wurde er Verantwortlicher für die «Irrenanstalten» in Pavia, Pesaro und Reggio Emilia. 1874 wurde er ausserordentlicher Professor für Gerichtsmedizin, Toxikologie und Hygiene in Pavia und später Ehrenprofessor in Turin, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1909 praktizierte und forschte.</p>
<p>Bekanntschaft beim größeren Publikum erlangte Lombroso durch sein im Jahr 1872 erschienenes psychiatrisch-anthropologisches Werk «Genie und Irrsinn», worin er Schriftsteller wie Hölderlin, Tasso und Rousseau mit klinischen Fällen von Wahnsinn verglich und diese als «Genies mit Geistesstörung» beschrieb. Lombroso zog Parallelen zwischen diesen beiden Gruppen und konstatierte, dass sowohl Genies als auch «Wahnsinnige» regelmäßig in einen «chaotischen und regellosen Zustand» fielen. In seinem Werk vertritt er die Position, dass es sich auch bei der Inspiration um einen psychischen Ausnahmezustand handelt, der in seinen verschiedenen Ausformungen Analogien zur Psychopathie aufzeige.</p>
<p>Um seine Thesen untermauern zu können, setzte er sich mit den Biographien zahlreicher Künstler auseinander und behauptete zum Beispiel, dass auch berühmte Komponisten, wie Mozart, Schumann, Beethoven und Gluck «wahnsinnig» gewesen seien. Damit stellte er seine umstrittene «neurogenbedingte Kunsttheorie» auf. Er verwies zudem auf andere Faktoren, die für die «Anfälle» von «Verrücktheit» und Genialität gleichermaßen verantwortlich seien. Als einen der wichtigsten Faktoren benennt Lombroso den geografischen Faktor. Seine «Analysen» ergaben, dass in Ländern mit feuchtem Klima, im Vergleich zu trockenen und kalten Gegenden, weniger begabte Persönlichkeiten geboren würden. Das Wetter habe also, so Lombroso, großen Einfluss auf die Personen eines Landes. So meinte er auch feststellen zu können, dass die Anzahl von Anfällen bei Geisteskranken ebenso wie wichtige Erfindungen und die Entstehung bedeutender Werke im Frühling ansteige, während sie in den Winter- und Sommermonaten abnähmen.</p>
<p>Eine andere Verbindung meinte Lambroso zwischen dem Erbgut und der Nationalität feststellen zu können: Unter den Juden gebe es im Vergleich zu anderen Nationen die meisten genialen, aber auch die meisten verrückten Menschen. Lombroso erklärte dies mit der systematischen Verfolgung der Juden, was einen Ausleseeffekt zur Folge gehabt habe und nur die Stärksten unter ihnen habe überleben lassen.</p>
<p>Mit seinem Werk «Der Verbrecher in anthropologischer, ärztlicher und juristischer Beziehung», das 1876 erstmals veröffentlicht wurde, begründete Lombroso eine neue Theorie in der Kriminologie, nämlich den Übergang vom Tat- zum Täterstrafrecht. Grundlage war die umstrittene «Tätertypenlehre», die Lehre vom «geborenen Verbrecher», welche den Kriminellen als einen besonderen Menschentyp beschreibt, der als geisteskranke und primitive Gestalt angesehen wird.<br />
Lombroso maß den biologischen Ursachen für Geisteskrankheiten eine enorm hohe Bedeutung bei. Die theoretischen Ergebnisse seiner Studien besagten, dass Individuen, die sich kriminell betätigen, eine in Vergleich zu Nichtkriminellen höhere Prozentzahl an physischen, mentalen und psychischen Anomalien aufweisen, die teilweise durch die Degeneration, teilweise durch Atavismen, also für die Urahnen der Menschheit typische Verhaltensweisen, zu erklären seien. So behauptet er auch, dass eine bestimmte Schädelform, beziehungsweise zusammengewachsene Augenbrauen, oder eine platte Nase auf eine niedrigere und somit gewalttätigere Entwicklungsstufe verweisen.</p>
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