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	<title>Pharmacon Net &#187; Psychoonkologie</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Fatigue: Müdigkeit nach Krebs keine Seltenheit</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uni-Klinik für Rehabilitationsmedizin hat dazu ein Therapiekonzept entworfen, das aus mehreren Bausteinen besteht. Die Therapie ist gleichzeitig eine Studie, deren Ziel es ist, Standards für Diagnose und für Therapien zu erarbeiten. Die Forscher wollen mit ihrem Konzept die Aufnahme der tumorbedingten Erschöpfung als eigenständige Diagnose in die Internationale Klassifikation der Erkrankungen (ICD) erreichen&#8230; MHH-Klinik hilft Brustkrebspatientinnen bei Antriebslosigkeit pte &#8211; Die Klinik der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) bietet eine Therapie für Brustkrebspatientinnen an, um das Müdigkeitssyndrom bei Frauen zu behandeln. Denn etwa die Hälfte der Betroffenen leidet unter einer Müdigkeit, die in der Fachsprache &#8220;Fatigue&#8221; heißt. Schlafprobleme ein Dauerthema Fadime Candir, Mitarbeiterin im MHH-Forschungslabor, beantwortet Fragen von Interessenten unter mh-hannover.de. &#8220;Gerade Brustkrebspatientinnen haben Schlafprobleme&#8221;, sagt Candir gegenüber pressetext. Frauen, die unter Fatigue leiden, sind kaum noch in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Die Ursachen für das Phänomen finden sich in der Erkrankung selbst, können aber auch als Folge von Chemotherapie und Bestrahlung auftreten. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet die Erkrankung eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Betroffenen glauben oft, dass sie die Müdigkeit als Folge ihrer Krebserkrankung in Kauf nehmen müssen. Im Workshop der MHH-Klinik sollen Beschwerden beseitigt und gelindert werden. Zur Therapie gehören Maltherapie, anthroposophische Eurythmietherapie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uni-Klinik für Rehabilitationsmedizin hat dazu ein Therapiekonzept entworfen, das aus mehreren Bausteinen besteht. Die Therapie ist gleichzeitig eine Studie, deren Ziel es ist, Standards für Diagnose und für Therapien zu erarbeiten. Die Forscher wollen mit ihrem Konzept die Aufnahme der tumorbedingten Erschöpfung als eigenständige Diagnose in die Internationale Klassifikation der Erkrankungen (ICD) erreichen&#8230;<span id="more-3789"></span></p>
<p><strong>MHH-Klinik hilft Brustkrebspatientinnen bei Antriebslosigkeit</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Die Klinik der <a href="http://www.mh-hannover.de">Medizinische Hochschule Hannover</a> (MHH) bietet eine Therapie für Brustkrebspatientinnen an, um das Müdigkeitssyndrom bei Frauen zu behandeln. Denn etwa die Hälfte der Betroffenen leidet unter einer Müdigkeit, die in der Fachsprache &#8220;Fatigue&#8221; heißt.</p>
<p><strong>Schlafprobleme ein Dauerthema</strong></p>
<p>Fadime Candir, Mitarbeiterin im MHH-Forschungslabor, beantwortet Fragen von Interessenten unter <a href="http://www.mh-hannover.de/16940.html">mh-hannover.de</a>. &#8220;Gerade Brustkrebspatientinnen haben Schlafprobleme&#8221;, sagt Candir gegenüber pressetext. Frauen, die unter Fatigue leiden, sind kaum noch in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Die Ursachen für das Phänomen finden sich in der Erkrankung selbst, können aber auch als Folge von Chemotherapie und Bestrahlung auftreten. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet die Erkrankung eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Betroffenen glauben oft, dass sie die Müdigkeit als Folge ihrer Krebserkrankung in Kauf nehmen müssen.</p>
<p>Im Workshop der MHH-Klinik sollen Beschwerden beseitigt und gelindert werden. Zur Therapie gehören Maltherapie, anthroposophische Eurythmietherapie, die Regulierung des Schlaf- Wachrhythmus und eine besondere Form der physiotherapeutischen Trainingstherapie. Die Behandlungen werden zehnmal &#8211; ein- bis zweimal in der Woche &#8211; durchgeführt und dauern vier Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos.</p>
<p><strong>Behandlungen lindern Symptome</strong></p>
<p>Auch erfolgreich behandelte KrebspatientInnen fühlen sich häufig kraftlos und erschöpft &#8211; auch noch oft Jahre nach einer Behandlung. Die Folgen des Müdigkeitssyndroms sind für viele Betroffene verheerend: Das Familienleben leidet, Freundschaften gehen in die Brüche und der Beruf kann nicht mehr bewältigt werden. Insgesamt leiden rund 80 Prozent der Krebspatienten im Laufe ihrer Behandlung unter Fatigue.<br />
Bei etwa 40 Prozent wird der Zustand chronisch. &#8220;Das Leiden ist so schwerwiegend, dass es von den meisten als das am stärksten belastende Symptom ihrer Erkrankung angesehen wird &#8211; noch vor Schmerzen und Übelkeit&#8221;, sagt der Kölner Onkologe Jens Ulrich Rüffer, Vorsitzender der <a href="http://deutsche-fatigue-gesellschaft.de">Deutschen Fatigue Gesellschaft</a>. Die Forschung zu Fatigue stecke noch in den Kinderschuhen.</p>
<p><strong>Ziel: Langfristig Kraft zurück gewinnen</strong></p>
<p>Dabei berührt Fatigue das ganze Leben, sagt Diplom-Sozialpädagogin Susanne Hanewald von der <a href="http://klinik-reinhardshoehe.de">Klinik Reinhardshöhe</a> in Bad Wildungen. Die Patienten sehnen sich nach einer Rückkehr zum normalen Alltag. &#8220;Doch da macht Fatigue einen Strich durch die Rechnung&#8221;, erklärt sie. Die MHH-Klinik bietet psychosoziale Therapieangebote, bei denen Patienten lernen, mit ihrer Erkrankung umzugehen. &#8220;Langfristiges Ziel ist es, Schritt für Schritt Kraft zurück zu gewinnen&#8221;, so Hanewald. Auch eigne sich dafür ein &#8220;Krafttagebuch&#8221;. Die Forscher an der MHH-Klinik möchten mit ihrem Konzept offene Fragen klären: &#8220;Insbesondere über die chronischen Verläufe, die auch erst später auftreten können, wissen wir noch zu wenig&#8221;, sagt Onkologe Rüffer. &#8220;Es handelt sich offensichtlich um ein ganz neues Krankheitsbild, das vom eigentlichen Tumorleiden abgekoppelt zu sein scheint.&#8221;</p>
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		<title>Psychoonkologie: Soziale Isolation verschlimmert Krebserkrankung</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/02/psychoonkologie-5/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/02/psychoonkologie-5/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoonkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Isolation kann eine Krebserkrankung verschlimmern. Weibliche Mäuse, die durch die Trennung von den Muttertieren gestresst waren, entwickelten mehr und größere Tumore der Brustdrüse als zufriedenere Tiere&#8230; Isolierte Mäuse entwickeln mehr Tumore: Stress führt zu Veränderung der Genaktivität pte &#8211; Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der University of Chicago http://www.uchicago.edu gekommen, die entsprechende Untersuchungen an Mäusen durchgeführt haben. Das Team um Suzanne Conzen wies nach, dass das soziale Umfeld die Biologie der Krankheit verändern und zu deutlichen Unterschieden im Ausgang führen kann. Details der Studie wurden im Fachmagazin Cancer Prevention Research veröffentlicht. Frühere Untersuchungen waren laut BBC zu dem Ergebnis gekommen, dass soziale Unterstützung den Behandlungserfolg bei Patienten mit Brustkrebs verbessern kann. Soziale Isolation wurde mit einem erhöhten Risiko in Zusammenhang gebracht, an verschiedenen chronischen Krankheiten zu sterben. Das Team setzte für die aktuelle Studie Mäuse ein, die über eine genetische Prädisposition für eine Krebserkrankung der Brustdrüsen verfügten. Bei den gestressten Tieren zeigten sich Veränderungen in der Aktivität von Genen, die beim Tumorwachstum eine Rolle spielen. Damit liegt nahe, dass sie durch die erhöhten Werte der Stresshormone direkt beeinflusst wurden. Laut den Wissenschaftlern sind weitere Untersuchungen notwendig um festzustellen, welche Zellarten genau betroffen sind. Conzen betonte, dass diese Studie Hoffnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Isolation kann eine Krebserkrankung verschlimmern. Weibliche  Mäuse, die durch die Trennung von den Muttertieren gestresst  waren,  entwickelten mehr und größere Tumore der Brustdrüse als  zufriedenere  Tiere&#8230;<span id="more-1660"></span></p>
<p><strong>Isolierte Mäuse entwickeln mehr Tumore:<br />
Stress führt zu Veränderung der Genaktivität</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.ch">pte</a> &#8211; Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der University of Chicago http://www.uchicago.edu gekommen, die entsprechende Untersuchungen an Mäusen durchgeführt haben. Das Team um Suzanne Conzen wies nach, dass das soziale Umfeld die Biologie der Krankheit verändern und zu deutlichen Unterschieden im Ausgang führen kann. Details der Studie wurden im Fachmagazin Cancer Prevention Research veröffentlicht.</p>
<p>Frühere Untersuchungen waren laut BBC zu dem Ergebnis gekommen, dass soziale Unterstützung den Behandlungserfolg bei Patienten mit Brustkrebs verbessern kann. Soziale Isolation wurde mit einem erhöhten Risiko in Zusammenhang gebracht, an verschiedenen chronischen Krankheiten zu sterben. Das Team setzte für die aktuelle Studie Mäuse ein, die über eine genetische Prädisposition für eine Krebserkrankung der Brustdrüsen verfügten. Bei den gestressten Tieren zeigten sich Veränderungen in der Aktivität von Genen, die beim Tumorwachstum eine Rolle spielen. Damit liegt nahe, dass sie durch die erhöhten Werte der Stresshormone direkt beeinflusst wurden. Laut den Wissenschaftlern sind weitere Untersuchungen notwendig um festzustellen, welche Zellarten genau betroffen sind.</p>
<p>Conzen betonte, dass diese Studie Hoffnung auf neue Behandlungsansätze zur Blockierung des Krebswachstums mache. Mit dem verbesserten Wissen um das menschliche Genom könne man beginnen, objektiv bestimmte Veränderungen in krebsanfälligem Gewebe zu identifizieren und zu analysieren. Thea Tlsty von der University of California San Francisco erläuterte, dass es seit langem bekannt sei, dass psychologische Faktoren eine Krebserkrankung beeinflussen können. Nicht bekannt sei jedoch gewesen, wie das geschieht. Die aktuelle Studie sei ein weiterer Hinweis darauf, dass Chemikalien im Blut die Entstehung von Krebs beeinflussen können, indem sie in gefährdeten Zellen Gene aktivieren oder deaktivieren.</p>
<p>Frühere Studien hatten auch einen Zusammenhang zwischen Depressionen und dem möglichen Ausgang einer Krebserkrankung hergestellt. Oliver Childs von Cancer Research UK warnte jedoch davor, einen sicheren Zusammenhang herzustellen. Die Experimente seien an Mäusen durchgeführt worden und bewiesen damit nicht, dass der durch soziale Isolation hervorgerufene Stress Krebserkrankungen beim Menschen verschlimmere. Stress spiele eine Rolle. Niemand wisse jedoch wie sehr und es gebe bisher keinen eindeutigen Beweis für einen direkten Zusammenhang aus einer kontrollierten Studie.</p>
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		<title>Psychoonkologie: Ein Reisebegleiter für krebskranke Menschen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/psychoonkologie-4/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/09/psychoonkologie-4/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 23:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoonkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In verständlicher Sprache zeigt der Psychotherapeut Moses G. Steinvorth in diesem Buch auf, was Krebs überhaupt ist und wie psychosoziale Faktoren wie Humor und Lebenssinn den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können&#8230; M. G. Steinvorth: Die Krebsreise Ein kleiner Reisebegleiter für krebskranke Menschen Als Ergänzung zum Buch bietet sich die CD &#8220;Krebs &#8211; eine Reise ins Unbekannte&#8221; an. &#8220;&#8230;denn es ist wirklich ein Buch, von dem ich mir wünschte, man würde es jedem Patienten in die Hand drücken, der die Diagnose Krebs bekommt&#8230;&#8221; (Dr. Christa D. Ventling, Psychotherapeutin und ehemalige Krebspatientin, Basel/Schweiz) &#8220;Der kleine Reisebegleiter für krebskranke Menschen ist nicht zuletzt ein &#8216;Memento mori&#8217; &#8211; auch für Gesunde.&#8221; (Psychologie heute, 2004) &#8220;Es verblüfft, wie viele helfende Tipps und reflektierende Gedanken Steinvorth in dem Büchlein unterbringen konnte.&#8221; (Signal, 2005) &#8220;Hier werden Routen und &#8216;Ausrüstungen&#8217; gezeigt, damit die Krebsreise vom Alptraum zum Lebensweg werden kann.&#8221; (Naturarzt, 4/2008) Aus dem Inhalt: Vorwort: Was ist die Hoffnung? (Mein &#8220;Credo&#8221;) 1. Was ist Krebs überhaupt? 2. Die &#8220;Heilung&#8221; von Krebs ist ein sehr komplexer Prozess 3. Krebs als &#8220;Reise&#8221; &#8211; ein Bild 4. Psychosoziale Faktoren, die den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen können 5. Einige weitere Gesichtspunkte oder &#8220;Sehenswürdigkeiten&#8221; 6. Nachwort: Was ich krebskranken Menschen verdanke 7. Kleine Literaturliste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In verständlicher Sprache zeigt der Psychotherapeut Moses G. Steinvorth in diesem Buch auf, was Krebs überhaupt ist und wie psychosoziale Faktoren wie Humor und Lebenssinn den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können&#8230;<span id="more-975"></span></p>
<p><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/astore.amazon.de');" href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3931589633">M. G. Steinvorth: Die Krebsreise</a><br />
Ein kleiner Reisebegleiter für krebskranke Menschen</p>
<p>Als Ergänzung zum Buch bietet sich die <a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3931589749">CD &#8220;Krebs &#8211; eine Reise ins Unbekannte&#8221;</a> an.</p>
<p>&#8220;&#8230;<em>denn es ist wirklich ein Buch, von dem ich mir wünschte, man würde es jedem Patienten in die Hand drücken, der die Diagnose Krebs bekommt</em>&#8230;&#8221;<br />
(Dr. Christa D. Ventling, Psychotherapeutin und ehemalige Krebspatientin, Basel/Schweiz)</p>
<p>&#8220;<em>Der kleine Reisebegleiter für krebskranke Menschen ist nicht zuletzt ein &#8216;Memento mori&#8217; &#8211; auch für Gesunde.</em>&#8221;<br />
(Psychologie heute, 2004)</p>
<p>&#8220;<em>Es verblüfft, wie viele helfende Tipps und reflektierende Gedanken Steinvorth in dem Büchlein unterbringen konnte.</em>&#8221;<br />
(Signal, 2005)</p>
<p>&#8220;<em>Hier werden Routen und &#8216;Ausrüstungen&#8217; gezeigt, damit die Krebsreise vom Alptraum zum Lebensweg werden kann</em>.&#8221;<br />
(Naturarzt, 4/2008)</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<ul>
<li>Vorwort: Was ist die Hoffnung? (Mein &#8220;Credo&#8221;)</li>
<li>1. Was ist Krebs überhaupt?</li>
<li>2. Die &#8220;Heilung&#8221; von Krebs ist ein sehr komplexer Prozess</li>
<li>3. Krebs als &#8220;Reise&#8221; &#8211; ein Bild</li>
<li>4. Psychosoziale Faktoren, die den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen können</li>
<li>5. Einige weitere Gesichtspunkte oder &#8220;Sehenswürdigkeiten&#8221;</li>
<li>6. Nachwort: Was ich krebskranken Menschen verdanke</li>
<li>7. Kleine Literaturliste</li>
</ul>
<p>Moses G. Steinvorth, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut (TP) mit Ausbildung in Gestalttherapie und Bioenergetischer Analyse, arbeitet seit über 15 Jahren in freier Praxis mit krebskranken Menschen. Seit zehn Jahren Mitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie (DAPO), Absolvent der Weiterbildung in Psychosozialer Onkologie. Klinische Erfahrung in der Rehabilitation von krebskranken Kindern und Jugendlichen (Katharinen-Höhe, Schönwald) und in der Betreuung von Transplantations-Patienten (Deutsche Klinik für Diagnostik, Wiesbaden). Der Autor lebt und arbeitet seit 2000 in freier Praxis in Innsbruck, Österreich.</p>
<p>Zum Bild der &#8220;Reise&#8221;, im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung, schreibt Steinvurt in seinem Buch:</p>
<p>&#8220;Ich schlage Ihnen in diesem Buch vor, die Krebserkrankung als eine „Reise“ zu betrachten. Dieses innere Bild, diese allegorische Sichtweise der Erkrankung legt Ihnen automatisch viele Dinge nahe, die ich bei der seelischen Auseinandersetzung mit der Erkrankung für außerordentlich wichtig halte.<br />
Zunächst einmal legt das Bild der Reise Ihnen nahe, Krebs als einen Prozess zu erleben, als einen Vorgang und nicht als ein „Ding“, das Sie „haben“ oder „nicht haben“. Die Krebserkrankung ist immer in Entwicklung begriffen, sieht in jedem Moment wieder anders aus und kann sich auch zurückentwickeln. Krebs ist nichts Statisches, sondern hat eine Verlaufsdynamik.<br />
Krebs ist immer in Bewegung.</p>
<p>Ihr Augenmerk wird damit auch automatisch auf den Verlauf der Erkrankung gelenkt (statt auf die elende Frage nach dem „Warum“), und der Verlauf ist das, was Sie am ehesten selbst beeinflussen können. Auch wenn Sie nicht genau wissen, wo die Reise hingeht, können sie doch auf die Route Einfluss nehmen und sie mit einer gewissen Spannung und inneren Anteilnahme verfolgen, so wie Sie das vielleicht auf einer Abenteuerreise tun würden. Auch wenn Sie in gewisser Weise eine „Pauschalreise“ gebucht haben, können Sie doch immer noch auf einzelne Umstände der Reise Einfluss nehmen und sie evtl. nach Ihrem individuellen Geschmack verändern.<br />
Sie können kleinere Touren auf eigene Faust unternehmen und ganz sicher auch einmal die Umgebung ohne Touristenführer und ohne die „Herde“ der übrigen Pauschaltouristen erkunden. Selbst eine Pauschalreise bietet Ihnen gewisse Möglichkeiten der Individualisierung. Dies wäre auch eine gute innere Einstellung gegenüber Ihrer Krebserkrankung. Nach meiner Erfahrung ist es enorm wichtig, hier alle Möglichkeiten der Individualisierung zu nutzen, weil Ihr persönlicher Heilungsprozess etwas ganz Einmaliges ist und viel mit Ihrer besonderen Persönlichkeit zu tun hat: Kein Mensch wird genau auf dieselbe Art gesund wie der andere. Und eins haben nach meiner Erfahrung wirklich alle krebskranken Menschen gemeinsam: Jeder ist anders!</p>
<p>Sie können das Bild der „Reise“ durch den Krebs auch noch so verstehen, dass Sie hier aufgefordert sind, eine Reise nach innen anzutreten, wenn Sie wieder gesund werden wollen, eine Reise, die Sie vielleicht in dunkle und unheimliche innere Gegenden führen wird, die Sie gewöhnlich lieber meiden, eine Art „Heldenreise“ also&#8230;&#8221; &#8230;</p>
<p><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/astore.amazon.de');" href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3931589633">M. G. Steinvorth: Die Krebsreise, Bonn 2004</a></p>
<p><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/astore.amazon.de');" href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3608957944">L. Leshan: Diagnose Krebs: Wendepunkt und Neubeginn</a><br />
<a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/astore.amazon.de');" href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3931589595">M. G. Steinvorth: Psychoonkologie in freier Praxis, Bonn 2003</a></p>
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		<title>Diagnose Krebs: Erzählen erleichtert</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/06/krebs/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 17:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoonkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mütter, die nach einem Krebstest ihren Kindern die Ergebnisse mitteilen, sind mit dieser Entscheidung zufriedener als wenn sie diese verheimlichen. Auch Väter spielen dabei eine wichtige Rolle&#8230; Aufklärung nimmt auch Angehörigen Angst und Unsicherheit Über Krebs sprechen, tut allen Beteiligten gut Das bestätigt eine Studie an der Georgetown University, die auf dem Jahrestreffen der US-Krebsforscher präsentiert wird. &#8220;Es ist Angelegenheit beider Eltern, Ergebnisse eines Krebstests möglichst kurz darauf mit den Kindern zu besprechen. In vielen Fällen hilft dieses Gespräch der Patientin, eine bessere Kommunikationsbeziehung mit den Kindern herzustellen&#8221;, so Studienautor Kenneth Tercyak. Dazu befragten die Forscher 221 Mütter, die sich auf das Brustkrebsgen 1 und 2 untersuchen ließen, sowie ihre Partner. Diese Gene sind hauptverantwortlich für Formen des Brust- und Eierstockkrebs, die auch vererbt werden können. Zwei von drei Müttern sprachen mit ihren Kindern über die Ergebnisse innerhalb eines Monats, vor allem wenn keine Anzeichen für Krebsrisiko gefunden wurden. Nur knapp jeder zweite Vater tat dasselbe. Fast alle Mütter waren im Nachhinein über diese Entscheidung glücklich. Nur sehr wenige Mütter und Väter holten das aufklärende Gespräch mit den Kindern vor Ablauf eines halben Jahres nach. &#8220;Der Umgang mit der Diagnose Krebs ist immer ein Problem für die Betroffenen&#8221;, berichtet Erika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mütter, die nach einem Krebstest ihren Kindern die Ergebnisse mitteilen, sind mit dieser Entscheidung zufriedener als wenn sie diese verheimlichen. Auch Väter spielen dabei eine wichtige Rolle&#8230;<span id="more-698"></span></p>
<p><strong>Aufklärung nimmt auch Angehörigen Angst und Unsicherheit<br />
Über Krebs sprechen, tut allen Beteiligten gut</strong></p>
<p>Das bestätigt eine Studie an der <a href="http://gumc.georgetown.edu">Georgetown University</a>, die auf dem Jahrestreffen der US-Krebsforscher präsentiert wird. &#8220;Es ist Angelegenheit beider Eltern, Ergebnisse eines Krebstests möglichst kurz darauf mit den Kindern zu besprechen. In vielen Fällen hilft dieses Gespräch der Patientin, eine bessere Kommunikationsbeziehung mit den Kindern herzustellen&#8221;, so Studienautor Kenneth Tercyak.</p>
<p>Dazu befragten die Forscher 221 Mütter, die sich auf das Brustkrebsgen 1 und 2 untersuchen ließen, sowie ihre Partner. Diese Gene sind hauptverantwortlich für Formen des Brust- und Eierstockkrebs, die auch vererbt werden können. Zwei von drei Müttern sprachen mit ihren Kindern über die Ergebnisse innerhalb eines Monats, vor allem wenn keine Anzeichen für Krebsrisiko gefunden wurden. Nur knapp jeder zweite Vater tat dasselbe. Fast alle Mütter waren im Nachhinein über diese Entscheidung glücklich. Nur sehr wenige Mütter und Väter holten das aufklärende Gespräch mit den Kindern vor Ablauf eines halben Jahres nach. </p>
<p>&#8220;Der Umgang mit der Diagnose Krebs ist immer ein Problem für die Betroffenen&#8221;, berichtet Erika Wasserrab, Geschäftsführerin der Österreichischen Gesellschaft für Psychoonkologie http://www.oegpo.at , im pressetext-Interview. &#8220;Oft hören wir von Jugendlichen und Erwachsenen, die Verbitterung darüber verspüren, als Kinder nie über den Gesundheitszustand der Eltern aufgeklärt worden zu sein. Die Phantasien der Kinder sind oftmals schlimmer als die Realität. Vielen macht es große Angst, wenn die Mutter immer wieder für ein paar Tage ins Spital muss, ohne dass ihnen der Grund mitgeteilt wird. Damit werden die Kinder nicht in die Behandlung eingebunden und sind auch im Fall des Todes überhaupt nicht darauf vorbereitet&#8221;, so Wasserrab.</p>
<p>Da Krebs in der Gesellschaft weiterhin ein Tabu sei und zu Unrecht sofort mit dem Tod assoziiert werde, würden viele Betroffene die Aufklärung ihrer Familie hinauszögern. &#8220;Die Frage lautet immer wieder: Wie sage ich es dem Kind? Kann es diese Nachricht verarbeiten?&#8221; Die Bereitschaft der Ärzte sei jedoch gestiegen, gemeinsam mit den Patienten die Kinder aufzuklären. Zudem sollten Psychoonkologen oder Kinderpsychologen zu Rate gezogen werden, um eine Form der Mitteilung zu finden, die dem Alter der Kinder entspricht. &#8220;Eltern fühlen sich nach der Diagnose oft alleingelassen. Gerade in dieser Phase ist es wichtig, Hilfe zu suchen.&#8221;</p>
<p>Für den optimalen Umgang mit der Diagnose hält Wasserrab die Zusammenarbeit aller Beteiligten für wichtig. &#8220;Je mehr die Pflegepersonen, Spitalsärzte, Sozialarbeiter, der Hausarzt, Gynäkologe und Onkologe miteinander im Kontakt sind, desto mehr kann das die Situation für den Patienten entlasten.&#8221; Von 3. bis 5. Juni widmet sich der Kongress &#8220;Psychoonkologie heute&#8221; http://www.oegpo-akademie.at in Baden bei Wien den Konfliktfeldern, die die Diagnose Krebs für das familiäre Umfeld mit sich bringt. Frei zugängliche Workshops behandeln unter anderem die Veränderungen der Beziehungen, die Mitteilung an die Kinder und die Verbesserung von Lebensqualität bei Diagnose Krebs.</p>
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		<item>
		<title>Stilfrage: Krebsrisiko bei Männern eindeutig höher</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/06/krebsrisiko/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 19:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoonkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Widerwille der Männer, gesund zu leben und zum Arzt zu gehen, könnte den Unterschied der Geschlechtsverteilung bei Krebserkrankungen und daraus resultierenden Todesfällen erklären. Laut einer Studie von Cancer Research UK erkrankten bei Krebsformen, an denen beide Geschlechter leiden, Männer um 60 Prozent eher. Ihre Sterbewahrscheinlichkeit ist in der Folge um 70 Prozent höher als bei Frauen&#8230; Lebensstil und Gesundheitsbewusstsein entscheidend Ungesunder Lebensstil führt zu höherem Krebsrisiko bei Männern http://www.cancer.org.uk &#8211; Für dieses Phänomen gibt es keinen biologischen Grund. Denkbar sei jedoch, dass Frauen besser für sich sorgten. Experten forderten, dass Männern die Gefahr stärker bewusst gemacht wird. Es wird laut BBC angenommen, dass die Hälfte aller Krebserkrankungen durch Veränderungen des Lebensstils verhindert werden könnten. Für die aktuelle Studie, die zeitgleich mit der Men&#8217;s Health Week veröffentlicht wurde, analysierten die Wissenschaftler zuerst Daten zu allen Krebserkrankungen in den Jahren 2006 und 2007. Es zeigte sich, dass Männer allgemein um 40 Prozent eher an Krebs sterben als Frauen. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung ist um 16 Prozent höher. Werden Brustkrebs und andere geschlechtsspezifische Krebsarten und Lungenkrebs &#8211; an dem häufiger Männer erkranken &#8211; ausgeschlossen, wird der Unterschied zwischen den Geschlechtern noch deutlich größer. Die Forscher hatten erwartet, dass Frauen und Männer gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Widerwille der Männer, gesund zu leben und zum Arzt zu gehen, könnte den Unterschied der Geschlechtsverteilung bei Krebserkrankungen und daraus resultierenden Todesfällen erklären. Laut einer Studie von Cancer Research UK erkrankten bei Krebsformen, an denen beide Geschlechter leiden, Männer um 60 Prozent eher. Ihre Sterbewahrscheinlichkeit ist in der Folge um 70 Prozent höher als bei Frauen&#8230;<span id="more-675"></span></p>
<p><strong>Lebensstil und Gesundheitsbewusstsein entscheidend<br />
Ungesunder Lebensstil führt zu höherem Krebsrisiko bei Männern</strong></p>
<p><a href="http://www.cancer.org.uk">http://www.cancer.org.uk</a> &#8211; Für dieses Phänomen gibt es keinen biologischen Grund. Denkbar sei jedoch, dass Frauen besser für sich sorgten. Experten forderten, dass Männern die Gefahr stärker bewusst gemacht wird. Es wird laut BBC angenommen, dass die Hälfte aller Krebserkrankungen durch Veränderungen des Lebensstils verhindert werden könnten. </p>
<p>Für die aktuelle Studie, die zeitgleich mit der Men&#8217;s Health Week veröffentlicht wurde, analysierten die Wissenschaftler zuerst Daten zu allen Krebserkrankungen in den Jahren 2006 und 2007. Es zeigte sich, dass Männer allgemein um 40 Prozent eher an Krebs sterben als Frauen. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung ist um 16 Prozent höher. Werden Brustkrebs und andere geschlechtsspezifische Krebsarten und Lungenkrebs &#8211; an dem häufiger Männer erkranken &#8211; ausgeschlossen, wird der Unterschied zwischen den Geschlechtern noch deutlich größer. </p>
<p>Die Forscher hatten erwartet, dass Frauen und Männer gleich wahrscheinlich an Krebs erkranken und sterben. Die Zahlen zeigten jedoch, dass die Diagnose bei Männern deutlich häufiger gestellt wird und dass sie abgesehen von Melanomen, auch eher daran sterben. David Forman vom National Cancer Intelligence Network http://www.ncin.org.uk erklärte, es sei bekannt, dass Männer weniger gesundheitsbewusst leben als Frauen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten also ein Spiegelbild dieser Haltung sein. Männer ändern ihren Lebensstil eher nicht, um das Krankheitsrisiko zu verringern und gehen bei Krebssymptomen eher nicht zum Arzt. Alan White, der Vorsitzende des Men&#8217;s Health Forum, http://www.menshealthforum.org.uk meinte, dass Männern allgemein weniger bewusst sei, dass Faktoren wie Rauchen, Übergewicht, Alkohol, schlechte Ernährung und eine entsprechende Familiengeschichte zu einem erhöhten Krebsrisiko beitragen. </p>
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		<title>Psychoonkologie: Krebs ist Sturz aus der Wirklichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:30:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Um die psychologische Betreuung von Menschen mit Krebserkrankungen ging es beim Weltkongresses für Psycho-Onkologie in Wien. Krebs ist nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche eine enorme Belastung. Nach dem Schock der ersten Diagnose sorgt auch der weitere Krankheitsverlauf oft für Irritationen&#8230; Weltkongress zur psychologischen Betreuung von Krebspatienten Die Betreuung von Krebspatienten braucht Vernetzung mehrerer Fachrichtungen Wien &#8211; http://www.ipos-society.org/ipos2009 &#8211; Wenn es etwa zu Rollenwechsel in der Familie, zum Verlust des Arbeitsplatzes, zum Haarverlust bei Chemotherapien oder zur Entstellung des Körpers durch chirurgische Eingriffe kommt. Psycho-Onkologen stehen in diesen Situationen den Betroffenen zur Seite. &#8220;Die Psycho-Onkologie kann Krebs nicht heilen. Sie hilft jedoch dabei, psychische Symptome gering zu halten&#8221;, erklärt Ulla Konrad, Vorsitzende des Berufsverbandes Österreichischer Psychologen http://www.boep.eu , im pressetext-Interview. Die Aufgabe eines Psycho-Onkologen bestehe darin, den Krebspatient zu unterstützen und ihn dabei in seiner jeweiligen Situation abzuholen. &#8220;Was der Patient an Schmerzen und Ängsten empfindet ist real, daher steht das Aushalten und Mittragen an erster Stelle&#8221;, so die Psychologin. Entspannungsübungen erleichtern den Druck, daneben suche man nach Ressourcen im Betroffenen, die zu Erleichterung führen. Im Zentrum stehe das Gespräch. &#8220;Die meisten Patienten entwickeln einige Theorien darüber, was ihre Krebserkrankung ausgelöst haben könnte, etwa eine jahrelang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die psychologische Betreuung von Menschen mit Krebserkrankungen ging es beim Weltkongresses für Psycho-Onkologie in Wien. Krebs ist nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche eine enorme Belastung. Nach dem Schock der ersten Diagnose sorgt auch der weitere Krankheitsverlauf oft für Irritationen&#8230;<span id="more-671"></span></p>
<p><strong>Weltkongress zur psychologischen Betreuung von Krebspatienten<br />
Die Betreuung von Krebspatienten braucht Vernetzung mehrerer Fachrichtungen</strong></p>
<p>Wien &#8211; <a href="http://www.ipos-society.org">http://www.ipos-society.org/ipos2009</a> &#8211; Wenn es etwa zu Rollenwechsel in der Familie, zum Verlust des Arbeitsplatzes, zum Haarverlust bei Chemotherapien oder zur Entstellung des Körpers durch chirurgische Eingriffe kommt. Psycho-Onkologen stehen in diesen Situationen den Betroffenen zur Seite. </p>
<p>&#8220;Die Psycho-Onkologie kann Krebs nicht heilen. Sie hilft jedoch dabei, psychische Symptome gering zu halten&#8221;, erklärt Ulla Konrad, Vorsitzende des Berufsverbandes Österreichischer Psychologen http://www.boep.eu , im pressetext-Interview. Die Aufgabe eines Psycho-Onkologen bestehe darin, den Krebspatient zu unterstützen und ihn dabei in seiner jeweiligen Situation abzuholen. &#8220;Was der Patient an Schmerzen und Ängsten empfindet ist real, daher steht das Aushalten und Mittragen an erster Stelle&#8221;, so die Psychologin. Entspannungsübungen erleichtern den Druck, daneben suche man nach Ressourcen im Betroffenen, die zu Erleichterung führen. Im Zentrum stehe das Gespräch. &#8220;Die meisten Patienten entwickeln einige Theorien darüber, was ihre Krebserkrankung ausgelöst haben könnte, etwa eine jahrelang zurück liegende Scheidung, Stress im Beruf oder eine Traumatisierung. Wenn hier auch der Nachweis direkter Zusammenhänge kaum möglich ist, brauchen solche Situationen Aufarbeitung&#8221;, betont Konrad. </p>
<p>Hedwig Wölfl, eine der Vortragenden am Kongress, war acht Jahre lang in der Betreuung von Strahlentherapie-Patienten tätig. &#8220;Es gibt mehrere besonders sensible Phasen im Verlauf einer Krebserkrankung, angefangen bei der ersten Diagnosestellung der Krankheit. Das ist eine ernste Nachricht, die oft als &#8216;Sturz aus der Wirklichkeit&#8217; beschrieben wird und den Bruch mit bisherigem Leben bedeutet&#8221;, so die klinische Psychologin gegenüber pressetext. Schock, Verzweiflung und Ängste bis hin zu depressiven Reaktionen seien in dieser Phase normal und sollten auch zugelassen werden, da gute gemeinte Ratschläge und Aufmunterungsversuche nach dem Muster &#8220;Kopf hoch!&#8221; kontraproduktiv seien. &#8220;Kritisch wird es, wenn es Wochen danach noch zu keiner Besserung des emotionalen Zustandes kommt und etwa Schlafstörungen noch immer die Rückkehr in eine gute Bewältigung des Lebensalltags verhindern.&#8221; </p>
<p>Die Behandlung der Krankheit beschäftigt die Seele umso mehr, je größer ihre Auswirkungen für den Patienten sind. &#8220;Kann etwa bei einer Brustkrebs-Operation die Brust erhalten bleiben, belastet das weniger als bei einer Entfernung, die den Körper entstellt&#8221;, so Wölfl. Doch auch nicht-invasive Behandlungen wie die Strahlentherapie können große Fremdheitsgefühle erzeugen. &#8220;Bei den täglichen Bestrahlungseinheiten sind die Patienten in einem Raum voll hochentwickelter Technik alleine gelassen. Sie hören, schmecken und riechen nichts und sehen erst nach langer Zeit die Auswirkungen der Behandlung&#8221;. Besonders kritische Momente, in denen Ärzte häufig Psycho-Onkologen beiziehen, seien auch der Rückfall in vermeintlich geheilte Erkrankungen, die Ausbildung von Metastasen oder die Verschlechterung der Prognose im Sinne einer medizinischen Unheilbarkeit. </p>
<p>Rund zwei von drei Krebspatienten kommen mit der Erkrankung nach einer anfänglichen Schockphase gut zurecht. &#8220;Genaue medizinische Informationen helfen oft dabei, die Situation richtig einzuschätzen und neue Perspektiven im Leben zu erkennen&#8221;, so Wölfl. Eine wichtige Ressource ist die Unterstützung durch Partner, Familie oder Freunde, sowie das Wiedererlangen von Selbstkontrolle, das sich etwa in eigenen Entscheidungen bei der Wahl des behandelnden Arztes ausdrückt. &#8220;Die richtige Strategie ist jedoch bei jeder Persönlichkeit anders. Es gibt zum Beispiel Medizingläubige, Kämpfertypen oder auch depressiv-ängstliche Menschen&#8221;, so die Wiener Psychologin.</p>
<p>Dass Krebspatienten Zugang zu psycho-onkologische Betreuung erhalten, ist noch nicht überall selbstverständlich. &#8220;In Österreich schreibt das Krankenanstalt-Gesetz zwar vor, dass es in Krankenhäusern mit Krebsstationen mindestens einen Psychologen gibt. Wie gut die Betreuung dadurch erfolgen kann, ist jedoch von Spital zu Spital anders. Besonders im Palliativbereich gibt es noch einen großen Aufholbedarf&#8221;, betont Wölfl. Vier von fünf Krebspatienten würden bisher Komplementärmedizin in Anspruch nehmen, die manchmal auch psychische Unterstützung bedeute. &#8220;Es ist jedoch wichtig, Personen zu Rate zu ziehen, die mit dem medizinischen Problem vertraut sind&#8221;, so die Psychologin. Ärzte würden von der engen Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten nur profitieren. &#8220;Psychisch entlastete Patienten kooperieren in der Behandlung weitaus besser.&#8221;</p>
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		<title>Psychoonkologie: Bessere emotionale Unterstützung für Krebspatienten gefordert</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 23:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Zusammenschluss von europäischen Krebsspezialisten fordert die Herbeiführung einer grossen Veränderung bei der Bereitstellung emotionaler Unterstützung für Patienten mit Lungenkrebs. Dieser Aufruf erfolgt zusammen mit der International Psycho-Oncology Society (IPOS), die ein &#8220;Mandat für Veränderung&#8221; (Mandate for Change) herausgegeben hat, um die grundlegenden Rechte für Patienten in Bezug auf ihr emotionales Wohlbefinden und ihre Lebensqualität hervorzuheben. Lungenkrebs ist mit fast 1.000 Todesfällen pro Tag eine der häufigsten Todesursachen in Europa.(1) Mehr als die Hälfte aller Lungenkrebspatienten mit fortgeschrittenem Krebs leiden unter Angstzuständen und Depressionen.(2) Doch einer von dreien gibt an, nicht die entsprechende emotionale Unterstützung zu erhalten, die nötig wäre, um mit dieser zehrenden Krankheit entsprechend umgehen zu können.(3) &#8220;Das emotionale Trauma, mit Lungenkrebs diagnostiziert zu werden und die Behandlung über sich ergehen zu lassen, kann ebenso viele Gefahren für den Patienten in sich bergen wie die Krankheit selbst&#8221;, erläuterte Prof. Hellmut Samonigg, Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universität Graz (Österreich). &#8220;Wir brauchen ein besseres System für die emotionale Unterstützung von Patienten mit Lungenkrebs, damit wir ihnen dabei helfen können, mit ihrer Krankheit umzugehen und um ihre Lebensqualität zu verbessern.&#8221; Krebsspezialisten aus ganz Europa haben sich in Berlin getroffen, um mehr über die jüngsten Erkenntnisse und Einblicke über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zusammenschluss von europäischen Krebsspezialisten fordert die Herbeiführung einer grossen Veränderung bei der Bereitstellung emotionaler Unterstützung für Patienten mit Lungenkrebs. Dieser Aufruf erfolgt zusammen mit der International Psycho-Oncology Society (IPOS), die ein &#8220;Mandat für Veränderung&#8221; (Mandate for Change) herausgegeben hat, um die grundlegenden Rechte für Patienten in Bezug auf ihr emotionales Wohlbefinden und ihre Lebensqualität hervorzuheben.</p>
<p>Lungenkrebs ist mit fast 1.000 Todesfällen pro Tag eine der häufigsten Todesursachen in Europa.(1) Mehr als die Hälfte aller Lungenkrebspatienten mit fortgeschrittenem Krebs leiden unter Angstzuständen und Depressionen.(2) Doch einer von dreien gibt an, nicht die entsprechende emotionale Unterstützung zu erhalten, die nötig wäre, um mit dieser zehrenden Krankheit entsprechend umgehen zu können.(3)<span id="more-112"></span></p>
<p>&#8220;Das emotionale Trauma, mit Lungenkrebs diagnostiziert zu werden und die Behandlung über sich ergehen zu lassen, kann ebenso viele Gefahren für den Patienten in sich bergen wie die Krankheit selbst&#8221;, erläuterte Prof. Hellmut Samonigg, Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universität Graz (Österreich). &#8220;Wir brauchen ein besseres System für die emotionale Unterstützung von Patienten mit Lungenkrebs, damit wir ihnen dabei helfen können, mit ihrer Krankheit umzugehen und um ihre Lebensqualität zu verbessern.&#8221;</p>
<p>Krebsspezialisten aus ganz Europa haben sich in Berlin getroffen, um mehr über die jüngsten Erkenntnisse und Einblicke über den Nutzen der Psychoonkologie in der Pflege von Lungenkrebspatienten zu erfahren, um einen Aktionsplan zu entwickeln, der die Befürwortung und Unterstützung von medizinischen Gemeinschaften in ganz Europa einholen soll, und das &#8220;Mandats für Veränderung&#8221; zu unterzeichnen. Das Mandat legt dar, dass alle Lungenkrebspatienten das Recht haben auf:</p>
<p>- die Möglichkeit zur Mitwirkung durch die Bereitstellung von<br />
Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten im Anschluss an<br />
ihre Diagnose<br />
- Zugang zu Informationen und Ressourcen, die ihren speziellen<br />
Bedürfnissen entsprechen, die sie konsultieren und auf die sie sich<br />
beziehen können wann immer sie wollen<br />
- Zugang zu psychoonkologischer Pflege als Teil ihres fortlaufenden<br />
Gesundheitsmanagements<br />
- sichere und effektive Behandlungen, die auch ihre Lebensqualität<br />
verbessern</p>
<p>Das &#8220;Mandat für Veränderung&#8221; ist Teil verschiedener Veranstaltungen, die im November, dem Monat zur Schaffung von Aufmerksamkeit für Lungenkrebs, stattfinden. Es stellt die nächste Stufe im INSPIRE-Programm dar. INSPIRE ist eine weltweite Initiative, die auf die Unterstützung von Lungenkrebspatienten und deren Pflegekräfte ausgerichtet ist. Diese sollen unterstützt werden, damit sie besser mit der Krankheit umgehen können und um deren Lebensqualität zu erhöhen. INSPIRE wurde im November 2007 ins Leben gerufen und wird über Subventionen von Roche finanziert.</p>
<p><strong>Informationen zur Psychoonkologie</strong></p>
<p>Psychoonkologie ist eine zunehmend an Bedeutung gewinnende Disziplin im Bereich der Krebsfürsorge, welche sich auf die psychologischen und sozialen Auswirkungen des Krebses sowie dessen Auswirkungen auf das Verhalten der Patienten und deren Pflegekräfte konzentriert. Wenn die emotionale Schieflage von Lungenkrebspatienten vernachlässigt wird, verschlimmert sich oftmals die Gesundheit der Patienten und deren Lebensqualität. Psychoonkologie unterstützt Patienten und deren Pflegekräfte dabei, ihre Krankheit zu meistern und mit den überwältigenden Emotionen umzugehen, die oftmals durch die Krebsdiagnose und der Krebsbehandlung ausgelöst werden.</p>
<p>Informationen zur IPOS</p>
<p>Seit 1984 hat sich die International Psycho-Oncology Society (IPOS) dazu verpflichtet, die Wissenschaft der psychosozialen Onkologie und der Verhaltensonkologie weiterzuentwickeln, da sie sowohl zur Fürsorge für Krebspatienten und deren Familien als auch zur Vorsorge von Krebs durch gesunde Handlungsweisen beiträgt. IPOS ist ein Verband mit Einzelmitgliedschaft, der Spezialisten im Fachbereich Psychoonkologie auf der ganzen Welt dient, und ein Dachverband für nationale Verbände, die über 5.000 Forschungsfachkräfte und klinische Fachkräfte in mehr als 50 Ländern vertreten. Psychoonkologische Interessenvertreter sind multidisziplinär tätig und sind unter anderem Mediziner, Psychologen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Fachkräfte im Bereich Rehabilitation, Epidemiologen, Sozialwissenschaftler und Pädagogen.</p>
<p><code> Quellenangaben<br />
(1) IARC. GLOBOCAN 2002. Cancer Incidence, Mortality and Prevalence<br />
Worldwide (Schätzungen 2002). Zuletzt zugegriffen im Jahr 2007<br />
(http://www-dep.iarc.fr/).<br />
(2) Néron S et al. Screening for depressive symptoms in patients with<br />
unresectable lung cancer. Support Care Cancer 2007. 15.<br />
Okt.(10):1207-12. Epub 2007 14. Feb.<br />
(3) Umfrage in Auftrag gegeben von Roche, durchgeführt durch Patient<br />
Research, 2007. </code></p>
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