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	<title>Pharmacon Net &#187; Serotonin</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Warum Rauchstopp traurig macht: Glückshormon-Unterdrücker steigt bei Entzug an</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/mao/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl die meisten Raucher an ihrem Laster leiden, fällt ihnen das Aufhören sehr schwer. Ein Gefühl des Unwohlseins bringt motivierten Versuchen oft den Rückschlag. Eine Komponente, die dazu beiträgt, erklären nun kanadische Forscher in den &#8220;Archives of General Psychiatry&#8221;. Biochemische Prozesse im Gehirn lösen einige Stunden bis Tage nach der letzten Zigarette ein Stimmungstief aus, so die Wissenschaftler&#8230; Zum Aufhören muss man Traurigkeit überwinden pte &#8211; Das Team um Jeffrey Meyer untersuchte dazu 48 Kettenrauchern mittels spezieller Bildgebung, der Positron-Emissions-Tomographie. Die Konzentration eines speziellen Enzyms im Gehirn, die sogenannte Monoaminoxidase-A (MAO-A), stieg acht Stunden nach dem Entzug um 25 Prozent an. MAO-A baut Hormone wie etwa Serotonin ab, die sonst die Stimmung stabilisieren. Vermehrtes MAO-A im Entzug sorgt für mehr Traurigkeit, die sich auch in der subjektiven Wahrnehmung der Untersuchten deutlich zeigte. Zu viel Hormon-Verhinderer beim Entzug Für Michael Musalek, Leiter des Anton-Proksch-Instituts http://www.api.or.at , liefert der Hinweis auf die MAO-Prozesse einen &#8220;spannenden Einblick, wie Entzug genau funktioniert.&#8221; Sucht sei zu komplex, um sie auf einen einzigen Mechanismus zu reduzieren. &#8220;Sind die genauen Vorgänge des Unwohlseins bekannt, kann man jedoch erforschen, wie sie zu beeinflussen sind. Sehr wahrscheinlich ist MAO auch an anderen Suchterkrankungen beteiligt&#8221;, so der Experte im pressetext-Interview. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center">Obwohl die meisten Raucher an ihrem Laster leiden, fällt ihnen das Aufhören sehr schwer. Ein Gefühl des Unwohlseins bringt motivierten Versuchen oft den Rückschlag. Eine Komponente, die dazu beiträgt, erklären nun kanadische Forscher in den &#8220;Archives of General Psychiatry&#8221;. Biochemische Prozesse im Gehirn lösen einige Stunden bis Tage nach der letzten Zigarette ein Stimmungstief aus, so die Wissenschaftler&#8230;<span id="more-3447"></span></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><strong>Zum Aufhören muss man Traurigkeit überwinden</strong></p>
<p>pte &#8211; Das Team um Jeffrey Meyer untersuchte dazu 48 Kettenrauchern mittels spezieller Bildgebung, der Positron-Emissions-Tomographie. Die Konzentration eines speziellen Enzyms im Gehirn, die sogenannte Monoaminoxidase-A (MAO-A), stieg acht Stunden nach dem Entzug um 25 Prozent an. MAO-A baut Hormone wie etwa Serotonin ab, die sonst die Stimmung stabilisieren. Vermehrtes MAO-A im Entzug sorgt für mehr Traurigkeit, die sich auch in der subjektiven Wahrnehmung der Untersuchten deutlich zeigte.</p>
<p><strong>Zu viel Hormon-Verhinderer beim Entzug<br />
</strong></p>
<p>Für Michael Musalek, Leiter des Anton-Proksch-Instituts <a href="http://www.api.or.at/">http://www.api.or.at</a> , liefert der Hinweis auf die MAO-Prozesse einen &#8220;spannenden Einblick, wie Entzug genau funktioniert.&#8221; Sucht sei zu komplex, um sie auf einen einzigen Mechanismus zu reduzieren. &#8220;Sind die genauen Vorgänge des Unwohlseins bekannt, kann man jedoch erforschen, wie sie zu beeinflussen sind. Sehr wahrscheinlich ist MAO auch an anderen Suchterkrankungen beteiligt&#8221;, so der Experte im pressetext-Interview.</p>
<p><strong>Vitaminpillen als Verführer</strong></p>
<p>Zum Stolperstrick für den Rauchverzicht kann jedoch sogar scheinbar gesundes Verhalten werden, zeigen taiwanesische Forscher um Wen-Ben Chiou in der Zeitschrift &#8220;Addiction&#8221;. 74 starke Raucher probierten in einer Versuchsreihe Placebo-Tabletten, wobei man einigen sagte, es handle sich um Vitamin C-Präparate. In der freien Stunde nach dem Test genehmigten sich die vermeintlichen Vitaminschlucker doppelt so viele Zigaretten wie die restlichen Teilnehmer.</p>
<p>Manche Raucher sehen Nahrungsergänzungsmittel somit als &#8220;Lizenz zum Zigarettenrauchen&#8221; und belohnen sich durch den Qualm dafür, ihrem Körper zuvor etwas Gutes getan zu haben, interpretieren die Forscher. Multivitamin-Präparate schützen jedoch nicht vor Krebs. Auf diese gefährliche Komponente der Vitaminpillen hat <a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/vitamin-2/">Chiou schon früher</a> gewiesen: Wer sie zu sich nimmt, betreibt in der Regel auch weniger Sport, isst ungesünder und geht weniger spazieren.</p>
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		<title>Depressionsgen bei Mäusen: Reparation möglich</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/10/depression-8/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/10/depression-8/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 19:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<description><![CDATA[US-Forschern ist es offenbar gelungen, mittels Gentherapie bei Mäusen ein mit Depressionen in Verbindung stehendes Gen zu &#8220;reparieren&#8221;. Dadurch konnte bei Versuchstieren, denen das Gen p11 in einer spezifischen Gehirnregion fehlte, abnormales Verhalten wieder rückgängig gemacht werden. Das Forscherteam um Michael Kaplitt vom Weill Cornell Medical Center, injizierte dafür einen modifizierten Virus&#8230; http://weill.cornell.edu &#8211; pte - Der britische Gentherapie-Pionier Alan Kingsman betonte laut BBC, dass man diesen Behandlungsansatz trotz der Notwendigkeit von Injektionen ins Gehirn zur Behandlung schwerer Depressionen nicht ausschließen sollte. p11 gehört zu einer Reihe von Genen, die bei Depressionen eine Rolle zu spielen scheinen. Die Untersuchung der Gehirne verstorbener Patienten zeigte, dass sie im Nucleus accumbens über deutlich geringere Mengen von p11 verfügten. Neuer Behandlungsansatz: Modifizierter Virus direkt ins Gehirn injiziert Wissenschaftler nehmen an, dass das Gen das Serotonin kontrolliert, das seinerseits bei Stimmung, Appetit und Schlaf eine entscheidende Rolle spielt. Mäuse, die ohne dieses Gen gezüchtet wurden, wiesen ein Verhalten auf, das mit Depressionen beim Menschen vergleichbar ist. Ihnen fehlte zum Beispiel die Motivation, gestellte Aufgaben wie Schwimmen zu erfüllen. Gen kontrolliert Serotonin Nachdem sie eine Injektion mit einem veränderten Virus erhalten hatten, das die p11-Werte wieder normalisierte, verhielten sie sich wieder wie ganz normale Mäuse. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>US-Forschern ist es offenbar gelungen, mittels Gentherapie bei Mäusen ein mit Depressionen in Verbindung stehendes Gen zu &#8220;reparieren&#8221;. Dadurch konnte bei Versuchstieren, denen das Gen p11 in einer spezifischen Gehirnregion fehlte, abnormales Verhalten wieder rückgängig gemacht werden. Das Forscherteam um Michael Kaplitt vom Weill Cornell Medical Center, injizierte dafür einen modifizierten Virus&#8230;<span id="more-2468"></span></p>
<p><a href="http://weill.cornell.edu">http://weill.cornell.edu</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de/">pte </a>- Der britische Gentherapie-Pionier Alan Kingsman betonte laut BBC, dass man diesen Behandlungsansatz trotz der Notwendigkeit von Injektionen ins Gehirn zur Behandlung schwerer Depressionen nicht ausschließen sollte. p11 gehört zu einer Reihe von Genen, die bei Depressionen eine Rolle zu spielen scheinen. Die Untersuchung der Gehirne verstorbener Patienten zeigte, dass sie im Nucleus accumbens über deutlich geringere Mengen von p11 verfügten.</p>
<p><strong>Neuer Behandlungsansatz: Modifizierter Virus direkt ins Gehirn injiziert</strong></p>
<p>Wissenschaftler nehmen an, dass das Gen das Serotonin kontrolliert, das seinerseits bei Stimmung, Appetit und Schlaf eine entscheidende Rolle spielt. Mäuse, die ohne dieses Gen gezüchtet wurden, wiesen ein Verhalten auf, das mit Depressionen beim Menschen vergleichbar ist. Ihnen fehlte zum Beispiel die Motivation, gestellte Aufgaben wie Schwimmen zu erfüllen.</p>
<p><strong>Gen kontrolliert Serotonin</strong></p>
<p>Nachdem sie eine Injektion mit einem veränderten Virus erhalten hatten, das die p11-Werte wieder normalisierte, verhielten sie sich wieder wie ganz normale Mäuse. Kaplitt geht davon aus, dass es jetzt einen neuen Therapieansatz gibt, der auf eine der Wurzeln von Depressionen abzielt. Die derzeit eingesetzten Behandlungsformen behandelten die Symptome aber nicht die Ursachen. Bis p11, wenn überhaupt, eingesetzt werden kann, werden allerdings noch Jahre vergehen.</p>
<p>Die eingesetzten Viren sind zu groß, um die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, die das Gehirn schützt. Sie müssten präzise auf den Nucleus accumbens ausgerichtet werden. p11 könnte nämlich in verschiedenen Bereichen des Gehirns eine ganze Reihe von Funktionen haben. Das würde bedeuten, dass ein Loch in den Schädel gebohrt werden muss, um die Injektionsnadel in die richtige Position zu bringen.</p>
<p><strong>Grundlegende Fragen klären</strong></p>
<p>Guang Chen, Neurowissenschaftler bei Johnson and Johnson http://www.jnj.com , schreibt in seinem Kommentar in Translational Medicine, dass der Einsatz der Gentherapie zur Behandlung von Depressionen noch ein bisher unbekannter Bereich sei. Trotz der viel versprechenden Ergebnisse seien zahlreiche grundlegende Fragen zu klären, bevor ein derartiger Therapieansatz angewendet werden kann.</p>
<p>Andere Experten wie Alan Kingsman von Oxford Biomedica http://www.oxfordbiomedica.co.uk argumentieren, dass ein derart invasiver Behandlungsansatz nicht von vornherein ausgeschlossen werden sollte. Er arbeitet derzeit bereits an Einsatzmöglichkeiten der Gentheapie zur Behandlung von Parkinson.</p>
<p>Details der Studie wurden in <a href="http://stm.sciencemag.org">Science Translational Medicine</a> veröffentlicht.</p>
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		<title>Mittelmeer-Diät hilft auch gegen Depressionen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/02/depression-5/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Mittelmeer-Diät könnte auch im Kampf gegen Depressionen helfen. Bisher wurde schon angenommen, dass diese Art der Ernährung gegen Herzerkrankungen und Krebs schützen kann. Wissenschaftler der Universitäten Las Palmas und Navarra haben nun nachgewiesen, dass Depressionen um 30 Prozent weniger wahrscheinlich sind, wenn Menschen sich mit viel Gemüse, Obst, Getreide und wenig rotem Fleisch ernährten. Mittelmeer-Diät: Viel Obst und Gemüse, dafür wenig rotes Fleisch Las Palmas &#8211; Pamplona &#8211; pte &#8211; Sie begleiteten 10.094 gesunde Erwachsene mehr als vier Jahre lang. Details der Untersuchung sind im Journal of the American Medical Association erschienen. Das Team betonte jedoch, dass größere Studien erforderlich seien, um den genauen Zusammenhang zu erforschen. Zur Teilnahme an der aktuellen Studie wurden Universitätsabsolventen eingeladen. Diese füllten Fragebögen aus und die Wissenschaftler berechneten ihre Einhaltung der Mittelmeer-Diät durchschnittlich viereinhalb Jahre lang. Teilnehmer, die sich strikt an die Diät hielten, waren eher männlich, frühere Raucher, verheiratet und älter. Sie waren sportlicher und verfügten allgemein über eine höhere Energieaufnahme. Erkrankungsrisiko sinkt bei gesunder Ernährung um 30 Prozent Während der Laufzeit der Studie wurden 480 neue Erkrankungen an Depressionen festgestellt, 156 bei Männern und 324 bei Frauen. Jene, die sich am strengsten an die Mittelmeer-Diät hielten, erkrankten um 30 Prozent weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mittelmeer-Diät könnte auch im Kampf gegen Depressionen helfen.  Bisher wurde schon angenommen, dass diese Art der Ernährung gegen  Herzerkrankungen und Krebs schützen kann. Wissenschaftler der  Universitäten Las Palmas und Navarra haben nun nachgewiesen, dass Depressionen um 30  Prozent weniger wahrscheinlich sind, wenn Menschen sich mit viel Gemüse,  Obst, Getreide und wenig rotem Fleisch ernährten.</p>
<p><span id="more-1672"></span></p>
<p><strong>Mittelmeer-Diät: Viel Obst und Gemüse, dafür wenig rotes Fleisch</strong></p>
<p><a href="http://www.ulpgc.es">Las Palmas</a> &#8211; <a href="http://www.unav.es">Pamplona</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.ch">pte</a> &#8211; Sie begleiteten 10.094 gesunde Erwachsene mehr als vier Jahre lang. Details der Untersuchung sind im Journal of the American Medical Association erschienen. Das Team betonte jedoch, dass größere Studien erforderlich seien, um den  genauen Zusammenhang zu erforschen.</p>
<p>Zur Teilnahme an der aktuellen Studie wurden Universitätsabsolventen eingeladen. Diese füllten Fragebögen aus und die Wissenschaftler berechneten ihre Einhaltung der Mittelmeer-Diät durchschnittlich viereinhalb Jahre lang. Teilnehmer, die sich strikt an die Diät hielten, waren eher männlich, frühere Raucher, verheiratet und älter. Sie waren sportlicher und verfügten allgemein über eine höhere Energieaufnahme.</p>
<p><strong>Erkrankungsrisiko sinkt bei gesunder Ernährung um 30 Prozent</strong></p>
<p>Während der Laufzeit der Studie wurden 480 neue Erkrankungen an Depressionen festgestellt, 156 bei Männern und 324 bei Frauen. Jene, die sich am strengsten an die Mittelmeer-Diät hielten, erkrankten um 30 Prozent weniger wahrscheinlich. Familienverhältnisse, Anzahl der Kinder und Faktoren, die mit einem gesunden Lebensstil in Zusammenhang gebracht werden, veränderten die Ergebnisse nicht. Das galt auch, als Persönlichkeitsmerkmale wie Konkurrenzdenken oder Angstgefühle berücksichtigt wurden.</p>
<p>Miguel Martinez-Gonzalez von der Universität Navarra erklärt, dass wahrscheinlich die Ernährung allgemein wichtiger sei als die Auswirkung einzelner Komponenten und einen wichtigen Schutz gegen Depressionen leisten könnte. Die klinische Psychologin Cecilia D&#8217;Felice berichtet laut BBC, dass es immer mehr Hinweise auf die Bedeutung der Ernährung bei der Behandlung von Depressionen gebe. &#8220;Wir wissen, dass eine Ernährung mit viel Olivenöl die Menge an Serotonin und Gehirntransmittern erhöhen kann. Die meisten Medikamente gegen Depressionen erhöhen die Serotonin-Werte im Gehirn.&#8221;</p>
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		<title>Winterdepression: Keiner ist dem Trübsal hilflos ausgeliefert</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2008/12/winterdepression/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 11:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Melatonin]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom Sommer mit seinen warmen und sonnigen Tagen trennen uns noch einige Monate. Am 21. Dezember begann kalendarisch der Winter, auch wenn uns alles, was dazu gehört: wenig Licht, kurze Tage, grauer Himmel, kaltes, feuchtes Wetter, schon länger begleiten. „Das schlägt vielen Menschen aufs Gemüt“, sagt Psychologin Dr. Kitze von der Beratungsstelle Leipzig der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Sie leiden an Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Lustlosigkeit&#8230; Die Ursache ist Lichtmangel. „Während der langen Dunkelheit schüttet unser Körper zu wenig Serotonin – das Glückshormon &#8211; aus. Dafür wird mehr Melatonin produziert, was für unseren Schlafrhythmus mitverantwortlich ist und den Antrieb lähmt sowie einschläfernd wirkt“, weiß Dr. Kitze. Was im Fachjargon saisonale depressive Störung (SAD Seasonal Affective Disorder) heißt, kennt man im Allgemeinen unter Herbst- bzw. Winterdepression. Bereits jeder vierte Bundesbürger klagt ab November regelmäßig über typische Beschwerden wie z.B. eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten. Im Frühling verschwinden die Symptome spontan wieder. „Doch keiner ist dem Trübsal hilflos ausgeliefert“, sagt die Psychologin. Meist genügt ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft von einer halben Stunde. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob die Sonne scheint. Auch das natürliche Licht bei wolkenverhangenem Himmel reicht aus, um im Gehirn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Sommer mit seinen warmen und sonnigen Tagen trennen uns noch einige Monate. Am 21. Dezember begann kalendarisch der Winter, auch wenn uns alles, was dazu gehört: wenig Licht, kurze Tage, grauer Himmel, kaltes, feuchtes Wetter, schon länger begleiten. „Das schlägt vielen Menschen aufs Gemüt“, sagt Psychologin Dr. Kitze von der Beratungsstelle Leipzig der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Sie leiden an Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Lustlosigkeit&#8230;<span id="more-239"></span></p>
<p>Die Ursache ist Lichtmangel. „Während der langen Dunkelheit schüttet unser Körper zu wenig <strong>Serotonin</strong> – das Glückshormon &#8211; aus. Dafür wird mehr <strong>Melatonin</strong> produziert, was für unseren Schlafrhythmus mitverantwortlich ist und den Antrieb lähmt sowie einschläfernd wirkt“, weiß Dr. Kitze.</p>
<p>Was im Fachjargon saisonale depressive Störung (<strong>SAD Seasonal Affective Disorder</strong>) heißt, kennt man im Allgemeinen unter Herbst- bzw. Winterdepression. Bereits jeder vierte Bundesbürger klagt ab November regelmäßig über typische Beschwerden wie z.B. eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten. Im Frühling verschwinden die Symptome spontan wieder.</p>
<p>„Doch keiner ist dem Trübsal hilflos ausgeliefert“, sagt die Psychologin. Meist genügt ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft von einer halben Stunde. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob die Sonne scheint. Auch das natürliche Licht bei wolkenverhangenem Himmel reicht aus, um im Gehirn genügend Serotonin auszuschütten und damit die Stimmung aufzuhellen. Ersatzweise ins Solarium zu gehen, hilft dagegen überhaupt nicht. Das Licht in der Sonnenbank gelangt hauptsächlich über die Haut in den Körper. Damit jedoch die richtigen Hormone aktiv werden können, muss das Licht über die Augen aufgenommen werden.</p>
<p>Einen großen Einfluss auf die Stimmung hat übrigens auch die Ernährung. Mineralstoffreiche Nahrungsmittel, wie z.B. <strong>Rote Beete, Nüsse oder Rosenkohl</strong>, halten fit, leistungsfähig und sorgen für eine gute Konzentrationsfähigkeit. Magnesiumhaltiges Essen beugt wiederum Stress vor und führt zu mehr Ausgeglichenheit. Magnesium ist vor allem in Milch- und Vollkornprodukten, in Bananen und Geflügel zu finden. Auch der Genuss von <strong>Meeresfisch</strong> kann für gute Laune sorgen, da das enthaltene Jod für viele Stoffwechselfunktionen und geistige Fähigkeiten wichtig ist. Schließlich kann man sich auch durchaus mal ein Stück Schokolade oder Kuchen gönnen. Denn süße Leckereien enthalten Stoffe, die im Körper zu Serotonin umgebaut werden und dann zu Wohlbefinden und guter Stimmung führen können.</p>
<p>Hilfreich ist es außerdem, Kleidung in fröhlichen und frischen Farben zu tragen. <strong>Orange-, Gelb- und Rottöne</strong> wirken belebend und beeinflussen die Stimmung positiv. Auch eine schöne Musik, eine Duftlampe, ein entspannendes Bad oder aromatischer Tee sind Streicheleinheiten für die Seele und können die Laune verbessern. Wenn die Beschwerden allerdings anhalten und die Lebensqualität sehr eingeschränkt ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.upd-online.de">Unabhängige Patientenberatung Deutschland</a></p>
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