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	<title>Pharmacon Net &#187; Sex</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Hirschfeld &amp; Freud: Wie wird man heterosexuell?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 12:13:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die biologistische Sichtweise verknüpft Geschlecht und Sexualität miteinander. Demnach gibt es eine männliche und eine weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der FHS Frankfurt, stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage&#8230; Ilka Quindeau: Wie wird man heterosexuell? [BESTELLEN?] Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf &#8220;männlich&#8221; oder &#8220;weiblich&#8221; festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet. Ihr Vortrag erscheint als Queer Lectures (Heft 10) Herausgegeben von der Initiative &#8220;Queer Nations&#8221;,  einer Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten Instituts für Sexualwissenschaft widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um &#8220;queere&#8221; Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen &#8211; zu diesem Zweck erscheinen die Queer Lectures. „Per scientiam ad justitiam“ „Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“ „Through science to justice“ Dr. med. Magnus Hirschfeld (1868 – 1935)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die biologistische Sichtweise verknüpft Geschlecht und Sexualität miteinander. Demnach gibt es eine männliche und eine weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der FHS Frankfurt, stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage&#8230;<span id="more-3705"></span></p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/images/personen/hirschfeld.jpg"><img class="alignright" src="http://www.hagalil.com/images/personen/hirschfeld.jpg" alt="M. Hirschfeld" width="298" height="464" /></a><span style="font-size: medium;"><strong><em>Ilka Quindeau:</em></strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><strong><em> Wie wird man heterosexuell?</em></strong></span><br />
[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3939542857">BESTELLEN?</a>]</p>
<p>Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf &#8220;männlich&#8221; oder &#8220;weiblich&#8221; festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet.</p>
<p>Ihr Vortrag erscheint als Queer Lectures (Heft 10) Herausgegeben von der Initiative <a href="http://www.queer-nations.de/" target="_blank">&#8220;Queer Nations&#8221;</a>,  einer Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten <a href="http://glbt-news.israel-live.de/deutschland/hirschfeld.htm">Instituts für Sexualwissenschaft</a> widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um &#8220;queere&#8221; Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen &#8211; zu diesem Zweck erscheinen die Queer Lectures.</p>
<p><strong>„Per scientiam ad justitiam“</strong><br />
<strong>„Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“</strong><br />
<strong>„Through science to justice“</strong><br />
<em>Dr. med. Magnus Hirschfeld (1868 – 1935)</em></p>
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		<title>Frei von stereotyper Erwartung: Liebe</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/12/liebe-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:25:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Formen, in denen sich die Liebe manifestiert, reicht von der unverbindlichen Freundlichkeit über Verführung, Sexualspiele, Ergebenheit, bis hin zum süchtigmachenden Zustand des Verliebtseins. Ohne die süchtigmachenden Eigenschaften der Liebe würde ein Großteil des Risikos, das das Lieben enthält, verschwinden &#8211; sowohl in wie auch außerhalb der Therapie&#8230; pp. 184, Erving und Miriam Polster, Gestalttherapie Innerhalb der Therapie, wo Liebe praktisch unausweichlich ist, kann man lernen, zwischen Liebe und Abhängigkeit, Liebe und Besessenheit und vielleicht sogar zwischen Liebe und Sexualität zu unterscheiden. Der Durcharbeitungsprozeß verlangt vom Betreffenden, daß er Gefühlsregungen als ein Produkt seiner Persönlichkeit akzeptiert und daß er erkennt, daß seine Gefühle auf so viele Arten zu befriedigen sind, wie seine Findigkeit nur erdenken kann. Wenn er unter den günstigen Bedingungen der Therapie seinen gewohnheitsmäßigen Widerstand gegen die Liebe überwunden hat, dann hat er entdeckt, wie er das Lieben ohne List, Strategie oder Stereotype erfahren kann. Wenn er einmal über die reinen Konventionen des Liebens hinausgegangen ist, dann wird er fähiger, alle Befriedigungen zu erlangen, die therapeutische Beziehung trotz ihrer natürlichen Grenzen bietet. Wenn dann die gleichen Gefühle anderswo auftauchen &#8211; solange sie nicht an irgendwelchen vorgeformten Arten der Liebe hängenbleiben -, sind die Chancen zur Befriedigung im allgemeinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p dir="LTR">Die Formen, in denen sich die Liebe manifestiert, reicht von der unverbindlichen Freundlichkeit über Verführung, Sexualspiele, Ergebenheit, bis hin zum süchtigmachenden Zustand des Verliebtseins. Ohne die süchtigmachenden Eigenschaften der Liebe würde ein Großteil des Risikos, das das Lieben enthält, verschwinden &#8211; sowohl in wie auch außerhalb der Therapie&#8230;<span id="more-3685"></span></p>
<p dir="LTR"><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3872948725"><em>pp. 184, Erving und Miriam Polster, Gestalttherapie</em></a></p>
<p dir="LTR">Innerhalb der Therapie, wo Liebe praktisch unausweichlich ist, kann man lernen, zwischen Liebe und Abhängigkeit, Liebe und Besessenheit und vielleicht sogar zwischen Liebe und Sexualität zu unterscheiden. Der Durcharbeitungsprozeß verlangt vom Betreffenden, daß er Gefühlsregungen als ein Produkt seiner Persönlichkeit akzeptiert und daß er erkennt, daß seine Gefühle auf so viele Arten zu befriedigen sind, wie seine Findigkeit nur erdenken kann.</p>
<p dir="LTR">Wenn er unter den günstigen Bedingungen der Therapie seinen gewohnheitsmäßigen Widerstand gegen die Liebe überwunden hat, dann hat er entdeckt, wie er das Lieben ohne List, Strategie oder Stereotype erfahren kann. Wenn er einmal über die reinen Konventionen des Liebens hinausgegangen ist, dann wird er fähiger, alle Befriedigungen zu erlangen, die therapeutische Beziehung trotz ihrer natürlichen Grenzen bietet. Wenn dann die gleichen Gefühle anderswo auftauchen &#8211; solange sie nicht an irgendwelchen vorgeformten Arten der Liebe hängenbleiben -, sind die Chancen zur Befriedigung im allgemeinen wesentlich größer. <strong>Mit solcher Freiheit, Erfahrung ohne stereotype Forderungen zu akzeptieren, sind die süchtigmachenden Qualitäten der Liebe nicht so drohend, und der Erfolg wird nicht auf eine einseitige Konzentration auf nur einen Menschen reduziert.</strong></p>
<p dir="LTR">Wenn ein Patient zum Beispiel den Therapeuten liebt, dann wird er mit ihm vielleicht Geschlechtsverkehr haben wollen. Wahrscheinlich wird er es nicht tun, aber dennoch ist er immer noch offen für die vielen Interaktionen, die die Beziehung erregend und bedeutungsvoll machen. Der Patient, obwohl er Vorteile daraus zieht, braucht immer noch jemand, mit dem er Geschlechtsverkehr haben kann. Wenn einmal dieses Bedürfnis nach Liebe an die Oberfläche gedrungen ist, wird der Patient dazu angeregt, das, was er benötigt, aus anderen Beziehungen zu bekommen, so wie sie sich ergeben. Ist dies denn nicht nur eine Verlagerung des sexuellen Drangs vom Therapeuten auf einen anderen Menschen &#8211; eine Ersatzerfahrung, die sich einfach auf ein Gefühl der Ablehnung gründet? Möglich, aber nur dann, wenn der Mensch weiterhin verbissen an seinem Ideal festhält und versucht, wenigstens einen Ersatz zu finden.</p>
<p dir="LTR">Das Gegenmittel gegen das Festhalten ist die Entdeckung der Vielgestaltigkeit, <strong>die Erkenntnis, daß jede Erfahrung in sich gültig ist und nicht nur einen Ersatz für eine andere Erfahrung darstellt</strong>. Der gesunde Mensch ist nicht nur der Gefangne seiner Gefühlsregungen. Gefühle weisen nur auf ihr eigenes Verschwinden hin.</p>
<p dir="LTR">Gefühle <em><strong>wollen </strong></em>verschwinden &#8211; sie haben keinen Anspruch auf Unsterblichkeit. Sie gehen den für sie bestimmten Weg bis ans Ende. Dann sind sie fort, nur um von neuen Gefühlen ersetzt zu werden, die genauso entbehrlich und bescheiden sind. Nur <strong>Sentimentalität, die auf der vagen Furcht vor der verfrühten Unterbrechung basiert, führt zu dem Bedürfnis, sich anzuklammern</strong>, führt zum Gefühl der Unverletzlichkeit und zum Bedürfnis nach einer Garantie, wo man versucht, das zu erhalten, was vom Wesen her unbeständig ist.</p>
<p dir="LTR">Unsere Aufgabe in der Therapie ist es, bei der Wiederentdeckung der Progression im Leben zu helfen. Wenn eine Erfahrungseinheit endet, dann beginnt die nächste, und dieser Prozeß ist es, der die Unsterblichkeit ausmacht, nicht das Idolisieren einer Einzelerfahrung.</p>
<p dir="LTR">Aber wir wollen das tatsächliche Dilemma, das in der Therapie durch die Intensität der Gefühle entsteht, nicht unterschätzen. Das Gefühl der Dringlichkeit kann stark werden, der Weg zur Vollendung kann mit Schwierigkeiten gepflastert sein, und das Bedürfnis, in der Hoffnung auf ein vorherbestimmtes Kriterium der Vollendung auszuharren, kann den Betreffenden gefangenhalten. <strong>Es ist nicht einfach zu begreifen, daß Liebe nicht Bindung bedeutet</strong>, besonders dann, wenn die Liebe nicht mit den bekannten, hochgepriesenen Aufmerksamkeiten belohnt wird, die unser sozialer Kodex vorschreibt.</p>
<p dir="LTR">Ruth war beispielsweise wütend und sogar desillusioniert, als ich sie bei einem Krankenhausaufenthalt nicht besuchte. Sie hatte meine Zuneigung bei unserer Zusammenarbeit häufig erfahren und glaubte jetzt, da ich sie nicht besucht hatte, daß meine Zuneigung nur vorgetäuscht gewesen sei, eine reine Technik, um sie zu heilen. Ruth mußte lernen, daß die herzlichen Reaktionen auf ihren Humor, auf ihre Traurigkeit, auf ihre Einfälle tatsächlich ehrlich waren. Sie führten einfach nicht dazu, daß ich sie im Krankenhaus besuchte. Dies mag nun einen echten Grund für ihren Zorn und ihre Enttäuschung geliefert haben, aber es negierte weder die Wärme, die ich für sie empfand, noch die Anziehungskraft, die Ruth durch meine Zuneigung in sich selbst entdeckt hatte.<br />
Ihre Anziehungskraft hing jedoch nicht davon ab, daß ich diese entsprechend ihrer stereotypen Forderungen ständig bestätigte. Es ist sehr schwer einzusehen, daß auch unerwiderte Liebe gesund und stärkend sein kann. Die Konfrontation mit der Wirklichkeit der Liebe anstatt nur mit ihren gewohnten Formen bringt den Patienten dazu, die Liebe zu sehen, wie sie ist und nicht wie sie sein <em> sollte.</em></p>
<p dir="LTR">Dies mag wie eine nüchterne Auffassung der Liebe erscheinen, bei welcher der eine Partner keine Verantwortung empfindet, auf die Erwartungen zu reagieren, die manche Kontakte entstehen lassen, doch es verhält sich anders. Es gibt Erwartungen, die zurecht entscheidend sind für das Niveau bestimmter Beziehungen. Doch diese Erwartungen dürfen keinesfalls stereotype Schuldscheine sein, die aus früheren gesellschaftlichen Verträgen abgeleitet werden. Sie sind Teil des Prozesses der gegenseitigen Entdeckung und stellen eine sensible Aussage darüber dar, in welcher Beziehung ein Mensch zu einem anderen steht.</p>
<p dir="LTR">Ruth kam also zu der Erkenntnis, daß meine Zuneigung für sie ehrlich war, aber daß sie nicht unbedingt zu einem Krankenhausbesuch führen mußte.</p>
<p dir="LTR">Es wäre eine große Verlockung, Ruths Verhalten als eine dumme Wiederholung der unerledigten Geschäfte in bezug auf ihren Vater interpretieren zu können, der ihr nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Der Druck einer aktuellen Liebesbeziehung kann sehr stark sein. Breuer hat dies vor langer Zeit entdeckt, als er deswegen die psychoanalytische Richtung verlassen musste. Freud erwies sich als fähiger, diesen Druck zu ertragen, aber selbst er musste das Prinzip der Übertragung einführen, um sich abzusichern. Mit Hilfe des Prinzips der Übertragung war es ihm und seinen Nachfolgern möglich, den Kontakt dadurch zu entpersonalisieren, daß sie ihn als völlig unabhängig von der Persönlichkeit des Therapeuten darstellten.</p>
<p dir="LTR">In der Gestalttherapie versuchen wir, uns auf die Beziehung an sich zu konzentrieren. Sich selbst wieder als liebevoll zu erfahren, bedeutet die Wiederentdeckung eines Aspekts der vollen Selbsterfahrung, die im täglichen Leben vieler Menschen schwach oder gar nicht vorhanden ist. Liebe ist mehr als nur eine Cause celebre oder ein gesellschaftsfähiger Fall der Monomanie. <strong>Sie ist nicht unwiderruflich an ein auslösendes Objekt gebunden, sondern sie ist eine Funktion des liebenden Menschen. Je mehr er also lernen kann, viele Menschen auf vielerlei Weise zu lieben, desto größer werden seine Chancen der Erfüllung und Befriedigung</strong>. In der Sicherheit der Therapie oder der Gruppe, in der Kontinuität der Interaktionen, in der Erregung, attraktive Menschen kennenzulernen, in der Tiefe und Intimität eines guten Kontakts, selbst angesichts der Verletzbarkeit, die das Bedürfnis nach Liebe häufig mit sich bringt, entstehen für den Patienten optimale Bedingungen, einen anderen Menschen zu lieben.</p>
<p dir="LTR">Wir wissen alle, daß Liebe schön und bereichernd sein kann, ohne die begleitenden Stereotype und Verpflichtungen, die aus solchen Erscheinungen wie Permanenz, Ausschließlichkeit und Leidenschaft entstehen können. Die Liebe zu seinem Universitätsprofessor kann einen Studenten dazu anspornen, sich selbst und seine Ausbildung ernst zu nehmen und ihn in neue Richtungen beim Lesen, Denken und in der Kommunikation lenken. Es ist verwerflich, den Menschen ihre liebenden Gefühle auszureden. Die Menschen müssen vielmehr lernen, daß jemanden zu lieben nicht bedeutet, daß sie den Betreffenden heiraten, mit ihm schlafen, ihn auf die Universität schicken, auf Parties einladen oder immer mit ihm Zusammensein müssen. Es kann so sein, muß aber nicht. Erwartungen, ja; Forderungen, nein!</p>
<p dir="LTR"><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3872948725">[BESTELLEN?]</a></p>
<p><em>Miriam und Erving Polster gehören zu den bekanntesten und profiliertesten Gestalttherapeuten der Welt. Vor rund 30 Jahren veröffentlichten sie ihr Grundlagenwerk der Gestalttherapie, das auch heute noch ein wichtiges Lehrbuch der Gestalttherapie ist.</em><br />
<em>Seit über 40 Jahren haben Miriam und Erving Polster Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten aus vielen Ländern ausgebildet und in besonderer Weise geprägt: Immer wieder betonen sie, daß es Wohlwollen und Achtung der Therapeutinnen und Therapeuten sind, die es den Klientinnen und Klienten in der Gestalttherapie ermöglichen, sich angstfrei zu öffnen und so neue bereichernde Erfahrungen zu machen.</em></p>
<p><strong>À propos: <a href="http://www.hagalil.com/judentum/samson-hirsch/chorew-16.htm">Liebe</a></strong><br />
Samson Rafael Hirsch, Rabbiner, meint&#8230;</p>
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		<title>HIV / AIDS: Osteuropa bald Aids-Sorgenkind Nr. 1</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:28:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während weltweit die Neuinfektionen mit dem HI-Virus sinken, geraten sie in Osteuropa zunehmend außer Kontrolle. &#8220;Russland und die Ukraine stehen mit ihrem Aidsproblem bald dort, wo das südliche Afrika vor fünf bis zehn Jahren war&#8221;, warnt Nicolas Cantau, Fund Portfolio Manager für die Ukraine beim Global Fund&#8230;Experte: &#8220;Situation wie früher in Südafrika steht bevor&#8221; pte -  Der &#8220;Global Fund to fight AIDS, Tuberculosis and Malaria&#8221; http://theglobalfund.org ist mit Abstand der größte Geldgeber für HIV/Aids-Projekte weltweit. Alarm schlug anlässlich des heutigen Weltaidstages auch die WHO http://who.int . Ihr Vergleich der Aids-Situation 2010 mit jener von 2001 zeigt: Die jährlichen Neuinfektionen gingen zwar weltweit um 15 Prozent auf 2,7 Mio. zurück und es gibt Hinweise, dass sich sogar in der zahlenmäßig größten Krisenregion Afrika südlich der Sahara die Zunahmen abflachen. In Osteuropa und Zentralasien verdreifachte sich die Zahl der HIV-Positiven allerdings auf nunmehr 1,5 Mio. und Aids-Todesfälle stiegen sogar auf das Zehnfache. Speziell zur Ukraine informiert ein noch unveröffentlichter Bericht der UNAIDS http://unaids.org , dass 360.000 Ukrainer oder 1,33 Prozent der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahren den HI-Virus tragen, wobei nur 100.000 davon offiziell als Patienten gemeldet sind. Hoch ist die Infektionsrate besonders bei Drogenabhängigen, Sexarbeiterinnen, homosexuellen Männern und auch Straßenkindern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während weltweit die Neuinfektionen mit dem HI-Virus sinken, geraten sie in Osteuropa zunehmend außer Kontrolle. &#8220;Russland und die Ukraine stehen mit ihrem Aidsproblem bald dort, wo das südliche Afrika vor fünf bis zehn Jahren war&#8221;, warnt Nicolas Cantau, Fund Portfolio Manager für die Ukraine beim Global Fund&#8230;<span id="more-3669"></span><strong>Experte: &#8220;Situation wie früher in Südafrika steht bevor&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  Der &#8220;Global Fund to fight AIDS, Tuberculosis and Malaria&#8221; <a href="http://theglobalfund.org/">http://theglobalfund.org</a> ist mit Abstand der größte Geldgeber für HIV/Aids-Projekte weltweit.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/12/hiv-4/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Alarm schlug anlässlich des heutigen Weltaidstages auch die WHO <a href="http://who.int/">http://who.int</a> . Ihr Vergleich der Aids-Situation 2010 mit jener von 2001 zeigt: Die jährlichen Neuinfektionen gingen zwar weltweit um 15 Prozent auf 2,7 Mio. zurück und es gibt Hinweise, dass sich sogar in der zahlenmäßig größten Krisenregion Afrika südlich der Sahara die Zunahmen abflachen. In Osteuropa und Zentralasien verdreifachte sich die Zahl der HIV-Positiven allerdings auf nunmehr 1,5 Mio. und Aids-Todesfälle stiegen sogar auf das Zehnfache.</p>
<p>Speziell zur Ukraine informiert ein noch unveröffentlichter Bericht der UNAIDS <a href="http://unaids.org/">http://unaids.org</a> , dass 360.000 Ukrainer oder 1,33 Prozent der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahren den HI-Virus tragen, wobei nur 100.000 davon offiziell als Patienten gemeldet sind. Hoch ist die Infektionsrate besonders bei Drogenabhängigen, Sexarbeiterinnen, homosexuellen Männern und auch Straßenkindern, wobei allerdings der heterosexuelle Geschlechtsverkehr im Jahr 2009 den Drogenkonsum als wichtigste Übertragungsform abgelöst hat.</p>
<p><strong>Drei Viertel bleiben unentdeckt</strong></p>
<p>&#8220;Es gibt Hinweise, dass die heterosexuelle Übertragung heute in erster Linie von infizierten Drogenabhängigen ausgeht&#8221;, erklärt Cantau. Zwei Drittel der sexuell Neuinfizierten sind Frauen, vorwiegend aus der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen, wobei 50 Prozent der HI-Trägerinnen bei einer Schwangerschaft als solche diagnostiziert werden. Insgesamt bleibt der Virus jedoch bei drei von vier Betroffenen unentdeckt, weshalb Experten bereits den fortdauernden Boom von Neuerkrankungen befürchten.</p>
<p>Die ukrainische Regierung setzt in ihren Gegenmaßnahmen bei den Hochrisikogruppen an und wird dabei vom Global Fund in den kommenden zwei Jahren mit 88 Mio. Dollar unterstützt. &#8220;Die verfügbaren Mittel reichen jedoch kaum, um die vielen Lücken auch nur notdürftig zu füllen. Denn weder gelingt der flächendeckende Test bei Risikogruppen, noch die Behandlung aller Erkrankten&#8221;, betont der Global Fund-Sprecher. Ähnliches berichten auch ukrainische Selbsthilfegruppen (pressetext berichtete: <a href="http://pressetext.com/news/20100721030">http://pressetext.com/news/20100721030</a> ).</p>
<p><strong>DACH-Ländern fehlt Verantwortung</strong></p>
<p>Gegenüber Russland, wo die Situation der Epidemie mit der Ukraine vergleichbar ist, spricht Cantau allerdings ein noch härteres Urteil aus. &#8220;Russland gehört zu den Geberländern für den Global Fund, verwehrt diesem aber die Mitwirkung bei der HIV-Bekämpfung. Seine Strategie ist die generelle Prävention, wobei die Bedürfnisse der Drogenabhängigen übergangen und die einzig wirksame Schadensminderungen durch Substitution oder Nadeltausch verboten werden. Dahinter stehen nur ideologische Gründe, die jeder Evidenz widersprechen.&#8221; Schlimm sei dies, da UNAIDS-Forschungen zeigen, dass HIV/Aids durch Test und effektive Behandlung ausgemerzt werden könnte.</p>
<p>Jegliche Kritik gerade aus deutschsprachigen Ländern hat jedoch fahlen Beigeschmack: Deutschland, die Schweiz und Österreich sind Schlusslichter im weltweiten Kampf gegen HIV/Aids. &#8220;Das betrifft nicht nur den finanziellen Beitrag für Aidsprojekte, sondern auch die Entwicklungshilfe, die deutlich unter 0,7 Prozent des BIP liegt&#8221;, so Cantau. Weit schärfer hat dies Global-Fund-Direktor Michel Kazatchkine anlässlich der Aids-Konferenz 2010 formuliert: &#8220;Österreich bekämpft Aids nur mit schönen Worten&#8221; (pressetext berichtete: <a href="http://pressetext.com/news/20100723004">http://pressetext.com/news/20100723004</a> ).</p>
<p>UNAIDS-Datenblatt Ukraine: <a href="http://www.unaids.org/en/Regionscountries/Countries/Ukraine/">http://www.unaids.org/en/Regionscountries/Countries/Ukraine/</a></p>
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		<title>Licht und Schatten der Sexualität: Triebe – Freiheit – Schicksal?</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/11/sex-6/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 22:15:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist erfreulich, so Prof. Uwe Hartmann und Prof. Hartmut Bosinski, dass die erste gemeinsame wissenschaftliche Jahrestagung der Akademie für Sexualmedizin (ASM) und der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie (DGSMT) in Frankfurt / M. stattfindet. Hier, am Puls der Zeit, wolle man unter dem Motto &#8220;Triebe – Freiheit – Schicksal? Licht und Schatten der Sexualität&#8221; über verschiedene Aspekte der Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft nachdenken. Tagung in Ffm: Sexualmedizin und Sexualtherapie &#8220;Wir alle müssen uns wissenschaftlich wie klinisch ständig neuen Herausforderungen und Wandlungen innerhalb sowie außerhalb der Sexualmedizin stellen, um durch innovative Grundlagen- und Anwendungsforschung und Weiterentwicklung unserer Behandlungsmethoden für optimale Diagnostik, Therapien, Prävention und Rehabilitation zu sorgen&#8221;, so die Organisatoren der Jahrestagung von ASM und DGSMT. Das Motto dieser Tagung geht der Frage nach, welche Freiheitsgrade wir in unserer Sexualität haben, wie wir diese nutzen und wodurch sie eingeschränkt oder verzerrt werden. Gibt es ein „Triebschicksal“, wodurch wird es determiniert, wie und wo schlägt es sich nieder und welche Veränderungsmöglichkeiten gibt es. Neben diesem Schwerpunkt wird es in Sitzungen zur weiblichen und männlichen Sexualität sowie zu den Wirkfaktoren von Psychotherapie und Sexualtherapie um wichtige klinische Fragen gehen. Bei der die Öffentlichkeit zu Recht stark bewegenden Problematik sexueller Übergriffe ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erfreulich, so Prof. Uwe Hartmann und Prof. Hartmut Bosinski, dass die erste gemeinsame wissenschaftliche Jahrestagung der Akademie für Sexualmedizin (ASM) und der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie (DGSMT) in Frankfurt / M. stattfindet. Hier, am Puls der Zeit, wolle man unter dem Motto &#8220;Triebe – Freiheit – Schicksal? Licht und Schatten der Sexualität&#8221; über verschiedene Aspekte der Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft nachdenken.</p>
<p><strong>Tagung in Ffm: Sexualmedizin und Sexualtherapie</strong></p>
<p>&#8220;Wir alle müssen uns wissenschaftlich wie klinisch ständig neuen Herausforderungen und Wandlungen innerhalb sowie außerhalb der Sexualmedizin stellen, um durch innovative Grundlagen- und Anwendungsforschung und Weiterentwicklung unserer Behandlungsmethoden für optimale Diagnostik, Therapien, Prävention und Rehabilitation zu sorgen&#8221;, so die Organisatoren der Jahrestagung von ASM und DGSMT.</p>
<p>Das Motto dieser Tagung geht der Frage nach, welche Freiheitsgrade wir in unserer Sexualität haben, wie wir diese nutzen und wodurch sie eingeschränkt oder verzerrt werden. Gibt es ein „Triebschicksal“, wodurch wird es determiniert, wie und wo schlägt es sich nieder und welche Veränderungsmöglichkeiten gibt es. Neben diesem Schwerpunkt wird es in Sitzungen zur weiblichen und männlichen Sexualität sowie zu den Wirkfaktoren von Psychotherapie und Sexualtherapie um wichtige klinische Fragen gehen.</p>
<p>Bei der die Öffentlichkeit zu Recht stark bewegenden Problematik sexueller Übergriffe ist die Kompetenz der Sexualmedizin ganz besonders gefragt. Dieses Thema wird deshalb im Rahmen der Tagung Gegenstand zweier Plenarveranstaltungen sein. Darüber hinaus werden aktuelle Ergebnisse aus der Forschung präsentiert und in verschiedenen praxisbezogenen Workshops diskutiert: Geschlechtsidentitätsstörungen, Sexualität und Krebs, Testosteron und Prostata, Testosteron und männliche Psyche oder auch Testosteronmangel &#8211; eine unterdiagnostizierte Volkskrankheit?, Was können wir von der Traumatherapie lernen? &#8230;</p>
<p>Ein besonderes Highlight markiert der Festvortrag Pablo Picasso und Ernst- Ludwig Kirchner – Hypersexualität und Pädophilie?, der sich mit sexuellen Aspekten und Bezügen in Leben und Werk dieser großen Künstler beschäftigen wird.</p>
<p>Kongresswebsite www.sexualmedizin-kongress.de</p>
<p>Weitere Themen:<br />
<strong>Workshop zur „themenzentrierten Balintarbeit“ (H. Berberich)</strong><br />
Sexualität umfasst vielfältige emotionale und körperliche Zustände, Motivationen und Verhaltensweisen.  Ein Patient oder ein Patientenpaar begibt sich in erster Linie nicht in sexualmedizinische Behandlung, weil eine bestimmte Sexualstörung vorliegt, sondern weil  die Diskrepanz zwischen der gewünschten  und der real gelebten Sexualität so groß ist, dass hieraus ein Leidensdruck erwächst.<br />
Deshalb kommt bei der Diagnostik und Behandlung von Sexualstörungen dem intuitiven Verstehen in der Arzt-Patienten-Beziehung eine große Bedeutung zu. Sie beeinflusst  maßgeblich die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Arbeit.<br />
Bei dieser Fähigkeit handelt es sich keineswegs um ein metaphysisches Phänomen, sie hat vielmehr ein neurobiologisches Korrelat im System der Spiegelneurone unseres Gehirns.<br />
Auf der anderen Seite findet sich die Sexualstörung und die damit verbundene Beziehungsproblematik des Patienten oder des Patientenpaares als Widerspiegelungsphänomen in der konkreten und für den Arzt mitunter problematischen Interaktion zwischen ihm und seinem Patienten wider.   Nicht zuletzt deshalb sind Beziehungskonflikte zwischen Arzt und Patient bzw. Patientenpaar nicht völlig vermeidbar.  Sie sollten jedoch zur Reflektion veranlassen.<br />
Eine der effektivsten Formen, solche Konflikte zu bearbeiten, ist die Balintgruppenarbeit. Ziel der Balintgruppenarbeit ist die Entwicklung einer ganzen Reihe von Fertigkeiten und Kompetenzen:</p>
<ul>
<li>Offenheit für Gesprächsinhalte und die damit verbundenen Emotionen</li>
<li>Fähigkeit, zuzuhören.</li>
<li>Lernen, die durch die Schilderung des Patienten bewegten Gefühle wahrzunehmen.</li>
<li>Abbau eigener Hemmungen und Ängste beim Umgang mit psychischen und sozialen Problemen des Patienten.</li>
<li>Wahrzunehmen, wie der Arzt vom Patienten benutzt wird.</li>
<li>Emotionale Entlastung und Förderung von sozialen Ressourcen des Arztes.</li>
</ul>
<p><strong>Workshop zu sexueller Traumatisierung (P. Nijs)</strong><br />
Tiefe psychologische Wunden heilen nicht von allein, auch nicht wenn ausreichende Liebe da ist. Gerade weil sexualisierte Gewalt tief verwundet hat, ist eine Therapie notwendig, die sowohl die (traumatische) Vergangenheit als die psychosozialen und partnerschaftlichen Aspekte flexibel miteinbezieht, d.h. psychodynamische, Lern- und Verhaltenstherapie, Gestalt- und leiborientierte Therapie. Der Therapeut/ die Therapeutin soll sich mit grosser Flexibilität in dem therapeutischen Paradox bewegen: maximal annähern mit Aufrechterhaltung der Distanz. Das zentrale Thema des Verarbeitungsprozesses ist die Wiedergewinnung der Lust- und Liebesfähigkeit und damit auch das Zurückerobern des eigenen Körpers als eigene Gestalt.</p>
<p>Dabei bleibt medikamentöse Unterstützung oft notwendig (z.B. präpsychotische Ängste; depressive Lustlosigkeit). Manche Betroffene neigen zur Sexualisierung der Kontakte und neigen auch zur Sexualisierung (mit acting out) der therapeutischen Beziehung, auch weil sie testen, ob sie hier wohl respektiert werden (at risk für Reviktimisierung). In diesem Workshop wird demonstriert, wie der Therapeut /die Therapeutin die Chancen und Risken angemessen und kreativ zur heilsamen Entwicklung gestalten kann.</p>
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		<title>Fachtagung: Macht Triebkontrolle sexy?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen werden für andere attraktiver, wenn sie ihre sexuellen Triebe in Zaum halten können. Das erklärt der Wiener Psychotherapeut und Psychiater Raphael Bonelli: &#8220;Wer seinen Trieb aus freien Stücken aufschieben kann, stärkt damit seine innere Freiheit. Krankhaft wird Sex viel eher dann, wenn man nicht zumindest kurzfristig auf ihn verzichten kann&#8221;&#8230; Wien (pte) &#8221; Wie viel Sex der Mensch mindestens braucht, um gesund zu bleiben, diskutieren Sexualtherapeuten, Psychiater und Theologen am kommenden Samstag auf einer Fachtagung (zölibat.at) in Wien. Die mediale Präsenz der Sexualität spielt eine gewichtige Rolle in der Diskussion um das &#8220;nötige Minimum&#8221;: Sex wird häufig als notwendiger Höhepunkt und Ziel jeder Liebesbeziehung dargestellt, verstärkt durch sexistische Abbildungen. Zusätzlich zu diesen künstlich geschaffenen kommen auch von Betroffenen selbst kreierte Bedürfnisse, erklärt Bonelli. &#8220;Viele Männer glauben fest, dass sie dringend Sex brauchen. Noch immer kursieren Unsinns-Argumente, etwa dass alle 14 Tage der Hoden entleert und Dampf abgelassen werden muss &#8211; womit Männer jedoch in erster Linie den Frauen Druck machen wollen.&#8221; Frei versus unfrei Was schwerer wiegt, sind jedoch die psychischen Folgen von ausbleibendem Sex, wobei Sigmund Freuds Thesen weiterhin als Meilenstein gelten. &#8220;Freud wurde jedoch von der 68er-Bewegung und einer banalisierenden Mittelschulpsychologie fälschlich oft so wiedergegeben, dass jeglicher Verzicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen werden für andere attraktiver, wenn sie ihre sexuellen Triebe in Zaum halten können. Das erklärt der Wiener Psychotherapeut und Psychiater Raphael Bonelli: &#8220;Wer seinen Trieb aus freien Stücken aufschieben kann, stärkt damit seine innere Freiheit. Krankhaft wird Sex viel eher dann, wenn man nicht zumindest kurzfristig auf ihn verzichten kann&#8221;&#8230;</p>
<p>Wien (<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>) &#8221; Wie viel Sex der Mensch mindestens braucht, um gesund zu bleiben, diskutieren Sexualtherapeuten, Psychiater und Theologen am kommenden Samstag auf einer Fachtagung (<a href="http://z%C3%B6libat.at/">zölibat.at)</a> in Wien.</p>
<p>Die mediale Präsenz der Sexualität spielt eine gewichtige Rolle in der Diskussion um das &#8220;nötige Minimum&#8221;: Sex wird häufig als notwendiger Höhepunkt und Ziel jeder Liebesbeziehung dargestellt, verstärkt durch sexistische Abbildungen. Zusätzlich zu diesen künstlich geschaffenen kommen auch von Betroffenen selbst kreierte Bedürfnisse, erklärt Bonelli. &#8220;Viele Männer glauben fest, dass sie dringend Sex brauchen. Noch immer kursieren Unsinns-Argumente, etwa dass alle 14 Tage der Hoden entleert und Dampf abgelassen werden muss &#8211; womit Männer jedoch in erster Linie den Frauen Druck machen wollen.&#8221;</p>
<p><strong>Frei versus unfrei</strong></p>
<p>Was schwerer wiegt, sind jedoch die psychischen Folgen von ausbleibendem Sex, wobei Sigmund Freuds Thesen weiterhin als Meilenstein gelten. &#8220;Freud wurde jedoch von der 68er-Bewegung und einer banalisierenden Mittelschulpsychologie fälschlich oft so wiedergegeben, dass jeglicher Verzicht auf Sexualität neurotisiere. Er selbst betonte jedoch, dass dies nur bei unfreiwilligem Verzicht zutrifft. Sein Schüler Carl Gustav Jung konkretisierte später, dass freiwillige Enthaltsamkeit &#8211; also ohne Flucht aus Nöten und Verantwortungen &#8211; keinesfalls schädlich ist.&#8221;</p>
<p>Die Freiheit, den Sexualtrieb sowohl ausleben als auch darauf verzichten zu können, sieht Bonelli deshalb als entscheidendes Kriterium. Unfrei sei der Verzicht auf Sex etwa im Falle von Frigidität, bei sexueller Verklemmung oder auch bei halbbewusster Selbststimulierung, die das Bedürfnis nach Befriedigung bloß steigert. &#8220;Der Betroffene gesteht sich selbst den Trieb nicht ein und verdrängt die sexuellen Motive von Vorschubhandlungen. Sexuelle Übergriffe nehmen oft hier ihren Ausgang &#8211; etwa jene der Ephebophilie, der erotischen Anziehung erwachsener Männer zu geschlechtsreifen Knaben.&#8221;</p>
<p><strong>Sprache der Liebe</strong></p>
<p>Bewusster Verzicht, obwohl man die Triebe ausleben könnte, ist hingegen die Wurzel von Kultur, zitiert Bonelli erneut Freud. &#8220;Nur wer auf kurzfristige Befriedigung zugunsten eines längerfristigen Gutes verzichten kann, ist zu Kunst, Arbeit, Beziehung, Freundschaft und Hingabe fähig &#8211; Leistungen, die Grundpfeiler der Gesellschaft bilden.&#8221; Selbst in bestehenden Paarbeziehungen führe deshalb erst das Wartenkönnen aus Rücksicht auf den anderen zur Vermenschlichung der körperlichen Liebe. Aufgabe der Eltern, jedoch auch des schulischen Sexualunterrichts sei es folglich, die in der Pubertät aufblühende Sexualität eines Jugendlichen dafür zu sensibilisieren.</p>
<p>Singles auf Partnersuche rät der Psychotherapeut, bewusst an der Kultivierung ihrer Sexualität zu arbeiten, statt sich bloß zu stimulieren. &#8220;Pornografie und Selbstbefriedigung sind ein kurzfristiges, oft zwanghaftes Ausleben der Triebsehnsucht. Beide erschweren es jedoch, Sex als Sprache der Liebe zu entwickeln. Zudem führt die ständige Sofortbefriedigung in einen Teufelskreis, der viele Männer um ihre attraktive Ausstrahlung bringt. Denn Lüstlinge kommen bei Frauen selten gut an &#8211; und werden von diesen meist auch rasch als solche enttarnt.&#8221;</p>
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		<title>Burnout: Jeder vierte Manager ist Risikokandidat</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
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		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast 25 Prozent aller Führungskräfte sind Risikokandidaten für Burnout und vitale Erschöpfung, wie eine Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität Bochum  zeigt&#8230;Führungskräfte leiden vor allem unter Innovationsstress (pte) http://iai-bochum.de &#8211; &#8220;Bei Burnout geht es im Kern um Erschöpfungszustände. Eine Erklärung zielt auf &#8216;Innovationsstress&#8217; durch permanenten Veränderungsdruck in den Unternehmen&#8221;, erklärt Thomas Kley, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, im Gespräch mit pressetext. Mittleres Management besonders betroffen 24 Prozent der befragten Führungskräfte weisen eine starke &#8220;vitale Erschöpfung&#8221; auf: Vitale Erschöpfung äußert sich durch Müdigkeit, Energiemangel und Entmutigung und geht mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte einher. 48 Prozent der Manager zeigen eine &#8220;mittlere Erschöpfung&#8221;, weitere 28 Prozent liegen im &#8220;grünen Bereich&#8221;. Um im Spannungsfeld von Kostenkonkurrenz und Innovationsdruck bestehen zu können, müssen vor allem Führungskräfte Veränderungsprozesse in Unternehmen vorantreiben. Kreativität, Kompetenzentwicklung und die Suche nach Verbesserungen werden zu Daueraufgaben, parallel zum Termin- und Leistungsdruck des operativen Tagesgeschäfts. &#8220;Vor allem Führungskräfte des mittleren Managements, die Projekte umsetzen müssen, sind betroffen&#8221;, erklärt Kley. Manager, die hierarchisch ganz oben stehen und als Impulsgeber fungieren, seien hingegen weniger betroffen. Fokussierung erforderlich Die Folgen für Führungskräfte und Unternehmen können gravierend sein. Die Studie zeigt: Innovation und Prävention müssen enger verzahnt werden. Innovationen bringen Chancen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 25 Prozent aller Führungskräfte sind Risikokandidaten für Burnout und vitale Erschöpfung, wie eine Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität Bochum  zeigt&#8230;<span id="more-3607"></span><strong>Führungskräfte leiden vor allem unter Innovationsstress</strong></p>
<p>(<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>) <a href="http://iai-bochum.de/">http://iai-bochum.de</a> &#8211; &#8220;Bei Burnout geht es im Kern um Erschöpfungszustände. Eine Erklärung zielt auf &#8216;Innovationsstress&#8217; durch permanenten Veränderungsdruck in den Unternehmen&#8221;, erklärt Thomas Kley, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, im Gespräch mit pressetext.</p>
<p><strong>Mittleres Management besonders betroffen</strong></p>
<p>24 Prozent der befragten Führungskräfte weisen eine starke &#8220;vitale Erschöpfung&#8221; auf: Vitale Erschöpfung äußert sich durch Müdigkeit, Energiemangel und Entmutigung und geht mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte einher. 48 Prozent der Manager zeigen eine &#8220;mittlere Erschöpfung&#8221;, weitere 28 Prozent liegen im &#8220;grünen Bereich&#8221;.</p>
<p>Um im Spannungsfeld von Kostenkonkurrenz und Innovationsdruck bestehen zu können, müssen vor allem Führungskräfte Veränderungsprozesse in Unternehmen vorantreiben. Kreativität, Kompetenzentwicklung und die Suche nach Verbesserungen werden zu Daueraufgaben, parallel zum Termin- und Leistungsdruck des operativen Tagesgeschäfts. &#8220;Vor allem Führungskräfte des mittleren Managements, die Projekte umsetzen müssen, sind betroffen&#8221;, erklärt Kley. Manager, die hierarchisch ganz oben stehen und als Impulsgeber fungieren, seien hingegen weniger betroffen.</p>
<p><strong>Fokussierung erforderlich</strong></p>
<p>Die Folgen für Führungskräfte und Unternehmen können gravierend sein. Die Studie zeigt: Innovation und Prävention müssen enger verzahnt werden. Innovationen bringen Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen. Diese zu ignorieren, gefährdet nicht nur die Gesundheit der Führungskräfte, sondern auch die Zukunft der Unternehmen. &#8220;Firmen müssen einsehen, dass Manager nur schwer neben dem Tagesgeschäft noch viele Projekte durchführen können&#8221;, sagt Kley. Deshalb sei eine Fokussierung, zum Beispiel auf ein Projekt, wichtig.</p>
<p>Im Rahmen der Untersuchung sind 229 Führungskräfte befragt worden. Alle Branchen sowie Unternehmensgrößen wurden berücksichtigt. Gesundheitsexperten der Kliniken Essen-Mitte haben sich an der Studie beteiligt.</p>
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		<title>Guter Sex braucht alte Werte: Tugenden überwinden Schräglage der Beziehungen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 12:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
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		<description><![CDATA[Paare müssen alte Werte in das moderne Leben integrieren, um mit der heutigen Freiheit zurechtzukommen. &#8220;Die Menschen sehnen sich nach lebendiger Lust. Diese fällt einem jedoch nur am Anfang einer Beziehung zu&#8230; Gerti Senger: Aktive Beziehungsarbeit wichtig pte &#8211; Um auch später ein Klima der Erotik und des Begehrens zu erreichen, muss man Lust kultivieren und sie mitgestalten statt nur Bedürfnisse befriedigen&#8221;, erklärt Sexualtherapeutin Gerti Senger im pressetext-Interview. Am gestrigen Donnerstag präsentierte die Fachfrau gemeinsam mit Walter Hoffmann das bei Goldegg erschienene Buch &#8220;Schräglage&#8221;. Überforderung durch Freiheit &#8220;Als die 1960er- und 1970er-Jahre das frühere Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern weitgehend aufhoben, keimten große Hoffnungen auf: Auf Glück ohne Verlogenheit, auf wahres Fühlen und Erleben. Die Ansprüche wurden jedoch enttäuscht. Viele Beziehungen bleiben farblose Respektgemeinschaften ohne Glut oder emotionale Nähe, die ganz nach dem &#8216;everything goes&#8217;-Prinzip nur noch unverbindlich und auf Selbstverwirklichung ausgerichtet sind&#8221;, analysiert Senger. Viele Beziehungen wackeln aufgrund von Schräglagen oft, da Partner voneinander zu viel Freiheit oder auch unrealistisch viel Nähe einfordern. Einige Warnsignale zeigen für die Expertin, dass eine Beziehung aus der Balance geraten ist. &#8220;Ein glückliches Paar fragt sich nicht dauernd, ob es denn wirklich glücklich ist. Weitere Indizien sind, wenn ein bestimmtes Streitthema immer wieder aufgekocht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paare müssen alte Werte in das moderne Leben integrieren, um mit der heutigen Freiheit zurechtzukommen. &#8220;Die Menschen sehnen sich nach lebendiger Lust. Diese fällt einem jedoch nur am Anfang einer Beziehung zu&#8230;<span id="more-3572"></span></p>
<p>Gerti Senger: Aktive Beziehungsarbeit wichtig</p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Um auch später ein Klima der Erotik und des Begehrens zu erreichen, muss man Lust kultivieren und sie mitgestalten statt nur Bedürfnisse befriedigen&#8221;, erklärt Sexualtherapeutin Gerti Senger im pressetext-Interview. Am gestrigen Donnerstag präsentierte die Fachfrau gemeinsam mit Walter Hoffmann das bei Goldegg erschienene <a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3902729392">Buch &#8220;Schräglage&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Überforderung durch Freiheit </strong></p>
<p>&#8220;Als die 1960er- und 1970er-Jahre das frühere Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern weitgehend aufhoben, keimten große Hoffnungen auf: Auf Glück ohne Verlogenheit, auf wahres Fühlen und Erleben. Die Ansprüche wurden jedoch enttäuscht. Viele Beziehungen bleiben farblose Respektgemeinschaften ohne Glut oder emotionale Nähe, die ganz nach dem &#8216;everything goes&#8217;-Prinzip nur noch unverbindlich und auf Selbstverwirklichung ausgerichtet sind&#8221;, analysiert Senger. Viele Beziehungen wackeln aufgrund von Schräglagen oft, da Partner voneinander zu viel Freiheit oder auch unrealistisch viel Nähe einfordern.</p>
<p>Einige Warnsignale zeigen für die Expertin, dass eine Beziehung aus der Balance geraten ist. &#8220;Ein glückliches Paar fragt sich nicht dauernd, ob es denn wirklich glücklich ist. Weitere Indizien sind, wenn ein bestimmtes Streitthema immer wieder aufgekocht wird oder wenn jemand völlig von der Bestätigung des anderen abhängt und bei einem &#8216;Nein&#8217; beim Sex gleich alles in Frage stellt.&#8221; Auch fehlende Häuslichkeit sei ein Problem. &#8220;Sie betreibt Dinner-Cancelling, er isst abends lieber einen Toast in der Kantine. Damit geht auch eine wichtige Möglichkeit des täglichen Austausches verloren.&#8221;</p>
<p><strong>Warten lernen </strong></p>
<p>Schräglagen gibt es in &#8220;unendlich vielen&#8221; Formen, die in hohem Maß durch Konflikte in der frühen Kindheit geprägt werden. &#8220;Viele haben als Kind zu wenig Nähe, Anerkennung und Entfaltung erfahren, was die spätere Entwicklung der Persönlichkeit bestimmt.&#8221; Jeder sei damit Kind seiner Zeit &#8211; Zeiten, die lange von Konsum und Wünschen geprägt waren. Für die Generationen der Zukunft ist Senger jedoch optimistisch. &#8220;Immer mehr sind unzufrieden mit der Schräglage in Politik und Arbeit. Immer mehr Menschen merken, dass es Wichtigeres gibt als den neuesten Flachbrett-Fernseher und widmen den Beziehungen wieder mehr Zeit.&#8221;</p>
<p>Die nötige Balance kann gelingen, wenn Nähe und Distanz, Bindung und Autonomie sowie Lust und Verzicht im Lot sind. &#8220;Wird jedes Bedürfnis immer sofort befriedigt, verlernt man das Warten bald. Beziehungen brauchen Zeit. Diese erreicht man vor allem durch fixe Abmachungen &#8211; etwa, dass der Sonntag &#8216;nur uns&#8217; gehört&#8221;, empfiehlt Senger. Förderlich seien jedoch vor allem die alten Tugenden. &#8220;Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt, Mitleid und Gerechtigkeit bilden einen Katalog von Werten, die wieder modern sind. Wer sie pflegt, entwickelt Persönlichkeit und arbeitet an der Beziehung.&#8221;</p>
<p><strong>Prof. Dr. Gerti Senger</strong> ist Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Klinische Psychologin, Vortragende an der Universität Wien und der Sigmund Freud-Universität. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und der wöchentlichen Kolumne “Lust &amp; Liebe” in der KRONE. 2009 wurde sie mit dem Sachbuchpreis „Buchliebling 2009“ ausgezeichnet.<br />
<strong>Dr. Walter Hoffmann</strong> ist Psychoanalytiker, Klinischer Psychologe sowie Gesundheits-, Wirtschafts- und Arbeitspsychologe. Er leitet das Institut für Angewandte Tiefenpsychologie und ist Autor mehrerer erfolgreicher Sachbücher.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3902729392">Bestellen?</a></p>
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		<item>
		<title>USA: Ein Drittel will Handy statt Sex</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/sex-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 08:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Umfrage der Firma telenav unter 514 erwachsenen Mobiltelefonierern in den USA hat ergeben, dass rund ein Drittel der Mediennutzer lieber eine Woche lang auf Sex als auf ihr Handy verzichten würde. Vor allem die Nutzer von Smartphones möchten sich keinesfalls von ihren kleinen Helfern trennen &#8211; zu stark scheint die Abhängigkeit von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu sein&#8230; Auch andere Annehmlichkeiten nicht so wichtig pte &#8211; Handy als Laster &#8211; Wirklich überraschend ist das Ergebnis der Umfrage jedoch nicht. &#8220;Das Ergebnis ist durchaus nachvollziehbar. Das Handy ist mit seinen Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten ein wesentlicher Teil der Identität der Nutzer geworden. Eine Woche ist auch nicht so lange, dass man sich nicht mit Ersatzhandlungen über Wasser halten kann. Solche Durststrecken kommen auch sonst vor&#8221;, erklärt Gerti Senger, Beziehungstherapeutin und Sachbuchautorin http://www.gerti-senger.at , gegenüber pressetext. Die Umfrage zum Nutzungsverhalten moderner Kommunikationsmedien ergab zudem, dass die US-Amerikaner andere Entbehrungen in Kauf nehmen würden, um nicht auf ihre geliebten Mobiltelefone zu verzichten. 70 Prozent der Interviewten wären bereit, eine Woche lang Alkohol zu entbehren. Etwas mehr als die Hälfte würde lieber sieben Tage lang keinen Kaffee trinken als die eigenen Handys abzugeben. Etwa ein Fünftel würde sogar die Zahnbürste weglegen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage der Firma telenav unter 514 erwachsenen Mobiltelefonierern in den USA hat ergeben, dass rund ein Drittel der Mediennutzer lieber eine Woche lang auf Sex als auf ihr Handy verzichten würde. Vor allem die Nutzer von Smartphones möchten sich keinesfalls von ihren kleinen Helfern trennen &#8211; zu stark scheint die Abhängigkeit von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu sein&#8230;<span id="more-3428"></span></p>
<p><strong>Auch andere Annehmlichkeiten nicht so wichtig</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Handy als Laster &#8211; Wirklich überraschend ist das Ergebnis der Umfrage jedoch nicht. &#8220;Das Ergebnis ist durchaus nachvollziehbar. Das Handy ist mit seinen Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten ein wesentlicher Teil der Identität der Nutzer geworden. Eine Woche ist auch nicht so lange, dass man sich nicht mit Ersatzhandlungen über Wasser halten kann. Solche Durststrecken kommen auch sonst vor&#8221;, erklärt Gerti Senger, Beziehungstherapeutin und Sachbuchautorin http://www.gerti-senger.at , gegenüber pressetext.<br />
Die Umfrage zum Nutzungsverhalten moderner Kommunikationsmedien ergab zudem, dass die US-Amerikaner andere Entbehrungen in Kauf nehmen würden, um nicht auf ihre geliebten Mobiltelefone zu verzichten. 70 Prozent der Interviewten wären bereit, eine Woche lang Alkohol zu entbehren. Etwas mehr als die Hälfte würde lieber sieben Tage lang keinen Kaffee trinken als die eigenen Handys abzugeben. Etwa ein Fünftel würde sogar die Zahnbürste weglegen, um nicht auf mobile Kommunikation zu verzichten. Die härtesten 20 Prozent der Befragten würden sogar eine Woche lang auf Schuhe verzichten und barfuß durch die Straßen hetzen.</p>
<p><strong>Smartphone-Nutzer unhöflich</strong></p>
<p>Ein weiteres Detail der Untersuchung: Smartphone-Benutzer sind deutlich unhöflicher als die Besitzer herkömmlicher Mobiltelefone. 26 Prozent der Smartphon-Gruppe gaben zu, ihre Telefone öfters auch am Esstisch zu verwenden. Bei den Personen, die ältere Handys benutzen, waren es nur sechs Prozent. Außerdem hat die Wahl des Handys auch Einfluss auf die Partnerwahl. 83 Prozent der iPhone-Besitzer gaben an, dass sie Menschen mit iPhone für die besseren Partner halten. Bei Nutzern von Android-Telefonen trat dieses Phänomen ebenfalls auf, wenn auch nur bei 70 Prozent.</p>
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		<title>HIV: Behandlung muss gleich nach der Diagnose beginnen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/05/hiv-behandlung-muss-gleich-nach-der-diagnose-beginnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 19:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein HIV-positiver Mensch, der bereits nach der Diagnose und nicht erst bei der Verschlechterung des Gesundheitszustands antiretrovirale Medikamente einnimmt, kann das Risiko einer Übertragung auf nichtinfizierte Partner um 96 Prozent verringern&#8230; Übertragung von AIDS: Ansteckung mit Medikamenten verhindern pte &#8211; An der Studie des National Institutes of Health haben 1.763 Paare mit einem infizierten Partner teilgenommen. Sie wurde aufgrund des großen Erfolges vier Jahre früher als geplant beendet. Die Weltgesundheitsorganisation betonte laut BBC, dass es sich dabei um eine entscheidende Entwicklung handle. Die Studie startete 2005 an 13 Orten in Afrika, Asien sowie Nord-, Mittel- und Südamerika. HIV-positive Patienten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt sofort antiretrovirale Medikamente. Die zweite Gruppe wurde erst behandelt, wenn sich die Anzahl der weißen Blutkörperchen verringerte. Alle erhielten Informationen über Safer Sex, Kondome und wurden gegen sexuell übertragbare Krankheiten behandelt. Nur eine Ansteckung Innerhalb der Gruppe, die sofort behandelt wurde, kam es nur zu einem Fall von HIV-Übertragung. In der zweiten Gruppe wurden 27 Partner infiziert. UNAIDS-Direktor Michel Sidibe http://www.unaids.org/en betonte, dass dieser Durchbruch vieles verändern werde. Prävention wird zu einer neuen Option im Kampf gegen Aids. Die Weltgesundheitsorganisation macht die sexuelle Übertragung für 80 Prozent aller neuen HIV-Infektionen verantwortlich. WHO-Generaldirektorin Margaret [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein HIV-positiver Mensch, der bereits nach der Diagnose und nicht erst bei der Verschlechterung des Gesundheitszustands antiretrovirale Medikamente einnimmt, kann das Risiko einer Übertragung auf nichtinfizierte Partner um 96 Prozent verringern&#8230;<span id="more-3329"></span></p>
<p><strong>Übertragung von AIDS: Ansteckung mit Medikamenten verhindern</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; An der Studie des <a href="http://www.nih.gov">National Institutes of Health</a> haben 1.763 Paare mit einem infizierten Partner teilgenommen. Sie wurde aufgrund des großen Erfolges vier Jahre früher als geplant beendet. Die Weltgesundheitsorganisation betonte laut BBC, dass es sich dabei um eine entscheidende Entwicklung handle.</p>
<p>Die Studie startete 2005 an 13 Orten in Afrika, Asien sowie Nord-, Mittel- und Südamerika. HIV-positive Patienten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt sofort antiretrovirale Medikamente. Die zweite Gruppe wurde erst behandelt, wenn sich die Anzahl der weißen Blutkörperchen verringerte. Alle erhielten Informationen über Safer Sex, Kondome und wurden gegen sexuell übertragbare Krankheiten behandelt.</p>
<p><strong>Nur eine Ansteckung</strong></p>
<p>Innerhalb der Gruppe, die sofort behandelt wurde, kam es nur zu einem Fall von HIV-Übertragung. In der zweiten Gruppe wurden 27 Partner infiziert. UNAIDS-Direktor Michel Sidibe http://www.unaids.org/en betonte, dass dieser Durchbruch vieles verändern werde. Prävention wird zu einer neuen Option im Kampf gegen Aids. Die Weltgesundheitsorganisation macht die sexuelle Übertragung für 80 Prozent aller neuen HIV-Infektionen verantwortlich.</p>
<p>WHO-Generaldirektorin Margaret Chan betonte, dass die Ergebnisse dieser Studie die neuen Richtlinien bestärken, die die WHO im Juli veröffentlichen wird. Ziel dieser Empfehlungen wird sein, HIV-Infizierten beim Schutz ihrer Partner zu unterstützen. Es wurde bereits seit einiger Zeit aufgrund von Beobachtungen in Studien angenommen, dass antiretrovirale Medikamente helfen können, eine Übertragung zu verhindern. Die aktuelle Studie hat erstmals mit klinischen Tests den Beweis für diese Theorie geliefert.</p>
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		<title>Genitalwarzen: Experten fordern Enttabuisierung der sexuell übertragbaren Krankheit</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 09:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warzen im Genitalbereich betreffen jeden Zehnten irgendwann einmal im Leben. Nach wie vor ist die Behandlung schwierig, zumal sie sich auf Symptome konzentriert und die Rückfallquote mit zehn bis 90 Prozent weiter sehr hoch ist. &#8220;Allerdings gibt es derzeit ein Umdenken weg von der operativen und hin zur örtlichen, äußeren Behandlung&#8221;, berichtet Sepp Leodolter, Leiter der Gynäkologie und Onkologie der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien&#8230; Äußerliche Behandlung statt OP pte &#8211; Auslöser für Feigwarzen ist eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Diese können sich bei engem Hautkontakt in kleine Hautverletzungen einnisten. Während befallene Hautzellen im Normalfall abgestoßen werden, beginnen sie bei einer Infektion zu wuchern und bilden Warzen. Bis zu deren Ausprägung kann es Wochen bis Jahre dauern. Sofern die Abheilung nicht spontan eintritt &#8211; was bei jedem Dritten der Fall ist &#8211; muss ärztlich behandelt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Noch keine Idealtherapie vorhanden Behandlungsformen gibt es viele &#8211; etwa destruktive wie die Entfernung durch Herausschneiden, Elektroaustik, CO2- oder Farbstofflaser, weiters chemische, immunmodulierende und antivirale Therapien. &#8220;Es gibt keine Therapie, die für jeden Erkrankungsfall ideal ist. Es bedarf stets einer individuellen Abstimmung an den Patient, Art und Stelle der Erkrankung sowie die Erfahrung des Arztes&#8221;, betont der Grazer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warzen im Genitalbereich betreffen jeden Zehnten irgendwann einmal im  Leben. Nach wie vor ist die Behandlung schwierig, zumal sie sich auf  Symptome konzentriert und die Rückfallquote mit zehn bis 90 Prozent  weiter sehr hoch ist. &#8220;Allerdings gibt es derzeit ein Umdenken weg von  der operativen und hin zur örtlichen, äußeren Behandlung&#8221;, berichtet  Sepp Leodolter, Leiter der Gynäkologie und Onkologie der  Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien&#8230;</p>
<p><strong>Äußerliche Behandlung statt OP</strong></p>
<p>pte &#8211; Auslöser für Feigwarzen ist eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Diese können sich bei engem Hautkontakt in kleine Hautverletzungen einnisten. Während befallene Hautzellen im Normalfall abgestoßen werden, beginnen sie bei einer Infektion zu wuchern und bilden Warzen. Bis zu deren Ausprägung kann es Wochen bis Jahre dauern. Sofern die Abheilung nicht spontan eintritt &#8211; was bei jedem Dritten der Fall ist &#8211; muss ärztlich behandelt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.</p>
<p><strong>Noch keine Idealtherapie vorhanden </strong></p>
<p>Behandlungsformen gibt es viele &#8211; etwa destruktive wie die Entfernung durch Herausschneiden, Elektroaustik, CO2- oder Farbstofflaser, weiters chemische, immunmodulierende und antivirale Therapien. &#8220;Es gibt keine Therapie, die für jeden Erkrankungsfall ideal ist. Es bedarf stets einer individuellen Abstimmung an den Patient, Art und Stelle der Erkrankung sowie die Erfahrung des Arztes&#8221;, betont der Grazer Umweltdermatologe Peter Komericki.</p>
<p>Eine Erweiterung des Instrumentariums bietet die seit heuer zugelassene Salbe Veregen mit einem Wirkstoff aus dem Grünen Tee. Aktuelle Studien am Berliner Charité-Krankenhaus bescheinigen ihr eine hohe Abheilungsrate von 60,7 Prozent und eine im Vergleich geringe Rückfallquote von 6,5 Prozent drei Monate nach Abheilung. &#8220;Die Salbe hemmt Proliferation, Oxidation, Tumorwachstum und Viren. Bisher bekannte mögliche Nebenwirkungen sind Irritationen an der Applikationsstelle&#8221;, so der Hautspezialist.</p>
<p><strong>Scham und Ekel fehl am Platz </strong></p>
<p>Ernsthaft gefährlich sind Feigwarzen nicht, solange sie von gutartigen Virenstämmen ausgelöst werden. Dennoch bedeuten ihre Begleiterscheinungen wie Juckreiz, Blutungen, Ausfluss oder Brennen hohen Leidensdruck. &#8220;Betroffene unternehmen oft erst wegen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder sexueller Lustlosigkeit den Schritt zum Arzt. Dieses Tabu aufgrund von Ekel und Scham muss gebrochen werden &#8211; im Sinne der Heilung, jedoch auch der Partnerbeziehung&#8221;, fordert die Sexualtherapeutin Elia Bragagna. Häufig zu beobachten sei bei Patienten Wut gegenüber dem Arzt aufgrund der hohen Rezidenz. &#8220;Schuldzuweisungen sind hier aber fehl am Platz&#8221;, so die Expertin.</p>
<p>Spezielle Risikogruppen für Genitalwarzen gibt es nicht, allerdings treten sie gehäuft ab dem Eintrittsalter in die sexuelle Aktivität bis zum 45. Lebensjahr auf. &#8220;Die absolute und auch relative Häufigkeit dieser Erkrankung steigt, was vor allem auf die Veränderungen im Sexualverhalten zurückgehen dürfte&#8221;, so Leodolter gegenüber pressetext. Das Virus kann jedoch nicht nur durch Geschlechtsverkehr, sondern auch durch Schmierinfektionen, gemeinsames Baden oder kontaminierte Gegenstände übertragen werden.</p>
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