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	<title>Pharmacon Net &#187; Umwelt</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Biografie: Anna Halprin</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 14:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Ende der 1930er Jahre ist der Tanz ein wichtiges Element der vielseitigen Karriere von Anna Halprin. Immer wieder hat sie revolutionäre Richtungen für diese Kunstform entwickelt und dabei andere Choreografen dazu inspiriert, den modernen Tanz in neue Dimensionen zu führen. Für James Roose Evans, den Autor von Experimental Theatre, zählt Anna zu den wichtigsten Theaterkünstlern des 20. Jahrhunderts&#8230; 1955 gründete Anna den bahnbrechenden San Francisco Dancer’s Workshop und 1978 gemeinsam mit ihrer Tochter Daria Halprin das Tamalpa Institute. Einige ihrer Schüler sind Meredith Monk, Trisha Brown, Yvonne Rainer, Simone Forti, Ruth Emmerson und Sally Gross, von denen sich einige in der progressiven und experimentellen Judson Church Group engagieren. Im Laufe der Jahre hat ihr berühmter, in Kalifornien unter freiem Himmel liegender Tanzboden zahlreichen Tänzern und Choreografen, darunter Merce Cunningham, Eiko &#38; Koma und Min Tanaka, sowie Komponisten wie John Cage, Luciano Berio, Terry Riley, LeMonte Young und Morton Subotnick oder visuellen Künstlern wie Robert Morris und Robert Whiteman, Dichtern wie Richard Brautigan, James Broughton und Michael McClure und zahllosen anderen als eine experimentelle Heimat gedient. Anna Halprin zählt zu den frühen Pionieren der Expressive Arts- Heilungsbewegung. Sie hat zahllose kollaborative Tanzprogramme mit unheilbar kranken Patienten durchgeführt und ist seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende der 1930er Jahre ist der Tanz ein wichtiges Element der vielseitigen Karriere von Anna Halprin. Immer wieder hat sie revolutionäre Richtungen für diese Kunstform entwickelt und dabei andere Choreografen dazu inspiriert, den modernen Tanz in neue Dimensionen zu führen. Für James Roose Evans, den Autor von Experimental Theatre, zählt Anna zu den wichtigsten Theaterkünstlern des 20. Jahrhunderts&#8230;<span id="more-3742"></span></p>
<p>1955 gründete Anna den bahnbrechenden San Francisco Dancer’s Workshop und 1978 gemeinsam mit ihrer Tochter Daria Halprin das Tamalpa Institute.</p>
<p>Einige ihrer Schüler sind Meredith Monk, Trisha Brown, Yvonne Rainer, Simone Forti, Ruth Emmerson und Sally Gross, von denen sich einige in der progressiven und experimentellen Judson Church Group engagieren. Im Laufe der Jahre hat ihr berühmter, in Kalifornien unter freiem Himmel liegender Tanzboden zahlreichen Tänzern und Choreografen, darunter Merce Cunningham, Eiko &amp; Koma und Min Tanaka, sowie Komponisten wie John Cage, Luciano Berio, Terry Riley, LeMonte Young und Morton Subotnick oder visuellen Künstlern wie Robert Morris und Robert Whiteman, Dichtern wie Richard Brautigan, James Broughton und Michael McClure und zahllosen anderen als eine experimentelle Heimat gedient.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/anna-halprin-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Anna Halprin zählt zu den frühen Pionieren der <strong>Expressive Arts- Heilungsbewegung</strong>. Sie hat zahllose kollaborative Tanzprogramme mit unheilbar kranken Patienten durchgeführt und ist seit langem davon über- zeugt, dass eine <strong>Verbindung zwischen der Bewegung und der Heilkraft des Tanzes</strong> besteht. Neben dem Tanz sowie Innovationen am Theater hat Halprin sich außerdem zahlreichen sozialen Themen gewidmet. In den letzten zehn Jahren hat sie mit „Circle the Earth“ ein zeitgenössisches Tanzritual in Städten und Gemeinden geleitet, mit dem reale Themen angesprochen werden, mit denen sich die teilnehmenden Gemeinden auf der ganzen Welt konfrontiert sehen. Ihr „Planetary Dance: A Prayer for Peace“, ein Gebet um Frieden zwischen den verschiedenen Völkern der Erde, wurde in Berlin bei einer Veranstaltung anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Potsdamer Vertrags, der den Zweiten Weltkrieg beendete, unter Mitwirkung von 400 Teilnehmern aufgeführt.<br />
1995 wurde sie von Michael Gorbatschow gebeten, eine Invokation beim State of the World Forum in Kalifornien aufzuführen.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/anna-halprin-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Anna Halprin hat neue Richtungen für den Tanz gefunden und ist diesen Pfaden mutig in unbekannte Gebiete gefolgt, stets dazu bereit, ihre Arbeit dem jeweiligen Moment anzupassen – eine Philosophie, die zu einer umfassenden Neudefinition des Tanzes geführt hat.</p>
<blockquote><p><em>Anna Halprin:</em><br />
<em> „Ich glaube, wenn mehr von uns in einer auf direkten Erfahrungen beruhenden Weise mit der Natur in Kontakt treten könnten, würde dies die Art, wie wir mit unserer Umwelt, uns selbst und anderen umgehen, verändern.“</em></p></blockquote>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/B0042SFNNU">DVD BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<p>Halprin hat 150 komplette Tanzwerke für das Theater geschaffen, die ausführlich in Büchern sowie auf Fotos und Film dokumentiert sind. Sie hat zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhalten, einschließlich einer Auszeichnung für ihr Lebenswerk als Choreografin des American Dance Festivals. Sie hat drei Bücher geschrieben, Videos über ihre Arbeit veröffentlicht und verschiedene Ehrungen von der Nationalen Kunststiftung der USA, der Guggenheim Foundation, dem American Dance Guild und vielen anderen verliehen bekommen. 1997 wurde Anna Halprin vom American Dance Festival mit dem Samuel H. Scripps Award for Lifetime Achievement „America’s Irreplaceable Dance Treasures“ aufgenommen.</p>
<blockquote><p><em>Anna Halprin:</em><br />
<em> „Ich empfinde eine beständige Liebe zum Tanz und zu seiner Fähigkeit, zu lehren, zu inspirieren, zu heilen und zu transformieren. Mein Leben lang habe ich mit Leidenschaft und Hingabe die Natur des Tanzes und die Frage erforscht, warum er als Lebenskraft so wichtig ist. Ich finde es außerordentlich spannend, meine tiefe Liebe zum Tanz mit ganz normalen und sehr unterschiedlichen Menschen zu teilen. Ihre einzigartige Kreativität inspiriert mich dazu, Tänze zu entwickeln, die aus unserem Leben heraus entstehen. Ich möchte Leben und Kunst ineinander verflechten, damit unser Leben sich so vertieft wie unsere Kunst wächst und unsere Kunst so wächst wie unser Leben sich vertieft.“</em></p></blockquote>
<p>Anna Halprin setzt ihre revolutionäre Arbeit bei der Erkundung der Schönheit des alternden Körpers und seiner Beziehung zur Natur fort. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt das preisgekrönte Video „Returning Home“.</p>
<p>Im September 2004 führte sie das konfrontative „Intensive Care: Reflections on Death and Dying“ beim Festival D’Automne in Paris auf.</p>
<p><em>Jom Kipur / Schofar</em></p>
<p><iframe width="456" height="257" src="http://www.youtube.com/embed/-uqaDMmXMcA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>2005 entwickelte Anna eine auf Film festgehaltene Performance mit dem Titel „Seniors Rocking“. 2006 zeigte das Museum of Contemporary Art eine umfassende Ausstellung über ihr Lebenswerk.<br />
Auch im hohen Alter von fast 90 Jahren tritt Anna Halprin weiter auf, reist und unterrichtet mit Leidenschaft. Sie kostet dabei jeden Augenblick ihres Lebens aus, getreu ihrem Motto: „<strong>Altern ist wie eine Erleuchtung mit vorgehaltener Pistole</strong>“.</p>
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<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/B0042SFNNU">DVD BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<blockquote><p><em>Anna Halprin:</em><br />
<em>„Während ich auf der Bank mit Blick über meinen Tanzboden sitze, entsteht eine Flut von Fragen. Was kommt jetzt? Wohin gehe ich? Wie sieht meine Arbeit heute aus, wo ich siebenundachtzig bin? Was tun alte Menschen in anderen Kulturen? Die Jugend lehren, Kranke heilen, sich um das Land kümmern, Rituale abhalten, mit den Ahnen sprechen und die Familie erhalten. Ich führe alle diese Aufgaben aus und rufe die Geister, wo immer sie sein mögen, was immer das bedeuten mag, und in welcher Form sie sich auch zeigen mögen, um mir weiter den Weg zu weisen in dieser Evolution des Tanzes, der ich mein Leben gewidmet habe. Ich glaube weiterhin an das strahlende Potenzial, das durch all diese Arbeit freigesetzt wird, in seiner Entwicklung von der Rebellion über Entfaltung bis hin zur Gemeinschaft, zum Heilen und wieder zurück zur Natur.“</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/anna-halprin-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Israel: Medizinische Hoffnung für unfruchtbare Männer</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/02/fertilitaet/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 18:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund von schädlichen Umwelteinflüssen und genetischen Ursachen geht die Spermaqualität auf der ganzen Welt zurück. Forscher des medizinischen Zentrums Hillel Jaffe in Hadera haben nun womöglich einen Durchbruch bei der Behandlung unfruchtbarer Männer erzielt und machen den Betroffenen Hoffnung auf Fortpflanzung&#8230; Ein Mann, dessen Samenproduktion geschädigt ist, kann derzeit nur mit Hilfe avancierter chirurgischer Behandlungen, in denen die Ärzte genau den Samenzellen nachspüren, Kinder zeugen. Wenn Samenzellen existieren, kann man sie für die In-vitro-Befruchtung verwenden. Allerdings gibt es Männer, die überhaupt keine Samenzellen produzieren; sie werden als unfruchtbar bezeichnet. Bei der in der Abteilung für In-Vitro-Befruchtung in Hadera durchgeführten Forschung wurde herausgefunden, dass es im Körper letzterer Männer zwar keine Spermaproduktion gibt, dafür aber in ihrem Blut Stammzellen existieren, aus denen sich Samenzellen entwickeln. Die Mediziner vom Hillel-Jaffe-Krankenhaus gehen davon aus, dass es in Zukunft möglich sein wird, aus diesen Stammzellen heraus Samenzellen zu züchten, die dann zur Befruchtung verwendet werden können. So könnten dann auch Männer, die unter Störungen der Spermaproduktion leiden, Väter werden. (Haaretz, 06.02.11, übersetzt f. d. Newsletter der israelischen Botschaft)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund von schädlichen Umwelteinflüssen und genetischen Ursachen  geht die Spermaqualität auf der ganzen Welt zurück. Forscher des medizinischen Zentrums Hillel Jaffe in Hadera haben nun womöglich einen Durchbruch bei der Behandlung unfruchtbarer Männer erzielt und machen den Betroffenen Hoffnung auf Fortpflanzung&#8230;<span id="more-3060"></span></p>
<p>Ein Mann, dessen Samenproduktion geschädigt ist, kann derzeit nur mit Hilfe avancierter chirurgischer Behandlungen, in denen die Ärzte genau den Samenzellen nachspüren, Kinder zeugen. Wenn Samenzellen existieren, kann man sie für die In-vitro-Befruchtung verwenden. Allerdings gibt es Männer, die überhaupt keine Samenzellen produzieren; sie werden als unfruchtbar bezeichnet.</p>
<p>Bei der in der Abteilung für In-Vitro-Befruchtung in <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/02/02/hadera/">Hadera</a> durchgeführten Forschung wurde herausgefunden, dass es im Körper letzterer Männer zwar keine Spermaproduktion gibt, dafür aber in ihrem Blut Stammzellen existieren, aus denen sich Samenzellen entwickeln.</p>
<p>Die Mediziner vom Hillel-Jaffe-Krankenhaus gehen davon aus, dass es in Zukunft möglich sein wird, aus diesen Stammzellen heraus Samenzellen zu züchten, die dann zur Befruchtung verwendet werden können. So könnten dann auch Männer, die unter Störungen der Spermaproduktion leiden, Väter werden.</p>
<p>(<em>Haaretz, 06.02.11, übersetzt f. d. Newsletter der israelischen Botschaft</em>)</p>
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		<title>HUJI: Neue Methode zur Malaria-Bekämpfung entwickelt</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/11/malaria/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Hebräischen Universität Jerusalem ist eine neue Methode zur unkomplizierten Insektenkontrolle entwickelt worden, die zu einem signifikanten Rückgang an Malaria-übertragenden Moskitos führen kann. Sie wurde bereits im westafrikanischen Mali erfolgreich getestet&#8230; Die Feldstudie in Afrika basierte auf früheren Vorarbeiten am Zentrum für Tropenkrankheiten der Hebräischen Universität. Die Methode besteht darin, pflanzliche Lockstoffe mit einem toxischen Zuckerköder (Attractive Toxic Sugar Bait/ATSB) auszustatten, der die Populationen von Malaria-übertragenden Moskitos stark reduzieren kann. Das Forschungsprojekt wurde von Prof. Yosef Schlein und Dr. Gunter C. Müller von der Hebräischen Universität gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Mali durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind vor wenigen Wochen in der Fachzeitschrift Malaria Journal veröffentlicht worden. Die Forscher fanden heraus, dass die ATSB-Methode die Dichte und Lebensdauer von Moskito-Populationen selbst bei nur einmaliger Anwendung erheblich zu vermindern vermag. Zudem ist sie technologisch simpel, kostengünstig und umweltfreundlich. Den Artikel aus dem Malaria Journal gibt es unter dem folgenden Link: (Hebräische Universität Jerusalem, 15.11.10) Neue Methode zur Malaria-Bekämpfung entwickeltAn der Hebräischen Universität Jerusalem ist eine neue Methode zur unkomplizierten Insektenkontrolle entwickelt worden, die zu einem signifikanten Rückgang an Malaria-übertragenden Moskitos führen kann. Sie wurde bereits im westafrikanischen Mali erfolgreich getestet. Die Feldstudie in Afrika basierte auf früheren Vorarbeiten am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">An der Hebräischen Universität Jerusalem ist eine neue Methode zur unkomplizierten Insektenkontrolle entwickelt worden, die zu einem signifikanten Rückgang an Malaria-übertragenden Moskitos führen kann. Sie wurde bereits im westafrikanischen Mali erfolgreich getestet&#8230;<span id="more-2650"></span></div>
<div id="_mcePaste"></div>
<div>Die Feldstudie in Afrika basierte auf früheren Vorarbeiten am Zentrum für Tropenkrankheiten der Hebräischen Universität. Die Methode besteht darin, pflanzliche Lockstoffe mit einem toxischen Zuckerköder (Attractive Toxic Sugar Bait/ATSB) auszustatten, der die Populationen von Malaria-übertragenden Moskitos stark reduzieren kann.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Das Forschungsprojekt wurde von Prof. Yosef Schlein und Dr. Gunter C. Müller von der Hebräischen Universität gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Mali durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind vor wenigen Wochen in der Fachzeitschrift Malaria Journal veröffentlicht worden.</div>
<div id="_mcePaste">Die Forscher fanden heraus, dass die ATSB-Methode die Dichte und Lebensdauer von Moskito-Populationen selbst bei nur einmaliger Anwendung erheblich zu vermindern vermag. Zudem ist sie technologisch simpel, kostengünstig und umweltfreundlich.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Den Artikel aus dem Malaria Journal gibt es unter dem folgenden Link:</div>
<div id="_mcePaste">(Hebräische Universität Jerusalem, 15.11.10)</div>
<p>Neue Methode zur Malaria-Bekämpfung entwickeltAn der Hebräischen Universität Jerusalem ist eine neue Methode zur unkomplizierten Insektenkontrolle entwickelt worden, die zu einem signifikanten Rückgang an Malaria-übertragenden Moskitos führen kann. Sie wurde bereits im westafrikanischen Mali erfolgreich getestet.<br />
Die Feldstudie in Afrika basierte auf früheren Vorarbeiten am Zentrum für Tropenkrankheiten der Hebräischen Universität. Die Methode besteht darin, pflanzliche Lockstoffe mit einem toxischen Zuckerköder (Attractive Toxic Sugar Bait/ATSB) auszustatten, der die Populationen von Malaria-übertragenden Moskitos stark reduzieren kann.</p>
<p>Das Forschungsprojekt wurde von Prof. Yosef Schlein und Dr. Gunter C. Müller von der Hebräischen Universität gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Mali durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind vor wenigen Wochen in der Fachzeitschrift Malaria Journal veröffentlicht worden.<br />
Die Forscher fanden heraus, dass die ATSB-Methode die Dichte und Lebensdauer von Moskito-Populationen selbst bei nur einmaliger Anwendung erheblich zu vermindern vermag. Zudem ist sie technologisch simpel, kostengünstig und umweltfreundlich.</p>
<p><a href="http://www.malariajournal.com/content/9/1/262">Malaria Journal</a> / Hebräische Universität Jerusalem, 15.11.10</p>
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		<title>Forscher: “Moderner Lebensstil verursacht Krebs”</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/11/krebs-2/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/11/krebs-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 14:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Krebs ist eine moderne Krankheit, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurückgeht. Das behaupten Forscher der Universität Manchester in der Fachzeitschrift Nature. Sie suchten in allen relevanten Quellen seit der Antike nach Hinweisen auf Krebs&#8230; Bösartige Tumoren in der Antike selten pte &#8211; Laut ihren Ergebnissen war die Krankheit früher extrem selten stieg erst seit 300 Jahren zur heute zweithäufigsten Todesursache in Industrieländern auf. Die Studienleiterin Rosalie David, eine Ägyptologin, beschäftigt sich schon lange mit Untersuchungen von Mumien. Kürzlich zeigte sie, dass Priester im alten Ägypten häufig an beschädigten Arterien litten, was vielleicht eine Folge vieler ungesunder Festbanketts war. Mumien und Literatur durchstöbert Nun suchte sie in hunderten Mumien aus verschiedenen Erdteilen nach Tumoren. Fündig wurde sie dabei nur selten. Der erste histologische Beweis eines bösartigen Tumors &#8211; eines Kolorektalkarzinoms &#8211; gelang für eine Mumie aus der Ptolemäerzeit um 300 vor Christus. Weiters überprüfte Davids Team Literatur aus Ägypten und Griechenland sowie medizinische Studien von Menschen und Tieren früherer Zeiten, wobei sie bis ins Zeitalter der Dinosaurier zurückgingen. Selbst in tierischen Fossilien oder bei nicht-menschlichen Primaten waren Hinweise sehr spärlich gesät. Beschreibungen für Krebs und dessen Operationen gibt es erst ab dem 17. Jahrhundert, etwa jene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krebs ist eine moderne Krankheit, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie  Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurückgeht. Das behaupten  Forscher der Universität Manchester in der Fachzeitschrift Nature. Sie  suchten in allen relevanten Quellen seit der Antike nach Hinweisen auf  Krebs&#8230;<span id="more-2500"></span></p>
<p><strong>Bösartige Tumoren in der Antike selten </strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Laut ihren Ergebnissen war die Krankheit früher extrem selten stieg erst seit 300 Jahren zur heute zweithäufigsten Todesursache in Industrieländern auf. Die Studienleiterin Rosalie David, eine Ägyptologin, beschäftigt sich  schon lange mit Untersuchungen von Mumien. Kürzlich zeigte sie, dass  Priester im alten Ägypten häufig an beschädigten Arterien litten, was  vielleicht eine Folge vieler ungesunder Festbanketts war.</p>
<p><strong>Mumien und Literatur durchstöbert </strong></p>
<p>Nun suchte sie in hunderten Mumien aus verschiedenen Erdteilen nach Tumoren. Fündig wurde sie dabei nur selten. Der erste histologische Beweis eines bösartigen Tumors &#8211; eines Kolorektalkarzinoms &#8211; gelang für eine Mumie aus der Ptolemäerzeit um 300 vor Christus.</p>
<p>Weiters überprüfte Davids Team Literatur aus Ägypten und Griechenland sowie medizinische Studien von Menschen und Tieren früherer Zeiten, wobei sie bis ins Zeitalter der Dinosaurier zurückgingen. Selbst in tierischen Fossilien oder bei nicht-menschlichen Primaten waren Hinweise sehr spärlich gesät. Beschreibungen für Krebs und dessen Operationen gibt es erst ab dem 17. Jahrhundert, etwa jene für Schornsteinfegerkrebs (1775), Nasenkrebs (1761) und Hodgkin-Lymphom (1832).</p>
<p><strong>Lebenserwartung spielt mit </strong></p>
<p>Mit der industriellen Revolution stieg die Krankheitsrate massiv an, besonders auch Krebs im Kindesalter. Das widerlegt für die Forscher das Gegenargument, dass Menschen heute länger leben und deshalb eher Krebs bekommen. &#8220;Zudem lebten viele Ägypter und Griechen lange genug, um Arteriosklerose, Morbus Paget oder Osteoporose zu entwickeln&#8221;, so David. Ihr Studien-Mitautor Michael Zimmermann wies zudem in Experimenten nach, dass Mumifizierung Tumorgewebe besser erhält als andere Gewebe.</p>
<p>Heinrich Kovar, wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung, will diese Bedenken nicht aus der Welt räumen. &#8220;Es gab zwar auch früher alte Menschen, doch deutlich weniger, was Krebs sehr wohl auch seltener machte. Zudem dürften Mumifizierungen und Dokumentationen von Krankheiten auf eine kleine Gruppe beschränkt gewesen sein&#8221;, so der Mediziner im pressetext-Interview.</p>
<p><strong>Zigaretten und Pestizide </strong></p>
<p>Dass Krebs auch in Zusammenhang zu Umwelteinflüssen steht, bestätigt auch Kovar. &#8220;Bei vielen Karzinomen erkranken Grenzgewebe zur Umwelt. Das ist etwa die Darmschleimhaut, die mit der Nahrung in Berührung kommt, die Lungenvesikel, auf die etwa Zigarettenrauch trifft, oder die Haut.&#8221; Häufen sich über lange Zeiträume Mutationen an, die von diesen Einflüssen ausgelöst werden, steigt das Risiko, im Alter an Krebs zu erkranken. &#8220;Die heutige verschmutzte Stadtluft oder landwirtschaftliche Pestizide gab es früher nicht. Dennoch isst man schon lange geräuchertes Fleisch&#8221;, gibt der Krebsforscher zu bedenken.</p>
<p>Gegenüber dem Argument zu seinem Hauptfach Kinderkrebs ist der Wiener Mediziner besonders skeptisch. &#8220;Einerseits sind Tumore bei Kindern hundertmal seltener als bei Erwachsenen, weshalb der statistische Hinweis auf das Altertum wenig Aussage liefert. Zudem änderte sich ihr Vorkommen im Zeitalter der modernen Medizin kaum &#8211; im Gegensatz zu jenem bei Erwachsenen.&#8221; Krebs bei Kindern geht vor allem auf Mutationen der Erbmasse zurück, wofür die spontane Mutationshäufigkeit den Ausschlag gibt. &#8220;Krebs ist bei Kindern ein Lotteriespiel, während bei Erwachsenen Umwelteinflüsse das Risiko erhöhen&#8221;, so Kovar.</p>
<p><a href="http://www.nature.com/nrc/journal/v10/n10/full/nrc2914.html">Abstract zum Originalartikel</a></p>
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		<title>Vitalpilze und Beeren fördern die Sehkraft: Natürliche Fitmacher für die Augen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Farben, Formen und Bewegungen bereichern nicht nur das Leben, sondern liefern auch wichtige Informationen über die Umgebung, in der man sich aufhält. Für den Menschen ist der Sehsinn daher eine enorm wichtige Wahrnehmungsquelle, mit der er seine Umwelt erfasst und verarbeitet&#8230; Nährstoffe für die Augen Die Augen sind komplexe und empfindliche Sinnesorgane, die vor allem im fortgeschrittenen Alter oder bei starker Belastung schnell ermüden und daher Unterstützung brauchen. Deshalb sollte man auf die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen achten, denn diese wirken von innen und wandern über den Blutkreislauf direkt an den Ort, wo sie benötigt werden. Ein besonders breites Spektrum an biologisch hochaktiven Inhaltsstoffen weisen zum Beispiel Vitalpilze auf (mehr unter http://www.vitalpilze.de). Vor allem die beiden Vertreter Auricularia und Agaricus können die Sehkraft auf natürliche Weise fördern. Auricularia verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und unterstützt damit den Nährstofftransport bis in die feinen Blutgefäße der Augen. Daneben enthält er wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Phosphor. Kaum ein anderer Pilz stimuliert das Immunsystem so wie Agaricus. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Beta-D-Glucane. Sie stärken die Abwehrkräfte und können so vor Infektionen am oder im Auge schützen. Wegen seiner antidiabetischen Effekte leistet der Vitalpilz darüber hinaus einen Beitrag zur Prävention [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Farben, Formen und Bewegungen bereichern nicht nur das Leben, sondern liefern auch wichtige Informationen über die Umgebung, in der man sich aufhält. Für den Menschen ist der Sehsinn daher eine enorm wichtige Wahrnehmungsquelle, mit der er seine Umwelt erfasst und verarbeitet&#8230;<span id="more-2008"></span></p>
<p><strong>Nährstoffe für die Augen </strong></p>
<p>Die Augen sind komplexe und empfindliche Sinnesorgane, die vor allem im fortgeschrittenen Alter oder bei starker Belastung schnell ermüden und daher Unterstützung brauchen. Deshalb sollte man auf die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen achten, denn diese wirken von innen und wandern über den Blutkreislauf direkt an den Ort, wo sie benötigt werden. Ein besonders breites Spektrum an biologisch hochaktiven Inhaltsstoffen weisen zum Beispiel Vitalpilze auf (mehr unter http://www.vitalpilze.de). Vor allem die beiden Vertreter Auricularia und Agaricus können die Sehkraft auf natürliche Weise fördern. Auricularia verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und unterstützt damit den Nährstofftransport bis in die feinen Blutgefäße der Augen. Daneben enthält er wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Phosphor. Kaum ein anderer Pilz stimuliert das Immunsystem so wie Agaricus. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Beta-D-Glucane. Sie stärken die Abwehrkräfte und können so vor Infektionen am oder im Auge schützen. Wegen seiner antidiabetischen Effekte leistet der Vitalpilz darüber hinaus einen Beitrag zur Prävention von Erkrankungen der Netzhaut, die oft als Folge von Diabetes auftreten.</p>
<p><strong>Vitalpilze und Beeren fördern die Sehkraft </strong></p>
<p>Neben den Pilzen gibt es auch Pflanzen, deren Inhaltsstoffe positiv auf die Augengesundheit wirken. Hier sind beispielsweise die sogenannten Anthocyane der Heidelbeere hervorzuheben. Diese Substanzen sind nicht nur für die Blaufärbung der Beeren verantwortlich, sie können auch das Sehvermögen in der Dämmerung und Dunkelheit verbessern. Im Labor zeigt sich eine starke antioxidative Wirkung der Anthocyane. Sie sind also in der Lage, freie Radikale zu binden und damit einen wichtigen Beitrag zum Zellschutz zu leisten.</p>
<p><strong>Schutz der Augen im Alter </strong></p>
<p>Um altersbedingten Augenerkrankungen wie etwa der Makuladegeneration vorzubeugen, ist die Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen besonders wichtig. So bieten die Radikalfänger Vitamin A, C und E einen wichtigen Zellschutz; die Karotinoide Lutein und Zeaxanthin sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane halten die Augen gesund. Umfangreiche Studien (zum Beispiel ARED aus dem Jahr 2001) zeigen, dass bei vielen Patienten durch die Einnahme von Betacarotin, Zink sowie den Vitaminen C und E eine Erleichterung der Krankheit erzielt werden konnte.</p>
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		<title>1897-1933: Die deutsch-jüdische Avantgarde der Sozialmedizin</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 19:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sozialhygiene als Gesundheitswissenschaft und Vorläufer der &#8216;Public Health&#8217;&#8230; Dr. PH Dr. med. Wilfried Heinzelmann im Interview Wilfried Heinzelmann (Dr. PH Dr. med., MPH, exam. Theol., Facharzt für Innere Medizin) betätigt sich freiberuflich und publizistisch als Gesundheitswissenschaftler mit den Schwerpunkten Prävention, Gesundheitsförderung und Schulgesundheit. Stichwort »Bücher die die Welt nicht braucht«. Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Weil im Zeitalter von Globalismus und »Krise« Freiheit und soziale Gerechtigkeit bedroht sind. In der deutschen Sozialhygiene 1897 &#8211; 1933 erweisen sich die neuen Probleme als die alten. Es musste A. Grotjahns Versuch entgegengewirkt werden, seine »rationelle« Eugenik zu realisieren, ein sozialtechnologisches Programm zur Ausrottung erblicher Degenerationen, möglich nur in einem autoritären Staat. Dann galt es, soziale Gerechtigkeit auf dem Weg über Bevölkerungsgesundheit, d.h. durch gesetzliche Gleichstellung aller Bürger vor der Gesundheit zu gewährleisten. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Die Perspektive, dass schon zu Beginn des Jahrhunderts und nicht erst 1980 die Gesundheitswissenschaften in unserem Land ihren Anfang nahmen, nur abrupt unterbrochen durch die Nazis. Gesundheit ist im wachsenden Diesseitigkeitsglauben seit der Aufklärung an die Stelle der religiösen Inhalte ins Zentrum unserer existentiellen Grundanschauungen gerückt. Gesundheit und Krankheit müssen aus zwei Blickwinkeln beurteilt werden, aus individueller Sicht und aus epidemiologischer, d.h. aus Bevölkerungssicht. Nur dadurch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sozialhygiene als Gesundheitswissenschaft und Vorläufer der &#8216;Public Health&#8217;&#8230;<span id="more-1883"></span></p>
<p><em>Dr. PH Dr. med. Wilfried Heinzelmann im Interview</em><br />
<em>Wilfried Heinzelmann (Dr. PH Dr. med., MPH, exam. Theol., Facharzt für Innere  Medizin) betätigt sich freiberuflich und publizistisch als  Gesundheitswissenschaftler mit den Schwerpunkten Prävention,  Gesundheitsförderung und Schulgesundheit. </em></p>
<p><strong>Stichwort »Bücher die die Welt nicht braucht«. Warum trifft das auf Ihr Buch  nicht zu?</strong><br />
Weil im Zeitalter von Globalismus und »Krise« Freiheit und soziale  Gerechtigkeit bedroht sind. In der deutschen Sozialhygiene 1897 &#8211; 1933  erweisen sich die neuen Probleme als die alten. Es musste A. Grotjahns  Versuch entgegengewirkt werden, seine »rationelle« Eugenik zu  realisieren, ein sozialtechnologisches Programm zur Ausrottung erblicher  Degenerationen, möglich nur in einem autoritären Staat. Dann  galt es, soziale Gerechtigkeit auf dem Weg über Bevölkerungsgesundheit,  d.h. durch gesetzliche Gleichstellung aller Bürger vor der Gesundheit zu  gewährleisten.</p>
<p><strong>Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?</strong><br />
Die Perspektive, dass schon zu Beginn des Jahrhunderts und nicht erst  1980 die Gesundheitswissenschaften in unserem Land ihren Anfang nahmen,  nur abrupt unterbrochen durch die Nazis. Gesundheit ist im wachsenden  Diesseitigkeitsglauben seit der Aufklärung an die Stelle der religiösen  Inhalte ins Zentrum unserer existentiellen Grundanschauungen gerückt.  Gesundheit und Krankheit müssen aus zwei Blickwinkeln beurteilt werden,  aus individueller Sicht und aus epidemiologischer, d.h. aus  Bevölkerungssicht. Nur dadurch erkennt man Gesundheit als das Primäre.</p>
<p><strong>Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen  Forschungsdebatten zu?</strong><br />
Im Zusammenhang mit einer Umorientierung der deutschen  Geschichtsforschung und steigendem Interesse englischsprachiger Autoren  wandte sich um 1980 das Interesse vermehrt jüdischen Sozialhygienikern  und nazistischen Verfolgungstaktiken zu. Erst der Exodus der jüdischen  Experten 1933, der das Fach ausbluten ließ, machte deutlich, wie stark  die deutsch-jüdische Fraktion in der Disziplin wirklich war.  Diskussionen löste die Erkenntnis aus, in welchem Ausmaß sich A.  Grotjahn, der Begründer des Fachs, am Abbau bürgerlicher Freiheiten  beteiligte.</p>
<p><strong>Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren und warum?</strong><br />
Mit jedem, der an den schwer errungenen bürgerlichen Rechten in unserer  Republik strikt festhält – oder im Gegenteil gerade dies nicht zu tun  gedenkt. Es ist eben nicht richtig, zu glauben, sie seien unabänderlich  gesichert. Das Beispiel Grotjahns und partiell auch seiner  deutsch-jüdischen Mit- und Gegenspieler in der Sozialhygiene zeigt, wie  auch hervorragende Wissenschaftler, fast nur halb bewusst, politisch  verhängnisvolle Wege einschlagen können. Das Glück, mit einem Politiker  über ein (solches) Buch zu diskutieren, wird sich allerdings kaum  ergeben.</p>
<p><strong>Ihr Buch in einem Satz:</strong><br />
Mein Buch soll ein Zeugnis sein für die Aktualität  problemgeschichtlicher Betrachtung: Anfängen nachzuspüren, um unsere  Gegenwart illusionslos zu verstehen.</p>
</div>
<div>Auszug aus dem Buch:</div>
<div>
<p><strong>SOZIALHYGIENE ALS GESUNDHEITSWISSENSCHAFT</strong></p>
<p>Das Anliegen der Sozialhygiene war – wir müssen es hier noch einmal betonen – taktisch ein zweifaches: einmal die <strong>sozial-gesundheitliche Praxis durch Wissenschaft wirkungsvoll zu gestalten</strong> und sodann <strong>die praktische  Gesundheitsarbeit, die Arbeit an der Bevölkerungsgesundheit z.B. in der Gesundheitsfürsorge als ihrem Hauptsektor durch Aufbau einer »Verfassung«, durch Stabilisierung im System jetzt und in der Zukunft überlebensfähig zu machen</strong>.</p>
<p>Gerade auch die Sorge um die Bevölkerungsgesundheit in der Welt von morgen, im Zeitalter kommender Generationen stand in ihrem Programm. Von Anfang an suchte die Sozialhygiene deshalb in irgendeiner Form, insgesamt auf den verschiedenen Wegen eher indirekt, die Anbindung an den Staat. Tatsächlich wurde über Gottstein die Gesundheitsfürsorge, das Herzstück der Sozialhygiene, langzeitig überlebensfähig und weiträumig sowohl effektiv als effizient durch eine semisozialisierte »Verfassung« in Form ihrer überwiegenden Kommunalisierung. Die Schwächen dieses »Systems« zeigten sich in der Wirtschaftskrise 1929 ff ., in der die Kommunen unter der Last ihrer amerikanischen (!) Anleihen fast zusammenbrachen, und in den Folgen des »Gesetzes zur Vereinheitlichung des Gesundheitswesens« 1933, durch die sich die kommunalen Institutionen dem Zugriff eines ruchlosen Machtstaates ausgeliefert sahen.</p>
<p>Dennoch erlebte das Prinzip auf verschlungenen Wegen bis in unsere Tage in der Sozial- und Gesundheitsgesetzgebung eines  freiheitlichen deutschen Staatswesens eine gewisse Renaissance. Es gehörte durch Festigung des Sozialgedankens beim politischen Wiederaufbau nach 1945 zu den Kräften, die über die »soziale Marktwirtschaft« den deutschen demokratischen Sozialstaat konstituierten.</p>
<p>Das Phänomen der Staatsaffinität sozial-gesundheitlicher Bevölkerungsarbeit verweist auf ein der Sozialhygiene von Anfang an innewohnendes Spannungselement, das diese zunehmend verunsicherte und das untrennbar mit dem Namen Grotjahns verknüpft ist. Es hat dafür gesorgt, dass sich innerhalb der Gründerriege sozusagen unter der der Decke ein »Fall Grotjahn « entwickeln konnte.</p>
<p>Der agile, vielseitig interessierte Arzt und Publizist erfuhr seine Lebens- und Laufbahnprägung durch die Schule der »Internationalen Eugenik«, einer seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zur faschistischen Katastrophe weltweit  angesehenen Bewegung, in der er sich besonders in seiner Frühzeit aktiv betätigte. Deren beiden Grundprinzipien der Legitimierung durch Wissenschaft und Bewährung der Erkenntnisse durch Praxisumsetzung übertrug er auf die Sozialhygiene, für deren Heraufkunft als einheitlicher Prototyp er sich in jenen Jahren einsetzte. Durch seine neuartigen Perspektiven erwarb er sich als sozialhygienischer Arzt unstreitige Meriten. In der Pathologie rückte er die Ätiologie vor Symptomatologie und Formenlehre an die erste Stelle, um in eben dieser Ätiologie im Ursachengeschehen neben dem Umweltfaktor gleichwertig den Erbfaktor zu installieren. Damit verstärkte er in der Medizin die Anstrengungen zur Erforschung der Erbkrankheiten und schärfte zugleich den Sinn für die nähere oder weitere genetische Bedingtheit von Gesundheit und ihren Störungen vor allem chronischer Art in der Gesellschaft. Die Entdeckung der nichtinfektiösen, nach heutigen Erkenntnissen vielerlei genetisch determinierten »Volkskrankheiten« geht in hohem Maße auf sein Konto. Der Erbfaktor als Teilstück im Risikofaktorenmodell der  Volkskrankheiten gewann noch in jüngerer Zeit wachsende Bedeutung.</p>
<p>Der Autor der »Sozialen Pathologie« verfing sich jedoch in fataler Weise auf ideologischem Parkett, als er aus der Sozialhygiene heraus, letztendlich ex  cathedra vom ordentlichen Lehrstuhl des Fachgebiets aus die nationale Version einer radikalen, sich ganz im Geiste der internationalen Mutterbewegung als wissenschaftliches und zugleich praktikables Projekt verstehenden Eugenik kreierte. Seine »praktische« Eugenik sollte möglichst ab sofort, wenn auch über einen langen Zeitraum, ein therapeutisches-interventionelles Programm verwirklichen zur Förderung und allmählichen Verbesserung des  Gesundheitszustands großer Bevölkerungsgruppen, ja ganzer Bevölkerungen. Dazu war allerdings die konkrete Ausführung, wie taktisch-kryptische Formulierungen im seinem Schrifttum verraten, der Kontrolle bzw. dem autoritären Regime eines konsolidierten totalitären Staates zu unterwerfen. Nun lässt sich bei kollektiv sozial-gesundheitlicher Obsorge, im Wohlfahrtsstaat oder gar  Versorgungsstaat Staatsaffi nität, wie oben angemerkt, nie gänzlich vermeiden.</p>
<p>Grotjahns Lösungsvorschlag für das gesellschaftliche Degenerations- bzw. Minderwertigenproblem mit amtlich-bürokratischer Erfassung von gesundheitlichen und genetischen Daten aller Bürger, prospektiv auch der nächsten Generationen in bevölkerungspolitischem Stil und die »gesetzliche« Auferlegung von Maßregeln im generativen Bevölkerungsverhalten bedeutete aber die fi nale Zuspitzung des Staatsprinzips in der Gesundheitsgesellschaft. Grotjahn und seine Freunde, als sie die Sozialhygiene konzipierten, bekannten sich als Ärzte innerhalb der Medizin zur (sozialen) Ätiologie, Frühdiagnose sowie  Prävention/ Prophylaxe in Form bevölkerungsweiter gesundheitspolitischer Intervention, die sie als Hauptpfeiler ihrer sozialen Gesundheitslehre/-fürsorge zugrunde legten. Was sie dagegen aus der Requisitenkammer der überkommenen Medizin verwarfen oder zumindest radikal ins Abseits stellten, waren die individuelle medizinische Therapie und ihr Wirksamkeitsanspruch.</p>
<p>Das geschilderte Modell, insbesondere auch mit Gesundheitsförderung durch eine die individuelle Therapie ersetzende bevölkerungsspezifi sche Intervention, faszinierte Grotjahn speziell im Hinblick auf seine innerhalb der Sozialhygiene auf Praxistauglichkeit fortzuentwickelnde Eugenik. Die hier sich darstellende Möglichkeit sozialtechnologisch exakter interventioneller Eingriff e zur Gesundheitsmaximierung an Großeinheiten wie ganzer Populationen bildete für den naturwissenschaftlich orientierten Arzt off enbar von Frühzeiten an bis  zuletzt eine unwiderstehliche Versuchung. Grotjahn hätte sich vom Erkenntnisstand seiner Theorie der erblichen  Anlagestörungen aus auf das Gebiet der Diagnostik beschränken, im individuellen Fall Diagnostik betreiben, präventionell durch Beratung der Weitergabe der Anlage entgegenwirken und sich auf die soziale Abfederung der Betroffenen konzentrieren können (wie es die anderen Sozialhygieniker im Wesentlichen auch taten). Die entschiedene Wendung von der medizinischen Diagnose pathologischer Erbfaktoren zur Prävention und damit zur kollektiven Therapieseite hin, genauer zur bevölkerungspolitischen Sozialtherapie der Erbschäden mit den Zwangsmitteln einer kollektiven Eugenik unter totalitärem Staatsdach lässt sich nur erklären aus dem für einen perfektionistischen Charakter wie Grotjahn verführerischen sozialtechnologisch glatten Interventionsansatz. Dennoch hätte er – wollte er einer Katabasis eis allo genos entgehen – ähnlich wie die Erforschung der Erbstörungen auch ihre individuelle oder kollektive Therapie der Medizin oder den biologischen Schwesterdisziplinen überlassen müssen.</p>
<p>Auch damals schon verbot sich jenseits des vielberufenen Zeitgeists für jeden besonnen Forscher aus mehreren Gründen ein solches Mammutprojekt nach Umfang und Zeitdauer wie die sozialtechnische Elimination unliebsamer Erbanlagen. Statistisch gab es keinen Anhalt für ein Fortschreiten der  Degeneration im (interventionsfreien) Erbgang der Bevölkerung, eher sprach alles dagegen (1). Die radikale Methode erforderte unabweislich den Zwangsstaat (2). Die Gängelung der Bevölkerung auf generativem Gebiet mittels  psychoinvasiver Methoden spottete jedem ethischem Standard (3). Die immer größere Volkskreise anvisierende Asylierungskampagne in Grotjahns wissenschaftlichen Publikationen leistete einer politischen Internierungsmentatlität Vorschub, die den NS-Machthabern bei ihren Terrormaßnahmen gegen unliebsame Staatsbürger zustatten kam (4). Der Fusion von Sozialhygiene und Eugenik bei ständigem Grün für Letztere, wie sie Grotjahn in maliziöser Weise betrieb, eignete ein Autolyse-Eff ekt: Sollte dem eugenischen  Bevölkerungsexperiment Erfolg beschieden sein, wäre die Sozialhygiene quasi von selbst erledigt (5). Epidemiologisch und unter statistisch-mathematischen Kautelen leidet die Anordnung der Grotjahn’schen »Therapiestudie« unter dem Strukturfehler, dass sich die Voraussagbarkeit der Ergebnisse eines  zeitgerichteten Untersuchungablaufs auf maximal 2 Jahrzehnte beschränkt, nicht aber wie beim eugenischen Großprojekt über mehrere Jahrhunderte ausdehnt. Aus wissenschaftstheoretischer Sicht off eriert sich das Projekt damit von  vornherein als Utopie (6).</p>
<p>Obwohl Gottstein und seine sozialhygienischen Stifterkollegen in keiner Weise dem eugenischen Automatismus in der Bevölkerungslehre verfielen, verwahrten sie sich zu seinen Lebzeiten nicht ausdrücklich gegen Grotjahns Spiel mit dem Feuer. Erst posthum entlarvte Gottstein als Erster und Einziger ohne Namensnennung Grotjahns eugenischen Praxisversuch als Utopie. Wie sich die Sozialhygieniker gegenüber der Eugenik Grotjahn’scher Prägung distanzierten – bei formaler Rezeption ihrer Beratungsform –, lässt sich nur auf literarographischem Weg durch Analyse ihrer einschlägigen Literaturbeiträge erfassen. Vor allem Gottstein und Alfons Fischer waren es demnach, bei denen sich der neue freie Denkstil, den auch Grotjahn in seiner Frühzeit als Sozialhygieniker auszeichnete, ungetrübt entfalten konnte. Beide leisteten entscheidende Beiträge zur Szientifikation der Sozialhygiene, Gottstein durch seine Epidemiologie, in der nicht nur demonstrative, sondern auch analytische Statistik zur Anwendung kam, Fischer durch die literarische Systematisierung des Quellenstoff s. Als Mitbegründer der in ihrer Bedeutung gar nicht hoch genug einzuschätzenden Konstitutionslehre gehört Gottstein zu den Schöpfern der in der Krankheitslehre bis heute gültigen mehrgliedrigen Ätiologieformel. Schließlich erarbeitet er sich den Spitzenplatz in der Sozialhygiene, indem er ihrem Hauptressort, der Gesundheitsfürsorge, durch Kommunalisierung eine hocheffiziente halböffentliche Verfassung als Existenzgrundlage verschaffte, die ihr eine Nachwirkung bis in unsere Tage ermöglichte.</p>
<p>Die Sozialhygiene stellt sich bei zusammenfassender Betrachtung ihrer Literatur im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts als wissenschaftliche Avantgardedisziplin deutsch/deutsch-jüdischer Provenienz dar mit neuen Beurteilungskriterien für Gesundheit und Krankheit in Bevölkerung und Gesellschaft. Einmal handelt es sich bei ihr nach dem gedruckten Quellenmaterial in Theorie und Praxis um die legitime Vorläuferschule der heutigen, sich seit ca. 1980 formierenden deutschen Gesundheitswissenschaften. Mit ihren Perspektiven, Inhalten und Methoden ist sie sodann bereits selbst Gesundheitswissenschaft. Für die Sozialhygiene beanspruchte den Begriff (im Singular) in der Literatur ertmals Gottstein 1904 (und nicht – wie bisher angenommen – erst im Handbuch von 1925). Als Gesundheitswissenschaft konstruiert die Sozialhygiene Gesundheit nicht länger aus der Sicht allein des Individuums. In den Vordergrund stellt sie das Kollektiv, anfänglich das der unteren Volksschichten, aber im Gang der Zeit das Gesamtkollektiv der Bevölkerungsmasse. Die Gesundheit des Einzelnen hängt ab vom epidemio|logischen  Geschehen, wie es sich aus der Konstellation sozio-ökonomischer, ökologischer und genetischer Eckdaten und Rahmenbedingungen ergibt. Es ist der Zustand einer Bevölkerung oder Gesellschaft, der letztendlich über die Gesundheit des Einzelnen enscheidet – nicht nur körperlich, sondern bis hinein in den Bereich individueller psycho-sozialer Kompetenz.</p>
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		<title>UNO warnt: Globale Trinkwasserkrise spitzt sich zu</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 01:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations&#8230; Wasser-Experte wenig optimistisch: &#8220;Millenniumsziel wird nicht erreicht&#8221; http://www.unwater.org &#8211; http://www.inweh.unu.edu &#8211; pte &#8211; Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. &#8220;Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung&#8221;, so Adeel. Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut Dürre bedroht Afrika und Zentralasien An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. &#8220;Am stärksten betroffen sind große Teile des afrikanischen Kontinents, der mittlere Osten und Zentralasien. Vielerorts liegt hier die Verfügbarkeit von Wasser weit unter dem absolut nötigen Minimum, zudem auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations&#8230;<span id="more-1720"></span></p>
<p><strong>Wasser-Experte wenig optimistisch: &#8220;Millenniumsziel wird nicht erreicht&#8221;</strong></p>
<p>http://www.unwater.org &#8211; http://www.inweh.unu.edu &#8211; pte &#8211; Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. &#8220;Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung&#8221;, so Adeel.</p>
<p><strong>Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut</strong><br />
<strong>Dürre bedroht Afrika und Zentralasien</strong></p>
<p>An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. &#8220;Am stärksten betroffen sind große Teile des afrikanischen Kontinents, der mittlere Osten und Zentralasien. Vielerorts liegt hier die Verfügbarkeit von Wasser weit unter dem absolut nötigen Minimum, zudem auch die Qualität des Wassers. Das bedroht die Produktivität und häufig sogar das menschliche Überleben&#8221;, erklärt der UN-Experte. Es sei abzusehen, dass sich die Situation vor allem in diesen Regionen zukünftig weiter verschlimmern werde, falls keine nachhaltigen Gegenmaßnahmen in großem Stil eingeleitet werden.</p>
<p>Für eine Besserung der Situation sollten die Industriestaaten diesen Ländern Finanzmittel, technische Ausrüstung und Know-how zur Verfügung stellen. Zudem sei es wichtig, dass sie selbst zu beispielhaften Modellen würden, wie man in Zeiten des Klimawandels mit den schwindenden Wasserreserven umgeht. &#8220;Auch in reichen Staaten des Nordens wie etwa in Kanada oder Westeuropa wird die Wasserversorgung immer schwieriger und die Qualität sinkt trotz des vermeintlichen Wasserreichtums. Was den Umgang mit dieser Problematik und deren Verständnis betrifft, sind viele Industrieländer noch Entwicklungsländer.&#8221;</p>
<p><strong>Wasser global thematisieren</strong></p>
<p>Die aktuelle Finanzkrise beinhalte laut Ansicht Adeels die Chance, die flächendeckende Wasserversorgung neu und effizienter zu gestalten. Das Thema Wasser müsse daher in internationalen Verträgen eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Ernährungssicherheit, Klimawandel, globaler Frieden und Stabilität. Der UN-Wasserexperte betont jedoch, dass der wichtigste Motor der Umgestaltung die wasserarmen Länder selbst sein sollten. &#8220;Besonders vom Privatsektor dieser Staaten sind Impulse zu erwarten.&#8221; Dieselbe Ansicht vertreten auch deutsche Wasserexperten.</p>
<p><strong>Mangel an Wasserexpertise in der Dritten Welt<br />
Schulterschluss staatlicher Versorger mit lokalen Privatanbietern</strong></p>
<p>Den öffentlichen Wasserversorgern der Dritte-Welt-Ländern mangelt es vielmehr an Fachwissen als an Geld. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von Umwelttechnikern der Universität Witten/Herdecke http://www.uni-wh.de unter 150 Führungskräften staatlicher Wasserbetriebe aus allen Kontinenten. Die Entwicklungshilfe der Industriestaaten solle die Wissenschaft mehr einbinden, um neue Lösungen zu entwickeln und Aus- und Weiterbildung von Wassertechnikern zu fördern, so die Schlussfolgerungen der Forscher.</p>
<p><strong>Versorgung wird immer schwieriger<br />
Viele Menschen der Dritten Welt sind nicht an das Wassernetz angebunden</strong></p>
<p>Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser wird in Entwicklungsländern immer schwieriger. Während es in den wasserreichen Industriestaaten schon lange flächendeckende Anschlüsse gibt, ist das hier oft nicht der Fall. &#8220;Die großen Städte wachsen extrem. Mit der zunehmenden Bevölkerung schrumpft die Wassermenge, die pro Kopf zur Verfügung steht&#8221;, berichtet Studienautor Michael Harbach im pressetext-Interview. Ein im April anlässlich der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentierter Bericht nennt auch den Klimawandel als Faktor, der das Wasservorkommen in den Ländern des Südens verringert.</p>
<p>Da angesichts dieser Situation die staatlichen Versorger in immer größere Bedrängnis geraten, hält auch die Diskussion um die Privatisierung des Wassers an. Diese werde in Entwicklungsländern ebenso emotional geführt wie im Norden, berichtet Harbach. &#8220;Zu unserer Überraschung ist bei den staatlichen Wasserversorgern selbst die Meinung nur wenig verbreitet, dass das Wasser in Bürgerhand zu bleiben hat. Vielmehr dominiert das Ziel, die Versorgung der Kunden zu erreichen &#8211; notfalls durch Schulterschluss mit der Privatwirtschaft&#8221;, so Harbach. Viel mehr als internationalen Konzernen vertraue man allerdings lokalen Privatanbietern, sofern diese das nötige Know-how einbringen könnten.</p>
<p><strong>Global Players als Wissensvermittler</strong></p>
<p>Denn gerade an Fachwissen über Technologie und Management-Praktiken mangle es den staatlichen Versorgern, so ein Ergebnis der Studie. Einerseits würden die in Weiterbildungs-Konferenzen vermittelten Inhalte kaum im Betriebsalltag umgesetzt, andererseits wanderten fähige Wasserfachleute meist in besser bezahlte Jobs der Privatwirtschaft und der Industrieländer ab. Harbach sieht Modelle des Franchisings als mögliche Lösung. &#8220;Die internationalen Player werden dabei zu Trägern des Know-hows für die lokalen Privatbetreiber, wodurch diese für die Banken kreditwürdiger werden.&#8221; Sicher zu stellen sei dabei allerdings die Refinanzierung durch den Betreiber sowie dessen lokale Akzeptanz.</p>
<p>&#8220;Grundsätzlich ist bei privater Versorgung die kritische Betrachtung immer wichtig. Wasser ist nicht dafür geeignet, große Profite zu machen&#8221;, warnt die Ökologin Karo Katzmann, Autorin des Buches &#8220;Schwarzbuch Wasser&#8221;, gegenüber pressetext. Global Players seien in Entwicklungsländern vor allem interessiert, in den Megacitys tätig zu werden und mit dem Argument, auch strukturschwache Gebiete zu erschließen, die Behörden zu überreden. &#8220;Oft werden diese Verträge dann nicht erfüllt. Manchmal werden sogar vorhandene Brunnen geschlossen, um die Menschen von der Belieferung abhängig zu machen&#8221;, so die Umweltexpertin.</p>
<p><strong>Garantien für die Ärmsten notwendig</strong></p>
<p>Der Vorschlag der Wittener Forscher, ein Kooperationsmodell anzustreben, begrüßt allerdings auch Katzmann. &#8220;Private Beteiligung kann das Problem überbrücken, dass staatliche Anbieter oft nicht wissen, wie das Netz saniert werden kann.&#8221; Damit der Zugang zu Wasser als Menschenrecht verwirklicht werden könne, sollte man jedoch den Ärmsten zumindest die lebensnotwendige Menge an Trinkwasser kostenlos zur Verfügung stellen. &#8220;Das wäre ein Sockelbetrag von rund 20 Litern pro Tag. Dieses von der WHO festgesetzte Minimum entspricht einer halben Klospülung.&#8221;</p>
<p><strong>UNESCO-Bericht warnt vor Wasserknappheit<br />
Lebensstil und wachsende Bevölkerung brauchen immer mehr Wasser<br />
Besonders in Afrika wird sich die Wasserknappheit weiter verstärken</strong></p>
<p>Wasser wird in Zukunft noch knapper werden. Das berichtet die UNESCO http://www.unesco.org/water/wwap in ihrem jüngsten Wasserbericht, der den Titel &#8220;Wasser in einer sich verändernden Welt&#8221; trägt. Im Jahr 2030 werden fünf Mrd. Menschen noch immer keine ausreichende Sanitärversorgung besitzen, sofern nicht einschneidende Maßnahmen unternommen werden, warnt der Bericht. Als wichtigste Ursachen der Knappheit werden die Bedürfnisse einer schnell wachsenden Weltbevölkerung und die Auswirkungen der globalen Erwärmung angeführt. &#8220;Der Kampf gegen die Armut hängt von der Fähigkeit ab, in die Ressource Wasser zu investieren&#8221;, so UNESCO-Generalsekretär Koichiro Matsuura, der den Bericht nächste Woche bei der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentieren wird.</p>
<p>Dringend sei gutes Wassermanagement besonders deshalb, da der Wasserbedarf unaufhörlich steigt. Weltweit wird heute dreimal mehr Trinkwasser als 1960 gebraucht und die bewässerte Fläche hat sich verdoppelt. Eine der Ursachen dafür ist das anhaltende Bevölkerungswachstum, das 2030 zu einer Weltbevölkerung von knapp zehn Mrd. Menschen führen wird, deren Nahrungsmittelversorgung viel Wasser benötigt. Eine entscheidende Rolle spielt auch der gewandelte Lebensstil, der in heute noch unterentwickelten Ländern zu einem höheren Fleisch- und Milchkonsum führt. Fleisch gehört zu den wasserintensivsten Produkten und schlägt sich mit bis zu 16.000 Liter Wasser pro Kilo zu Buche. Da für einen Liter Biodiesel ebenfalls bis zu 4.000 Liter Wasser nötig sind, hat auch der Anstieg alternativer Treibstoffe der letzten Jahre den Wasserverbrauch entscheidend erhöht.</p>
<p>Der Klimawandel verschlimmert diese Situation noch. Experten zufolge beschleunigt die Erderwärmung die globalen Wasserkreisläufe und intensiviert sie. Auch wenn die genauen Folgen der höheren Verdampfung und Niederschläge auf die Wassermenge noch nicht erforscht sind, geht man davon aus, dass sich der Wassermangel negativ auf die Wasserqualität auswirkt und Extremereignisse wie Flut und Dürre zunehmen lässt. Die dadurch verursachte Knappheit wird besonders in den Trockenzonen Afrikas große Migrationsströme hervorrufen, so der Bericht.</p>
<p>Zwar gehen Schätzungen davon aus, dass in sechs Jahren die ganze Welt außer die afrikanischen Länder südlich der Sahara ausreichend mit Trinkwasser versorgt ist. Vom Ziel der weltweiten sanitären Versorgung ist man jedoch weit entfernt. Erfolgen keine drastischen Maßnahmen, werden im Jahr 2030 fünf Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberen Sanitäranlagen haben. Das betrifft derzeit eine halbe Mrd. Menschen alleine in Afrika sowie andere Regionen der Erde. Um das Millenniumsziel der ausreichenden Wasserversorgung zu erreichen, müssen bisherige Anstrengungen verdoppelt werden, fordert der UN-Bericht. Das würde zugleich jede zehnte Krankheit weltweit verhindern.</p>
<p>Die UNESCO fordert eine Verstärkung der Investitionen in Wasser auch seitens der ärmeren Länder, da von dieser Maßnahme wirtschaftliche und soziale Entwicklung besonders abhänge. &#8220;Jeder Dollar, der in den verbesserten Zugang zu sicherem Wasser und Sanitäranlagen eingesetzt wird, hat eine Rentabilität zwischen drei und 34 Dollar&#8221;, so der Bericht. Mangelhafte Versorgung wie in Afrika setze hingegen das Bruttoinlandsprodukt herab. Viele Maßnahmen würden bisher zu kurz greifen, da sie auf den Wassersektor allein beschränkt seien. Erst wenn Entscheidungsträger aus Landwirtschaft, Energie, Handel und Finanzsektor eingebunden sind und Partnerschaften zwischen Regierungen, Privatsektor und Zivilgesellschaft entstehen, könne Wassermanagement wirksam werden.</p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/29/wasser-in-israel/">Special zum TU b&#8217;Schwat: Wasser in Israel</a></p>
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		<title>Psychologie: Naturkontakt macht Menschen großzügig</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 23:59:59 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kontakt zur Natur kann sich auf Merkmale der Persönlichkeit eines Menschen auswirken. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Rochester in der Zeitschrift &#8220;Personality and Social Psychology Bulletin&#8221;&#8230;. Gemeinschaft und Sozialkontakte in natürlicher Umgebung wichtiger rochester.edu &#8211; pte &#8211; Sie erhoben in einer Testreihe, dass bereits das Betrachten von Naturbildern oder eine Arbeitsumgebung mit Zimmerpflanzen bei manchen Menschen Gemeinschaftsdenken und Großzügigkeit steigert. Die Autoren werten dies als Hinweis für die Bedeutung, die Grünflächen in Stadtumgebungen haben. Naturliebhaber werden in der Natur zu besseren Menschen Für die Untersuchung zeigten die Forscher um Richard Ryan 370 Personen zunächst Bilder von Landschaften und Seen, sowie auch von künstlichen Umwelten wie etwa Städte. Man bat die Versuchsteilnehmer, Farben und Muster genau zu registrieren und sich auch Geräusche und Gerüche vorzustellen. Dann ließ man sie per Zufall in Räumen mit oder ohne Zimmerpflanzen arbeiten. Nach jedem dieser virtuellen, simulierten Naturerfahrungen füllten die Probanden Fragebögen aus, auf denen sie angaben, wie wichtig Reichtum, Berühmtheit, feste Beziehungen oder auch das Mitwirken an einer bessere Gesellschaft für sie waren. Abschließend wurde das Ausmaß des kooperativen Verhaltens getestet, wozu die Teilnehmer eine Prämie von fünf Dollar mit anderen Studienteilnehmern teilen sollten. Es zeigte sich, dass Teilnehmer nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kontakt zur Natur kann sich auf Merkmale der Persönlichkeit eines Menschen auswirken. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Rochester in der Zeitschrift &#8220;Personality and Social Psychology Bulletin&#8221;&#8230;.<span id="more-1696"></span></p>
<p><strong>Gemeinschaft und Sozialkontakte in natürlicher Umgebung wichtiger </strong></p>
<p><a href="http://www.rochester.edu">rochester.edu</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Sie erhoben in einer Testreihe, dass bereits das Betrachten von Naturbildern oder eine Arbeitsumgebung mit Zimmerpflanzen bei manchen Menschen Gemeinschaftsdenken und Großzügigkeit steigert. Die Autoren werten dies als Hinweis für die Bedeutung, die Grünflächen in Stadtumgebungen haben. </p>
<p><strong>Naturliebhaber werden in der Natur zu besseren Menschen</strong></p>
<p>Für die Untersuchung zeigten die Forscher um Richard Ryan 370 Personen zunächst Bilder von Landschaften und Seen, sowie auch von künstlichen Umwelten wie etwa Städte. Man bat die Versuchsteilnehmer, Farben und Muster genau zu registrieren und sich auch Geräusche und Gerüche vorzustellen. Dann ließ man sie per Zufall in Räumen mit oder ohne Zimmerpflanzen arbeiten. Nach jedem dieser virtuellen, simulierten Naturerfahrungen füllten die Probanden Fragebögen aus, auf denen sie angaben, wie wichtig Reichtum, Berühmtheit, feste Beziehungen oder auch das Mitwirken an einer bessere Gesellschaft für sie waren. Abschließend wurde das Ausmaß des kooperativen Verhaltens getestet, wozu die Teilnehmer eine Prämie von fünf Dollar mit anderen Studienteilnehmern teilen sollten. </p>
<p>Es zeigte sich, dass Teilnehmer nach dem Betrachten der Naturbilder Beziehungen und Gemeinschaftsdenken allgemein höher bewerteten als nach den Stadtbildern. Das war bei denjenigen der Fall, die Naturbilder besonders intensiv betrachteten, wohingegen Menschen, die sich zu Stadtbildern näher hingezogen fühlten, eher Wohlstand und Berühmtheit bevorzugten. Diese Unterschiede zeigten sich auch beim Teilen, zu dem die Probanden nach dem Naturkontakt eher bereit waren. </p>
<p>Verbundenheit mit der Natur ist eine Eigenschaft, die Menschen besitzen können oder auch nicht. &#8220;Es gibt Leute, die naturverbunden sind und sich in der Natur wohler fühlen. Dieses Merkmal eignet man sich vor allem durch Erfahrungen in der Kinder- und Jugendzeit an&#8221;, erklärt Renate Cervinka, Umweltpsychologin an der medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at/umwelthygiene , gegenüber pressetext. Cervinka erforscht bereits länger das Thema der Auswirkungen des Naturkontakts. Naturverbundene würden tendenziell mehr Stunden ihrer Freizeit in der Natur verbringen und sich umweltfreundlicher verhalten. Ob das auch auf das soziale Umfeld zutreffe, sei jedoch in Frage zu stellen. &#8220;In der westlichen Denkweise wird der Mensch häufig nicht als Teil der Natur verstanden.&#8221; </p>
<p>Das Naturerleben wirke sich deshalb besonders positiv auf Menschen aus, da es ihn mit seinen Wurzeln verbinde. &#8220;Diese ,Erdung&#8217; kann dabei helfen, positive Eigenschaften zu aktivieren&#8221;, so Cervinka. Ähnlich wie die US-Studienautoren sieht auch die Wiener Wissenschaftlerin in den Ergebnissen einen weiteren Hinweis dafür, dass Grünzonen in Städten positive Auswirkungen auf den Menschen besitzen. &#8220;In bepflanzter Umgebung kann man sich besser erholen, vor allem da Natur eine ungerichtete Aufmerksamkeit ermöglicht. Vorhandene Grünzonen sollten daher für die Öffentlichkeit nutzbar gestaltet werden.&#8221; Das würde den Aufenthalt der Bevölkerung im Freien fördern und damit zu mehr Entspannung und zum Abbau von Aggressionen beitragen, betont die Psychologin.</p>
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		<title>Konsumismus und Armut: Die Welt ist krank</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ungleichheit wächst weiter und zwei Krankheiten bedrohen die Welt am meisten. Auf der einen Seite wird das Geschick der Welt bestimmt von Menschen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Illustrativ dafür seien die Verwendung von Schneekanonen und Heizpilzen im Winter oder auch die hohen Nahrungsmittelabfäll.. Gefährlich ist auf der anderen Seite aber ebenso die extreme Armut, die sich besonders in der Benachteiligung der Frauen in vielen Entwicklungsländern zeigt&#8230; Club of Rome-Präsident fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen Wachstum darf sich nicht auf Wirtschaft beschränken, fordern Experten pte &#8211; Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome http://www.clubofrome.org , anlässlich einer Diskussionsveranstaltung am gestrigen Donnerstagabend. Den Rahmen bildete die noch laufende, vom österreichischen Lebensministerium veranstaltete Konferenz &#8220;Wachstum im Wandel&#8221; http://www.wachstumimwandel.at , bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht werden. Zu viele Krisen auf einmal &#8220;Die Welt ist mit einem Bündel von Krisen ausgesetzt, wie es bisher nie der Fall war&#8221;, so Khosla. Namentlich nennt der indische Experte die Klimakrise, das bereits vollzogene Überschreiten des Ölfördermaximums, die mit starken Preisschwankungen verbundene Wasser- und Ernährungskrise und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ungleichheit wächst weiter und zwei Krankheiten bedrohen die Welt am meisten. Auf der einen Seite wird das Geschick der Welt bestimmt von Menschen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Illustrativ dafür seien die Verwendung von Schneekanonen und Heizpilzen im Winter oder auch die hohen Nahrungsmittelabfäll.. Gefährlich ist auf der anderen Seite aber ebenso die extreme Armut, die sich besonders in der Benachteiligung der Frauen in vielen Entwicklungsländern zeigt&#8230;<span id="more-1570"></span></p>
<p><strong>Club of Rome-Präsident fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen<br />
Wachstum darf sich nicht auf Wirtschaft beschränken, fordern Experten</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome http://www.clubofrome.org , anlässlich einer Diskussionsveranstaltung am gestrigen Donnerstagabend. Den Rahmen bildete die noch laufende, vom österreichischen Lebensministerium veranstaltete Konferenz &#8220;Wachstum im Wandel&#8221; http://www.wachstumimwandel.at , bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht werden.</p>
<p><strong>Zu viele Krisen auf einmal </strong></p>
<p>&#8220;Die Welt ist mit einem Bündel von Krisen ausgesetzt, wie es bisher nie der Fall war&#8221;, so Khosla. Namentlich nennt der indische Experte die Klimakrise, das bereits vollzogene Überschreiten des Ölfördermaximums, die mit starken Preisschwankungen verbundene Wasser- und Ernährungskrise und den Artenverlust, der tausendmal schneller voranschreite als die Evolution fähig sei, Nachschub an neuen Spezies zu liefern. Dazu kämen die finanzielle Instabilität, der rasante Bevölkerungsanstieg sowie Armut und Ungleichheit. &#8220;Alles deutet darauf hin, dass dies Zeichen eines Wachstums sind, das nicht nachhaltig ist&#8221;, so der Präsident.</p>
<p>Zwei Krankheiten würden die Welt derzeit am meisten bedrohen. &#8220;Das ist die erstens die &#8216;Affluenza&#8217;, ein Begriff der für den übermäßigen Verbrauch der Ressourcen geschaffen wurde&#8221;, so Khosla. Das Geschick der Welt würden Menschen bestimmen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren hätten. Illustrative Symptome dafür seien etwa die Verwendung von Schneekanonen und Heizpilzen im Winter oder auch die hohen Nahrungsmittelabfälle infolge des übermäßigen Konsums. Gefährlich sei jedoch ebenso die von Khosla als &#8220;Povertitis&#8221; bezeichnete extreme Armut, die sich besonders in der Benachteiligung der Frauen in vielen Entwicklungsländern zeige. &#8220;Die Ungleichheit wächst weiter&#8221;, so der Experte.</p>
<p><strong>Lösung muss alle berücksichtigen </strong></p>
<p>Nicht nur Prophezeiungen dieser Entwicklungen gebe es schon lange &#8211; Khosla verweist auf das 1972 erschienene Buch &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221; &#8211; sondern auch Ansätze für deren Überwindung. &#8220;Wir müssen neue Lösungen suchen und unser Denksystem ändern. Mahatma Gandhi kann hier als Beispiel dienen, ebenso Franz von Assisi. Es ist nicht möglich, Wachstum auf eine Ebene zu beschränken.&#8221; Technische Innovationen, von denen man oft die Rettung erhoffe, seien erst dann nachhaltig, wenn sie auf das Wohl der gesamten Menschheit abzielen. Ein großes Potenzial für solche Lösungsansätze sei in der Natur vorhanden, deren Beobachtung daher entscheidend sei.</p>
<p>Khosla führt an dieser Stelle Beispiele aus seiner eigenen Praxis als Firmengründer an. &#8220;Es braucht kleine Lösungen. Webstühle ermöglichen indischen Frauen, ihren Tagesumsatz zu verfünffachen. Eine einfache Presse für die Erzeugung von Ziegeln aus Lehm kann die Wohnsituation von Millionen Menschen verbessern, ohne die Umwelt zu belasten. Unkraut wiederum kann für die Energieerzeugung genutzt werden.&#8221; Grundvoraussetzung für die Überwindung der extremen Armut sei jedoch die Förderung der Bildung in den Entwicklungsländern, zudem bedürfe es der Aufwertung der Zivilgesellschaft.</p>
<p><strong>Teiche nicht wie Ozeane behandeln </strong></p>
<p>Per Videoeinschaltung mahnte die aktuelle Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom, das Wachstum nicht auf die Wirtschaft zu beschränken. &#8220;Wachsen muss besonders unsere Fähigkeit, mit Diversität umzugehen, und zwar mit der biologischen, institutionellen als auch menschlichen Vielfalt. Denn gibt es keine menschliche Vielfalt und alle an einem Projekt Beteiligten verfolgen denselben Ansatz, so gibt es auch keine neuen Ideen.&#8221; Entsprechend müsse man Krisen auf verschiedene Weisen gleichzeitig lösen. &#8220;Vernachlässigt man die Vielfalt, ist das wie wenn man mit einem einzigen Rezept das Problem eines Teiches, eines Sees oder eines Ozeans lösen will&#8221;, so die Nobelpreisträgerin.</p>
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		<title>Fünf Minuten Botanik: Goldkrokus</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 12:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn Israel nur ein kleines Land ist, hat es doch extrem unterschiedliche Vegetationszonen: die Küste mit Mittelmeerklima, Bergland, Steppe und Wüste. Dazu kommt auf nur kurzer Strecke ein großer Höhenunterschied vom Berg Hermon mit 2.800 m bis hinunter zum Toten Meer, fast 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Diese Faktoren bestimmen eine atemberaubende Artenvielfalt der Flora, mit der sich seit Jahrzehnten auch Botaniker aus der ganzen Welt beschäftigen&#8230; Israels Flora: Sternbergia clusiana – Goldkrokus Die Gegend bei Lehavim im nördl. Negew ist in ganz Israel bekannt. In den Wintermonaten September bis Dezember, also um die Zeit zu Sukkoth, dem Laubhüttenfest, sprießen im „Sternbergia-Tal“ ganz plötzlich Tausende leuchtend gelbe Blumen auf dem kargen Untergrund. Meist nach dem ersten Regen suchen sich die Triebe zwischen Gestrüpp und Felssteinen den geringsten Widerstand durch die Erde. So kommt es zu diesem wunderbaren Naturschauspiel eines strahlenden Gelb auf dem sandbraunen Boden des Nordnegev. Der Botaniker Carolus Clusius aus den Niederlanden, der die Pflanze 1601 wohl als Erster beschrieb, ordnete sie wegen der Ähnlichkeit mit den Krokussen der Familie der Narzisse zu. 1753 fand der schwedische Naturwissenschaftler Carl von Linné jedoch heraus, dass die Sternbergia zur Familie der Amaryllis zu zählen ist. Es gibt etwa acht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Israel nur ein kleines Land ist, hat es doch extrem unterschiedliche Vegetationszonen: die Küste mit Mittelmeerklima, Bergland, Steppe und Wüste. Dazu kommt auf nur kurzer Strecke ein großer Höhenunterschied vom Berg Hermon mit 2.800 m bis hinunter zum Toten Meer, fast 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Diese Faktoren bestimmen eine atemberaubende Artenvielfalt der Flora, mit der sich seit Jahrzehnten auch Botaniker aus der ganzen Welt beschäftigen&#8230;<span id="more-1551"></span></p>
<p><strong>Israels Flora: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gold-Krokus">Sternbergia clusiana – Goldkrokus</a></strong></p>
<p>Die Gegend bei Lehavim im nördl. Negew ist in ganz Israel bekannt. In den Wintermonaten September bis Dezember, also um die Zeit zu Sukkoth, dem Laubhüttenfest, sprießen im „Sternbergia-Tal“ ganz plötzlich Tausende leuchtend gelbe Blumen auf dem kargen Untergrund. Meist nach dem ersten Regen suchen sich die Triebe zwischen Gestrüpp und Felssteinen den geringsten Widerstand durch die Erde. So kommt es zu diesem wunderbaren Naturschauspiel eines strahlenden Gelb auf dem sandbraunen Boden des Nordnegev.</p>
<p>Der Botaniker Carolus Clusius aus den Niederlanden, der die Pflanze 1601 wohl als Erster beschrieb, ordnete sie wegen der Ähnlichkeit mit den Krokussen der Familie der Narzisse zu. 1753 fand der schwedische Naturwissenschaftler Carl von Linné jedoch heraus, dass die Sternbergia zur Familie der Amaryllis zu zählen ist.</p>
<p>Es gibt etwa acht Unterarten des becherförmigen Goldkrokus, auch Gewitterblume oder Herbstgoldbecher genannt, von denen die meisten rund um das Mittelmeer zu finden sind. Nur zwei Arten, Sternbergia vernalis und Sternbergia candida, sind Frühlingsblüher. Als einzige bringt die S. candida strahlend weiße Blüten hervor. Alle anderen Arten blühen Gelbgold.</p>
<p>In Israel finden wir nur die Sternbergia clusiana (hebräisch: Chelmonit gdolah) im Nordnegev, auf den Höhen des Golan und am Meron-Berg. Oft kommt zuerst die Blüte ans Tageslicht, dann erst die deutlich gezahnten, dunkelgrünen Blätter mit einem gräulichen mittigen Streifen. Sechs Staubblätter kennzeichnen das Amaryllisgewächs.</p>
<p>Der Goldkrokus wird durch zwei Arten bestäubt: der Honigbiene Apis mellifera und verschiedenen Arten von Schwebfliegen. Die Honigbiene sammelt den Nektar und die Pollen aus den kurzen inneren Staubgefäßen, während die Schwebfliegen die äußeren, längeren Staubgefäße besuchen. Scheinbar werden die beiden Bestäuber durch verschiedene Arten von Nektar angezogen. So sorgen zwei Arten der Befruchtung dafür, dass es keinen Wettbewerb gibt. Gleichzeitig gewährt dies eine maximale Blütenanzahl in einer rauhen Jahreszeit.</p>
<p>Gleich hier im Negew entstand nun ein Steinbergia-Garten, ein Platz für Picknick, Erholung und Fitness. Ermöglicht wurde die Errichtung durch Brandla Wajdengarten sel.A.. Die Holocaust-Überlebende aus Polen, hatte ein schmerzvolles Leben. Ihre Eltern und ihr Mann kamen im Holocaust um. Sie selbst überlebte den Naziterror mit ihrer kleinen Tochter Miriam in einem Kloster. Doch 1948, drei Jahre nach Kriegsende, bekam Miriam Krebs und verstarb.<br />
Brandla Wajdengarten gründete nach dem Tode ihrer Tochter keine neue Familie mehr. Sie wohnte in Frankfurt am Main, lebte aber mal in Deutschland, mal in Israel. Aus ihrem Nachlass entstand nun dieser Picknickplatz. Während Sukkoth – im Oktober – bedeckt das Gelb der Goldkrokusse (Sternbergia) den Boden der ganzen Gegend und jedes Jahr kommen Tausende Besucher aus dem ganzen Land, um dieses zwei bis drei Wochen dauernde Naturschauspiel zu genießen.</p>
<table border="1" cellpadding="2" bordercolor="#cccc00">
<tbody>
<tr>
<td>
<p dir="ltr"><span style="font-size: small;"><strong>Special zum TU b&#8217;Schwat: Wasser in Israel<br />
[<a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/29/wasser-in-israel/">FILM VON  DER FLUT IM NEGEW</a>]</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Professor Arie Issar:<br />
</strong><strong> <a href="http://www.israeli-art.com/film/majim-01.htm">Wasser &#8211; die 	Hoffnung Israels</a></strong><br />
Ein <strong><a href="http://www.juedische-musik.de/videos/majim-01.wmv">Film</a></strong> über technologische Wege aus der Wüste&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Nord-Süd-Transfer:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/wasserleitung.htm"> Die Nationale Wasserleitung</a></strong><br />
Israels Mangel an Wasser ist ein ernstes Problem. Die Quellen liegen  		teilweise in Syrien und Jordanien. Die landwirtschaftlichen Gebiete im  		Sueden werden nur ungenuegend bewaessert. Die Hauptreservoirs befinden  		sich im Norden des Landes; hier jedoch sind die landwirtschaftlichen  		Gebiete kleiner&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Im Süden:</strong><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Jam haMelach:<br />
<a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/totes-meer.htm"> Das Tote Meer</a><br />
</strong>Das Meer für Nichtschwimmer und Zeitungleser&#8230; 		<strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Am Salzmeer:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/ein-gedi.htm"> Ein Gedi</a></strong><br />
Ein-Gedi ist eine Oase am Westufer des Toten Meeres und  		eine der wichtigsten archaeologischen Staetten in der judaeischen Wueste&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Sehr Bunt und sehr lebendig:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/rotes-meer.htm"> Das Rote Meer</a></strong><br />
Am Nordende des Roten Meeres liegt Elath, die suedlichste Stadt Israels&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Im Norden:</strong><br />
<strong><br />
Antike Bäder:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/hamat-gader.htm"> Hamat Gader</a><br />
</strong>Hamat Gader liegt im Jarmuktal, sieben Kilometer oestlich des Kinneret. Seit der Antike werden hier die heissen,  		schwefelhaltigen Quellen genutzt&#8230;<br />
<strong><br />
Das galiläische Meer:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/kinneret.htm"> Der Kinereth</a></strong><br />
Der Kinneret wird durch eine Reihe von Suesswasserquellen gespeist. Am Grund des Sees und entlang seiner Ufer gibt es auch einige salzige Quellen, die zur Salinitaet des Wassers beitragen, die durch die starke	Verdunstung in dem heissen Klima intensiviert wird&#8230;<br />
<strong><br />
Kühles Nass:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/banias.htm"> Der Banias</a><br />
</strong>Der Banias liegt 13 km oestlich von Kiriat Schmona am Quellfluss des Jordan, der den gleichen Namen traegt&#8230;<strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Bescheiden und berühmt:</strong><br />
<strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/jordan.htm"> Der Jordan</a></strong><br />
Der Jordan, einer der beruehmtesten Fluesse der Erde, fliesst entlang der Grenze zwischen Israel und Jordanien, vom gebirgigen Dreilaendereck Israel &#8211; Syrien &#8211; Libanon, durch den Kinneret (See Genesareth) suedwaerts ins Tote Meer&#8230;<br />
<strong><br />
Bei Gideons Hoehle:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/maayan.htm"> Ma&#8217;ayan Harod</a><br />
</strong>Der Ma&#8217;ayan Harod Nationalpark liegt im  		Jesreel Tal, zehn Kilometer suedoestlich von Afula, nahe dem Dorf Gidona,  		das 1949 gegruendet wurde&#8230;<strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Meistens tosend:<br />
</strong><strong> <a href="http://jafi.jewish-life.de/zionismus/places/wasser/tanur.htm"> Der Tanur Wasserfall</a><br />
</strong>Der Tanur Wasserfall befindet sich im Naturschutzgebiet des Flusses (Nachal) Ayoun in der Naehe von Metulla&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Wissenschaft:</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Entsalzungsanlagen und Abwasseraufbereitung:<br />
<a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/22/entsalzung/">Israel exportiert  sein Know-how</a></strong><br />
Mitten im Winterregen kam der Schock für die israelischen Verbraucher: Die  staatliche Wassergesellschaft Mekorot erklärte, zum 1. Januar 2010 die  Wasserpreise um satte 25 Prozent zu erhöhen. Damit nicht genug. Am 1. Juli 2010  wird ein weiterer Preisaufschlag von 16 Prozent fällig, und zum Jahreswechsel  2011 plant der staatliche Versorger, noch einmal zwei Prozent draufzulegen…</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Mekoroth:<br />
<a href="http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=2250">Weine nicht, wenn der Regen fällt…</a></strong><br />
Die Wasserkrise gehört in Israel zu den akuten Umweltproblemen. Nicht  wegen der politischen Streitfragen hinsichtlich des spärlichen Rohstoffs und dessen gerechter Verteilung im ganzen Nahen Osten, sondern vor allem wegen der Gefahr der Wasserverschmutzung, die beim Absacken der Wasserpegel unter ein Minimum, die so genannte Rote Linie, droht&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Jahr 2009:<br />
</strong><strong> <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/12/wasser-2009/">Israelis verbrauchten weniger Wasser</a><br />
</strong>Der Wasserverbrauch bei den Privathaushalten in Israel ist im vergangenen Jahr um 9 Prozent gegenüber 2008  		zurückgegangen. Das gab die staatliche Wassergesellschaft Mekorot jetzt bekannt. Sie stellt rund 80 Prozent des benötigten Wassers in Israel zur Verfügung&#8230;</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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