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	<title>Pharmacon Net &#187; Untersuchung</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Keine Empathie unter Studenten mehr: Wirtschaftskrise fördert Ellbogengesellschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 14:44:59 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
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		<description><![CDATA[Studenten zeigen deutlich weniger Empathie als noch vor 20 oder 30 Jahren. Zu diesem Schluss kommt eine Meta-Studie unter insgesamt 14.000 College-Studentenin den USA. Verglichen wurden dabei Daten zwischen 1979 und 2009. &#8220;Den größten Abfall von Empathie konnten wir nach dem Jahr 2000 feststellen&#8221;, schreibt Sara Konrath, Forscherin am Institute of Social Research der University of Michigan&#8230; pte &#8211; umich.edu &#8211; Präsentiert wurde das Forschungsergebnis beim jährlichen Treffen der Association for Psychological Science in Boston. Verglichen mit den Studenten der späten 70er-Jahre stimmen heute Studierende Sätzen wie &#8220;Manchmal versuche ich meine Freunde besser zu verstehen, indem ich mir vorstelle, wie Dinge aus ihrer Perspektive betrachtet aussehen&#8221; deutlich seltener zu. Auch fehle es an Gefühlen für Menschen, die ärmer oder weniger begütet sind, geben die Studenten zu. Aus dieser Geisteshaltung sehen viele Menschen die heutigen Jugendlichen als &#8220;Generation Me&#8221;, die sich durch Attribute wie egozentrisch, ich-bezogen, narzisstisch, individuell und überzeugt auszeichnen. Leistungsgesellschaft fördert Egoismus &#8220;Da die heutige Gesellschaft eine Leistungsgesellschaft ist, wird schon sehr früh Wert darauf gelegt, wie man am besten durchkommt und Karriere macht&#8221;, meint die Psychologin Caroline Erb gegenüber pressetext. Der Druck auf jeden Einzelnen steige, weil jeder das Ziel erreichen will &#8211; notwendigerweise auch ohne Rücksicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studenten zeigen deutlich weniger Empathie als noch vor 20 oder 30 Jahren. Zu diesem Schluss kommt eine Meta-Studie unter insgesamt 14.000 College-Studentenin den USA. Verglichen wurden dabei Daten zwischen 1979 und 2009. &#8220;Den größten Abfall von Empathie konnten wir nach dem Jahr 2000 feststellen&#8221;, schreibt Sara Konrath, Forscherin am Institute of Social Research der University of Michigan&#8230;<span id="more-2913"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.umich.edu">umich.edu</a> &#8211; Präsentiert wurde das Forschungsergebnis beim jährlichen Treffen der Association for Psychological Science in Boston. Verglichen mit den Studenten der späten 70er-Jahre stimmen heute Studierende Sätzen wie &#8220;Manchmal versuche ich meine Freunde besser zu verstehen, indem ich mir vorstelle, wie Dinge aus ihrer Perspektive betrachtet aussehen&#8221; deutlich seltener zu. Auch fehle es an Gefühlen für Menschen, die ärmer oder weniger begütet sind, geben die Studenten zu. Aus dieser Geisteshaltung sehen viele Menschen die heutigen Jugendlichen als &#8220;Generation Me&#8221;, die sich durch Attribute wie egozentrisch, ich-bezogen, narzisstisch, individuell und überzeugt auszeichnen.</p>
<p><strong>Leistungsgesellschaft fördert Egoismus</strong></p>
<p>&#8220;Da die heutige Gesellschaft eine Leistungsgesellschaft ist, wird schon sehr früh Wert darauf gelegt, wie man am besten durchkommt und Karriere macht&#8221;, meint die Psychologin Caroline Erb gegenüber pressetext. Der Druck auf jeden Einzelnen steige, weil jeder das Ziel erreichen will &#8211; notwendigerweise auch ohne Rücksicht auf Verluste. &#8220;Massenuniversitäten fördern die Angst, ein anderer könnte einem den Job vor der Nase wegschnappen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Diese Situation macht Menschen unzufriedener und geht zu Lasten des allgemeinen Wohlfühlfaktors&#8221;, so Erb. Gerade am Anfang der Studienzeit suche man nach Rückhalt bei Kommilitonen. &#8220;Der große Druck sorgt jedoch dafür, dass jeder in erster Linie auf sich selbst schaut als auf die anderen.&#8221;</p>
<p><strong>Egoismus im Berufsleben als Unzufriedenheitsfaktor</strong></p>
<p>&#8220;Diese Geisteshaltung, dass jeder nur für sich selbst ist, schafft auch im Berufsleben ein deutliches Unwohlsein&#8221;, sieht Erb. Das führe dazu, dass die Unzufriedenheit wachse und man einfach nicht mehr gerne zur Arbeit geht. &#8220;Offensichtlich zählt es mehr, ob man etwas am Konto hat, als die Frage nach Werten und Idealen&#8221;, meint Erb. &#8220;Es besteht die ernstzunehmende Gefahr, dass wir immer mehr zu einer Ellbogengesellschaft werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Empathie muss von Kindheit an gelernt werden&#8221;, bestätigt die Psychologin, die unter anderem auch für die Partnerplattform Parship.com arbeitet. Empathie mit einem anderen Menschen bedeutet, sich in dessen Lage zu versetzen und mit ihm mitzufühlen, sich darüber klar zu werden, was der andere fühlt oder fühlen könnte. Dazu ist es allerdings auch notwendig, die eigenen Gefühle zu erkennen und angemessen zu reagieren.</p>
<p><strong>Ältere Generation war nicht besser</strong></p>
<p>Eine <a href="http://www.pressetext.com/news/100318023/">Studie</a> an mehr als 450.000 Mittelschulabgängern verschiedener Jahrgänge hat gezeigt, dass die heutige Jugend nicht selbstbezogener war als ihre Eltern es damals waren. Was sich jedoch in den vergangenen 30 Jahren deutlich veränderte, war der Einfluss der Massenmedien und der Video-Games. Zudem spielen auch immer mehr soziale Netzwerke eine Rolle. &#8220;Wenn es auch so einfach ist, online mit Menschen in Kontakt zu treten, ist es auch leicht diese beim Auftreten von Problemen einfach zu ignorieren oder wegzuschalten. Dieses Verhalten könnte auch einen Einfluss auf das tägliche Leben in der Realität haben&#8221;, meint Studien-Koautor Edward O&#8217;Brien. Vorhergehende Untersuchungen haben gezeigt, dass College-Studenten Suchtverhalten bei der Nutzung von sozialen Medienplattformen zeigten.</p>
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		<title>Burnout: Jeder vierte Manager ist Risikokandidat</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/10/burnout-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast 25 Prozent aller Führungskräfte sind Risikokandidaten für Burnout und vitale Erschöpfung, wie eine Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität Bochum  zeigt&#8230;Führungskräfte leiden vor allem unter Innovationsstress (pte) http://iai-bochum.de &#8211; &#8220;Bei Burnout geht es im Kern um Erschöpfungszustände. Eine Erklärung zielt auf &#8216;Innovationsstress&#8217; durch permanenten Veränderungsdruck in den Unternehmen&#8221;, erklärt Thomas Kley, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, im Gespräch mit pressetext. Mittleres Management besonders betroffen 24 Prozent der befragten Führungskräfte weisen eine starke &#8220;vitale Erschöpfung&#8221; auf: Vitale Erschöpfung äußert sich durch Müdigkeit, Energiemangel und Entmutigung und geht mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte einher. 48 Prozent der Manager zeigen eine &#8220;mittlere Erschöpfung&#8221;, weitere 28 Prozent liegen im &#8220;grünen Bereich&#8221;. Um im Spannungsfeld von Kostenkonkurrenz und Innovationsdruck bestehen zu können, müssen vor allem Führungskräfte Veränderungsprozesse in Unternehmen vorantreiben. Kreativität, Kompetenzentwicklung und die Suche nach Verbesserungen werden zu Daueraufgaben, parallel zum Termin- und Leistungsdruck des operativen Tagesgeschäfts. &#8220;Vor allem Führungskräfte des mittleren Managements, die Projekte umsetzen müssen, sind betroffen&#8221;, erklärt Kley. Manager, die hierarchisch ganz oben stehen und als Impulsgeber fungieren, seien hingegen weniger betroffen. Fokussierung erforderlich Die Folgen für Führungskräfte und Unternehmen können gravierend sein. Die Studie zeigt: Innovation und Prävention müssen enger verzahnt werden. Innovationen bringen Chancen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 25 Prozent aller Führungskräfte sind Risikokandidaten für Burnout und vitale Erschöpfung, wie eine Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität Bochum  zeigt&#8230;<span id="more-3607"></span><strong>Führungskräfte leiden vor allem unter Innovationsstress</strong></p>
<p>(<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>) <a href="http://iai-bochum.de/">http://iai-bochum.de</a> &#8211; &#8220;Bei Burnout geht es im Kern um Erschöpfungszustände. Eine Erklärung zielt auf &#8216;Innovationsstress&#8217; durch permanenten Veränderungsdruck in den Unternehmen&#8221;, erklärt Thomas Kley, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, im Gespräch mit pressetext.</p>
<p><strong>Mittleres Management besonders betroffen</strong></p>
<p>24 Prozent der befragten Führungskräfte weisen eine starke &#8220;vitale Erschöpfung&#8221; auf: Vitale Erschöpfung äußert sich durch Müdigkeit, Energiemangel und Entmutigung und geht mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte einher. 48 Prozent der Manager zeigen eine &#8220;mittlere Erschöpfung&#8221;, weitere 28 Prozent liegen im &#8220;grünen Bereich&#8221;.</p>
<p>Um im Spannungsfeld von Kostenkonkurrenz und Innovationsdruck bestehen zu können, müssen vor allem Führungskräfte Veränderungsprozesse in Unternehmen vorantreiben. Kreativität, Kompetenzentwicklung und die Suche nach Verbesserungen werden zu Daueraufgaben, parallel zum Termin- und Leistungsdruck des operativen Tagesgeschäfts. &#8220;Vor allem Führungskräfte des mittleren Managements, die Projekte umsetzen müssen, sind betroffen&#8221;, erklärt Kley. Manager, die hierarchisch ganz oben stehen und als Impulsgeber fungieren, seien hingegen weniger betroffen.</p>
<p><strong>Fokussierung erforderlich</strong></p>
<p>Die Folgen für Führungskräfte und Unternehmen können gravierend sein. Die Studie zeigt: Innovation und Prävention müssen enger verzahnt werden. Innovationen bringen Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen. Diese zu ignorieren, gefährdet nicht nur die Gesundheit der Führungskräfte, sondern auch die Zukunft der Unternehmen. &#8220;Firmen müssen einsehen, dass Manager nur schwer neben dem Tagesgeschäft noch viele Projekte durchführen können&#8221;, sagt Kley. Deshalb sei eine Fokussierung, zum Beispiel auf ein Projekt, wichtig.</p>
<p>Im Rahmen der Untersuchung sind 229 Führungskräfte befragt worden. Alle Branchen sowie Unternehmensgrößen wurden berücksichtigt. Gesundheitsexperten der Kliniken Essen-Mitte haben sich an der Studie beteiligt.</p>
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		<title>Mehr Hilfe bei Krisen in Schwangerschaft nötig: Bedeutung der Psychologen und Hebammen nimmt zu</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/prenatal/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 06:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Situation der Geburtshilfe ist heute grundlegend anders als noch vor Jahrzehnten, legt der Experte dar. &#8220;Die Pränataldiagnostik erlaubt einen neuen Blick auf die Kindesentwicklung, bewirkt jedoch gleichzeitig eine ständige Verunsicherung der werdenden Mutter, die von Termin zu Termin auf Entwarnung hofft.&#8221;&#8230; Bregenz (pte) Krisen und Zwischenfälle in der Schwangerschaft und Geburt überfordern werdende Eltern häufig. Diesem Thema widmen sich demnächst die Bodensee-Dialoge http://www.bodenseedialoge.li . &#8220;Das Tabu der psychologischen Begleitung der Schwangerschaft muss fallen. Fehlgeburten wurden etwa über lange Zeit bagatellisiert, wodurch betroffene Frauen und Paare keinen Trauerprozess durchlaufen konnten und oft noch Jahre später ein Trauma entwickelten&#8221;, so Tagungsleiter Christoph Jochum im pressetext-Interview. Hoffnung auf Entwarnung Die Zunahme an Untersuchungen geht unter anderem auf das steigende Bedürfnis der Ärzte nach rechtlicher Absicherung zurück. Zudem hat ein Kind heute eine andere Bedeutung als früher. &#8220;Da viele nur mehr ein Kind statt drei bis vier Kinder bekommen, ist der Druck und die Erwartungshaltung in das &#8216;Projekt Kind&#8217; ungleich größer. Alles muss passen und wird geplant, weshalb man immer öfter von Wunschkind, Wunschtermin und vom geplanten Kaiserschnitt spricht&#8221;, so Jochum. Kinder sind nicht planbar Die Realität sieht anders aus, denn das Kinderkriegen ist trotz der hohen Technisierung der Schwangerschaft nicht planbar. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Situation der Geburtshilfe ist heute grundlegend anders als noch vor Jahrzehnten, legt der Experte dar. &#8220;Die Pränataldiagnostik erlaubt einen neuen Blick auf die Kindesentwicklung, bewirkt jedoch gleichzeitig eine ständige Verunsicherung der werdenden Mutter, die von Termin zu Termin auf Entwarnung hofft.&#8221;&#8230;<span id="more-3547"></span></p>
<p>Bregenz (<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>) Krisen und Zwischenfälle in der Schwangerschaft und Geburt überfordern werdende Eltern häufig. Diesem Thema widmen sich demnächst die Bodensee-Dialoge <a href="http://www.bodenseedialoge.li/">http://www.bodenseedialoge.li</a> . &#8220;Das Tabu der psychologischen Begleitung der Schwangerschaft muss fallen. Fehlgeburten wurden etwa über lange Zeit bagatellisiert, wodurch betroffene Frauen und Paare keinen Trauerprozess durchlaufen konnten und oft noch Jahre später ein Trauma entwickelten&#8221;, so Tagungsleiter Christoph Jochum im pressetext-Interview.</p>
<p><strong>Hoffnung auf Entwarnung</strong></p>
<p>Die Zunahme an Untersuchungen geht unter anderem auf das steigende Bedürfnis der Ärzte nach rechtlicher Absicherung zurück. Zudem hat ein Kind heute eine andere Bedeutung als früher. &#8220;Da viele nur mehr ein Kind statt drei bis vier Kinder bekommen, ist der Druck und die Erwartungshaltung in das &#8216;Projekt Kind&#8217; ungleich größer. Alles muss passen und wird geplant, weshalb man immer öfter von Wunschkind, Wunschtermin und vom geplanten Kaiserschnitt spricht&#8221;, so Jochum.</p>
<p><strong>Kinder sind nicht planbar</strong></p>
<p>Die Realität sieht anders aus, denn das Kinderkriegen ist trotz der hohen Technisierung der Schwangerschaft nicht planbar. Ein guter Teil der Paare ist trotz vielen Versuchen nicht in der Lage, ein Kind zu bekommen, und nach wie vor enden 15 Prozent der Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt. Schwierig verlaufende frühere Geburten oder auch die negative Darstellung in den Medien bereiten vielen Frauen Angst vor weiteren Schwangerschaften oder Geburten (pressetext berichtete: <a href="http://pressetext.com/news/20110629002">http://pressetext.com/news/20110629002</a> ).</p>
<p>Speziell wenn Frauen oder Paare erfahren, dass ihr Kind schwerkrank oder behindert sein wird, belastet dies psychisch enorm. &#8220;Betroffene brauchen Hilfe von Außen zur Stabilisierung. Erst so können sie eine reflektierte Entscheidung treffen, zu der sie später auch stehen können&#8221;, betont Jochum. Ärzte sind mit dieser Aufgabe meist überfordert, zumal in vielen Fällen ein Zeitproblem besteht.</p>
<p><strong>Hebammen immer wichtiger</strong></p>
<p>Experten machen sich daher für mehr Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen stark, um neben den medizinischen auch psychologische, soziale, ethische und spirituelle Aspekte zu berücksichtigen. So können etwa Hebammen der Frau dabei helfen, den natürlichen Zugang zur Geburt wieder zu finden. Immer öfter übernehmen sie bereits heute während der Schwangerschaft die Begleiterrolle, etwa in Geburtsvorbereitungskursen oder bei der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung.</p>
<p>Die Sensibilität für psychologische Nöte während der Schwangerschaft wächst jedoch auch bei den Gynäkologen, beobachtet Jochum. &#8220;90 Prozent der nachkommenden Fachärzte sind Frauen, was für einen Kulturwandel spricht. Frauen sind auf ganz andere Weise sensibel für weibliche Problemstellungen als Männer.&#8221;</p>
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		<title>Zu starke Gefühle: Neuronendichte bei Autisten, Schizophrenen und Selbstmördern höher</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/07/neuron/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 15:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutsche Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bochum erforschen, ob es einen Zusammenhang zwischen einem Nervenzelltypen und sehr starken Emotionen gibt, die letztlich sogar zu Selbstmord führen können. Im Fokus der Forscher steht der anteriorer cingulärer Cortex (ACC), der dem limbischen System zugerechnet wird&#8230; pte &#8211; Der ACC ist eine wichtige Schnittstelle bei der Verarbeitung komplexer Emotionen wie Scham, Schuld oder Unfairness. Empathiefähigkeit und die Verarbeitung körperlicher und seelischer Schmerzen sind auch in diesem Teil des Gehirns angesiedelt. &#8220;Man sollte keinesfalls von Nervenzellen auf ein bestimmtes Verhalten zurückschließen&#8221;, sagt Martin Brüne, Leiter der Forschungsabteilung für Kognitive Neuropsychiatrie und psychiatrische Präventivmedizin, im Gespräch mit pressetext. Dennoch finden die Forscher bei Menschen, die durch Suizid gestorben sind, eine höhere Dichte an dem Economo Neuron im Gehirn. Dieser Befund könnte beweisen, dass der Nervenzellentyp Economo Neurone in der Verarbeitung von Emotionen eine wichtige Rolle spielt. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung komplexer Gefühle wie Scham, Schuld, Fairness und Empathie für Andere ist zweifellos bedeutsam für das menschliche Miteinander. Unter ungünstigen Umständen kann diese Sensibilität für starke Emotionen aber auch dazu führen, dass die betroffenen Menschen Suizid begehen. Zusammenhänge teilweise spekulativ &#8220;Wenngleich diese Interpretation der Zusammenhänge teilweise spekulativ ist und wir keineswegs den Eindruck erwecken wollen, dass ein derart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bochum erforschen, ob es einen Zusammenhang zwischen einem Nervenzelltypen und sehr starken Emotionen gibt, die letztlich sogar zu Selbstmord führen können. Im Fokus der Forscher steht der anteriorer cingulärer Cortex (ACC), der dem limbischen System zugerechnet wird&#8230;<span id="more-3408"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Der ACC ist eine wichtige Schnittstelle bei der Verarbeitung komplexer Emotionen wie Scham, Schuld oder Unfairness. Empathiefähigkeit und die Verarbeitung körperlicher und seelischer Schmerzen sind auch in diesem Teil des Gehirns angesiedelt. </p>
<p>&#8220;Man sollte keinesfalls von Nervenzellen auf ein bestimmtes Verhalten zurückschließen&#8221;, sagt Martin Brüne, Leiter der Forschungsabteilung für Kognitive Neuropsychiatrie und psychiatrische Präventivmedizin, im Gespräch mit pressetext. Dennoch finden die Forscher bei Menschen, die durch Suizid gestorben sind, eine höhere Dichte an dem Economo Neuron im Gehirn. Dieser Befund könnte beweisen, dass der Nervenzellentyp Economo Neurone in der Verarbeitung von Emotionen eine wichtige Rolle spielt. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung komplexer Gefühle wie Scham, Schuld, Fairness und Empathie für Andere ist zweifellos bedeutsam für das menschliche Miteinander. Unter ungünstigen Umständen kann diese Sensibilität für starke Emotionen aber auch dazu führen, dass die betroffenen Menschen Suizid begehen. </p>
<p><strong>Zusammenhänge teilweise spekulativ </strong></p>
<p>&#8220;Wenngleich diese Interpretation der Zusammenhänge teilweise spekulativ ist und wir keineswegs den Eindruck erwecken wollen, dass ein derart komplexes Geschehen wie Suizid auf die Funktionsweise eines einzelnen Nervenzelltyps zurückgeführt werden kann, so kann die Forschung auf diesem Gebiet doch dazu beitragen, die neurobiologischen Grundlagen dieser Vorgänge besser verstehen zu lernen&#8221;, erklärt Brüne. </p>
<p>Selbstmörder hätten zwar eine bessere Empathiefähigkeit, aber mit dem Preis, dass die psychischen Schmerzen auch größer sind, erklärt Brüne weiter. Aber auch bei Untersuchungen an Gehirnen von Patienten mit Autismus, Schizophrenien und Demenz konnten Mediziner zeigen, dass diese Zellen in Größe und Dichte im ACC verändert sein können. Grundlegend wollten Brüne und sein Team erforschen, welche Bedeutung der Zelltyp Economo Neurone auf menschliches Verhalten hat. Der Wissenschaftler kann die Zelle direkt nicht untersuchen, aber er weiß, dass sobald die Zelldichte im ACC niedig ist, die Menschen auch weniger emphatisch sind. Ohnehin komme dieser Zelltyp nur bei komplex sozialstrukturierten Tieren vor. Die Zellen finden sich auch bei Walen und Elefanten und selbstverständlich bei unserem nächsten Verwandten &#8211; den Affen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Väter und Söhne: Eine unmögliche Beziehung?</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/12/vater/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 12:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wozu brauchen Söhne Väter? Und wie kommt ein Junge damit zurecht, dass er keinen Vater hat? Oder dass er einen hat, der sich nicht für ihn interessiert, von ihm getrennt lebt, ihm unerfüllbare Aufträge mit auf den Lebensweg gibt? Der Münchner Psychoanalytiker Lothar Schon konzipiert eine Entwicklungspsychologie der Vater-Sohn- Beziehung und schildert zentrale Entwicklungsstationen der Vater-Sohn-Beziehung von der Geburt bis ins hohe Alter. Dabei stellt er empirische entwicklungspsychologische Befunde zusammen und beleuchtet sie kritisch&#8230; Ein weiteres Buch zum Vaterthema &#8211; gibt es davon nicht längst genug?&#8221; fragt der Autor in seiner Einleitung zu seinem Buch. Hat doch bereits in den 80er Jahren der Familienforscher Wassilios Fthenakis die schon damals unüberschaubare Fülle von Fachliteratur in zwei großen Vater-Bänden zusammengestellt und diskutiert. Doch in der Vielzahl interessanter Forschungsergebnisse vermisste Lothar Schon ein tiefgreifenderes Verständnis der komplexen emotionalen Zusammenhänge von Vaterbeziehung, Vatermangel oder Vaterlosigkeit. Mit seinem Buch &#8220;Sehnsucht nach dem Vater&#8221; versucht er einen »Trilog«, der im Hinblick auf das Vaterthema bisher nur selten unternommen wurde: &#8220;Ich möchte phänomenologische Beschreibung, wissenschaftliche Theorien und Befunde sowie eigene psychoanalytische Interviews auf eine Weise zusammenstellen, die eine Ahnung von der Komplexität der Vaterproblematik auf gut lesbare und verständliche Weise vermittelt&#8221;. Er schreibt: &#8220;Natürlich macht es einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu brauchen Söhne Väter? Und wie kommt ein  Junge damit zurecht, dass er keinen  Vater hat? Oder dass er einen hat,  der sich nicht für ihn interessiert, von ihm  getrennt lebt, ihm  unerfüllbare Aufträge mit auf den Lebensweg gibt? Der Münchner Psychoanalytiker Lothar Schon konzipiert eine   Entwicklungspsychologie der Vater-Sohn- Beziehung und schildert zentrale  Entwicklungsstationen der Vater-Sohn-Beziehung von der Geburt  bis ins hohe  Alter. Dabei stellt er empirische  entwicklungspsychologische Befunde zusammen  und beleuchtet sie  kritisch&#8230;<span id="more-2823"></span></p>
<p>Ein weiteres Buch zum Vaterthema &#8211; gibt es davon nicht  längst genug?&#8221; fragt der Autor in seiner Einleitung zu seinem Buch. Hat doch bereits in den 80er Jahren der  Familienforscher Wassilios Fthenakis die schon damals unüberschaubare Fülle von Fachliteratur in zwei  großen  Vater-Bänden zusammengestellt und diskutiert. Doch in der  Vielzahl interessanter Forschungsergebnisse vermisste Lothar Schon ein  tiefgreifenderes Verständnis der komplexen  emotionalen Zusammenhänge von  Vaterbeziehung, Vatermangel oder  Vaterlosigkeit.</p>
<p>Mit  seinem Buch &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3608946586">Sehnsucht nach dem Vater</a>&#8221; versucht er einen »Trilog«, der im Hinblick   auf das Vaterthema bisher nur selten unternommen wurde: &#8220;Ich möchte   phänomenologische Beschreibung, wissenschaftliche Theorien und Befunde  sowie  eigene psychoanalytische Interviews auf eine Weise  zusammenstellen, die eine  Ahnung von der Komplexität der  Vaterproblematik auf gut lesbare und  verständliche Weise vermittelt&#8221;.</p>
<p>Er schreibt: &#8220;Natürlich macht es einen  Unterschied, ob ein Mensch  seinen Vater niemals kennengelernt hat, ob er ihn  früh durch Tod  verlor oder ob sich der Vater einst von der Mutter trennte und  damit  gleichzeitig auch eine umfassende Trennung von seinem Kind vollzog.  Allen  diesen Menschen ist aber eines gemeinsam: Sie hatten (oder haben)  zu wenig  Vater. Damit erleben sie lediglich in verschärfter Form, was  viele Kinder in  unserer Gesellschaft erleiden, die zwar mit Vätern  aufwachsen, jedoch  mit solchen Vätern, die physisch wie psychisch  überwiegend abwesende Väter  sind. Was mich interessierte, war die  jeweils ganz persönliche Art und  Weise, diesen Vatermangel zu erleben,  damit umzugehen und zurechtzukommen&#8221;.</p>
<p>Dabei hat sich Schon auf die  Auswirkungen von Vaterlosigkeit  auf die Söhne beschränkt: &#8220;Die  psychoanalytische Entwicklungspsychologie hat differenzierte  Befunde  und Theorien dafür vorgelegt, dass die Bedeutung des Vaters für das   Mädchen zwar in mancher Hinsicht ähnlich, doch in vielen Aspekten  grundsätzlich  verschieden ist von seiner Bedeutung für den Jungen&#8221;.</p>
<p>&#8220;Meine  fachliche Annäherung an das Vater-Sohn-Thema erfolgte in mehreren   Etappen: Zunächst beschäftigte ich mich mit Problemen von Paaren, die im   Zusammenhang mit der Geburt ihres ersten Kindes entstehen können.  Damit war ich bei den psychoanalytischen Theorien zur  Triangulierung gelandet. Dabei hat mich die Entwicklung  des Beziehungsdreiecks stets im  Hinblick auf alle Beteiligten  interessiert &#8211; also nicht nur bezogen auf das  Kind, sondern auch auf  Vater und Mutter und ihre Beziehung zueinander&#8230;<br />
In der diesem Buch zugrundeliegenden  Untersuchung befasse ich mich mit einem  unvollständigen  Beziehungsdreieck: dem zwischen Mutter, Sohn und einem (aus  welchen  Gründen auch immer) abwesenden Vater. Die Auswirkungen einer solchen   Dreieckserfahrung können vielfältig sein und variieren sehr stark  zwischen den  einzelnen Betroffenen. So ist die Zusammenstellung einer  Anzahl von Porträts  vaterloser Jungen und Männer im zweiten Teil dieses  Buchs zwar auch geleitet vom  Versuch, Gemeinsames zu entdecken. Doch  in erster Linie geht es um individuelle  Lebensgeschichten und  Entwicklungsverläufe.&#8221;</p>
<p>Teil 1:</p>
<p>Bevor wir uns dem Schicksal der  vaterlosen  Söhne zuwenden, möchte ich mich mit   der Bedeutung des anwesenden Vaters für die Entwicklung von Söhnen   beschäftigen. Zu diesem Zweck habe ich entwicklungspsychologische und   psychoanalytische Theorien und Befunde zur Bedeutung des Vaters  zusammengetragen  und versucht, einen Entwicklungsüberblick der  Vater-Sohn-Beziehung von der  vorgeburtlichen Zeit bis ins hohe  Erwachsenenalter zu bieten.<br />
Die Gefühle der meisten  Väter   gegenüber ihren künftigen Söhnen sind eine Mischung aus Wünschen,  Hoffnungen  und  Ängsten, aus liebevollen und feindseligen Impulsen. Die  künftige  reale Beziehung zwischen Vater und Sohn wird  immer positive  und negative Seiten  enthalten, wenn auch von Fall zu  Fall in durchaus  unterschiedlicher Gewichtung.  So ist davon  auszugehen, dass Väter ihren  Söhnen nicht nur Wachstum ermöglichen,   sondern gleichzeitig diesen  Prozess stören können.</p>
<p>Teil 2:</p>
<p>Hier werden in psychoanalytische Interviews acht vaterlose  Jungen und Männer vorgestellt. Ihre ganz unterschiedlichen  Lebensgeschichten,  denen lediglich die Vaterlosigkeit gemeinsam ist, veranschaulichen die individuellen Folgen von Vaterlosigkeit  auf  lebendige Art. Sie werden  ergänzt um  Theorien und Beobachtungen zur Vaterlosigkeit aus Psychologie und   Psychoanalyse.</p>
<p>Teil 3:</p>
<p>Der sozialpsychologischen Blick auf das Problem der Vaterlosigkeit. Das Phänomen der  »vaterlosen Gesellschaft«, das schon nach dem Ersten Weltkrieg von  Paul Federn    (Die Enttäuschung der Massen am Vaterprinzip im Ersten Weltkrieg) beschrieben und Anfang der 60er Jahre von Alexander  Mitscherlich gründlich  untersucht wurde, soll in seinen  unterschiedlichen Facetten noch einmal aus der  veränderten sozialen  Perspektive zum Anfang des 21. Jahrhunderts betrachtet  werden.</p>
<p>Die Vatersehnsucht ist unerschöpflich, die damit verbundenen Fragen  auch. Das Buch kann Männern helfen, ihre eigene Beziehung zum Vater  oder zum Sohn neu zu entdecken und besser zu verstehen. Es kann aber auch Frauen zu einem tieferen Verständnis ihrer Funktion im  Dreiecksverhältnis zu Mann und Sohn verhelfen.<br />
Auch heute noch sind  Söhne in der Regel viel stärker an die Mutter gebunden als an den Vater.  Zu ihm herrscht häufig eine merkwürdige emotionale Distanz, die sich  nicht alleine mit der beruflich oder durch elterliche Trennung  bedingten geringeren physischen Präsenz der Väter erklären lässt. Väter  sind häufig auch seelisch abwesend, für die Söhne nicht greifbar,  desinteressiert oder gar voller Ablehnung. Und sie erzeugen damit in den  Söhnen eine heftige Sehnsucht, die oft das ganze spätere Leben des  erwachsenen Mannes prägt.</p>
<p>Schon beschreibt die  Vater-Sohn-Beziehung von der Geburt bis zum Erwachsenenalter des Sohnes,  erklärt dabei die verschiedenen Entwicklungsstadien und führt in  zentrale Begriffe wie primäre Väterlichkeit, Triangulierung und  Ödipuskomplex ein. Wie mit vielem im Leben, so ist es auch mit dem  Vater: Man entdeckt seine zentrale Bedeutung erst dann, wenn er nicht  bzw. nicht mehr da ist.</p>
<p><strong>Lothar Schon</strong>, Dr. phil., Dipl. Psych., ist Psychoanalytiker in eigener   Praxis in  München. Er ist Dozent für psychoanalytische   Entwicklungspsychologie und  Krankheitslehre an verschiedenen   psychotherapeutischen und psychoanalytischen  Ausbildungsinstituten.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3608946586">BESTELLEN?</a></p>
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		<title>Trauma-Folgen aus Kindheit werden weitervererbt: Schädigungen überdauern bis zu drei Generationen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/12/trauma/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 21:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Forscherteam der Universität Zürich und der ETH Zürich hat nachgewiesen, dass Verhaltensauffälligkeiten, die bei einer Traumatisierung wie etwa Vernachlässigung, körperlicher Gewalt oder sexueller Missbrauch, auch an die folgenden Generationen vererbt werden können. Damit konnte die Theorie bestätigt werden, dass traumatische Erlebnisse während der Kindheit oder der Jugend auch an die Nachkommen weitergegeben werden&#8230; Depression: Hinweise auf Vererbung pte -  http://www.eth.ch &#8211; &#8220;Wir haben bei traumatisierten Mäusen nachweisen können, dass diese Schädigungen bis in die dritte Nachfolge-Generation andauern können&#8221;, so Studienleiterin Tamara Franklin gegenüber pressetext. Dies sei jedoch nicht auf eine Mutation der Erbsubstanz zurückzuführen. &#8220;Der Stress verändert das Methylierungs-Profil bestimmter Gene im Gehirn und in den Spermien männlicher Mäuse&#8221;, berichten die Wissenschaftlerinnen im Fachmagazin Biological Psychiatry. Schädigungen dauern bis zur dritten Nachfolge-Generation &#8220;Wir konnten nachweisen, dass diese Schädigungen bis in die dritte Nachfolge-Generation andauern&#8221;, so die Forscherin. Bisher konnten bei Mäusen fünf Gene identifiziert werden, die aufgrund früher Stresserlebnisse von einer Methylierungen betroffen sind. Dabei wird an bestimmten Genen eine Methylgruppe, die aus einem Kohlenstoff und drei Wasserstoff-Atomen besteht, angehängt. Die DNA-Bausteine werden nicht verändert, die Aktivität der betroffenen Gene allerdings schon. Das wiederum hat Auswirkungen auf verschiedene Körperfunktionen. Es waren jedoch nicht alle gefundenen Gene gleich stark beeinflusst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Forscherteam der Universität Zürich und der ETH Zürich hat nachgewiesen, dass Verhaltensauffälligkeiten, die bei einer  Traumatisierung wie etwa Vernachlässigung, körperlicher Gewalt oder  sexueller Missbrauch, auch an die folgenden Generationen vererbt werden  können. Damit konnte die Theorie bestätigt werden, dass traumatische  Erlebnisse während der Kindheit oder der Jugend auch an die Nachkommen  weitergegeben werden&#8230;<span id="more-2514"></span></p>
<p><strong>Depression: Hinweise auf Vererbung</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  <a href="http://www.eth.ch">http://www.eth.ch</a> &#8211; &#8220;Wir haben bei traumatisierten Mäusen nachweisen können, dass diese Schädigungen bis in die dritte Nachfolge-Generation andauern können&#8221;, so Studienleiterin Tamara Franklin gegenüber pressetext. Dies sei jedoch nicht auf eine Mutation der Erbsubstanz zurückzuführen. &#8220;Der Stress verändert das Methylierungs-Profil bestimmter Gene im Gehirn und in den Spermien männlicher Mäuse&#8221;, berichten die Wissenschaftlerinnen im Fachmagazin Biological Psychiatry.</p>
<p><strong>Schädigungen dauern bis zur dritten Nachfolge-Generation</strong></p>
<p>&#8220;Wir konnten nachweisen, dass diese Schädigungen bis in die dritte Nachfolge-Generation andauern&#8221;, so die Forscherin. Bisher konnten bei Mäusen fünf Gene identifiziert werden, die aufgrund früher Stresserlebnisse von einer Methylierungen betroffen sind. Dabei wird an bestimmten Genen eine Methylgruppe, die aus einem Kohlenstoff und drei Wasserstoff-Atomen besteht, angehängt.</p>
<p>Die DNA-Bausteine werden nicht verändert, die Aktivität der betroffenen Gene allerdings schon. Das wiederum hat Auswirkungen auf verschiedene Körperfunktionen. Es waren jedoch nicht alle gefundenen Gene gleich stark beeinflusst. &#8220;Es kommt sehr darauf an, wo und wie die Methylgruppen angebracht werden&#8221;, meint Isabelle Mansuy, Leiterin der Arbeitsgruppe.</p>
<p><strong>Trauma-Mäuse verhalten sich anders</strong></p>
<p>&#8220;Es ist natürlich schwierig, genau zu sagen, was in einer Maus vor sich geht&#8221;, meint Franklin. Doch haben die Studien an zwei Mäusegruppen gezeigt, was geschieht, wenn Jungtiere knapp nach der Geburt vom Muttertier getrennt werden. Dieses Tiermodell wird zur Nachahmung von Kindesvernachlässigung und traumatischer Kindheitserlebnisse verwendet.</p>
<p>&#8220;Die jungen Mäuse waren so stark gestresst, dass sie deutliche Verhaltensänderungen im Erwachsenenalter zeigten&#8221;, so die Forscherin. Sie zeigten ähnliche Verhaltensmuster wie depressive Menschen, wurden unter bestimmten Umständen aggressiv oder apathisch und wiesen soziale Störungen auf. Zudem zeigten die traumatisierten Mäuse auch deutliche Unterschiede in der Impulskontrolle. Sie stürmen ohne Ziel los und kannten offenbar weder Angst noch Umsicht.</p>
<p><strong>Nur bedingt auf Menschen übertragbar</strong></p>
<p>&#8220;Da die Versuche mit den Mäusen in engen, abgeschlossenen System durchgeführt wurden und zusätzliche positive Effekte kaum greifbar waren, sind die Erkenntnisse nur bedingt auf den Menschen übertragbar&#8221;, erklärt Franklin. In weiteren Versuchen mit anderen Genen, die epigenetisch gesteuert werden und mit Verhaltensstörungen in Verbindung stehen, konnten die Forscher allerdings ähnliche Symptome, wie sie auch bei Borderline- und Depressions-Patienten sehr prominent vorhanden sind, ausmachen.</p>
<p>Die Forscherin denkt nun daran, die Untersuchung dieses epigenetischen Phänomens auf Menschen auszudehnen. Dazu braucht sie Gewebeproben von Personen und ihren Nachkommen. Bereits im Vorfeld gehen die Forscher davon aus, dass auch in den menschlichen Genen solche Methylierungen festzustellen sind.</p>
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		<title>Täuschung im Alltag: &#8220;Junk Words&#8221; enttarnen Unwahrheiten</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 19:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manager, die manipulierte Geschäftsberichte präsentieren, nutzen oft das Personalpronomen &#8220;Wir&#8221; und machen sich damit verdächtig. Zu diesem Fazit kommen Forscher der Stanford University, die Mitschriften von knapp 30.000 Telefonkonferenzen von Unternehmen in den Jahren 2003 bis 2007 ausgewertet haben&#8230; Stanfort/Washington/Heidelberg &#8211; pte - Mit dem Gebrauch von &#8220;Wir&#8221; anstatt von &#8220;Ich&#8221; entledigten sich die Führungskräfte ein Stück weit von der persönlichen Verantwortung für das Vorgetragene. Pokerface gehört dazu &#8220;Ohne gleich einen kompletten Berufsstand verunglimpfen zu wollen, gehört die Täuschung für Manager zum Geschäft dazu&#8221;, meint Klaus Fiedler, Lügenforscher vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg http://www.psychologie.uni-heidelberg.de , im Gespräch mit pressetext. Denn wer im konkurrenzgetriebenen Geschäftsalltag bestehen will, muss über die Fähigkeit verfügen, sich verbal zielgerichteter Pronomina zu bedienen. Test bringt Lügengebäude von Chefs zum Einsturz Ein weiteres Indiz dafür, dass Vorstände nicht die Wahrheit sprechen, ist laut der Erhebung im Gebrauch vieler sogenannter &#8220;Junk Words&#8221; zu sehen, die stark mit Gefühlen aufgeladen sind. Ein treffendes Beispiel dafür ist laut den Wirtschaftsprofessoren David Larcker und Anastasia Zakolyukina der Fall Lehman Brothers. Wenige Monate vor dem Kollaps im September 2008 verwendete CFO Eric Callan 14-mal das Wort &#8220;großartig&#8221;, 24-mal &#8220;stark&#8221; sowie achtmal &#8220;unglaublich&#8221;. Floskel &#8220;Jeder weiß von uns&#8221; verdächtig &#8220;Es gibt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manager, die manipulierte Geschäftsberichte präsentieren, nutzen oft das Personalpronomen &#8220;Wir&#8221; und machen sich damit verdächtig. Zu diesem Fazit kommen Forscher der Stanford University, die Mitschriften von knapp 30.000 Telefonkonferenzen von Unternehmen in den Jahren 2003 bis 2007 ausgewertet haben&#8230;<span id="more-2470"></span></p>
<p>Stanfort/Washington/Heidelberg &#8211; <a href="http://www.pressetext.de/">pte </a>- Mit dem Gebrauch von &#8220;Wir&#8221; anstatt von &#8220;Ich&#8221; entledigten sich die Führungskräfte ein Stück weit von der persönlichen Verantwortung für das Vorgetragene.</p>
<p><strong>Pokerface gehört dazu</strong></p>
<p>&#8220;Ohne gleich einen kompletten Berufsstand verunglimpfen zu wollen, gehört die Täuschung für Manager zum Geschäft dazu&#8221;, meint Klaus Fiedler, Lügenforscher vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg http://www.psychologie.uni-heidelberg.de , im Gespräch mit pressetext. Denn wer im konkurrenzgetriebenen Geschäftsalltag bestehen will, muss über die Fähigkeit verfügen, sich verbal zielgerichteter Pronomina zu bedienen.</p>
<p><strong>Test bringt Lügengebäude von Chefs zum Einsturz</strong></p>
<p>Ein weiteres Indiz dafür, dass Vorstände nicht die Wahrheit sprechen, ist laut der Erhebung im Gebrauch vieler sogenannter &#8220;Junk Words&#8221; zu sehen, die stark mit Gefühlen aufgeladen sind. Ein treffendes Beispiel dafür ist laut den Wirtschaftsprofessoren David Larcker und Anastasia Zakolyukina der Fall Lehman Brothers. Wenige Monate vor dem Kollaps im September 2008 verwendete CFO Eric Callan 14-mal das Wort &#8220;großartig&#8221;, 24-mal &#8220;stark&#8221; sowie achtmal &#8220;unglaublich&#8221;.</p>
<p><strong>Floskel &#8220;Jeder weiß von uns&#8221; verdächtig</strong></p>
<p>&#8220;Es gibt in dem Forschungsbereich bereits eine Vielzahl an Untersuchungen. Ob sich aber im konkreten Einzelfall tatsächlich eine Lüge bestimmen lässt, ist nicht ganz einfach. Dies hängt von vielen Faktoren ab&#8221;, unterstreicht Fiedler gegenüber pressetext. Den Stanfort-Forschern zufolge ist die Wahrscheinlichkeit unkorrekter Aussagen des Managements immer dann sehr groß, wenn emotional gefärbte Wörter kaum von tatsächlich starken Zahlen begleitet werden.</p>
<p><strong>Manager: Wortwahl deckt Manipulationen auf </strong></p>
<p>Ein weiteres Indiz für ein Lügengebäude von Managern ist die Verwendung von allgemeinen Floskeln wie &#8220;Jeder weiß von uns&#8221;. Die Forscher erarbeiteten ein auf linguistischen Kriterien basierendes Modell. Damit lässt sich der Wahrheitsgehalt einer Präsentation überprüfen. Die noch nicht veröffentlichte Studie soll Analysten dabei helfen, Gefahren für die Anleger auch dann vorherzusehen, wenn die Zahlen eines Unternehmens bewusst gefälscht worden sind.</p>
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		<title>Drogen: Rote Karte für die Prohibition</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 20:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grausamkeiten des Drogenkrieges auf dem amerikanischen Doppelkontinenten nehmen in einem Ausmaß zu, daß viele Leute der Horrormeldungen überdrüssig werden. Laut der britischen Wochenzeitung “The Economist” war es in dieser Situation eine Überraschung, als der amtierende mexikanische Präsident, Felipe Calderón, zur Diskussion darüber aufrief, ob Drogen legalisiert werden sollen&#8230; Wirklich? Es war nicht Calderón, der diese Diskussion initiierte. Der Wind drehte sich schon vor geraumer Zeit, als ehemalige lateinamerikanische Staatspräsidenten damit begannen, die Wirkungslosigkeit der Drogenprohibition anzuprangern. Calderóns Vorgänger, Vicente Fox, gab in seinem Blog zu: “Die radikalen Strategien der Prohibition haben noch nie funktioniert.” Er fordert “die Legalisierung der Herstellung, des Verkaufs und der Verteilung von Drogen.” Die Legalisierung bedeutet nicht, daß Drogen gut sind. Sie ist vielmehr als eine Strategie zu begreifen, welche die ökonomischen Strukturen trifft und zerstört, die der Drogenmafia riesige Profite ermöglicht, die wiederum der Korruptio dienen und den Machtzuwachs (der Mafia) fördern. Auch Brasiliens Fernando Henrique Cardoso sowie Kolumbiens César Gaviria fordern die Legalisierung von Marihuana (Cannabis). Und was ist mit der Regierung Obamas? Einige Leute in den Vereinigten Staaten marschieren in die gleiche Richtung. Die Kalifornier werden im November darüber abstimmen, ob der Verkauf von Marihuana an Erwachsene legalisert und besteuert werden soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grausamkeiten des Drogenkrieges auf dem amerikanischen Doppelkontinenten nehmen in einem Ausmaß zu, daß viele Leute der Horrormeldungen überdrüssig werden. Laut der britischen Wochenzeitung “The Economist” war es in dieser Situation eine Überraschung, als der amtierende mexikanische Präsident, Felipe Calderón, zur Diskussion darüber aufrief, ob Drogen legalisiert werden sollen&#8230;<span id="more-2349"></span></p>
<p>Wirklich? Es war nicht Calderón, der diese Diskussion initiierte. Der  Wind drehte sich schon vor geraumer Zeit, als ehemalige  lateinamerikanische Staatspräsidenten damit begannen, die  Wirkungslosigkeit der Drogenprohibition anzuprangern.</p>
<p>Calderóns Vorgänger, <a title="DROGADICCIÓN, CRIMEN ORGANIZADO Y SEGURIDAD: MOMENTO DE REFLEXIÓN Y PROPUESTAS (blogvicentefox.blogspot.com)" href="http://blogvicentefox.blogspot.com/2010/08/drogadiccion-crimen-organizado-y.html" target="_blank"><strong>Vicente Fox</strong></a>,  gab in seinem Blog zu: “Die radikalen Strategien der Prohibition haben  noch nie funktioniert.” Er fordert “die Legalisierung der Herstellung,  des Verkaufs und der Verteilung von Drogen.”</p>
<blockquote><p>Die Legalisierung bedeutet nicht, daß Drogen gut sind.  Sie ist vielmehr als eine Strategie zu begreifen, welche die  ökonomischen Strukturen trifft und zerstört, die der Drogenmafia riesige  Profite ermöglicht, die wiederum der Korruptio dienen und den  Machtzuwachs (der Mafia) fördern. Auch Brasiliens <strong>Fernando Henrique Cardoso </strong>sowie Kolumbiens <strong>César Gaviria</strong> fordern die Legalisierung von Marihuana (Cannabis).</p></blockquote>
<p>Und was ist mit der Regierung Obamas?</p>
<blockquote><p>Einige Leute in den Vereinigten Staaten marschieren in  die gleiche Richtung. Die Kalifornier werden im November darüber  abstimmen, ob der Verkauf von Marihuana an Erwachsene legalisert und  besteuert werden soll (schon heute ist der An- und Verkauf von Gras  gegen gesundheitliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Migräne und  ähnliches legal). Die Initiative könnte scheitern: Umfragen zeigen, daß  die Meinungen ziemlich exakt geteilt sind. Außerdem muß eine  Legalisierung einer strengen Untersuchung durch die Bundesbehörden  standhalten. Obwohl die  Obama- Behörden die Strafverfolgung des  Verkaufs von “medizinischem” Marihuana beendet haben, stehen sie einer  generellen Legalisierung ablehnend gegenüber.</p></blockquote>
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		<title>Hohe Verantwortung begünstigt Migräne und Magengeschwüre</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/03/arbeit-3/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/03/arbeit-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 15:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz der vielen Vorteile ihrer Position haben Führungskräfte eine hohe Anfälligkeit für psychosomatische Leiden. Das berichten Wissenschaftler der Universität Toronto in der Zeitschrift Social Science and Medicine&#8230; Chefsein belastet die Psyche: Abschalten können ist keine Stärke von Führungskräften pte &#8211; utoronto.ca &#8211; Sie untersuchten 1.800 US-Amerikaner aus verschiedensten Sektoren und Betriebsebenen nach ihrem körperlichen und psychischen Befinden. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf die Gruppe, die Leitungsaufgaben oder die Entscheidung über Bezahlung, Einstellung oder Entlassung von Mitarbeitern inne hatten. Vorgesetzte haben in der Regel einen interessanten Job und verdienen besser &#8211; Eigenschaften, die ihnen zu mehr Erfüllung in der Arbeit, zu weniger Stress und zu besserer Gesundheit verhelfen sollten. Gleichzeitig bringt ihre Position jedoch auch häufigere interpersonelle Konflikte mit sich, sowie eine Unterwanderung des Privatlebens durch Berufsaufgaben. Wird etwa die Arbeit zuhause erledigt, schwappt der Berufsstress mit, was psychologische Bedrängnis, Ärger und schlechte Gesundheit nach sich zieht. &#8220;Führung besitzt eine Kehrseite, die die meisten Vorteile wieder zunichte macht&#8221;, so Studienleiter Scott Schieman. Erreichbarkeit zerstört Privatleben &#8220;Liegt die frei verfügbare Zeit eines arbeitenden Menschen heute durchschnittlich bei sechs Stunden pro Tag, beträgt sie bei Führungskräften nur 3,5 Stunden&#8221;, berichtet Stefan Bayer, Präsident der österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin http://www.aam.at , gegenüber pressetext. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der vielen Vorteile ihrer Position haben Führungskräfte eine hohe  Anfälligkeit für psychosomatische Leiden. Das berichten Wissenschaftler  der Universität Toronto in der Zeitschrift Social Science and Medicine&#8230;<span id="more-1689"></span></p>
<p><strong>Chefsein belastet die Psyche: </strong><strong>Abschalten können ist keine Stärke von Führungskräften</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.utoronto.ca">utoronto.ca</a> &#8211; Sie untersuchten 1.800 US-Amerikaner aus verschiedensten Sektoren und Betriebsebenen nach ihrem körperlichen und psychischen Befinden. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf die Gruppe, die Leitungsaufgaben oder die Entscheidung über Bezahlung, Einstellung oder Entlassung von Mitarbeitern inne hatten.</p>
<p>Vorgesetzte haben in der Regel einen interessanten Job und verdienen besser &#8211; Eigenschaften, die ihnen zu mehr Erfüllung in der Arbeit, zu weniger Stress und zu besserer Gesundheit verhelfen sollten. Gleichzeitig bringt ihre Position jedoch auch häufigere interpersonelle Konflikte mit sich, sowie eine Unterwanderung des Privatlebens durch Berufsaufgaben. Wird etwa die Arbeit zuhause erledigt, schwappt der Berufsstress mit, was psychologische Bedrängnis, Ärger und schlechte Gesundheit nach sich zieht. &#8220;Führung besitzt eine Kehrseite, die die meisten Vorteile wieder zunichte macht&#8221;, so Studienleiter Scott Schieman.</p>
<p><strong>Erreichbarkeit zerstört Privatleben</strong></p>
<p>&#8220;Liegt die frei verfügbare Zeit eines arbeitenden Menschen heute durchschnittlich bei sechs Stunden pro Tag, beträgt sie bei Führungskräften nur 3,5 Stunden&#8221;, berichtet Stefan Bayer, Präsident der österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin http://www.aam.at , gegenüber pressetext. Besonders bei Menschen aus dem mittleren und oberen Management fehle es deutlich an Work-Life-Balance. Durch moderne Technologien wie Handy, Blackberry und E-Mail werde das Abschalten zunehmend schwierig, was seinen Tribut fordere. &#8220;In dieser Gruppe sind Migräne, Magengeschwüre, Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen sehr häufig.&#8221;</p>
<p>Im Bezug auf die Gesundheit der verschiedenen Betriebsebenen sei in den letzten Jahrhunderten ein kompletter Wandel vor sich gegangen. &#8220;In Zeiten der Industrialisierung standen vollgefressene Direktoren an der Spitze der Gesellschaftspyramide, deren Grundlage ausgezehrte Arbeiter bildeten. Heute sind oben die gestylten und körperbewussten Führungskräfte, die jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen, jedoch oft an psychosomatische Beschwerden leiden. Unten stehen Arbeiter, die durch den ungesunden Lebensstil ständig an Körperfülle zunehmen&#8221;, so Bayer.</p>
<p><strong>Vorbild für die Mitarbeiter</strong></p>
<p>Der Arbeitsmediziner rät Führungskräften, den eigenen Mitarbeitern ein Vorbild in Sachen psychische Gesundheit zu sein. &#8220;Die Botschaft, die durch die eigene Arbeit vermittelte wird, darf sich nicht darauf beschränken, zusätzliche Belastungen zu übernehmen. Vielmehr sollte sich ein Vorgesetzter Auszeit genehmigen und mindestens zwei Wochen am Stück Urlaub nehmen oder zu bestimmten Zeiten auf sein Handy verzichten und nicht erreichbar sein.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie mit Kindern: Zuviel Testosteron beeinträchtigt soziale Fähigkeiten</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/testosteron-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 11:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Menge des Testosterons in der Gebärmutter kann deutliche Auswirkungen auf die soziale Entwicklung einer Person haben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Autism Research Centre gekommen. Damit könnte auch geklärt sein, warum Männer vier Mal eher an Autismus leiden als Frauen&#8230; Cambridge &#8211; http://www.autismresearchcentre.com &#8211; Die Studie ist die letzte einer Untersuchungsreihe mit einer Gruppe von 58 Kindern, die zwischen 1996 und 1997 geboren wurden. Das Team um Simon Baron-Cohen stellte die Testosteronwerte des Fruchtwassers der Mütter während der Schwangerschaft fest. Es wird davon ausgegangen, dass diese Werte auch jene der Kinder wiedergeben. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Child Psychology and Psychiatry http://www.ingenta.com/journals/browse/bpl/jcpp veröffentlicht. Jetzt wurden diese 58 Kinder im Alter von vier Jahren wieder untersucht. Die Mütter wurden ersucht, Fragebögen hinsichtlich der Interessen und der sozialen Entwicklung zu beantworten. Laut Studie waren Kinder mit höheren Testosteronwerten im Mutterleib sozial weniger entwickelt. Zusätzlich zeigte sich, dass die Interessen der Jungen eingeschränkter waren als jene der Mädchen. Baron-Cohen räumt jedoch laut NewScientist http://www.newscientist.com ein, dass das Sample dieser Studie für eine allgemein gültige Aussage zu klein ist. Aus diesem Grund wurde eine weitere Studie mit Hunderten Kindern bereits gestartet. Der Wissenschaftler hofft, Einblicke in die Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menge des Testosterons in der Gebärmutter kann deutliche Auswirkungen auf die soziale Entwicklung einer Person haben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Autism Research Centre gekommen. Damit könnte auch geklärt sein, warum Männer vier Mal eher an Autismus leiden als Frauen&#8230;<span id="more-1042"></span></p>
<p>Cambridge &#8211; http://www.autismresearchcentre.com &#8211; Die Studie ist die letzte einer Untersuchungsreihe mit einer Gruppe von 58 Kindern, die zwischen 1996 und 1997 geboren wurden. Das Team um Simon Baron-Cohen stellte die Testosteronwerte des Fruchtwassers der Mütter während der Schwangerschaft fest. Es wird davon ausgegangen, dass diese Werte auch jene der Kinder wiedergeben. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Child Psychology and Psychiatry http://www.ingenta.com/journals/browse/bpl/jcpp veröffentlicht.</p>
<p>Jetzt wurden diese 58 Kinder im Alter von vier Jahren wieder untersucht. Die Mütter wurden ersucht, Fragebögen hinsichtlich der Interessen und der sozialen Entwicklung zu beantworten. Laut Studie waren Kinder mit höheren Testosteronwerten im Mutterleib sozial weniger entwickelt. Zusätzlich zeigte sich, dass die Interessen der Jungen eingeschränkter waren als jene der Mädchen. Baron-Cohen räumt jedoch laut NewScientist http://www.newscientist.com ein, dass das Sample dieser Studie für eine allgemein gültige Aussage zu klein ist. Aus diesem Grund wurde eine weitere Studie mit Hunderten Kindern bereits gestartet. Der Wissenschaftler hofft, Einblicke in die Entwicklung des Autismus zu gewinnen. Seine Hypothese geht davon aus, dass es sich bei Autismus um eine extreme Form des so genannten männlichen Gehirns handelt.</p>
<p>Es wurde bereits nachgewiesen, dass Kinder mit höheren fötalen Testosteronwerten im Alter von einem Jahr über ein kleineres Vokabular verfügen und weniger häufig den Augenkontakt suchen. Eine Studie einer anderen Gruppe zeigte, dass achtjährige Mädchen mit hohen fötalen Werten dieses Hormons bei Aufgaben wie dem abstrakten Rotierenlassen einer zweidimensionalen Figur besser abschnitten. Alle diese Hinweise unterstützen Baron-Cohens Theorie, wonach hohe fötale Testosteronwerte die Entwicklung des Gehirns in Richtung einer gesteigerten Fähigkeit Muster wahrzunehmen und komplexe Aufgaben zu analysieren fördert. Also jene Bereiche, in denen Männern größere Fähigkeiten zugesprochen werden. Beeinträchtigt werden jedoch die Kommunikationsfähigkeit und die Empathie, die normalerweise bei Frauen stärker ausgeprägt sind.</p>
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