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	<title>Pharmacon Net &#187; Urologie</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>2nd Opinion: Rat eines Zweitarztes verbessert die Krebstherapie</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Urologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nach der Diagnose Hodenkrebs die Meinung eines zweiten Arztes einholt, hat dadurch Chance auf eine bessere Therapie. Das erklärt die Deutsche Krebshilfe unter Berufung auf Urologen am Berliner Universitätsklinikum Charité, die den Weg von der Diagnose zur Therapie von Hodenkrebs untersucht haben&#8230; Alternative Behandlung bei jedem dritten Hodentumor vorgeschlagen Eine Zweitmeinung gibt aber nicht nur bei Hodenkrebs mehr Sicherheit krebshilfe.de &#8211; urologie.charite.de &#8211; pte &#8211; &#8220;Eine Zweitmeinung garantiert bei Hodentumor die optimale Behandlung. Dies dürfte allerdings für alle Krebsarten gelten&#8221;, erklärt Studienautor Mark Schrader im pressetext-Interview. Hodenkrebs ist eine seltene Erkrankung, die vor allem jüngere Männer betrifft. &#8220;Es gibt jährlich 5.000 Neuerkrankungen, wodurch jeder Urologe statistisch gesehen nur eine Neudiagnose pro Jahr erstellt. Dieser ist daher oft weniger firm und muss den aktuellen Forschungsstand nachlesen, um die richtige Therapie zu wählen&#8221;, so Schrader. Arzt holt Rückmeldung unter Kollegen Die an der Studie teilnehmenden Urologen willigten ein, ihre Hodenkrebs-Patienten über die Weiterreichung der Diagnosedaten zu informieren. &#8220;Die behandelnden Ärzte sagten ihren Patienten etwa, sie seien nicht die allerletzten Experten auf dem Gebiet und würden ihr Netzwerk um Rat anfragen. Von den Fachkollegen kam dann eine Bestätigung des Therapievorschlages oder eine Alternative dazu&#8221;, berichtet der Berliner Urologe. Bei jedem dritten Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nach der Diagnose Hodenkrebs die Meinung eines zweiten Arztes einholt, hat dadurch Chance auf eine bessere Therapie. Das erklärt die Deutsche Krebshilfe unter Berufung auf Urologen am Berliner Universitätsklinikum Charité, die den Weg von der Diagnose zur Therapie von Hodenkrebs untersucht haben&#8230;<span id="more-1586"></span></p>
<p><strong>Alternative Behandlung bei jedem dritten Hodentumor vorgeschlagen<br />
Eine Zweitmeinung gibt aber nicht nur bei Hodenkrebs mehr Sicherheit</strong></p>
<p><a href="http://www.krebshilfe.de/" target="_blank">krebshilfe.de</a> &#8211; <a href="http://urologie.charite.de,/" target="_blank">urologie.charite.de</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Eine Zweitmeinung garantiert bei Hodentumor die optimale Behandlung. Dies dürfte allerdings für alle Krebsarten gelten&#8221;, erklärt Studienautor Mark Schrader im pressetext-Interview.</p>
<p>Hodenkrebs ist eine seltene Erkrankung, die vor allem jüngere Männer betrifft. &#8220;Es gibt jährlich 5.000 Neuerkrankungen, wodurch jeder Urologe statistisch gesehen nur eine Neudiagnose pro Jahr erstellt. Dieser ist daher oft weniger firm und muss den aktuellen Forschungsstand nachlesen, um die richtige Therapie zu wählen&#8221;, so Schrader.</p>
<p><strong>Arzt holt Rückmeldung unter Kollegen</strong></p>
<p>Die an der Studie teilnehmenden Urologen willigten ein, ihre Hodenkrebs-Patienten über die Weiterreichung der Diagnosedaten zu informieren. &#8220;Die behandelnden Ärzte sagten ihren Patienten etwa, sie seien nicht die allerletzten Experten auf dem Gebiet und würden ihr Netzwerk um Rat anfragen. Von den Fachkollegen kam dann eine Bestätigung des Therapievorschlages oder eine Alternative dazu&#8221;, berichtet der Berliner Urologe.</p>
<p>Bei jedem dritten Fall wurde eine abweichende Behandlung empfohlen, die besser auf Zustand und Bedürfnisse des Patienten abgestimmt war. Besonders bei fortgeschrittenen Tumorstadien zeigten sich deutliche Unterschiede, wobei die behandelnden Ärzte den Vorschlag in 70 Prozent der Fälle übernahmen. Bei jedem sechsten Patient musste die Therapie sogar erheblich korrigiert werden. Angeraten wurde meist eine weniger intensive Behandlung, die auch bessere Lebensqualität erlaubte. Bei jedem vierten Patienten riet man zu stärkerer Behandlung.</p>
<p><strong>Zweite Meinung braucht Selbstsicherheit</strong></p>
<p>Erteilt wurde dieser Rat stets in Zweitmeinungszentren, wobei es sich um an den meisten Unikliniks beheimatete Forschungslabors für Hodentumore handelt. &#8220;Die hier tätigen Urologen widmen sich der regelmäßigen Leitlinien-Erneuerung, weshalb sie den aktuellen Forschungsstand viel eher verinnerlicht haben als die behandelnden Ärzte&#8221;, erklärt Schrader. Eine Zweitmeinung holt entweder der Arzt über das Internet ein oder auch der Patient selbst. &#8220;Diagnoseverfahren wie auch Therapiekonzepte ändern sich bei Tumoren ständig, weshalb die Einbeziehung eines zweiten Experten sinnvoll ist&#8221;, so Schrader.</p>
<p>Als Problem, das bei Zweitmeinungen stets zu überwinden gelte, sieht der Berliner Experte das Misstrauen zwischen Arztkollegen. &#8220;Wenn der Patient um die Einholung einer Zweitmeinung bittet, setzt das seitens des Arztes eine Portion Selbstsicherheit voraus. Denn auch in der Alltagskommunikation kann es zu Spannungen führen, wenn ich jemandem einen Rat gebe und dieser einen Zweiten befragt, so als ob er meine Kompetenz in Frage stellen wolle.&#8221;</p>
<p><strong>Leitlinien oft vernachlässigt</strong></p>
<p>Die Studie konnte auch zeigen, dass sich nur zwei von drei Ärzten in ihrer Arbeit an den aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Urologie orientieren. Schrader bezeichnet dies als Kommunikationsproblem. &#8220;Leitlinien erscheinen alle zwei Jahre mit dem Ziel, das aktuelle Expertenwissen zu verbreiten. Dabei hängt es jedoch vom Arzt ab, ob er diese auch in jedem Einzelfall liest und in die Behandlung einfließen lässt.&#8221;</p>
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		<title>&#8220;Wechseljahre beim Mann&#8221;: Testosterongabe gehört in Expertenhände</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2008/11/testosteron/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 10:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Urologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonn (ots) &#8211; Männer altern langsamer als Frauen &#8211; zumindest hormonell gesehen. Der Hormonhaushalt von Frauen verändert sich in den Wechseljahren stark. Bei Männern nimmt die Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron im Alter dagegen nur allmählich ab&#8230; Dies als &#8220;Wechseljahre des Mannes&#8221; zu bezeichnen, ist nach Ansicht von Endokrinologen (Hormon-Fachärzte) allerdings irreführend. Denn obwohl bei Männern der Testosterongehalt im Blut bereits ab dem 20. Lebensjahr abnimmt, entwickelt sich im hohen Alter nicht unbedingt ein Mangel. Fest steht allerdings, dass altersbedingte hormonelle Veränderungen auch beim Mann zu Symptomen führen können, die einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Eine Testosterontherapie ziehen Endokrinologen jedoch erst dann in Betracht, wenn der Hormonspiegel einen bestimmten Wert unterschreitet. Entsprechend profitieren auch nur die Männer von einer Hormongabe, bei denen ein Mangel an Testosteron auch tatsächlich vorliegt. Weil Testosteron viele Funktionen des Körpers beeinflusst, kann sich ein Mangel auf ganz verschiedene Arten äußern. Zu den häufigsten und wichtigsten Symptomen zählen die Neigung zu depressiven Stimmungen und Antriebsmangel, Blutarmut mit verminderter Bildung roter Blutkörperchen und dadurch auftretende Müdigkeit. Hitzewallungen und ein Verlust der Libido weisen ebenfalls stark auf einen Testosteronmangel hin. &#8220;Zu beachten ist aber, dass vermeintliche Symptome nicht immer auf einen Testosteronmangel zurück zu führen sind&#8221;, erklärt Erhard Hackler, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn (ots) &#8211; Männer altern langsamer als Frauen &#8211; zumindest hormonell gesehen. Der Hormonhaushalt von Frauen verändert sich in den Wechseljahren stark. Bei Männern nimmt die Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron im Alter dagegen nur allmählich ab&#8230;<span id="more-85"></span></p>
<p>Dies als &#8220;Wechseljahre des Mannes&#8221; zu bezeichnen, ist nach Ansicht von Endokrinologen (Hormon-Fachärzte) allerdings irreführend. Denn obwohl bei Männern der Testosterongehalt im Blut bereits ab dem 20. Lebensjahr abnimmt, entwickelt sich im hohen Alter nicht unbedingt ein Mangel.</p>
<p>Fest steht allerdings, dass altersbedingte hormonelle Veränderungen auch beim Mann zu Symptomen führen können, die einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Eine Testosterontherapie ziehen Endokrinologen jedoch erst dann in Betracht, wenn der Hormonspiegel einen bestimmten Wert unterschreitet. Entsprechend profitieren auch nur die Männer von einer Hormongabe, bei denen ein Mangel an Testosteron auch tatsächlich vorliegt. Weil Testosteron viele Funktionen des Körpers beeinflusst, kann sich ein Mangel auf ganz verschiedene Arten äußern.</p>
<p>Zu den häufigsten und wichtigsten Symptomen zählen die <strong>Neigung zu depressiven Stimmungen und Antriebsmangel, Blutarmut mit verminderter Bildung roter Blutkörperchen und dadurch auftretende Müdigkeit. Hitzewallungen und ein Verlust der Libido weisen ebenfalls stark auf einen Testosteronmangel hin</strong>. &#8220;Zu beachten ist aber, dass vermeintliche Symptome nicht immer auf einen Testosteronmangel zurück zu führen sind&#8221;, erklärt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand beim Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz BGV. So gehen auch Erektionsstörungen nicht in allen Fällen auf einen niedrigen Testosteronspiegel zurück. Eine häufig festgestellte Ursache dafür sind Veränderungen der Blutgefäße: Hier spielen Übergewicht, hohe Blutfettwerte und Rauchen eine negative Rolle.</p>
<p>Eine unbedachte Hormonbehandlung bei Männern ist also nicht ratsam. Allerdings belegen bislang keine Untersuchungen, dass Testosteron etwa das Risiko für Prostatatumore oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Höhe treibt. Im Gegenteil, Testosteron scheint schützende Effekte auf das Gefäßsystem auszuüben. Es fehlen jedoch noch groß angelegte Studien zu dem Thema, weshalb die Testosterongabe derzeit ausschließlich in Expertenhände gehört. Neben Endokrinologen und Urologen bieten sich auf &#8220;Männergesundheit&#8221; spezialisierte Ärzte an.<br />
Eine Informationsbroschüre &#8220;Hormone und Männergesundheit&#8221; zeigt auf, welche Konsequenzen die Alterung des Mannes auf die Hormonproduktion hat und welche Symptome man behandeln sollte. Der kostenlose Ratgeber kann beim BGV, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn angefordert werden. Neben umfassender Information zum Thema bietet die Website <a href="http://www.bgv-maennergesundheit.de">www.bgv-maennergesundheit.de</a> auch den Download der Broschüre an.</p>
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