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	<title>Pharmacon Net &#187; Virologie</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Bei Lippenherpes: Vorsicht vor der Sonne</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Immunologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer zu Lippenbläschen neigt, sollte seine Lippen vor der Sonne besonders schützen, etwa mit Sonnenschutz-Lippenstiften. Zu viel Sonne kann die empfindliche Lippenhaut reizen, dadurch werden Herpesviren aktiviert. Wenn sich die Bläschen schon gebildet haben, sollten Betroffene die Sonne möglichst vollständig meiden. Gegen Lippenherpes gibt es verschiedene rezeptfreie Medikamente&#8230; Die Cremes sollten schon beim ersten Jucken oder Kribbeln aufgetragen werden. „Bei Lippenherpes aber auf keinen Fall rezeptfreie Cremes mit Kortison anwenden, die zum Beispiel gegen Insektenstiche gedacht sind. Sie können den Herpes verschlimmern“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Auch das Experimentieren mit Hausmitteln wie Zahnpasta sieht die Apothekerin kritisch. Vor und nach dem Auftragen einer virushemmenden Creme sollten sich Betroffene sorgfältig die Hände waschen, so wird das Verschleppen des Virus verhindert. Lippenherpes ist weit verbreitet: Etwa drei Viertel der Bundesbürger tragen das Herpes-Virus in sich. Die Infektion besteht lebenslang, die Viren sind normalerweise inaktiv. Die Infektion kann aber jederzeit aufflammen, etwa durch zu viel Sonne oder in Stresssituationen. Erste Symptome des Lippenherpes sind Jucken und Kribbeln. Nach einigen Stunden bis Tagen bilden sich kleine Bläschen. Sie enthalten eine helle Flüssigkeit, die Viren enthält und infektiös ist. Fink: „Deshalb die Lippenbläschen möglichst nicht berühren oder den Schorf abkratzen!“ Platzen die Bläschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zu Lippenbläschen neigt, sollte seine Lippen vor der Sonne besonders schützen, etwa mit Sonnenschutz-Lippenstiften. Zu viel Sonne kann die empfindliche Lippenhaut reizen, dadurch werden Herpesviren aktiviert. Wenn sich die Bläschen schon gebildet haben, sollten Betroffene die Sonne möglichst vollständig meiden. Gegen Lippenherpes gibt es verschiedene rezeptfreie Medikamente&#8230;<span id="more-2241"></span></p>
<p>Die Cremes sollten schon beim ersten Jucken oder Kribbeln aufgetragen werden. „Bei Lippenherpes aber auf keinen Fall rezeptfreie Cremes mit Kortison anwenden, die zum Beispiel gegen Insektenstiche gedacht sind. Sie können den Herpes verschlimmern“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Auch das Experimentieren mit Hausmitteln wie Zahnpasta sieht die Apothekerin kritisch. Vor und nach dem Auftragen einer virushemmenden Creme sollten sich Betroffene sorgfältig die Hände waschen, so wird das Verschleppen des Virus verhindert.</p>
<p>Lippenherpes ist weit verbreitet: Etwa drei Viertel der Bundesbürger tragen das Herpes-Virus in sich. Die Infektion besteht lebenslang, die Viren sind normalerweise inaktiv. Die Infektion kann aber jederzeit aufflammen, etwa durch zu viel Sonne oder in Stresssituationen. Erste Symptome des Lippenherpes sind Jucken und Kribbeln. Nach einigen Stunden bis Tagen bilden sich kleine Bläschen. Sie enthalten eine helle Flüssigkeit, die Viren enthält und infektiös ist. </p>
<p>Fink: „Deshalb die Lippenbläschen möglichst nicht berühren oder den Schorf abkratzen!“ Platzen die Bläschen von selbst auf, entstehen kleine Wunden, die verkrusten. Lippenherpes heilt normalerweise innerhalb von fünf bis zehn Tagen ab. Zum Arztbesuch rät die Apothekerin, wenn sich die Lippenbläschen erstmals oder häufiger als sechsmal pro Jahr zeigen. Das gilt auch, wenn sich die Lippenbläschen auf das Kinn, die Nase oder andere Hautareale ausweiten.</p>
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		<title>HIV-Genom vollständig entschlüsselt: Wissenschaft erhofft sich bahnbrechende Erkenntnisse</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/08/hiv/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Virologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der University of North Carolina at Chapel Hill haben laut eigenen Angaben den gesamten genetischen Inhalt des HIV-1-Virus entschlüsselt. Dieses Virus ist einer der entscheidenden Verursacher von Aids-Infektionen. Die Forscher hoffen, dass diese Ergebnisse zu einem besseren Verständnis des Virus führen und die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen können&#8230; HIV transportiert seine genetischen Informationen in komplexeren Strukturen als andere Viren. Die in Nature veröffentlichte Studie sollte Forschern genauere Informationen über die im Inneren verborgenen Informationen liefern. Kondome: Wichtiger Schutz vor HIV-Infektion http://www.unc.edu &#8211; HIV transportiert seine genetischen Informationen wie die Viren, die Grippe, Hepatitis C und Kinderlähmung verursachen, in einer einzelsträngigen RNA und nicht in einer doppelsträngigen DNA. Die in der DNA enthaltenen Informationen sind im Vergleich zur RNA relativ einfach verschlüsselt. Die RNA kann sich zu komplexen Mustern und Strukturen falten. Die Entschlüsselung eines ganzen Genoms ermöglicht daher den Zugang zu Informationen, die zuvor nicht zugänglich waren und könnte entscheidende Informationen über die Funktion des Virus liefern. Das Team um Ron Swanstrom plant laut BBC, die neuen Informationen einzusetzen, um herauszufinden, ob winzige Veränderungen des Virus möglich sind. Wächst das Virus zum Beispiel bei der Störung durch Mutationen nicht mehr so gut, dann habe man etwas beeinflusst, das für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der University of North Carolina at Chapel Hill  haben laut eigenen Angaben den gesamten genetischen Inhalt des HIV-1-Virus entschlüsselt. Dieses Virus ist einer der entscheidenden Verursacher von Aids-Infektionen. Die Forscher hoffen, dass diese Ergebnisse zu einem besseren Verständnis des Virus führen und die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen können&#8230;<span id="more-952"></span></p>
<p>HIV transportiert seine genetischen Informationen in komplexeren Strukturen als andere Viren. Die in Nature veröffentlichte Studie sollte Forschern genauere Informationen über die im Inneren verborgenen Informationen liefern. </p>
<p><strong>Kondome: Wichtiger Schutz vor HIV-Infektion</strong></p>
<p>http://www.unc.edu &#8211; HIV transportiert seine genetischen Informationen wie die Viren, die Grippe, Hepatitis C und Kinderlähmung verursachen, in einer einzelsträngigen RNA und nicht in einer doppelsträngigen DNA. Die in der DNA enthaltenen Informationen sind im Vergleich zur RNA relativ einfach verschlüsselt. Die RNA kann sich zu komplexen Mustern und Strukturen falten. Die Entschlüsselung eines ganzen Genoms ermöglicht daher den Zugang zu Informationen, die zuvor nicht zugänglich waren und könnte entscheidende Informationen über die Funktion des Virus liefern. </p>
<p>Das Team um Ron Swanstrom plant laut BBC, die neuen Informationen einzusetzen, um herauszufinden, ob winzige Veränderungen des Virus möglich sind. Wächst das Virus zum Beispiel bei der Störung durch Mutationen nicht mehr so gut, dann habe man etwas beeinflusst, das für das Virus wichtig ist. Laut Swanstrom lernen die Wissenschaftler langsam die Tricks kennen, die das Genom einsetzt, um dem Virus dabei zu helfen, der Entdeckung durch den menschlichen Wirt zu entkommen.</p>
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		<title>Mexiko: Kann Homoeopathie bei Epidemien helfen?</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/08/schweinegrippe/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Virologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweinegrippe kann auch durch homöopathische Medikamente behandelt werden. Das behauptet der indische Mediziner Mukesh Batra gegenüber der &#8220;Times of India&#8221;. Der Arzt empfiehlt zur Prävention und Behandlung die Mittel &#8220;Oscillococcinum 30&#8243; und &#8220;Influenzium 200&#8243;, und verweist auf erfolgreiche Behandlungen anderer Viruserkrankungen bei Epidemien der Vergangenheit&#8230; Homöopathie bei Schweinegrippe erfolgreich Geglückte Behandlungen in Mexiko und Indien http://www.drbatras.com &#8211; Gloria Kozel, Allgemeinmedizinerin und Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Homöopathie http://www.homoeopathie.at , bestätigt gegenüber pressetext die Aussage. Seit dem ersten Ausbrechen der Schweinegrippe in Mexiko ist Kozel in Kontakt mit Homöopathen vor Ort. &#8220;Da Homöopathie in Mexiko Teil der Grundversorgung ist, gibt es dort zahlreiche Erfahrungen der Schweinegrippe-Behandlung. Die Kollegen behandelten viele Patienten, von denen niemand gestorben ist&#8221;, so Kozel. Die Grippe verlaufe allerdings allgemein sehr mild, außer im Falle bereits bestehender schwerer Grunderkrankungen sei sie nie tödlich ausgegangen. Entsprechend den Grundsätzen der Homöopathie hänge das verschriebene Mittel von der Schilderung des Patienten ab. &#8220;Die mexikanischen Kollegen berichteten jedoch vor allem vom Erfolg der Mittel Bryonia und Eupatorium, die beide bei den typischen Symptomen wie trockener Husten, stechende Schmerzen und Brusthalten beim Husten verschrieben werden&#8221;, so Kozel. Globuli zeigen bei Grippe-Epidemien Erfolg In Deutschland und Österreich schenkt die Homöopathie der Schweinegrippe bisher kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweinegrippe kann auch durch homöopathische Medikamente behandelt werden. Das behauptet der indische Mediziner Mukesh Batra gegenüber der &#8220;Times of India&#8221;. Der Arzt empfiehlt zur Prävention und Behandlung die Mittel &#8220;Oscillococcinum 30&#8243; und &#8220;Influenzium 200&#8243;, und verweist auf erfolgreiche Behandlungen anderer Viruserkrankungen bei Epidemien der Vergangenheit&#8230;<span id="more-942"></span></p>
<p><strong>Homöopathie bei Schweinegrippe erfolgreich<br />
Geglückte Behandlungen in Mexiko und Indien</strong></p>
<p>http://www.drbatras.com &#8211; Gloria Kozel, Allgemeinmedizinerin und Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Homöopathie http://www.homoeopathie.at , bestätigt gegenüber pressetext die Aussage. </p>
<p>Seit dem ersten Ausbrechen der Schweinegrippe in Mexiko ist Kozel in Kontakt mit Homöopathen vor Ort. &#8220;Da Homöopathie in Mexiko Teil der Grundversorgung ist, gibt es dort zahlreiche Erfahrungen der Schweinegrippe-Behandlung. Die Kollegen behandelten viele Patienten, von denen niemand gestorben ist&#8221;, so Kozel. Die Grippe verlaufe allerdings allgemein sehr mild, außer im Falle bereits bestehender schwerer Grunderkrankungen sei sie nie tödlich ausgegangen. Entsprechend den Grundsätzen der Homöopathie hänge das verschriebene Mittel von der Schilderung des Patienten ab. &#8220;Die mexikanischen Kollegen berichteten jedoch vor allem vom Erfolg der Mittel Bryonia und Eupatorium, die beide bei den typischen Symptomen wie trockener Husten, stechende Schmerzen und Brusthalten beim Husten verschrieben werden&#8221;, so Kozel. </p>
<p><strong>Globuli zeigen bei Grippe-Epidemien Erfolg</strong> </p>
<p>In Deutschland und Österreich schenkt die Homöopathie der Schweinegrippe bisher kaum Beachtung, da es hierzulande noch keine Behandlungserfahrungen mit Schweinegrippe-Patienten gibt. In Planung sei laut Kozel jedoch ein Influenza-Referenzzentrum, das Erfahrungen von Homöopathen mit der Behandlung von Schweinegrippe sammelt. &#8220;Darüber hinaus wird derzeit in der Schweiz eine Nosode erstellt, ein homöopathisch aufbereiteter Wirkstoff aus Krankheitsprodukten selbst. Diese entnimmt man aus dem Rachenabstrich von Patienten&#8221;, so die Homöopathin. </p>
<p>Dass die Heilmethode auch bereits bei viel schwereren Epidemien Erfolg gezeigt hat, berichtet der Mediziner Anton Rohrer http://www.hahnemann.at im pressetext-Interview. &#8220;Große US-amerikanische und schwedische Analysen von dokumentierten Erkrankten an der Spanischen Grippe 1917 und 1918 zeigen, dass die Sterberate junger Menschen bei homöopathischer Behandlung mit rund 1,5 Prozent deutlich niedriger war als bei der damaligen schulmedizinischen Behandlung, wo dieser Anteil 30 Prozent betrug. Der Vorteil lag besonders im besseren Ansprechen bei Lungenentzündung, die oft eigentliche Todesursache war.&#8221; Rohrer schließt, dass durch die erfolgreiche Behandlung dieses viel gefährlicherem H1N1-Stammes der Vergangenheit die Homöopathie auch in der aktuellen Epidemie eine sinnvolle Heilmethode darstellen könne. </p>
<p>Erfolge kann sie außerdem auch bei mehreren anderen schweren Epidemien verbuchen. &#8220;Als eines der wenigen Länder war in Österreich die Homöopathie um 1820 verboten. Diese Bestimmung wurde aufgehoben, als sich ihre Wirksamkeit bei Cholera bestätigte&#8221;, so Rohrer. Samuel Hahnemann, der Begründer der Heilmethode, habe 180 Fleckfieber-Erkrankte zur Zeit Napoleons behandelt, von denen bloß einer an der Krankheit verstarb, wohingegen die Krankheit auch noch im Zweiten Weltkrieg bei Soldaten eine Sterblichkeit von 50 Prozent besaß. Dokumentationen erfolgreicher Anwendung der Homöopathie bei Epidemien aus jüngerer Zeit stammen von einer Japan-Enzephalitis 1991 in Indien, die durch die Hirnhautentzündung ein ähnliches Krankheitsbild wie unsere FSME-Infektion aufweist. </p>
<p>Die aktuelle Schweinegrippe sehen beide Homöopathen gelassen. &#8220;Ihre Bedeutung ist um ein vielfaches geringer als der Medien-Hype, den sie ausgelöst hat. Doch man kann gut Geld mit ihr machen, wie die umfassenden Impfmaßnahmen zeigen, die nun in Gang gesetzt wurden&#8221;, urteilt Kozel. Rohrer weist darauf hin, dass heute verfügbare Präparate wie Tamiflu oder Relenza ihre Wirkung darauf beschränken, bei Grippe die Dauer des Fiebers um einen Tag abzukürzen. &#8220;Das Problem der Schweinegrippe liegt eher bei der leichten Übertragbarkeit als in ihrer Gefährlichkeit. Gefährlich wird die Krankheit nur, wenn sie ihren Virusstatus verändert und aggressiver wird&#8221;, so der Homöopath. </p>
<p>Link zum <a href="http://www.hahnemann.at/epidemie.html">Download des Beitrags Rohrers</a> über Wirkung der Homöopathie bei Epidemien</p>
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		<title>Verräterisches Protein: Neuer Biomarker für die Diagnose der Leberzirrhose</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/01/fibrose/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 21:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Virologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Chronische Lebererkrankungen können zu einer Bindegewebsvermehrung (Fibrosierung) in der Leber führen. Bisher war einzig eine Gewebsentnahme durch Leberbiopsie zuverlässig, um Art und Progressionsrisiko der Erkrankung zu beurteilen um eine sinnvolle Therapie einleiten zu können&#8230; Künftig soll eine Blutabnahme genügen, um den Grad der Leberfibrose abschätzen zu können: Forschern der NRW-Nachwuchsgruppe am Medizinischen Proteom-Center der RUB unter Leitung von Dr. Kai Stühler ist es gemeinsam mit Hepatologen vom RUB-Klinikum Bergmannsheil und internationalen Kollegen gelungen, neue Biomarker für die Diagnose der Leberfibrose zu identifizieren. Sie berichten in der Fachzeitschrift Hepatology. Ruhr-Universität Bochum Bisheriger Stellenwert der Leberbiopsie bei chronischer Hepatitis C &#8211; Infektion Bei der Leberfibrose, meistens hervorgerufen durch Alkoholkrankheit oder eine chronische Virushepatitis, wird geschädigtes Lebergewebe zunehmend durch Bindegewebe ersetzt, was im Endstadium der Erkrankung in eine Leberzirrhose mündet. Etwa 60 bis 80 Prozent der akuten Hepatitis C-Virusinfektionen verlaufen chronisch und führen damit zu einer dauerhaften Schädigung der Leber. Die Therapie der Hepatitis C mit Peg-Interferon alpha und Ribavirin ist langwierig, belastend und bei ungünstiger Konstellation für 50 Prozent der Patienten nicht erfolgreich. Zur Indikationsstellung einer antiviralen Therapie und zur Verlaufskontrolle erlaubte bisher allein die Leberbiopsie die zuverlässige Beurteilung des Fibrosestadiums und damit des individuellen Therapieerfolgs &#8211; eine für den Patienten unangenehme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pharmacon.net/wp-content/uploads/2009/01/fibrose.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-259" title="fibrose" src="http://www.pharmacon.net/wp-content/uploads/2009/01/fibrose-223x300.jpg" alt="fibrose" width="223" height="300" /></a>Chronische Lebererkrankungen können zu einer Bindegewebsvermehrung (Fibrosierung) in der Leber führen. Bisher war einzig eine Gewebsentnahme durch Leberbiopsie zuverlässig, um Art und Progressionsrisiko der Erkrankung zu beurteilen um eine sinnvolle Therapie einleiten zu können&#8230;<span id="more-258"></span></p>
<p>Künftig soll eine Blutabnahme genügen, um den Grad der Leberfibrose abschätzen zu können: Forschern der NRW-Nachwuchsgruppe am Medizinischen Proteom-Center der RUB unter Leitung von Dr. Kai Stühler ist es gemeinsam mit Hepatologen vom RUB-Klinikum Bergmannsheil und internationalen Kollegen gelungen, neue Biomarker für die Diagnose der Leberfibrose zu identifizieren. Sie berichten in der Fachzeitschrift Hepatology.</p>
<p><em>Ruhr-Universität Bochum</em></p>
<p><strong>Bisheriger Stellenwert der Leberbiopsie bei chronischer Hepatitis C &#8211; Infektion</strong></p>
<p>Bei der Leberfibrose, meistens hervorgerufen durch Alkoholkrankheit oder eine chronische Virushepatitis, wird geschädigtes Lebergewebe zunehmend durch Bindegewebe ersetzt, was im Endstadium der Erkrankung in eine Leberzirrhose mündet. Etwa 60 bis 80 Prozent der akuten Hepatitis C-Virusinfektionen verlaufen chronisch und führen damit zu einer dauerhaften Schädigung der Leber. Die Therapie der Hepatitis C mit Peg-Interferon alpha und Ribavirin ist langwierig, belastend und bei ungünstiger Konstellation für 50 Prozent der Patienten nicht erfolgreich. Zur Indikationsstellung einer antiviralen Therapie und zur Verlaufskontrolle erlaubte bisher allein die Leberbiopsie die zuverlässige Beurteilung des Fibrosestadiums und damit des individuellen Therapieerfolgs &#8211; eine für den Patienten unangenehme und aufwändige Prozedur.</p>
<p><strong>Neue Wege zum Biomarker</strong></p>
<p>Dr. Barbara Sitek und Prof. Dr. Helmut E. Meyer vom Medizinischen Proteom-Center sowie Dr. Christian Mölleken und Prof. Dr. Wolff Schmiegel vom RUB-Klinikum Bergmannsheil machten sich daher gemeinsam mit Kollegen aus Kiel, Dänemark und den USA auf die Suche nach Biomarkern: Stoffen, die im Blut nachweisbar sind und Rückschlüsse auf den Zustand der Leber erlauben. Um zuverlässige Biomarker zu finden, beschritt die Forschergruppe neue Wege und nutzte die Proteomanalyse von erkranktem Lebergewebe. Die Forscher interessierte dabei, welche Proteine das Lebergewebe in welchem Krankheitsstadium charakteristischerweise produziert. Durch Kombination hochsensitiver Methoden wie der 2D-DIGE Technik und Massenspektrometrie (detaillierte Erläuterung der Methoden siehe <a href="http://www.medizinisches-proteom-center.de">http://www.medizinisches-proteom-center.de</a>) konnten geringste Probenmengen von nur 3500 Zellen analysiert werden. Das hierbei identifizierte Protein MFAP4 stellte sich in einem umfangreichen Probenkontingent von Patienten des Kompetenznetzes Hepatitis (HepNet) als Biomarker mit hoher diagnostischer Genauigkeit heraus.</p>
<p><strong>Identifizierungskonzept bestätigt</strong></p>
<p>Künftig soll es daher genügen, eine Blutprobe eines Patienten zu analysieren, um sowohl das Stadium seiner Lebererkrankung zu diagnostizieren als auch den Erfolg einer Therapie bei Hepatitis C zuverlässig zu verfolgen. &#8220;Unsere Ergebnisse bestätigen erneut unser Konzept zur Identifizierung von Biomarkern mithilfe der gewebebasierten Proteomanalyse&#8221;, zeigt sich Kai Stühler zufrieden.</p>
<blockquote><p>C. Mölleken, B. Sitek, C. Henkel, G. Poschmann, B. Sipos, S. Wiese, B. Warscheid, C. Broelsch, M. Reiser, S.L. Friedman, I. Tornøe, A. Schlosser, G. Klöppel, W. Schmiegel, H.E. Meyer, U. Holmskov, K. Stühler: Detection of novel biomarkers of liver cirrhosis by proteomic analysis. In: Hepatology, 2. Dezember 2008, DOI: 10.1002/hep.22764</p></blockquote>
<p>Medizinisches Proteomcenter der Ruhr-Universität Bochum<br />
<a href="http://www.medizinisches-proteom-center.de">http://www.medizinisches-proteom-center.de</a></p>
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		<title>AIDS / HIV: Virus durchdringt sogar gesundes Vagina-Gewebe</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2008/12/aids/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 11:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Virologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen, die ungeschützten Sex haben, könnten einem höheren HIV-Risiko ausgesetzt sein als bisher angenommen. Tests von Wissenschaftlern der Northwestern University haben ergeben, dass das Virus sogar gesundes Scheidengewebe durchdringen kann. Es wurde bisher davon ausgegangen, dass nur eine Beschädigung der Haut in der Vagina eine Infektion ermöglicht. Jetzt zeigte sich jedoch, dass HIV diese Barriere innerhalb von Stunden überwinden kann&#8230; HIV-Risiko für Frauen größer als angenommen Der Innenseite der Scheide, dem Plattenepithel, wurde bisher die Fähigkeit zugesprochen, das Virus fernzuhalten. Die Wissenschaftler nahmen an, dass das Virus am ehesten durch kleine Wunden oder Verletzungen in der Scheide in den Körper gelangt. Als weitere Möglichkeit wurden immer wieder die viel dünneren Hautschichten tiefer im Inneren des Körpers genannt. Jetzt stellte sich jedoch heraus, dass die Wahrheit völlig anders aussieht: Das Virus bewegt sich sehr rasch zwischen den Hautzellen selbst. Der Schwachpunkt ergibt sich in dem Augenblick, in dem die Hautzellen abgebaut werden. Dann sind sie nicht mehr so eng miteinander verbunden. Das Team um Thomas Hope versah das Virus mit einem leuchtenden Marker. Es zeigte sich, dass es innerhalb von vier Stunden bereits einen Bruchteil eines Millimeters unter die Hautoberfläche gelangt war. In dieser Tiefe könnte das Virus auf die Immunzellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen, die ungeschützten Sex haben, könnten einem höheren HIV-Risiko ausgesetzt sein als bisher angenommen. Tests von Wissenschaftlern der <a href="http://www.northwestern.edu">Northwestern University</a> haben ergeben, dass das Virus sogar gesundes Scheidengewebe durchdringen kann. Es wurde bisher davon ausgegangen, dass nur eine Beschädigung der Haut in der Vagina eine Infektion ermöglicht. Jetzt zeigte sich jedoch, dass HIV diese Barriere innerhalb von Stunden überwinden kann&#8230;<span id="more-235"></span></p>
<p><strong>HIV-Risiko für Frauen größer als angenommen</strong></p>
<p>Der Innenseite der Scheide, dem Plattenepithel, wurde bisher die Fähigkeit zugesprochen, das Virus fernzuhalten. Die Wissenschaftler nahmen an, dass das Virus am ehesten durch kleine Wunden oder Verletzungen in der Scheide in den Körper gelangt. Als weitere Möglichkeit wurden immer wieder die viel dünneren Hautschichten tiefer im Inneren des Körpers genannt. Jetzt stellte sich jedoch heraus, dass die Wahrheit völlig anders aussieht: Das Virus bewegt sich sehr rasch zwischen den Hautzellen selbst.</p>
<p>Der Schwachpunkt ergibt sich in dem Augenblick, in dem die Hautzellen abgebaut werden. Dann sind sie nicht mehr so eng miteinander verbunden. Das Team um Thomas Hope versah das Virus mit einem leuchtenden Marker. Es zeigte sich, dass es innerhalb von vier Stunden bereits einen Bruchteil eines Millimeters unter die Hautoberfläche gelangt war. In dieser Tiefe könnte das Virus auf die Immunzellen treffen, die es benötigt um sich im Körper festzusetzen.</p>
<p>Hope betonte, dass diese unerwarteten Ergebnisse neue Erkenntnisse darüber erlaubten, wie HIV sich in der Scheide verhält. &#8220;Wir brauchen dringend neue Präventionsstrategien oder Behandlungsansätze, die diesen Vorgang blockieren.&#8221; Die Übertragung des Aids-Erregers vom Mann auf die Frau durch ungeschützten Sex ist laut BBC in vielen Teilen der Welt weit verbreitet. Der Einsatz von Kondomen werde bedauerlicherweise immer wieder aus den verschiedensten Gründen abgelehnt.</p>
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