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	<title>Pharmacon Net &#187; Vitamine</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Vitaminpillen verleiten zur Zügellosigkeit: Weniger Sport und ungesundes Essen nach Nahrungsergänzung</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminpräparate im Glauben, ihrer Gesundheit dadurch etwas Gutes zu tun. Taiwanesische Forscher behaupten jedoch das Gegenteil. Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, verhält sich in Folge meist nachteilig für seine Gesundheit, so die Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychological Science&#8221;&#8230; Taipeh &#8211; pte &#8211; &#8220;Das zeigt sich allein schon in der Tatsache, dass in jüngster Zeit zwar der Verbrauch dieser Mittel enorm ansteigt &#8211; die Gesundheit der Gesellschaft jedoch nicht&#8221;, so Studienleiter Wen-Bin Chiou. Beruhigung der Gewissensbisse Die Forscher verabreichten ihren Versuchspersonen Pillen und teilten einem Teil von ihnen mit, es seien Multivitamin-Präparate, den anderen, es handle sich um Placeboprodukte. In Wahrheit waren jedoch nur Tabletten ohne jegliche wirksame Inhaltsstoffe im Spiel. Wer jedoch glaubte, er habe ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, hielt sich in Folge als unverwundbar für Gesundheitsrisiken. Nach vermeintlicher Vitamineinnahme betrieben die Probanden weniger Sport, aßen ungesünder und gingen auch weniger spazieren. &#8220;Wer zu derartigen Mitteln greift, bezahlt einen versteckten Preis &#8211; den Fluch der lizensierten Zügellosigkeit. Das ist gefährlich, denn ohne zusätzliches gesundes Verhalten hätten Ergänzungsprodukte in der Regel kaum Vorteile&#8221;, so Chiou. Alexandra Hofer, die Sprecherin der österreichischen Gesellschaft für Ernährung http://www.oege.at , bestätigt dies und dreht die Argumentation um. &#8220;Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffpräparate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminpräparate im Glauben, ihrer Gesundheit dadurch etwas Gutes zu tun. Taiwanesische Forscher behaupten jedoch das Gegenteil. Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, verhält sich in Folge meist nachteilig für seine Gesundheit, so die Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychological Science&#8221;&#8230;<span id="more-3449"></span></p>
<p>Taipeh &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Das zeigt sich allein schon in der Tatsache, dass in jüngster Zeit zwar der Verbrauch dieser Mittel enorm ansteigt &#8211; die Gesundheit der Gesellschaft jedoch nicht&#8221;, so Studienleiter Wen-Bin Chiou.<br />
<strong><br />
Beruhigung der Gewissensbisse</strong></p>
<p>Die Forscher verabreichten ihren Versuchspersonen Pillen und teilten einem Teil von ihnen mit, es seien Multivitamin-Präparate, den anderen, es handle sich um Placeboprodukte. In Wahrheit waren jedoch nur Tabletten ohne jegliche wirksame Inhaltsstoffe im Spiel. Wer jedoch glaubte, er habe ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, hielt sich in Folge als unverwundbar für Gesundheitsrisiken. Nach vermeintlicher Vitamineinnahme betrieben die Probanden weniger Sport, aßen ungesünder und gingen auch weniger spazieren.</p>
<p>&#8220;Wer zu derartigen Mitteln greift, bezahlt einen versteckten Preis &#8211; den Fluch der lizensierten Zügellosigkeit. Das ist gefährlich, denn ohne zusätzliches gesundes Verhalten hätten Ergänzungsprodukte in der Regel kaum Vorteile&#8221;, so Chiou. Alexandra Hofer, die Sprecherin der österreichischen Gesellschaft für Ernährung <a href="http://www.oege.at/" rel="external" target="_blank">http://www.oege.at</a> , bestätigt dies und dreht die Argumentation um. &#8220;Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffpräparate dienen für viele bloß dazu, ihr schlechtes Gewissen bezüglich ungesunder Ernährung zu beschwichtigen&#8221;, so die Expertin auf pressetext-Anfrage.</p>
<p><strong>Obst und Gemüse sind gesünder</strong></p>
<p>Aus Ernährungssicht sieht Hofer Nahrungsergänzungsmittel für junge, gesunde Menschen als überflüssig, da abwechslungsreiche Mischkost ohnehin für gute Nährstoffversorgung sorge. Da nur beim direkten Verzehr pflanzlicher Lebensmittel alle essentiellen und bioaktiven Substanzen in den Körper gelangen, sind die empfohlenen fünf Obst- und Gemüseportionen besser als entsprechende Extrakte und Konzentrate. &#8220;Ratsam kann die Einnahme für bestimmte Risikogruppen wie Schwangere, Raucher oder Alkohliker sein, wobei jedoch zuvor die Absprache mit dem Arzt erfolgen sollte&#8221;, so Hofer.</p>
<p>Die Einnahme der Präparate, die von der EU als &#8220;Lebensmittel&#8221; eingeordnet werden, kann sogar gesundheitliche Risiken nach sich ziehen. Das ist am ehesten bei Menschen der Fall, die über längere Zeit zu Monopräparaten greifen. Wer etwa über längere Zeiträume Kalzium bei Osteoporose oder Zink bei Haarausfall einnimmt, kann sich dadurch andere Mangelerscheinungen einhandeln (pressetext berichtete: <a href="http://www.pressetext.com/news/20090204003/" rel="external" target="_blank">http://www.pressetext.com/news/20090204003/</a> ).</p>
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		<title>Auch Essen will gelernt sein: Ernährung bei Kindern</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/11/kinder/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 12:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Falsche Ernährung und Bewegungsmangel zählen heute zu unseren Krankmachern Nummer eins! Bereits fast 15 Prozent der Kinder in Deutschland zwischen 3 und 17 Jahren haben Übergewicht. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Kinder so früh wie möglich lernen, sich ausgewogen zu ernähren&#8230; Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern gibt Tipps, wie Sie Ihren Nachwuchs an gesundes Essen heranführen können. 1. Vollwertige Ernährung – aber ohne Zwang Wählen Sie die Lebensmittel für Ihre Familie nach folgender Formel aus: Reichlich pflanzliche Lebensmittel (z. B. Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Obst), mäßig tierische Lebensmittel (z. B. Milch, Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Eier, Fisch) und sparsam fettreiche Lebensmittel und Süßigkeiten. Seien Sie Vorbild, aber respektieren Sie auch die Geschmacksvorlieben Ihrer Kinder. Der Spaß beim Essen sollte im Vordergrund stehen. Versuchen Sie deshalb nicht, Ihre Kinder zu zwingen, bestimmte Lebensmittel zu essen. Wichtig ist vielmehr, dass Sie Ihrem Kind die Bedeutung einzelner Lebensmittel für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden immer wieder erklären. Das Ziel sollte sein, Kinder zu eigenverantwortlichem, gesundheitsorientiertem Essen anzuleiten. 2. Lassen Sie Ihre Kinder mitbestimmen Für ein Kind ist es wichtig, dass bei Tisch eine angenehme Atmosphäre herrscht und es genügend Zeit hat, in Ruhe zu essen. Versuchen Sie möglichst oft gemeinsam mit Ihren Kindern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Falsche Ernährung und Bewegungsmangel zählen heute zu unseren Krankmachern Nummer eins! Bereits fast 15 Prozent der Kinder in Deutschland zwischen 3 und 17 Jahren haben Übergewicht. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Kinder so früh wie möglich lernen, sich ausgewogen zu ernähren&#8230;<span id="more-1311"></span></p>
<p><em>Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern gibt Tipps, wie Sie Ihren Nachwuchs an gesundes Essen heranführen können.</em></p>
<p>1. Vollwertige Ernährung – aber ohne Zwang</p>
<p>Wählen Sie die Lebensmittel für Ihre Familie nach folgender Formel aus: Reichlich pflanzliche Lebensmittel (z. B. Getreide, Kartoffeln,<br />
Gemüse, Obst), mäßig tierische Lebensmittel (z. B. Milch, Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Eier, Fisch) und sparsam fettreiche Lebensmittel und Süßigkeiten. Seien Sie Vorbild, aber respektieren Sie auch die Geschmacksvorlieben Ihrer Kinder. Der Spaß beim Essen sollte im Vordergrund stehen. Versuchen Sie deshalb nicht, Ihre Kinder zu zwingen, bestimmte Lebensmittel zu essen. Wichtig ist vielmehr, dass Sie Ihrem Kind die Bedeutung einzelner Lebensmittel für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden immer wieder erklären.<br />
Das Ziel sollte sein, Kinder zu eigenverantwortlichem, gesundheitsorientiertem Essen anzuleiten.</p>
<p>2. Lassen Sie Ihre Kinder mitbestimmen</p>
<p>Für ein Kind ist es wichtig, dass bei Tisch eine angenehme Atmosphäre herrscht und es genügend Zeit hat, in Ruhe zu essen.<br />
Versuchen Sie möglichst oft gemeinsam mit Ihren Kindern die Mahlzeiten einzunehmen und sie vorher bereits in die Planung, den Einkauf und die Zubereitung mit einzubeziehen.</p>
<p>3. So machen Sie Ihren Kindern Gemüse schmackhaft</p>
<p>Nutzen Sie die Vielfalt von Gemüse. Kinder müssen nicht jedes Gemüse essen, es reicht, wenn sie zwei bis drei Sorten akzeptieren. Auch tricksen ist erlaubt: Sie können Gemüse in Suppen, Soßen oder Aufläufen fein geraspelt verstecken. Wenn alles nicht hilft, erhöhen Sie die tägliche Obstportion und geben Sie regelmäßig einen Gemüsesaft.</p>
<p>4. Kinder sollten häufig trinken – aber was?</p>
<p>Bieten Sie zu jeder Mahlzeit etwas zu trinken an. Stellen Sie auch zwischen den Mahlzeiten jederzeit Getränke zur Verfügung. Gut geeignet sind: Leitungs- und Mineralwasser, ungesüßter Früchte oder Kräutertee, Fruchtsaftschorlen und Gemüsesäfte. Pure Fruchtsäfte, Limonaden oder Brause sollten nur gelegentlich getrunken werden.</p>
<p>5. Brauchen Kinder zusätzlich Vitaminpräparate?</p>
<p>Gesunde Kinder, die ganz normales Essen bekommen, brauchen keine Zusätze, denn hierzulande leiden Kinder nicht unter Vitamin und Kalziummangel, auch wenn die Werbung anderes behauptet. Gesunde Kinder benötigen keine besonderen Kindernahrungsmittel oder Vitaminpillen, sondern normale Mischkost mit fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Sollte Ihr Kinder partout kein Obst oder Gemüse essen wollen, fragen Sie in Ihrer Apotheke vor Ort nach, man berät Sie dort gerne.</p>
<p><a href="http://www.koscher.net"><strong>Guten Appetit! &#8211; BeTe&#8217;awon! &#8211; !בתיאבון</strong></a></p>
<p>Ein wichtiges Ziel der Ernährungsberatung durch Apotheker ist es, bereits den Kleinsten den richtigen Umgang mit Nahrungsmitteln näher zu bringen. Deshalb bieten die Apotheker für Kindergärten und Schulen kostenlose Vorträge zur richtigen Ernährung an. Alle Apotheken, die entsprechende Kurse und Vorträge anbieten, sind aufgelistet auf den Internetseiten der Bayerischen Landsapothekerkammer unter <a href="http://www.blak.de">blak.de</a> und des Bayerischen Apothekerverbandes unter <a href="http://www.bav-bayern.de">bav-bayern.de</a>.</p>
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		<title>Antioxidantien helfen bei chronischen Entzündungen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/03/chronische-entzuendung/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 20:53:38 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit einer chronischen Bauchspeichel-Entzündung (Pankreatitis) können von der Einnahme von Antioxidantien &#8211; darunter hoch dosiertes Vitamin E &#8211; profitieren. Das zeigt eine aktuelle placebo-kontrollierte, doppelblinde und randomisierte Studie, welche am All India Institute of Medical Sciences (Neu Delhi) mit 127 Betroffenen unter Federführung von Payal Bhardwaj durchgeführt wurde&#8230; München / Großhesselohe &#8212; Nach sechs Monaten Behandlungen litten sie im Vergleich zur Placebogruppe unter signifikant weniger Schmerzen, 32 Prozent waren sogar schmerzfrei. Damit werden die Ergebnisse früherer Arbeiten bestätigt, bei denen Arthrose-Patienten unter Vitamin E-Gabe die Schmerzmittel-Dosis reduzieren konnten. Kontrolle des Entzündungsgeschehens &#8211; gegen Schmerzen Die Einnahme von Antioxidantien wie hoch dosiertes Vitamin E kann chronische Entzündungen eindämmen und den Schmerzmittel-Bedarf verringern helfen. Das zeigen eine Reihe von klinischen Studien. So führte in der aktuellen Arbeit mit 127 Pankreatitis-Patienten die tägliche Supplementierung mit Antioxidantien (0,54 g Vitamin C, 9.000 I.E. beta-Carotin, 600 µg Selen, 2 g Methionin und 270 I.E. Vitamin E) zu einem im Vergleich zur Placebo-Gruppe signifikant stärkeren Rückgang von Schmerztagen. Die Patienten, welche über sechs Monate Antioxidantien einnahmen, waren nicht nur an 7,4 Tagen im Monat schmerzfrei (Placebo 3,2 Tage), sondern sie hatten auch einen wesentlich geringeren Bedarf an Schmerzmitteln. Schon in früheren Untersuchungen mit Arthrose-Patienten konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit einer chronischen Bauchspeichel-Entzündung (Pankreatitis) können von der Einnahme von Antioxidantien &#8211; darunter hoch dosiertes Vitamin E &#8211; profitieren. Das zeigt eine aktuelle placebo-kontrollierte, doppelblinde und randomisierte Studie, welche am All India Institute of Medical Sciences (Neu Delhi) mit 127 Betroffenen unter Federführung von Payal Bhardwaj durchgeführt wurde&#8230;<span id="more-339"></span></p>
<p>München / Großhesselohe &#8212; Nach sechs Monaten Behandlungen litten sie im Vergleich zur Placebogruppe unter signifikant weniger Schmerzen, 32 Prozent waren sogar schmerzfrei. Damit werden die Ergebnisse früherer Arbeiten bestätigt, bei denen Arthrose-Patienten unter Vitamin E-Gabe die Schmerzmittel-Dosis reduzieren konnten.</p>
<p><strong>Kontrolle des Entzündungsgeschehens &#8211; gegen Schmerzen</strong></p>
<p>Die Einnahme von Antioxidantien wie hoch dosiertes Vitamin E kann chronische Entzündungen eindämmen und den Schmerzmittel-Bedarf verringern helfen. Das zeigen eine Reihe von klinischen Studien. So führte in der aktuellen Arbeit mit 127 Pankreatitis-Patienten die tägliche Supplementierung mit Antioxidantien (0,54 g Vitamin C, 9.000 I.E. beta-Carotin, 600 µg Selen, 2 g Methionin und 270 I.E. Vitamin E) zu einem im Vergleich zur Placebo-Gruppe signifikant stärkeren Rückgang von Schmerztagen. Die Patienten, welche über sechs Monate Antioxidantien einnahmen, waren nicht nur an 7,4 Tagen im Monat schmerzfrei (Placebo 3,2 Tage), sondern sie hatten auch einen wesentlich geringeren Bedarf an Schmerzmitteln. Schon in früheren Untersuchungen mit Arthrose-Patienten konnte festgestellt werden, dass hoch dosiertes Vitamin E allein die Beschwerden deutlich lindert. Nach vier Wochen gaben mehr als 60 Prozent der Patienten eine Linderung des Schmerzes um 50 Prozent an, nach zwölf Wochen waren es 84 Prozent.</p>
<p>Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Pankreatitis oder aktivierter Arthrose sind diese Resultate von Bedeutung. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass bei diesen Erkrankungen zumindest ein Teil der Gewebeschäden auf erhöhte Konzentrationen von freien Radikalen zurück zu führen ist. Antioxidantien wie Vitamin E können nicht nur den oxidativen Stress im betroffenen Gewebe eindämmen, sondern auch die Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen hemmen &#8211; und damit den Bedarf von herkömmlichen Schmerzmitteln inklusive der nicht unerheblichen Nebenwirkungen reduzieren helfen.</p>
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		<title>Winterdepression: Keiner ist dem Trübsal hilflos ausgeliefert</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2008/12/winterdepression/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 11:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Melatonin]]></category>
		<category><![CDATA[Serotonin]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom Sommer mit seinen warmen und sonnigen Tagen trennen uns noch einige Monate. Am 21. Dezember begann kalendarisch der Winter, auch wenn uns alles, was dazu gehört: wenig Licht, kurze Tage, grauer Himmel, kaltes, feuchtes Wetter, schon länger begleiten. „Das schlägt vielen Menschen aufs Gemüt“, sagt Psychologin Dr. Kitze von der Beratungsstelle Leipzig der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Sie leiden an Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Lustlosigkeit&#8230; Die Ursache ist Lichtmangel. „Während der langen Dunkelheit schüttet unser Körper zu wenig Serotonin – das Glückshormon &#8211; aus. Dafür wird mehr Melatonin produziert, was für unseren Schlafrhythmus mitverantwortlich ist und den Antrieb lähmt sowie einschläfernd wirkt“, weiß Dr. Kitze. Was im Fachjargon saisonale depressive Störung (SAD Seasonal Affective Disorder) heißt, kennt man im Allgemeinen unter Herbst- bzw. Winterdepression. Bereits jeder vierte Bundesbürger klagt ab November regelmäßig über typische Beschwerden wie z.B. eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten. Im Frühling verschwinden die Symptome spontan wieder. „Doch keiner ist dem Trübsal hilflos ausgeliefert“, sagt die Psychologin. Meist genügt ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft von einer halben Stunde. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob die Sonne scheint. Auch das natürliche Licht bei wolkenverhangenem Himmel reicht aus, um im Gehirn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Sommer mit seinen warmen und sonnigen Tagen trennen uns noch einige Monate. Am 21. Dezember begann kalendarisch der Winter, auch wenn uns alles, was dazu gehört: wenig Licht, kurze Tage, grauer Himmel, kaltes, feuchtes Wetter, schon länger begleiten. „Das schlägt vielen Menschen aufs Gemüt“, sagt Psychologin Dr. Kitze von der Beratungsstelle Leipzig der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Sie leiden an Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Lustlosigkeit&#8230;<span id="more-239"></span></p>
<p>Die Ursache ist Lichtmangel. „Während der langen Dunkelheit schüttet unser Körper zu wenig <strong>Serotonin</strong> – das Glückshormon &#8211; aus. Dafür wird mehr <strong>Melatonin</strong> produziert, was für unseren Schlafrhythmus mitverantwortlich ist und den Antrieb lähmt sowie einschläfernd wirkt“, weiß Dr. Kitze.</p>
<p>Was im Fachjargon saisonale depressive Störung (<strong>SAD Seasonal Affective Disorder</strong>) heißt, kennt man im Allgemeinen unter Herbst- bzw. Winterdepression. Bereits jeder vierte Bundesbürger klagt ab November regelmäßig über typische Beschwerden wie z.B. eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten. Im Frühling verschwinden die Symptome spontan wieder.</p>
<p>„Doch keiner ist dem Trübsal hilflos ausgeliefert“, sagt die Psychologin. Meist genügt ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft von einer halben Stunde. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob die Sonne scheint. Auch das natürliche Licht bei wolkenverhangenem Himmel reicht aus, um im Gehirn genügend Serotonin auszuschütten und damit die Stimmung aufzuhellen. Ersatzweise ins Solarium zu gehen, hilft dagegen überhaupt nicht. Das Licht in der Sonnenbank gelangt hauptsächlich über die Haut in den Körper. Damit jedoch die richtigen Hormone aktiv werden können, muss das Licht über die Augen aufgenommen werden.</p>
<p>Einen großen Einfluss auf die Stimmung hat übrigens auch die Ernährung. Mineralstoffreiche Nahrungsmittel, wie z.B. <strong>Rote Beete, Nüsse oder Rosenkohl</strong>, halten fit, leistungsfähig und sorgen für eine gute Konzentrationsfähigkeit. Magnesiumhaltiges Essen beugt wiederum Stress vor und führt zu mehr Ausgeglichenheit. Magnesium ist vor allem in Milch- und Vollkornprodukten, in Bananen und Geflügel zu finden. Auch der Genuss von <strong>Meeresfisch</strong> kann für gute Laune sorgen, da das enthaltene Jod für viele Stoffwechselfunktionen und geistige Fähigkeiten wichtig ist. Schließlich kann man sich auch durchaus mal ein Stück Schokolade oder Kuchen gönnen. Denn süße Leckereien enthalten Stoffe, die im Körper zu Serotonin umgebaut werden und dann zu Wohlbefinden und guter Stimmung führen können.</p>
<p>Hilfreich ist es außerdem, Kleidung in fröhlichen und frischen Farben zu tragen. <strong>Orange-, Gelb- und Rottöne</strong> wirken belebend und beeinflussen die Stimmung positiv. Auch eine schöne Musik, eine Duftlampe, ein entspannendes Bad oder aromatischer Tee sind Streicheleinheiten für die Seele und können die Laune verbessern. Wenn die Beschwerden allerdings anhalten und die Lebensqualität sehr eingeschränkt ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.upd-online.de">Unabhängige Patientenberatung Deutschland</a></p>
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		<title>Schade: Vitaminpräparate verringern Krebs-Risiko nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 14:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Einnahme von Vitamin C oder E verringert das Prostatakrebs-Risiko oder das Risiko, an anderen Krebsarten zu erkranken, nicht. Zu diesem Ergebnis sind zwei große US-amerikanische Studien gekommen. Beide untersuchten Hinweise auf mögliche positive Effekte. Für eine Studie wurden die Daten von 35.533 Männern ausgewertet, an der anderen nahmen rund 15.000 Ärzte teil. Keine der beiden fand Hinweise darauf, dass die Anzahl der Erkrankungen bei Einnahme von Vitaminpräparaten geringer war. Beide Studien wurden im Journal of the American Medical Association veröffentlicht. Zwei Studien konnten keine Wirkung nachweisen: Vitaminpräparate haben keinen Einfluss auf das Krebs-Risiko Houston / Boston / pt-austria &#8211; Einige bislang durchgeführte Untersuchungen hatten nahe gelegt, dass die Einnahme von Vitaminen das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, verringern könnte. Erreicht werden sollte das durch die Erhöhung der Werte bestimmter Antioxidantien, die die Schädigung des Gewebes verringern. Die Ergebnisse der Studien waren jedoch nicht einheitlich. Die aktuellen Studien versuchten mit einer großen Anzahl von Freiwilligen zu konkreteren Ergebnissen zu kommen. Wissenschaftler der University of Texas und des Cleveland Clinic Lerner College of Medicine verabreichten gesunden Männern entweder Selen, Vitamin E, beide Substanzen oder ein Blindpräparat. Die Wissenschaftler planten, die Teilnehmer mindestens sieben Jahre lang zu begleiten. Die Studie wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einnahme von Vitamin C oder E verringert das Prostatakrebs-Risiko oder das Risiko, an anderen Krebsarten zu erkranken, nicht. Zu diesem Ergebnis sind zwei große US-amerikanische Studien gekommen. Beide untersuchten Hinweise auf mögliche positive Effekte. Für eine Studie wurden die Daten von 35.533 Männern ausgewertet, an der anderen nahmen rund 15.000 Ärzte teil. Keine der beiden fand Hinweise darauf, dass die Anzahl der Erkrankungen bei Einnahme von Vitaminpräparaten geringer war. Beide Studien wurden im <a href="http://jama.ama-assn.org">Journal of the American Medical Association</a> veröffentlicht. <span id="more-171"></span></p>
<p><strong>Zwei Studien konnten keine Wirkung nachweisen:<br />
Vitaminpräparate haben keinen Einfluss auf das Krebs-Risiko</strong></p>
<p>Houston / Boston / pt-austria &#8211; Einige bislang durchgeführte Untersuchungen hatten nahe gelegt, dass die Einnahme von Vitaminen das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, verringern könnte. Erreicht werden sollte das durch die Erhöhung der Werte bestimmter Antioxidantien, die die Schädigung des Gewebes verringern. Die Ergebnisse der Studien waren jedoch nicht einheitlich. Die aktuellen Studien versuchten mit einer großen Anzahl von Freiwilligen zu konkreteren Ergebnissen zu kommen. </p>
<p>Wissenschaftler der <a href="http://www.uthouston.edu">University of Texas</a> und des <a href="http://www.clevelandclinic.org/cclcm">Cleveland Clinic Lerner College of Medicine</a> verabreichten gesunden Männern entweder Selen, Vitamin E, beide Substanzen oder ein Blindpräparat. Die Wissenschaftler planten, die Teilnehmer mindestens sieben Jahre lang zu begleiten. Die Studie wurde jedoch aufgrund enttäuschender Ergebnisse frühzeitig abgebrochen. Es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Anzahl an Männern in den vier Gruppen, die an Prostatakrebs erkrankten. Innerhalb von fünf Jahren wurde insgesamt bei vier bis fünf Prozent der Teilnehmer ein Prostatakrebs diagnostiziert. </p>
<p>Wissenschaftler des <a href="http://www.brighamandwomens.org">Boston&#8217;s Brigham and Women&#8217;s Hospital</a> untersuchten die Auswirkungen der regelmäßigen Einnahme von Vitamin E und C auf die Anzahl der Krebserkrankungen bei 14.641 Ärzten. Innerhalb von acht Jahren hatte die Einnahme von Vitamin E keine Auswirkungen auf die Anzahl der Erkrankungen an Prostatakrebs oder anderen Krebsarten. Vitamin C hatte ebenfalls keine Auswirkungen. Vor kurzem veröffentlichte Studienergebnisse waren laut BBC sogar zu dem Ergebnis gekommen, dass Vitamin-C-Präparate die Wirkung einer ganzen Reihe von Medikamenten gegen Krebs entscheidend beeinträchtigen könnten.</p>
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