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	<title>Pharmacon Net &#187; Wasser</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Krebs bremst die Wirtschaft: Prävention auch Aufgabe der Sozial- und Wirtschaftspolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 08:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs sind in Europa mit 86 die mit Abstand häufigste Todesursache. Längst stellen sie damit nicht nur ein Problem der Gesundheitspolitik dar. Die indirekten Kosten, die sie etwa durch Verdienstausfall verursachen, sind um ein Vielfaches höher als jene der Behandlung, berichtet Weltbank-Berater Armin Fidler beim European Health Forum&#8230; Enormer Schaden: Diabetes, Krebs und Co bremsen die Wirtschaft Experte fordert Gegensteuerung und Prävention, die auch Politikbereiche jenseits der Gesundheit einschließt pte &#8211; ehfg.org &#8211; Die so genannten &#8220;nicht übertragbaren Krankheiten&#8221; haben unser Weltbild verändert, wurde im Vormonat beim UNO-Gipfel deutlich. &#8220;Lange Zeit herrschte die Laienmeinung, dass die Last armer Länder die infektiösen und jene der Reichen die chronischen Erkrankungen sind. Das ist vorbei. Chronische Krankheiten sind in Schwellenländer wegen der steigenden Lebenserwartung als zusätzliche Bürde auf dem Vormarsch&#8221;, fasst Fidler zusammen. Da vielen Betroffenen die soziale Absicherung fehlt und medizinische Leistungen privat gekauft werden, lässt etwa eine Krebserkrankung Mittelstands-Familien oft wieder verarmen. Reiche und arme Welt chronisch krank Doch auch auf Makroebene verursachen die chronischen Krankheiten enorme Schäden, legt der Weltbank-Experte dar. Nimmt ihre Häufigkeit um zehn Prozent zu, verringert dies das Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozent, zeigen Daten. Viel teurer als die Behandlung sind dabei die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs sind in Europa mit 86 die mit Abstand häufigste Todesursache. Längst stellen sie damit nicht nur ein Problem der Gesundheitspolitik dar. Die indirekten Kosten, die sie etwa durch Verdienstausfall verursachen, sind um ein Vielfaches höher als jene der Behandlung, berichtet Weltbank-Berater Armin Fidler beim European Health Forum&#8230;<span id="more-3566"></span></p>
<p><strong>Enormer Schaden: Diabetes, Krebs und Co bremsen die Wirtschaft</strong><br />
<strong>Experte fordert Gegensteuerung und Prävention, die auch Politikbereiche jenseits der Gesundheit einschließt</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.ehfg.org/">ehfg.org</a> &#8211; Die so genannten &#8220;nicht übertragbaren Krankheiten&#8221; haben unser Weltbild verändert, wurde im Vormonat beim UNO-Gipfel deutlich. &#8220;Lange Zeit herrschte die Laienmeinung, dass die Last armer Länder die infektiösen und jene der Reichen die chronischen Erkrankungen sind. Das ist vorbei. Chronische Krankheiten sind in Schwellenländer wegen der steigenden Lebenserwartung als zusätzliche Bürde auf dem Vormarsch&#8221;, fasst Fidler zusammen. Da vielen Betroffenen die soziale Absicherung fehlt und medizinische Leistungen privat gekauft werden, lässt etwa eine Krebserkrankung Mittelstands-Familien oft wieder verarmen.</p>
<p><strong>Reiche und arme Welt chronisch krank</strong></p>
<p>Doch auch auf Makroebene verursachen die chronischen Krankheiten enorme Schäden, legt der Weltbank-Experte dar. Nimmt ihre Häufigkeit um zehn Prozent zu, verringert dies das Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozent, zeigen Daten. Viel teurer als die Behandlung sind dabei die indirekten Kosten: In den USA kosten die sieben größten nicht übertragbaren Krankheiten der Volkswirtschaft über eine Bio. US-Dollar jährlich, wobei 300 Mrd. auf die Kappe der Behandlung, der Rest auf jene des Produktivitätsverlustes geht.</p>
<p><strong>Soziale Faktoren beteiligt</strong></p>
<p>Die Therapie, Diagnose und Intervention der klinischen Medizin wird mit dem Problem immer weniger gerecht. &#8220;Einen hohen Kosten-Nutzen-Effekt gibt es hingegen bei Lebensstil-Interventionen. Bietet man etwa Menschen mit hohem Diabetesrisiko ein Präventionspaket mit Ernährungsberatung und Bewegung an, spart jeder investierte Dollar in Entwicklungsländern zwei Dollar an Behandlungskosten, bei mittlerem Einkommen sogar mehr&#8221;, berichtet Fidler.</p>
<p>Prävention wird jedoch bisher oft zu eng gefasst, verdeutlicht eine am European Health Forum diskutierte WHO-Studie: &#8220;Zwar verbessert die medizinische Versorgung den Verlauf einer Erkrankung und erhöht die Lebenserwartung. Doch primär machen soziale und wirtschaftliche Gegebenheiten Menschen krank. Sogar in reichen Ländern sind Armut, soziale Isolation, Arbeitslosigkeit, fehlender Selbstwert und Familienprobleme eine Hauptursache für Gesundheitsprobleme&#8221;, erklärt WHO-Experte Michael Marmot.</p>
<p><strong>Prävention weiter fassen</strong></p>
<p>Fiedler sieht diese Ergebnisse als klaren Hinweis, dass Prävention mehr ist als Wissen. &#8220;Die Gesundheitspolitik liefert nur einen kleinen Beitrag. Gefordert ist etwa die Steuerpolitik, die etwa in der Tabakfrage viel mehr erreicht als alle Nichtraucher-Kampagnen. Erziehung und Bildung haben hohen Stellenwert, jedoch auch Wasser- und Sanitärversorgung, das soziale Gleichgewicht, Energie und Verkehr.&#8221; Besonders für Industrieländer relevant seien Ausbildung, freiwillige Verpflichtungen der Industrie, Zugang zu Information und gesundheitliche und psychische Bedingungen am Arbeitsplatz.</p>
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		<title>Fünf Minuten haben die größte Wirkung: Bewegung im Grünen fördert geistige Gesundheit</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/05/natur-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf Minuten Bewegung im Grünen, etwa in einem Park, können die geistige Gesundheit fördern. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass die Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren in der Natur das Wohlbefinden steigern&#8230; pte &#8211; Für die aktuelle Studie haben Wissenschaftler der University of Essex http://www.essex.ac.uk die Daten von 1.250 Personen aus zehn Studien ausgewertet. Es zeigten sich deutliche Verbesserungen bei Stimmung und Selbstwertgefühl. Die in &#8220;Environmental Science and Technology&#8221; veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass vor allem junge Menschen profitieren. Das Team um Jules Pretty analysierte eine ganze Reihe von Aktivitäten im Freien wie Wandern, Gartenarbeit, Radfahren, Fischen, Bootfahren, Reiten und Landwirtschaft. Dabei wurde auch die jeweilige Örtlichkeit berücksichtigt: Parks, Garten oder Naturlehrpfade. Die größte Wirkung war bereits in fünf Minuten zu beobachten. Bei längeren Aktivitäten blieben die positiven Auswirkungen bestehen, hatten aber ein geringeres Ausmaß. Wasser steigert Wirkung Bei Männern und Frauen verschiedenen Alters zeigte sich, dass die gesundheitlichen Veränderungen &#8211; physisch und psychisch &#8211; vor allem bei jungen Menschen und psychisch Kranken am größten waren. Noch positiver war die Wirkung, wenn auch Wasser in der Nähe war, zum Beispiel ein See oder ein Fluss. Pretty erklärte, dass jene, die allgemein eher wenig aktiv, gestresst oder psychisch krank sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Minuten Bewegung im Grünen, etwa in einem Park, können die geistige Gesundheit fördern. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass die Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren in der Natur das Wohlbefinden steigern&#8230;<span id="more-2015"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de/">pte</a> &#8211; Für die aktuelle Studie haben Wissenschaftler der University of Essex http://www.essex.ac.uk die Daten von 1.250 Personen aus zehn Studien ausgewertet. Es zeigten sich deutliche Verbesserungen bei Stimmung und Selbstwertgefühl. Die in &#8220;Environmental Science and Technology&#8221; veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass vor allem junge Menschen profitieren.</p>
<p>Das Team um Jules Pretty analysierte eine ganze Reihe von Aktivitäten im Freien wie Wandern, Gartenarbeit, Radfahren, Fischen, Bootfahren, Reiten und Landwirtschaft. Dabei wurde auch die jeweilige Örtlichkeit berücksichtigt: Parks, Garten oder Naturlehrpfade. Die größte Wirkung war bereits in fünf Minuten zu beobachten. Bei längeren Aktivitäten blieben die positiven Auswirkungen bestehen, hatten aber ein geringeres Ausmaß.</p>
<p><strong>Wasser steigert Wirkung </strong></p>
<p>Bei Männern und Frauen verschiedenen Alters zeigte sich, dass die gesundheitlichen Veränderungen &#8211; physisch und psychisch &#8211; vor allem bei jungen Menschen und psychisch Kranken am größten waren. Noch positiver war die Wirkung, wenn auch Wasser in der Nähe war, zum Beispiel ein See oder ein Fluss.</p>
<p>Pretty erklärte, dass jene, die allgemein eher wenig aktiv, gestresst oder psychisch krank sind, wahrscheinlich am meisten profitieren würden. Arbeitgeber könnten ihre gestressten Mitarbeiter zum Beispiel ermutigen, während der Mittagspause einen kurzen Spaziergang im nahe gelegenen Park zu machen. Auch junge Straftäter könnten von derartigen Aktivitäten profitieren.</p>
<p><a href="http://pubs.acs.org/journal/esthag?cookieSet=1">Abstract zur Studie</a></p>
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		<title>Am Toten Meer &#8211; für&#8217;s Leben tanken</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 18:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Allein der Name könnte Sie an der Nase herumführen, denn in Wirklichkeit ist das Tote Meer, 400 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen, voller Leben. Es ist sowohl in seinem mineralhaltigen Seewasser wie auch in der Heilkraft seiner heißen Quellen und im berühmten schwarzen Heilschlamm enthalten. Sogar die Strahlen der Sonne und die Lufl. die hier eingeatmet wird, sind voller Leben. Neben diesen heilsamen Eigenschaften bietet die Region Gelegenheit zu Abenteuer- und Entdeckungsfahrten oder zu Rundreisen&#8230; Man kann sich aber auch auf luxuriöse Art und Weise entspannen. Verwöhnen Sie sich selbst oder lassen Sie sich verwöhnen, zum Beispiel mit einer Kur. Genießen Sie in einen ewig währenden Frühling und Sommer mit über 330 Sonnentagen die Geschenke der Natur und die Schätze der Vergangenheit. Jede Israelreise, die ihr Geld wert ist, sollte einen Besuch oder Aufenthall in der Region einplanen. Es gehört zu den Höhepunkten einer Israelreise, den niedrigsten Punkt der Erde kennenzulernen und zu genießen. SCHÖNHEIT AUS DER NATUR Legen Sie den Gedanken an eine Therapie beiseite und Sie finden hier die größte Auswahl an Schönheitsbehandlungen und Angeboten zum Verwöhnen, die man sich vorstellen kann. Nehmen Sic ein Sonnenbad ohne Angst davor, sich zu verbrennen. Entspannen Sie sich und spüren Sie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allein der Name könnte Sie an der Nase herumführen, denn in Wirklichkeit ist das Tote Meer, 400 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen, voller Leben. Es ist sowohl in seinem mineralhaltigen Seewasser wie auch in der Heilkraft seiner heißen Quellen und im berühmten schwarzen Heilschlamm enthalten. Sogar die Strahlen der Sonne und die Lufl. die hier eingeatmet wird, sind voller Leben. Neben diesen heilsamen Eigenschaften bietet die Region Gelegenheit zu Abenteuer- und Entdeckungsfahrten oder zu Rundreisen&#8230;<span id="more-1980"></span></p>
<p>Man kann sich aber auch auf luxuriöse Art und Weise entspannen. Verwöhnen Sie sich selbst oder lassen Sie sich verwöhnen, zum Beispiel mit einer Kur. Genießen Sie in einen ewig währenden Frühling und Sommer mit über 330 Sonnentagen die Geschenke der Natur und die Schätze der Vergangenheit. Jede Israelreise, die ihr Geld wert ist, sollte einen Besuch oder Aufenthall in der Region einplanen. Es gehört zu den Höhepunkten einer Israelreise, den niedrigsten Punkt der Erde kennenzulernen und zu genießen.</p>
<p>SCHÖNHEIT AUS DER NATUR</p>
<p>Legen Sie den Gedanken an eine Therapie beiseite und Sie finden hier die größte Auswahl an Schönheitsbehandlungen und Angeboten zum Verwöhnen, die man sich vorstellen kann. Nehmen Sic ein Sonnenbad ohne Angst davor, sich zu verbrennen. Entspannen Sie sich und spüren Sie, wie das mineralhaltige Wasser des Sees oder der Quellen ihrem Körper guttut. Genießen Sie die Schlammpackungen und die Körperumschläge, die ihre Haut wunderbar weich und ge­schmeidig machen. Die schönheitsfördernden Eigenschaften der Region sind schon aus der Zeit Kleopatras bekannt. Archäologen haben hier eine Kosmetikmanufaktur ausgegraben, die nachweis­lich den Hof der Königin belieferte.</p>
<p>Dem Toten Meer entlang, vom Jordan am nördlichen bis nach Sodom am südlichen Zipfel, reihen sich bekannte und luxuriöse Bade- und Heilorte aneinander. Selbst ein Tagesausflug bietet genügend Zeit, sich kurz im Toten Meer treiben zu lassen und sich mit dem einzigartigen schwarzen Heilschlamm zu be­streichen.</p>
<p>Auch heute werden in der Region wieder Kosmetik- und Gesichtspflegeprodukte hergestellt und exportiert. Einige Firmen haben einen großen Teil ihrer Produkte mit den Mineralien des Toten Meeres und den Wirkstoffen einiger Wüstenpflanzen ver­feinert. Dazu gehören: Badesalze. Heilerde für Gesichts­packungen. Seifen. Cremes und Lotionen. Ein Besuch dieser Gegend bedeutet auch eine Reise an den Ursprung dieser Schönheitsprodukte.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Im Deutschen Medizinischen Zentrum (DMZ Klinik) werden alle Formen von Schuppenflechte (Psoriasis),  Neurodermitis, Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) und weitere  Hautkrankheiten, Rheuma, Asthma, Mukoviszidose sowie die Augenkrankheit  Uveitis behandelt: <a href="http://www.dmz-klinik.de/">www.dmz-klinik.de</a></p>
<p>Interessant auch die Seiten des Forschungzentrums des Toten Meeres (englisch): <a href="http://www.deadsea-health.org/"> www.deadsea-health.org</a> und des <a href="http://www.goisrael.com">Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros</a>, sowie <a href="http://www.israel-tourismus.de">israel-tourismus.de</a>.</p>
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		<title>Klimatherapie am Toten Meer</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrtausenden gilt das Tote Meer als Quell von Gesundheit und Schönheit. Am tiefsten Punkt der Erdoberfläche, 400m unter dem Meeresspiegel, lindern in weltweit einmaliger Zusammensetzung besondere natürliche Kräfte der Natur die verschiedensten Erkrankungen. Diese beispiellose Wirkung der Klimatherapie am Toten Meer, vor allem bei Psoriasis, Neurodermitis, Vitiligo, Asthma und Rheuma steht auf drei Säulen: Sonne, Luft und Wasser&#8230; Erleben Sie die Heilkraft des Toten Meeres: Eine rein natürliche Heilwirkung Die international bekannte Klima­therapie am Toten Meer verzeichnet außergewöhnliche Heilerfolge. Durch die trockene, pollenfreie Luft und die einzig­artige Zusammensetzung der Ozonschicht an der tiefsten Stelle der Erde &#8211; das Tote Meer liegt über 400 m unter dem Meeres­spiegel &#8211; ist eine Kur in dieser unwirklich anmutenden Wüstenwelt vor allem bei Hautkrankheiten wie Psoriasis, Neuroder­mitis und Vitiligo sowie auch bei schwerem Asthma und Rheuma sehr wirksam. Drei in dieser Form auf der ganzen Welt ein­malige Faktoren treffen in diesem beson­deren Mikroklima zusammen: das extrem salzhaltige, mit natürlichen Mineralien gesättigte Wasser, die milde Sonne und die überdurchschnittlich ozonhaltige und ebenfalls durch Mineralien angereicherte Luft. Etwa 20 Hotels unterschiedlicher Preisklassen bieten zahlreiche Behand­lungsmöglichkeiten und empfangen jedes Jahr Hunderttausende von Gästen aus aller Welt. Die medizinischen Zentren am Toten Meer (deutschsprachig) sind dermatolo­gische Rehabilitationseinrichtungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrtausenden  gilt das Tote Meer als Quell von Gesundheit und Schönheit. Am  tiefsten  Punkt der Erdoberfläche, 400m unter dem Meeresspiegel, lindern in   weltweit einmaliger Zusammensetzung besondere natürliche Kräfte der  Natur die  verschiedensten Erkrankungen. Diese beispiellose Wirkung der  Klimatherapie am  Toten Meer, vor allem bei Psoriasis, Neurodermitis,  Vitiligo, Asthma und Rheuma  steht auf drei Säulen: Sonne, Luft und  Wasser&#8230;<span id="more-1952"></span></p>
<p><strong>Erleben Sie die Heilkraft des Toten Meeres: Eine rein natürliche Heilwirkung </strong></p>
<p>Die international bekannte  Klima­therapie am Toten Meer verzeichnet  außergewöhnliche Heilerfolge.  Durch die trockene, pollenfreie Luft und die  einzig­artige  Zusammensetzung der Ozonschicht an der tiefsten Stelle der Erde &#8211;  das  Tote Meer liegt über 400 m unter dem Meeres­spiegel &#8211; ist eine Kur in  dieser  unwirklich anmutenden Wüstenwelt vor allem bei Hautkrankheiten  wie Psoriasis,  Neuroder­mitis und Vitiligo sowie auch bei schwerem  Asthma und Rheuma sehr  wirksam. Drei in dieser Form auf der ganzen Welt  ein­malige Faktoren treffen in  diesem beson­deren Mikroklima zusammen:  das extrem salzhaltige, mit natürlichen  Mineralien gesättigte Wasser,  die milde Sonne und die überdurchschnittlich  ozonhaltige und ebenfalls  durch Mineralien angereicherte Luft. Etwa 20 Hotels  unterschiedlicher  Preisklassen bieten zahlreiche Behand­lungsmöglichkeiten und  empfangen  jedes Jahr Hunderttausende von Gästen aus aller Welt.</p>
<p>Die  medizinischen Zentren am Toten Meer (deutschsprachig) sind  dermatolo­gische  Rehabilitationseinrichtungen, die über einen  Versorgungsvertrag als  thera­peutische Einrichtung für alle  gesetzlichen Krankenkassen zugelassen sind.  Daher können auch deutsche  Staatsbürger eine Kur am Toten Meer erhalten,  voraus­gesetzt, dass sie  bereits ohne Erfolg in Deutschland behandelt wurden  oder die Wartezeit  zu lang ist. Für Beamte ist die Klimatherapie beihilfefähig.</p>
<p><strong> Das Wasser &#8211; mineralreich wie nirgends </strong></p>
<p>Das Tote Meer weist  einen derart hohen Anteil an Salzen und Mineralstoffen auf,  dass hier  kaum Leben gedeiht. Weder Pflanzen noch Fische siedeln sich hier an.   Der Jordan ergießt sich in das Becken des Toten Meeres, das keinen  natürlichen  Abfluß besitzt. Durch die ständige Ver­dunstung  konzentriert sich der Salzgehalt  und kann bis zu 50% über dem normalen  Meerwassers liegen. Dies bedeutet jedoch  auch, dass man beim Baden  scheinbar schwerelos auf dem Wasser treiben kann und  nicht untergeht.  Die besonders hohe Konzentration wichtiger Mineralstoffe wie  etwa  Magnesium, Kalzium, Kaliumchlorid und Bromid im Wasser ist der Grund und   eine der Voraussetzungen für den Heilerfolg.</p>
<p><strong> Die Luft &#8211; 10% mehr Sauerstoff</strong></p>
<p>Das Tote Meer ist das am  tiefsten gele­gene Binnenmeer der Erde. Dies bedeu­tet  auch, dass die  Luftschicht über dem Gebiet wesentlich dicker ist als anderswo  und ihr  Sauerstoffgehalt ungleich höher liegt. Zudem lassen die hohen   Tempe­raturen das an Mineralien reiche Meer­wasser in der trockenen Luft  schnell  verdunsten. Die in dieser Dunstglocke gelagerten Bromide  wirken besonders  entspannend auf das Nervensystem.</p>
<p><strong>Gesundheit  &amp; Schönheit aus dem Toten Meer: </strong><strong>Das älteste  Schönheitsmittel der Welt </strong></p>
<p>Schon Kleopatra wusste die  Qualitäten des Schlammes vom Toten Meer zu schätzen.  Und auch heute  werden Schönheits- und Gesundheitspflege hier groß­geschrieben.  Eine  Packung aus schwarzem Schlamm wirkt sowohl kosmetisch als auch   therapeutisch wohltuend. Es ist be­kannt, dass der Schlamm Spannungen  der  Muskeln und des Geistes löst, die Blutzirkulation verbessert und  rheuma­tische  Beschwerden lindert. Eine Viel­zahl von Behandlungen und  Produkten wird durch  ein breitgefächertes Ange­bot an Sport- und  Fitnessprogrammen, Gymnastik und  Massagen abgerundet.</p>
<p><strong>Eine  abenteuerliche  Mondlandschaft</strong></p>
<p>Ein Urlaub am Toten Meer jedoch  be­schränkt sich nicht allein auf Schlamm­bäder  und Massagen. Ausflüge  in die faszinierende Mondlandschaft  der Umgebung führen in den  nahegelegenen  Kibbuz Ein Gedi oder das benachbar­te, gleichnamige  Naturschutzgebiet mit seiner  Oase des Nahal David. In kurzer Entfernung  ragt Massada, die berühmte Bergfeste  der jüdischen Rebellen gegen Rom,  in den Himmel, deren Tafelberg entweder zu Fuß  erklommen oder mit der  Seilbahn bezwungen werden kann. Auch eine Fahrt durch die  judäische  Wüste hin­auf nach Jerusalem ist in wenig mehr als einer Stunde   Fahrtzeit zu bewältigen.</p>
<p><strong> Klima am Toten Meer</strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="79" valign="top"></td>
<td width="108">Luft</td>
<td width="108">Wasser</td>
<td width="108">relative</p>
<p>Luftfeuchtigkeit</td>
<td width="109">Niederschlag</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Januar</td>
<td width="108" valign="top">11-22°C</td>
<td width="108" valign="top">21°C</td>
<td width="108" valign="top">50%</td>
<td width="109" valign="top">11 		mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Februar</td>
<td width="108" valign="top">13-22°C</td>
<td width="108" valign="top">19°C</td>
<td width="108" valign="top">46%</td>
<td width="109" valign="top">9mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">März</td>
<td width="108" valign="top">16-25°C</td>
<td width="108" valign="top">21°C</td>
<td width="108" valign="top">42%</td>
<td width="109" valign="top">7mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">April</td>
<td width="108" valign="top">20-29=C</td>
<td width="108" valign="top">22°C</td>
<td width="108" valign="top">37%</td>
<td width="109" valign="top">2mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Mai</td>
<td width="108" valign="top">24-34°C</td>
<td width="108" valign="top">25°C</td>
<td width="108" valign="top">34%</td>
<td width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Juni</td>
<td width="108" valign="top">27-37=C</td>
<td width="108" valign="top">28°C</td>
<td width="108" valign="top">34%</td>
<td width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Juli</td>
<td rowspan="2" width="108" valign="top">28-39<sup>=</sup>C</td>
<td width="108" valign="top">30°C</td>
<td width="108" valign="top">34%</td>
<td rowspan="2" width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top"></td>
<td width="108" valign="top"></td>
<td width="108" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">August</td>
<td width="108" valign="top">29-38=C</td>
<td width="108" valign="top">30°C</td>
<td width="108" valign="top">36%</td>
<td width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">September</td>
<td width="108" valign="top">27-36°C</td>
<td width="108" valign="top">31 °C</td>
<td width="108" valign="top">40%</td>
<td width="109" valign="top">1 mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Oktober</td>
<td width="108" valign="top">24-32<sup>;</sup>C</td>
<td width="108" valign="top">30°C</td>
<td width="108" valign="top">41%</td>
<td width="109" valign="top">1 mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">November</td>
<td width="108" valign="top">18-27°C</td>
<td width="108" valign="top">28°C</td>
<td width="108" valign="top">45%</td>
<td width="109" valign="top">8mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Dezember</td>
<td width="108" valign="top">13-23°C</td>
<td width="108" valign="top">21 C</td>
<td width="108" valign="top">49%</td>
<td width="109" valign="top">8mm</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong> Sonne</strong></p>
<p>Am Toten Meer scheint statistisch 330 Tage im  Jahr die Sonne. Durch die mineralisierte Dunstglocke und die &#8211; aufgrund der  tiefen Lage &#8211; zusätzlichen  Luftschichten werden die für die Haut  schädlichen UVB-Strahlen in hohem Maße  gefiltert.</p>
<p><em>Szene aus dem Film &#8220;Walking on Water&#8221;: Der schwarze Schlamm ist eine homogene Mischung aus den Mineralien des Toten Meeres sowie wichtigen organischen Elementen der Küste und des Erdreichs.</em></p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2010/04/klimatherapie/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Luft</strong></p>
<p>Durch  die tiefe Lage, 400m unter dem Mee­resspiegel, ist die Luft am Toten  Meer  mit 10% mehr Sauerstoff angereichert als an irgendeinem anderen  Punkt der Erde.  Durch die Verdunstung des Wassers in der sehr trockenen  Luft ist die gesamte  Region von einer einzigartigen Dunstglocke  überzogen. Diese Luft ist stark  Bro­min angereichert, das in besonderem  Maße zur Entspannung des Nerven­systems  beiträgt.</p>
<p><strong> Wasser</strong></p>
<p>Der Salzgehalt des Was­sers im Toten Meer über­trifft den des  Mittelmeeres um  das Zehnfache. Neben dem Salz enthält das Tote Meer in  besonders hoher  Konzentration wichtige Mineralstoffe: Magnesium,  Kalzium, Sodium,  Kali­umchloride und gelöste Bromide. Der extrem hohe  Mineralgehalt lässt  Menschen im Wasser wie schwerelos schweben.</p>
<p>Weiterführende Informationen liefert auch <a href="http://www.goisrael.com">www.goisrael.com</a></p>
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		<title>UNO warnt: Globale Trinkwasserkrise spitzt sich zu</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 01:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations&#8230; Wasser-Experte wenig optimistisch: &#8220;Millenniumsziel wird nicht erreicht&#8221; http://www.unwater.org &#8211; http://www.inweh.unu.edu &#8211; pte &#8211; Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. &#8220;Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung&#8221;, so Adeel. Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut Dürre bedroht Afrika und Zentralasien An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. &#8220;Am stärksten betroffen sind große Teile des afrikanischen Kontinents, der mittlere Osten und Zentralasien. Vielerorts liegt hier die Verfügbarkeit von Wasser weit unter dem absolut nötigen Minimum, zudem auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations&#8230;<span id="more-1720"></span></p>
<p><strong>Wasser-Experte wenig optimistisch: &#8220;Millenniumsziel wird nicht erreicht&#8221;</strong></p>
<p>http://www.unwater.org &#8211; http://www.inweh.unu.edu &#8211; pte &#8211; Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. &#8220;Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung&#8221;, so Adeel.</p>
<p><strong>Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut</strong><br />
<strong>Dürre bedroht Afrika und Zentralasien</strong></p>
<p>An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. &#8220;Am stärksten betroffen sind große Teile des afrikanischen Kontinents, der mittlere Osten und Zentralasien. Vielerorts liegt hier die Verfügbarkeit von Wasser weit unter dem absolut nötigen Minimum, zudem auch die Qualität des Wassers. Das bedroht die Produktivität und häufig sogar das menschliche Überleben&#8221;, erklärt der UN-Experte. Es sei abzusehen, dass sich die Situation vor allem in diesen Regionen zukünftig weiter verschlimmern werde, falls keine nachhaltigen Gegenmaßnahmen in großem Stil eingeleitet werden.</p>
<p>Für eine Besserung der Situation sollten die Industriestaaten diesen Ländern Finanzmittel, technische Ausrüstung und Know-how zur Verfügung stellen. Zudem sei es wichtig, dass sie selbst zu beispielhaften Modellen würden, wie man in Zeiten des Klimawandels mit den schwindenden Wasserreserven umgeht. &#8220;Auch in reichen Staaten des Nordens wie etwa in Kanada oder Westeuropa wird die Wasserversorgung immer schwieriger und die Qualität sinkt trotz des vermeintlichen Wasserreichtums. Was den Umgang mit dieser Problematik und deren Verständnis betrifft, sind viele Industrieländer noch Entwicklungsländer.&#8221;</p>
<p><strong>Wasser global thematisieren</strong></p>
<p>Die aktuelle Finanzkrise beinhalte laut Ansicht Adeels die Chance, die flächendeckende Wasserversorgung neu und effizienter zu gestalten. Das Thema Wasser müsse daher in internationalen Verträgen eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Ernährungssicherheit, Klimawandel, globaler Frieden und Stabilität. Der UN-Wasserexperte betont jedoch, dass der wichtigste Motor der Umgestaltung die wasserarmen Länder selbst sein sollten. &#8220;Besonders vom Privatsektor dieser Staaten sind Impulse zu erwarten.&#8221; Dieselbe Ansicht vertreten auch deutsche Wasserexperten.</p>
<p><strong>Mangel an Wasserexpertise in der Dritten Welt<br />
Schulterschluss staatlicher Versorger mit lokalen Privatanbietern</strong></p>
<p>Den öffentlichen Wasserversorgern der Dritte-Welt-Ländern mangelt es vielmehr an Fachwissen als an Geld. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von Umwelttechnikern der Universität Witten/Herdecke http://www.uni-wh.de unter 150 Führungskräften staatlicher Wasserbetriebe aus allen Kontinenten. Die Entwicklungshilfe der Industriestaaten solle die Wissenschaft mehr einbinden, um neue Lösungen zu entwickeln und Aus- und Weiterbildung von Wassertechnikern zu fördern, so die Schlussfolgerungen der Forscher.</p>
<p><strong>Versorgung wird immer schwieriger<br />
Viele Menschen der Dritten Welt sind nicht an das Wassernetz angebunden</strong></p>
<p>Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser wird in Entwicklungsländern immer schwieriger. Während es in den wasserreichen Industriestaaten schon lange flächendeckende Anschlüsse gibt, ist das hier oft nicht der Fall. &#8220;Die großen Städte wachsen extrem. Mit der zunehmenden Bevölkerung schrumpft die Wassermenge, die pro Kopf zur Verfügung steht&#8221;, berichtet Studienautor Michael Harbach im pressetext-Interview. Ein im April anlässlich der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentierter Bericht nennt auch den Klimawandel als Faktor, der das Wasservorkommen in den Ländern des Südens verringert.</p>
<p>Da angesichts dieser Situation die staatlichen Versorger in immer größere Bedrängnis geraten, hält auch die Diskussion um die Privatisierung des Wassers an. Diese werde in Entwicklungsländern ebenso emotional geführt wie im Norden, berichtet Harbach. &#8220;Zu unserer Überraschung ist bei den staatlichen Wasserversorgern selbst die Meinung nur wenig verbreitet, dass das Wasser in Bürgerhand zu bleiben hat. Vielmehr dominiert das Ziel, die Versorgung der Kunden zu erreichen &#8211; notfalls durch Schulterschluss mit der Privatwirtschaft&#8221;, so Harbach. Viel mehr als internationalen Konzernen vertraue man allerdings lokalen Privatanbietern, sofern diese das nötige Know-how einbringen könnten.</p>
<p><strong>Global Players als Wissensvermittler</strong></p>
<p>Denn gerade an Fachwissen über Technologie und Management-Praktiken mangle es den staatlichen Versorgern, so ein Ergebnis der Studie. Einerseits würden die in Weiterbildungs-Konferenzen vermittelten Inhalte kaum im Betriebsalltag umgesetzt, andererseits wanderten fähige Wasserfachleute meist in besser bezahlte Jobs der Privatwirtschaft und der Industrieländer ab. Harbach sieht Modelle des Franchisings als mögliche Lösung. &#8220;Die internationalen Player werden dabei zu Trägern des Know-hows für die lokalen Privatbetreiber, wodurch diese für die Banken kreditwürdiger werden.&#8221; Sicher zu stellen sei dabei allerdings die Refinanzierung durch den Betreiber sowie dessen lokale Akzeptanz.</p>
<p>&#8220;Grundsätzlich ist bei privater Versorgung die kritische Betrachtung immer wichtig. Wasser ist nicht dafür geeignet, große Profite zu machen&#8221;, warnt die Ökologin Karo Katzmann, Autorin des Buches &#8220;Schwarzbuch Wasser&#8221;, gegenüber pressetext. Global Players seien in Entwicklungsländern vor allem interessiert, in den Megacitys tätig zu werden und mit dem Argument, auch strukturschwache Gebiete zu erschließen, die Behörden zu überreden. &#8220;Oft werden diese Verträge dann nicht erfüllt. Manchmal werden sogar vorhandene Brunnen geschlossen, um die Menschen von der Belieferung abhängig zu machen&#8221;, so die Umweltexpertin.</p>
<p><strong>Garantien für die Ärmsten notwendig</strong></p>
<p>Der Vorschlag der Wittener Forscher, ein Kooperationsmodell anzustreben, begrüßt allerdings auch Katzmann. &#8220;Private Beteiligung kann das Problem überbrücken, dass staatliche Anbieter oft nicht wissen, wie das Netz saniert werden kann.&#8221; Damit der Zugang zu Wasser als Menschenrecht verwirklicht werden könne, sollte man jedoch den Ärmsten zumindest die lebensnotwendige Menge an Trinkwasser kostenlos zur Verfügung stellen. &#8220;Das wäre ein Sockelbetrag von rund 20 Litern pro Tag. Dieses von der WHO festgesetzte Minimum entspricht einer halben Klospülung.&#8221;</p>
<p><strong>UNESCO-Bericht warnt vor Wasserknappheit<br />
Lebensstil und wachsende Bevölkerung brauchen immer mehr Wasser<br />
Besonders in Afrika wird sich die Wasserknappheit weiter verstärken</strong></p>
<p>Wasser wird in Zukunft noch knapper werden. Das berichtet die UNESCO http://www.unesco.org/water/wwap in ihrem jüngsten Wasserbericht, der den Titel &#8220;Wasser in einer sich verändernden Welt&#8221; trägt. Im Jahr 2030 werden fünf Mrd. Menschen noch immer keine ausreichende Sanitärversorgung besitzen, sofern nicht einschneidende Maßnahmen unternommen werden, warnt der Bericht. Als wichtigste Ursachen der Knappheit werden die Bedürfnisse einer schnell wachsenden Weltbevölkerung und die Auswirkungen der globalen Erwärmung angeführt. &#8220;Der Kampf gegen die Armut hängt von der Fähigkeit ab, in die Ressource Wasser zu investieren&#8221;, so UNESCO-Generalsekretär Koichiro Matsuura, der den Bericht nächste Woche bei der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentieren wird.</p>
<p>Dringend sei gutes Wassermanagement besonders deshalb, da der Wasserbedarf unaufhörlich steigt. Weltweit wird heute dreimal mehr Trinkwasser als 1960 gebraucht und die bewässerte Fläche hat sich verdoppelt. Eine der Ursachen dafür ist das anhaltende Bevölkerungswachstum, das 2030 zu einer Weltbevölkerung von knapp zehn Mrd. Menschen führen wird, deren Nahrungsmittelversorgung viel Wasser benötigt. Eine entscheidende Rolle spielt auch der gewandelte Lebensstil, der in heute noch unterentwickelten Ländern zu einem höheren Fleisch- und Milchkonsum führt. Fleisch gehört zu den wasserintensivsten Produkten und schlägt sich mit bis zu 16.000 Liter Wasser pro Kilo zu Buche. Da für einen Liter Biodiesel ebenfalls bis zu 4.000 Liter Wasser nötig sind, hat auch der Anstieg alternativer Treibstoffe der letzten Jahre den Wasserverbrauch entscheidend erhöht.</p>
<p>Der Klimawandel verschlimmert diese Situation noch. Experten zufolge beschleunigt die Erderwärmung die globalen Wasserkreisläufe und intensiviert sie. Auch wenn die genauen Folgen der höheren Verdampfung und Niederschläge auf die Wassermenge noch nicht erforscht sind, geht man davon aus, dass sich der Wassermangel negativ auf die Wasserqualität auswirkt und Extremereignisse wie Flut und Dürre zunehmen lässt. Die dadurch verursachte Knappheit wird besonders in den Trockenzonen Afrikas große Migrationsströme hervorrufen, so der Bericht.</p>
<p>Zwar gehen Schätzungen davon aus, dass in sechs Jahren die ganze Welt außer die afrikanischen Länder südlich der Sahara ausreichend mit Trinkwasser versorgt ist. Vom Ziel der weltweiten sanitären Versorgung ist man jedoch weit entfernt. Erfolgen keine drastischen Maßnahmen, werden im Jahr 2030 fünf Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberen Sanitäranlagen haben. Das betrifft derzeit eine halbe Mrd. Menschen alleine in Afrika sowie andere Regionen der Erde. Um das Millenniumsziel der ausreichenden Wasserversorgung zu erreichen, müssen bisherige Anstrengungen verdoppelt werden, fordert der UN-Bericht. Das würde zugleich jede zehnte Krankheit weltweit verhindern.</p>
<p>Die UNESCO fordert eine Verstärkung der Investitionen in Wasser auch seitens der ärmeren Länder, da von dieser Maßnahme wirtschaftliche und soziale Entwicklung besonders abhänge. &#8220;Jeder Dollar, der in den verbesserten Zugang zu sicherem Wasser und Sanitäranlagen eingesetzt wird, hat eine Rentabilität zwischen drei und 34 Dollar&#8221;, so der Bericht. Mangelhafte Versorgung wie in Afrika setze hingegen das Bruttoinlandsprodukt herab. Viele Maßnahmen würden bisher zu kurz greifen, da sie auf den Wassersektor allein beschränkt seien. Erst wenn Entscheidungsträger aus Landwirtschaft, Energie, Handel und Finanzsektor eingebunden sind und Partnerschaften zwischen Regierungen, Privatsektor und Zivilgesellschaft entstehen, könne Wassermanagement wirksam werden.</p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/29/wasser-in-israel/">Special zum TU b&#8217;Schwat: Wasser in Israel</a></p>
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		<title>Konsumismus und Armut: Die Welt ist krank</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ungleichheit wächst weiter und zwei Krankheiten bedrohen die Welt am meisten. Auf der einen Seite wird das Geschick der Welt bestimmt von Menschen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Illustrativ dafür seien die Verwendung von Schneekanonen und Heizpilzen im Winter oder auch die hohen Nahrungsmittelabfäll.. Gefährlich ist auf der anderen Seite aber ebenso die extreme Armut, die sich besonders in der Benachteiligung der Frauen in vielen Entwicklungsländern zeigt&#8230; Club of Rome-Präsident fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen Wachstum darf sich nicht auf Wirtschaft beschränken, fordern Experten pte &#8211; Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome http://www.clubofrome.org , anlässlich einer Diskussionsveranstaltung am gestrigen Donnerstagabend. Den Rahmen bildete die noch laufende, vom österreichischen Lebensministerium veranstaltete Konferenz &#8220;Wachstum im Wandel&#8221; http://www.wachstumimwandel.at , bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht werden. Zu viele Krisen auf einmal &#8220;Die Welt ist mit einem Bündel von Krisen ausgesetzt, wie es bisher nie der Fall war&#8221;, so Khosla. Namentlich nennt der indische Experte die Klimakrise, das bereits vollzogene Überschreiten des Ölfördermaximums, die mit starken Preisschwankungen verbundene Wasser- und Ernährungskrise und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ungleichheit wächst weiter und zwei Krankheiten bedrohen die Welt am meisten. Auf der einen Seite wird das Geschick der Welt bestimmt von Menschen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Illustrativ dafür seien die Verwendung von Schneekanonen und Heizpilzen im Winter oder auch die hohen Nahrungsmittelabfäll.. Gefährlich ist auf der anderen Seite aber ebenso die extreme Armut, die sich besonders in der Benachteiligung der Frauen in vielen Entwicklungsländern zeigt&#8230;<span id="more-1570"></span></p>
<p><strong>Club of Rome-Präsident fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen<br />
Wachstum darf sich nicht auf Wirtschaft beschränken, fordern Experten</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome http://www.clubofrome.org , anlässlich einer Diskussionsveranstaltung am gestrigen Donnerstagabend. Den Rahmen bildete die noch laufende, vom österreichischen Lebensministerium veranstaltete Konferenz &#8220;Wachstum im Wandel&#8221; http://www.wachstumimwandel.at , bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht werden.</p>
<p><strong>Zu viele Krisen auf einmal </strong></p>
<p>&#8220;Die Welt ist mit einem Bündel von Krisen ausgesetzt, wie es bisher nie der Fall war&#8221;, so Khosla. Namentlich nennt der indische Experte die Klimakrise, das bereits vollzogene Überschreiten des Ölfördermaximums, die mit starken Preisschwankungen verbundene Wasser- und Ernährungskrise und den Artenverlust, der tausendmal schneller voranschreite als die Evolution fähig sei, Nachschub an neuen Spezies zu liefern. Dazu kämen die finanzielle Instabilität, der rasante Bevölkerungsanstieg sowie Armut und Ungleichheit. &#8220;Alles deutet darauf hin, dass dies Zeichen eines Wachstums sind, das nicht nachhaltig ist&#8221;, so der Präsident.</p>
<p>Zwei Krankheiten würden die Welt derzeit am meisten bedrohen. &#8220;Das ist die erstens die &#8216;Affluenza&#8217;, ein Begriff der für den übermäßigen Verbrauch der Ressourcen geschaffen wurde&#8221;, so Khosla. Das Geschick der Welt würden Menschen bestimmen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren hätten. Illustrative Symptome dafür seien etwa die Verwendung von Schneekanonen und Heizpilzen im Winter oder auch die hohen Nahrungsmittelabfälle infolge des übermäßigen Konsums. Gefährlich sei jedoch ebenso die von Khosla als &#8220;Povertitis&#8221; bezeichnete extreme Armut, die sich besonders in der Benachteiligung der Frauen in vielen Entwicklungsländern zeige. &#8220;Die Ungleichheit wächst weiter&#8221;, so der Experte.</p>
<p><strong>Lösung muss alle berücksichtigen </strong></p>
<p>Nicht nur Prophezeiungen dieser Entwicklungen gebe es schon lange &#8211; Khosla verweist auf das 1972 erschienene Buch &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221; &#8211; sondern auch Ansätze für deren Überwindung. &#8220;Wir müssen neue Lösungen suchen und unser Denksystem ändern. Mahatma Gandhi kann hier als Beispiel dienen, ebenso Franz von Assisi. Es ist nicht möglich, Wachstum auf eine Ebene zu beschränken.&#8221; Technische Innovationen, von denen man oft die Rettung erhoffe, seien erst dann nachhaltig, wenn sie auf das Wohl der gesamten Menschheit abzielen. Ein großes Potenzial für solche Lösungsansätze sei in der Natur vorhanden, deren Beobachtung daher entscheidend sei.</p>
<p>Khosla führt an dieser Stelle Beispiele aus seiner eigenen Praxis als Firmengründer an. &#8220;Es braucht kleine Lösungen. Webstühle ermöglichen indischen Frauen, ihren Tagesumsatz zu verfünffachen. Eine einfache Presse für die Erzeugung von Ziegeln aus Lehm kann die Wohnsituation von Millionen Menschen verbessern, ohne die Umwelt zu belasten. Unkraut wiederum kann für die Energieerzeugung genutzt werden.&#8221; Grundvoraussetzung für die Überwindung der extremen Armut sei jedoch die Förderung der Bildung in den Entwicklungsländern, zudem bedürfe es der Aufwertung der Zivilgesellschaft.</p>
<p><strong>Teiche nicht wie Ozeane behandeln </strong></p>
<p>Per Videoeinschaltung mahnte die aktuelle Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom, das Wachstum nicht auf die Wirtschaft zu beschränken. &#8220;Wachsen muss besonders unsere Fähigkeit, mit Diversität umzugehen, und zwar mit der biologischen, institutionellen als auch menschlichen Vielfalt. Denn gibt es keine menschliche Vielfalt und alle an einem Projekt Beteiligten verfolgen denselben Ansatz, so gibt es auch keine neuen Ideen.&#8221; Entsprechend müsse man Krisen auf verschiedene Weisen gleichzeitig lösen. &#8220;Vernachlässigt man die Vielfalt, ist das wie wenn man mit einem einzigen Rezept das Problem eines Teiches, eines Sees oder eines Ozeans lösen will&#8221;, so die Nobelpreisträgerin.</p>
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		<title>WHO-Experte: Wasseraufbereitung in armen Ländern scheitert</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/11/wasser-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Wasseraufbereitungssysteme, die in ärmeren Ländern angeboten werden, sind nutzlos. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of East Anglia in Norwich. Die Systeme scheitern meist daran, dass sie viel zu wenig genau auf ihre Effektivität hin untersucht wurden. Die meisten Methoden basieren auf der Desinfektion des Wassers durch Chlortabletten und UV-Bestrahlung oder auf Filtrierung mit Keramik- oder Sandfiltern&#8230; Sauberes Trinkwasser gegen Durchfallerkrankungen Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit pte &#8211; uea.ac.uk - &#8220;Viele der Studien, die wir analysiert haben waren zu kurzfristig und kamen daher zu keinen schlüssigen Ergebnissen&#8221;, so der Studienautor und Mikrobiologe Paul Hunter. Zudem konnten die Forscher bei einigen Untersuchungen mangelhafte Datenerhebungen feststellen. Hunter führt einige der Ergebnisse auf die Placebo-Wirkung von chemischen Substanzen zurück. Mit Ausnahme der Keramikfilter sind alle anderen Methoden nicht effektiv, kommt der Forscher zum Schluss. Verzerrungen von Untersuchungsergebnissen &#8220;Das Problem der Verzerrung von Untersuchungen ist vor allem dann akut, wenn man mit dieser Art von Intervention zu tun hat, da jene, die bei den Studien mitmachen, dazu neigen die Vorteile überzubewerten&#8221;, meint der Epidemiologe Sandy Cairncross von der London School of Hygiene and Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk . &#8220;Wenn Dorfbewohner Männer in weißen Mänteln sehen, neigen sie häufig dazu, zu glauben, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Wasseraufbereitungssysteme, die in ärmeren Ländern angeboten werden, sind nutzlos. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of East Anglia in Norwich. Die Systeme scheitern meist daran, dass sie viel zu wenig genau auf ihre Effektivität hin untersucht wurden. Die meisten Methoden basieren auf der Desinfektion des Wassers durch Chlortabletten und UV-Bestrahlung oder auf Filtrierung mit Keramik- oder Sandfiltern&#8230;<span id="more-1351"></span></p>
<p><strong>Sauberes Trinkwasser gegen Durchfallerkrankungen<br />
Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.uea.ac.uk">uea.ac.uk </a>- &#8220;Viele der Studien, die wir analysiert haben waren zu kurzfristig und kamen daher zu keinen schlüssigen Ergebnissen&#8221;, so der Studienautor und Mikrobiologe Paul Hunter. Zudem konnten die Forscher bei einigen Untersuchungen mangelhafte Datenerhebungen feststellen. Hunter führt einige der Ergebnisse auf die Placebo-Wirkung von chemischen Substanzen zurück. Mit Ausnahme der Keramikfilter sind alle anderen Methoden nicht effektiv, kommt der Forscher zum Schluss.</p>
<p><strong>Verzerrungen von Untersuchungsergebnissen</strong></p>
<p>&#8220;Das Problem der Verzerrung von Untersuchungen ist vor allem dann akut, wenn man mit dieser Art von Intervention zu tun hat, da jene, die bei den Studien mitmachen, dazu neigen die Vorteile überzubewerten&#8221;, meint der Epidemiologe Sandy Cairncross von der London School of Hygiene and Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk . &#8220;Wenn Dorfbewohner Männer in weißen Mänteln sehen, neigen sie häufig dazu, zu glauben, dass ihnen effektive Mittel ausgehändigt werden.&#8221;</p>
<p>Hunter fordert nun, dass Wasseraufbereitungsprogramme, ehe sie in großem Stil angewendet werden, ebenso rigoros untersucht werden sollen wie Medikamente. &#8220;Die Desinfektion von Haushaltswasser scheint keine Vorteile für die öffentliche Gesundheit zu haben&#8221;, so Hunter. Er wäre jedenfalls hoch erfreut darüber, wenn es eine Studie geben würde, die eindeutige Beweise liefern würde.</p>
<p><strong>Auch Nahrungsmittel keimfrei machen</strong></p>
<p>&#8220;Nicht nur Trinkwasser, sondern auch Nahrungsmittel sollen stärker ins Zentrum des Interesses rücken, wenn es um die Bekämpfung von Durchfallerkrankungen geht&#8221;, so Cairncross. &#8220;Fäkalkeime finden in gekochten Nahrungsmitteln paradiesische Bedingungen, denn sie können sich massenhaft vermehren.&#8221; Das geschehe im Wasser nicht.</p>
<p>Experten wie Bruce Gordon, Leiter des WHO-Department für Wasser, Abwasser und Hygiene http://www.who.int/water_sanitation_health/en/ widerspricht den Forschern allerdings. &#8220;Die Lieferung von sauberem Trinkwasser ist absolut notwendig. Verseuchte Wasserquellen stellen ein großes Problem für Entwicklungsländer dar.&#8221; Möglicherweise habe die Interventionen zur Bereitstellung von sauberem Trinkwasser heute noch wenig Bedeutung. Das habe man über Moskitonetzen vor zehn Jahren auch behauptet.</p>
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		<item>
		<title>Im Globalen Wandel: Die Georessource Wasser</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/03/wasser/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 22:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufige Trockenheiten in Brandenburg, mehr Überschwemmungen im Alpenvorland: Es ist absehbar, dass sich die Klimadynamik auch auf den Wasserhaushalt in Deutschland auswirken wird. Vom Menschen verursachte, natürliche und sozioökonomische Faktoren werden die Georessource Wasser beeinflussen &#8211; auch in Deutschland&#8230; Bislang wurden diese Größen getrennt betrachtet, Prognosen führen deshalb zu widersprüchlichen Ergebnissen. acatech -Deutsche Akademie der Technikwissenschaften stellt ein Projekt vor, das die komplexen Einflussgrößen zu einem Gesamtbild zusammenfügen soll. &#8220;Es ist naiv zu glauben, dass der Globale Wandel an Deutschlands Grenzen halt machen wird, und die Wasserversorgung unverändert gut bleibt, ohne dass wir etwas tun&#8221;, sagt acatech Präsident und Projektleiter Reinhard Hüttl. &#8220;Doch wir wissen noch zu wenig darüber, wie die vielen Einflussgrößen zusammenspielen: Wir kennen die Mosaiksteine, aber noch nicht das Mosaik.&#8221; Ebenso wichtig wie Prognosen über die zukünftige Wasserverteilung ist die Frage, was diese Prognosen für die Wassernutzung bedeuten: Wie muss sich die Wasserwirtschaft in den betroffenen Regionen anpassen? Was sind Wassertechnologien der Zukunft? Welchen Einfluss haben mittelbare aber auswirkungsstarke Entwicklungen wie der demographische Wandel oder der Wandel der Landwirtschaft durch den Anbau von Energiepflanzen? Drei Themenschwerpunkte hat sich das Projekt vorgenommen: Klimawandel und Wasserhaushalt Hier wird untersucht, wie sich die aktuelle Klimadynamik auf die Wasserbilanz und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufige Trockenheiten in Brandenburg, mehr Überschwemmungen im Alpenvorland: Es ist absehbar, dass sich die Klimadynamik auch auf den Wasserhaushalt in Deutschland auswirken wird. Vom Menschen verursachte, natürliche und sozioökonomische Faktoren werden die Georessource Wasser beeinflussen &#8211; auch in Deutschland&#8230;<span id="more-408"></span></p>
<p>Bislang wurden diese Größen getrennt betrachtet, Prognosen führen deshalb zu widersprüchlichen Ergebnissen. acatech -Deutsche Akademie der Technikwissenschaften stellt ein Projekt vor, das die komplexen Einflussgrößen zu einem Gesamtbild zusammenfügen soll.<br />
&#8220;Es ist naiv zu glauben, dass der Globale Wandel an Deutschlands Grenzen halt machen wird, und die Wasserversorgung unverändert gut bleibt, ohne dass wir etwas tun&#8221;, sagt acatech Präsident und Projektleiter Reinhard Hüttl. &#8220;Doch wir wissen noch zu wenig darüber, wie die vielen Einflussgrößen zusammenspielen: Wir kennen die Mosaiksteine, aber noch nicht das Mosaik.&#8221;</p>
<p>Ebenso wichtig wie Prognosen über die zukünftige Wasserverteilung ist die Frage, was diese Prognosen für die Wassernutzung bedeuten: Wie muss sich die Wasserwirtschaft in den betroffenen Regionen anpassen? Was sind Wassertechnologien der Zukunft? Welchen Einfluss haben mittelbare aber auswirkungsstarke Entwicklungen wie der demographische Wandel oder der Wandel der Landwirtschaft durch den Anbau von Energiepflanzen?</p>
<p>Drei Themenschwerpunkte hat sich das Projekt vorgenommen:</p>
<p><strong>Klimawandel und Wasserhaushalt</strong></p>
<p>Hier wird untersucht, wie sich die aktuelle Klimadynamik auf die Wasserbilanz und die Gewässergüte auswirken wird. Auch die Folgen für die Ökologie werden hier Thema sein. Im Zentrum der Untersuchungen werden &#8220;sensitive Bereiche&#8221; in Deutschland stehen, also Räume die einem Wasserdefizit oder einem Wasserüberschuss entgegensehen. Ein Raum mit potenziellem Wasserdefizit ist die Region Brandenburg. Hier kommen weitere Faktoren hinzu, beispielsweise der demographische Wandel (Bevölkerungsabnahme) oder der Wandel der Landwirtschaft durch den Anbau von Energiepflanzen. Räume mit potenziellem Wasserüberschuss sind dagegen das nordwestdeutsche Tiefland, die deutschen Mittelgebirge und die Voralpenregion.</p>
<p><strong>Nutzung ländlicher und urbaner Räume</strong></p>
<p>Die Projektgruppe wird Bewirtschaftungsszenarien für die jeweiligen Bezugsräume evaluieren. Bislang wurden solche Szenarien nur von einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen erstellt, doch ein Gesamtbild fehlt, das der Komplexität der diversen Eintragspfade und Stoffumsätze und den Auswirkungen des Globalen Wandels (Klima, Demographie, nachwachsende Rohstoffe) gerecht wird. Ein solches Gesamtbild ist aber nötig, denn Industrie, Land- und Forstwirtschaft sowie Siedlungen beeinflussen den Wasserhaushalt und die Qualität des Wassers. Wenn sich die Ressource Wasser wandelt, dann müssen sich diese Beanspruchungen an den Wasserhaushalt anpassen.</p>
<p><strong>Wassermanagement</strong></p>
<p>Wie kann auch in Zukunft die Versorgung mit sauberem Wasser gesichert werden? Das fragt die Projektgruppe und untersucht insbesondere die Aspekte Wassernutzung und -technologie, Nutzungskonflikte und Prozesse des Stoffumsatzes. Auch bei diesem Thema prägen technische, ökonomische und ökologische Einflüsse die Anforderungen an das Wassermanagement. Die Projektgruppe wird die unterschiedlichen Einflüsse auf die Wasserbewirtschaftung integriert betrachten. Die Projektgruppe möchte als Ergebnis Strategien zur nachhaltigen Lösung von Nutzungskonflikten sowie Anpassungsstrategien an veränderliche Bedingungen vorlegen.</p>
<p>Über die &#8220;Deutsche Akademie der Technikwissenschaften&#8221; (acatech)</p>
<p>Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen auf dem besten Stand des Wissens. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.</p>
<p>Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit.</p>
<p>acatech, dessen Name für die Verbindung von Academia und Technik steht, besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland.</p>
<p>Präsidenten von acatech sind Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg und Professor Dr. Reinhard Hüttl; den Vorsitz des Senats hat Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog inne. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin vertreten. Auf internationaler Ebene wirkt acatech mit im European Council of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE) und im International Council of Academies of Engineering and Technological Sciences (CAETS).</p>
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